Band 
Zweyter Theil
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raeliten von David abfie

bey ihm, und als Joab «v-v--.- -

raeliten widerum zu David, aber durch den tod Seba wurde d«se«nruhe gäntzlich gestillet. Nach disem lebte Damd m emein ge-ruhigen und vergnügten zustande, biß er sich verfuhren keß, stmvolcr zu zehlen, um die macht seines reichs zu erkennen. Weü aberdiese eitelkeit und hochmuht des hertzens Gott mißfiel, keß er ihmdurch den Propheten Gad drey gattungen der straften vorstellen,daß er eine aaserwehlen solte, entweder 7 iahe thmrung über dasland, oder daß David z monate vor seinen Widersachern fliehen loi-te, oder daß; tage solte pestilentz im lande seyn, aus welchen Damddas letztere erwählet; doch so bald er den engel sahe, derdaS volckschlug, trachtete er mit gebet und opffer den Herrn zu versöhnen.Einige zeit hernach, da David alt und schwach worden, undstch A-donia unterstand, das Königreich an sich ffehen, keß Davtd Sa-lomonem krönen, und übergab ihm das reich. Als die zell ftlnestodes heran kam, that er Salomonr von unterschiedenen dingenseinen letzten willen kund, und starb 2969, 1015 rm 7°

jähre seines alters und 4° jähre seiner regierung. Im übrigen warDavid nicht nur ein mächtiger Konig und tapffcrer knegs-held, soli-dem auch ein Prophet, und hat in seinen Psalmen, so wol ein crem-pel einer lingemeinen gottesfnrcht vor äugen gelegt, As auch dieherrlichsten Weissagungen von Christo und feinem reiche hmterlassen.Es wird zwar unter den gelehrten disputirt, ob alle Psalmen vonDavid seyen, welches so wohl einige alte vater als neue scrwentenbehaupten, oder aber, ob einige von andern, deren namen sie fuh-ren, gemacht worden, welches letztere wahrscheinlicher ist, auchaus der auffchrifft unterschiedener Psalmen klarkch erscheinet. >

16,17 hiß zu ende. 2 LlM. per incegrum. i LeF. >, 2. > r « 2

, i. hiß Nils;o- 1 .6,7. Lntig. füll Lcv. killor.

David / aus der familie der küomnenoruln, war der letzte Kay-serzu Trebisonde, und sticcedirte seinem bruderJohanni. Erschloßmit UsunCassan,dcm König in Persien , eine alliantz, und vermahltedemselben seines bruders tochter. Der Turckische Kayscr MabometII stürme ihn von dem throne, und nachdem er ihn nach Constanti-nopel gezogen, unter der Hoffnung , ihm vor sein land ewige gutereinzuräumen, ließ er ihn an. 1461 nebst seinem söhne umbringen.Andere sagen , daß Mahomet ihn nebst seinen kindern gefangenweggeführet, und des lebens beraubet. wgor. 1.9.

