24 bau daw dax day daz
Johannes II , so an. 128- gestorben.
Anna , seine schwester/ so an. 1296 gestorben.
Dritter stamm der Herrn 6 - K Tour «lu Pin.Humbert I gestorben i;°9
Johannes II r;i 8
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Humbert II
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r? 4 y Carolus Ir ;68 Carolus IIr; 86 Carolus IIIr;yi Carolus IV2 4 «> Ludovicus!
141; Johannes1416 Carolus V»42; Lndovicns II»459 Joachimus247° Carolüs VI2492 Carolus Orland,
printzen vom geblüthe:
2496 Carolus VII
Zwey söhne des Komgs Lu-dovici XII1517 Franciftusli5z6Hmricus154; Franciscusll
1601 Ludovicus IIIi6;8 Ludovicus IV1661 Ludovicus V1682 Ludovicus VI170s Ludovicus VII
Dausquejus, (Claudius) oder Dausquius, ein Osnonlc«zu Tournay , wurde zu S. Omer den e dec. an. 15 66 gebohren. Erbegab sich in die socictät Jesu, verließ aber dieselbe wiederum,wiewol man nicht weiß , wenn und warum solches gesche-hen. So ist auch die zeit seines todes unbekant; doch ist gewiß, daßer noch an. iso-Mlebet,zu welcher zeitScriboniussein smpllirks.scrum kvnnri; heraus gegeben, darinnen er seiner, als eines damalslebenden gelehrten manns, rühmlich gedenckt; wie er dann auch inder Griechischen und Lateinischen spräche und andern theilen dergelehrsämkeit wohl geübt war. Seine schrifften sind i-urum 0. ^-
ic. icurum sllvc-iu;/IßncolL Illracii ss-
iyric-5 pekirione; , in welchem letztem er unter dem namcn AgricolaThracius einen Schottländer, namens Georgium Thomson, wel-cher an. 1606 wider Lipsium zu Londen ein buch heraus gegeben ,wicderleget. Ferner bat er eine controvers mit einigen Barfüffer-Mönchen gehabt, welche behaupten wollen, daß der Apostel Pau-lus und Joseph bereits in mutterlcibe Heilige gewesen, weswegener folgende tractate geschrieben : is-Ei Usuii iLnA,cu-to
rrs , in loloöc iiicoclo; ir. läneki stolepki isnüiiicLricicxkrL Hierum teudinoÄiuni gäverlus k. ^Isrclirnrii IVlinorir« exprovincisli; in»ni»s; ir.^plylisrum kr. IVlinorum. ^vllomLro^oliiSnorum iss-uiffs; fhhatt!auch 4o homilicn NsMii xeicucieniis aus dem Griechischen ins La-teinische übersetzet , und einen grossen cnmmenkarinn, über den slli,um ikLiicum nebst andern wcrcken geschrieben. Unter allen seinenschrifften aber wird dasjenige werck , welches den titul si'chret; snci.«,ui novic,usi.skii or-Kogrzpi,>L am höchsten geschäket. Sein VaterRobertus Dausquejus, der vierte söhn Antonii Äausqueji ,büsteindem Niederländischen kriege, da er dein Könige in Spanien wi-der den t)ur ll'^len<;on dimte, sein leben ein. biblwck.
bikl. Uslß. Wellen. LclZ. §c!-,ö4»E in Lmpliirk lion. I.
r c ,;.L4)-/e.
Daweroff/ eine stadt in Moscau in dem Hertzogthum Rezan,2 meilen von Varonischssonsten Veronitz,am fluß,auch Varonischgenannt , im ebenen selbe gelegen. DerEzaar Peter Akriowitzhat diesen ort erweitern und besser bevcstigen lassen, weil er zu demschiff-bau bequemer liegt als Varonisch,und die schiffe von dar leicht-lich aufden fluß Don rönnen gebracht werden.
Dar / oder Acgs/Lat. ägus: . l7ivi»z Lgimrum i'Lr-
bellicrrum , 1'sdcrl.r , Vibio, die Hauptstadt in Gascvgne, an demßusse Adour,gehört unter das Parlament zu kourllcEchat einercnecli-uur- odcr Gerichtbarkeit, und einBißthum, welches mtterdem Ertz-Bischoffvon Auch stehet. Sie treibet gute Handlung, istsehr wohl angebauet, wird durch ein nach altermanicr befestigtesschloß beschützet, und ist wegen ihrer warmen badet berühmt; wes-wegen sie auch von den Römern ^cpi-r und die