David I , ein söhn Malcolmi III, folgte seinem brudcr Ale-randro I an. 1124 auf dem Schottländischen throne, und hielt sicheine geraume zeit mit seiner schwestcr inEngclland auf, allwo er dietochter einer nefin des Königs Wilhelmi eonqucllo-is heyrathete,und init derselbenNorthumbcrland undHuntingdonshire zumhcy-rathsgute bekam. Gleichwie er seinen vorfahren in der bereitwillig-keit, arme leute gerne zu hören, und ihnen zu helffen, gleich war;also übertrass er sie noch in der gercchtigkeit, indem er die richterzwang, den schaden, den sie durch falsche urtheile zuwege gebracht,zu ersetzen. Er reparirte die klöster, und fügte die Histhümcr Ros,Brechin/Dunkelden und Dunblain zu den 6 Bißthumern,die schonvorhin gewesen. Der vertust seiner gemahlin, welche in der blüteihrer fahre starb, schmertzte ihn dermaßen, daß er --- jähr ein Wit-wer blieb. Nachdem sichStcphanus, Graf von Bolognc, der En-gelländischen kröne angcmasset hatte,ohngeachtet er nebst dem übri-gen adcl der Königin Mathildis schuldiget, schickte er einige Ab-gesandten zu dem Könige David, und verlangte, daß er ihm wegenCumberland, Northumberland und Huntmgthon , so er von derkröne Enqclland zu leben trug, den cyd der treue schweren solte;allein dieser ließ ihm sagen, daß er nebst ihm, krafft eines geleiste-ten cydcs, verbunden wäre, Mathilden, ihrer rechtmäßigen Kö-nigin , zu gehorchen; weswegen er, so lange sie lebte, keinander 0-bcr-haupt erkennen wolte. Hierauf erfolgte ein krieg, da dann dieEngclländer eine wichtige Wacht verlohren, worunter nebst vie-len andern adel ,der General Gloeester gefangen wurde. DieSchottländer aber wurden gleichfalls beydem flusse Tees geschla-aen.Nach einigen andern mit ungleichem ausgange gehaltenen tref-fen wurde endlich friede geschlossen, daß David in dem besitz vonCumberland bleiben, und Northumberland bis andenfluß Teessamt Huntingdonshire Henrico, des Königs Davids söhne, krafftmütterlicher erbschafft, ch besitzen gegeben werden solte, jedoch der-gestalt,daß er dcswegcnStcphano den eyd der treue schweren muste.Bald darnach kam dieKönigin Mathildis wiederum zurück in En-gelland , und sandte ihren söhn Henricum, so hernach König in En-geland wurde, zu seinem Vetter , dem Könige David, um sich da-selbst in allerley kriegs-übungen unterrichten zu lassen; da hinge-gen sein eigener söhn, von dein er sich grosse Hoffnung gemacht, undwelchen iederman bedaurte, dieses zeitliche gesegnete. Dieses ertruger mit gedult ,uud nachdem er die vornehmsten des adels zu einerabendmahlzeit eingeladen, tröstete er dieselbigcn mit cincrsehr be-weglichen und vcrnünfftigcn rede. Darauflicß er seines sohns kin--er holen, und befahl Malcolmum , den ältesten von den dreyen,der Vorsorge des gantzen adels, insonderheit aber Makduf, demGrafen von Fife , und ließ ihn sodann im gantzen lande herumführen, daß er von jcderman für den ungczweisselten erben desKönigreichs mochte erkannt und angenommen werden. William,den andern söhn, machte er zum Grafen v»n Northumberland,undschickte ihn alsobald hin, besagte Graffchafft in besitz zu nehmen.Den dritten aber, welcher David hieß, machte er zumGrafen vonHuntingdon in Engelland, und von Garioch in Schottland . Da-rauf bereitete er sich zu seinem tode, welchem er nahe zu seyn ver-mcynte, und starb an. 11; z, nachdem er 29 jähr, 2 monate undz tage regiert hatte. wg.Lco«.

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David II , König in Schottland , war ein söhn Roberti Bruce,der an. iz 29 starb, und wurde in selbigem jähre gekronet, ov ergleich nur acht jähr alt war, weswegen die ständeThomam Ran-dolf, Grafen von Murray, zum Regenten verordneten, welcher,nachdem er den frieden mit Engelland bestätiget, daheime friedezu machen suchte. Er erzeigte sich gegen alle morber gantz unerbitt-lich. Um aller rauberey und diebstähte desto nachtruglicher zu steu-ren, machte er ein gesetz,daß die bauren ihr eisern acker-geratheund ihren pflüg alle nächte auffreyem fclde lassen, und niemand zeinHaus oder stall zuschliessen solte; würde nun etwas gestohlen: so soltees der Richter in der Graffchafft oder Landvogt ersetzen; diesemsolte es hernach von dem Könige wiedergegeben, dem Könige aberpon den gütern der diebe abtrag gethan werden. Die Engclländer,welche nach Roberti tode auf eine bequeme gelegenheit warteten,sich zu rächen, marschirten unter ihrem Könige Eduards an diegräntzen, worzu sie, wie Buchananus berichtet, von einem Müncheangesrischet worden, welcher den König versichert, daß Randolfcmeinem bestimmten tage sterben würde, weil er ihm gisst beyge-bracht, der ihn, seiner Hoffnung nach, gantz gewiß zur benanntenzeit hinrichten solte; allein er wurde in seiner Hoffnung betrogen,so, daß Eduard, als er sahe, daß die Schottländer bereit warenihn zu empfangen, und Randolf, ohngeachtet er durch den vondem besagten Münche ihm beygebrachten gisst schon ziemlichentkräfftet war, dieselben commanvirte, mit seiner armee wiederumzurück marschiren muste. Bald darauf starb Randolff an. i;zi,und Duncan, der Graf von Marr, kam an seine stelle. Nach Ran-dolfs tode kam Eduardus Baliolus in Schottland , und suchte sei-nes vatters prätension. Weil ihm nun die Engelländer beystundcn,so wurde er an. i;;2 König, und David muste nach Franckreichentfliehen; doch wurde er entlich an. 1)42 wieder angenommen,als Baliolus in Engelland war; allein an. i W nahmen ihn dieElkgelländer gefangen,und hielten ihn 1 1 jähr zu Londen inverhaft,biß ihn endlich der König Eduardus III von Engelland auf ermäh-nen des Pabsts an. i;;4 resiituirte, worauf er 1; jähr ruhig re-giert und an. 1)70 gestorben. uiu. 8co«. <Lc.

David / ein söhn Robevti III, Königs in Schottland,war nachdem vatterlichen testamente Hertzog zu Rothsay : weil er aber voneinem wilden und unbändigen gemüthe war, wurde er von seinemvatter unter die aufsicht Roberti,Grafen von Fife,gegeben, welcherihn aufseinem schlösse in enge Verwahrung nahm, und daselbst an.1442 von Hunger sterben ließ. Seine gemahlin war Maria, desGrafen Archibald Duglas tochter, mit welcher er keine kinder ge<-zeuget. Koe,e»r wie. Lcor. I.L<j LN. 1402. n. 4.

David/ ein Konig in Acthiopien, folgte an. i; 07 seinem vatterNahn, und fieng die regierung unter der Vormundschaft! seiner Mut-ter Helena an. Er siegte öffters wider seine feinde, und schickte zuden Konigen von Portugall, Emanueli und Iohannswie auch zumPabste Clementi VII gesandtschafften. Sein titul war: David,der geliebte Gottes, Pfeiler des glaubens, von dem geschlechte, undgebluthe Juda, ein söhn Davids, ein söhn Salomonis, ein söhn derstule vonSion, ein söhn aus dem saamen Jacobs, ein söhn der handMaria, ein söhn Noa nach dem fleische, Kayser des grossen und ho-hen Aethiopiens und aller darunter gehörigen Königreiche undHerrschafften. 1. iz. o,ron.

llcicr. /kclliop. L

David / ein Maronitischer Ertzbischoff, welcher um das jährr--;9 aufbegehren eines gewrssen AbtsJosephi und seiner Münchedie cowWcicmez dcr Maronitischcn kirche aus dem Syrischen insArabische übersetzet hat. Abrahamus Ecchellcnsis fuhrt zum öffterndiefe cvnll,rurione5an;nnd hat man einigen auszug davon in Latei-nischer spräche in der collectiv» der briefe Joh.Morini, welche unterdem titul: snciguitsccs eccicll« vricmslis an. 1682 zu Lonbon gedrucktworden. Lpill. 66 p. ZI.6 5 eg.

David/ (Franciscus) war unter den äoti-trln:»ri'lsberühmt,und gleichsam das Haupt einer fette, welche man Scmiffulllü-Lnrcsnenncte. Er behauptete,daß Christus nicht müsse angebetet werden,worinnen ihmso wohl Blandrata als insonderheit Socinus, wi-dersprachen /ungeachtet diese in andern stücken,wasdie GottheitChristi anlanget, einerley mcynung mit ihm hatten. Weil ervon dieser seiner lehre nicht abzubringen war, so ließ ihn der Fürstvon Siebenbürgen Christophorus Batori, und zwar, wie die mei-sten dafür halten, aufSocini anstifften, in ein gefängniß werf-fen, worinnen.er an. i;?9 wahnwitzig gestorbm «st.

David Gantz/ein bekannter Jüdischer Rabbi, gebürtig ausBohmen, warm der chronologie und,nathcmatic erfahren. Er

schricbeinewllonam ewoooioZic^m unter dem tickst: Zemach Da-vid, von ansang der weit bis aufdas jähr Christi 1592,in welchemjähr auch dieses buch gedruckt worden. Von selbigem hat Wilh.Henr. Vorstius die helffte übersetzt, und anmerckungen hinzu gefu-get, welcheubersetzung an. 1644z«, Lcyden heraus gekommen. Ebendieser -«eror hat auch noch einige andere schafften heraus gegeben,

als lcunim Osviclis, turrim Osviciis, Lc. bibl. kLbdin. p.

402. bitzliork. ksbbin. kom. 2 P2Z. ri. ÄWo».

David / (Johannes) von Courtray, war anfangs Pfarrer zu8. Martin in Courtray, hernach begab er sich in die jocietat Jesu,und machte sich durch seine gelehrsamkeit und frömmigkeit sehr be-rühmt. Er wurde Uecior der coiicZiorum zu Courtray Brüsselund Gent, und starb den 9 aua. an. 16 iz im 67 jähre seines alters,unterschiedene gelstkche und strclt-schnfflen hinterlassend,

ditzl. öclg. cie scNpt soc. ^e«u.

David / (Johannes) em Holländer, machte in dem 17 scculo

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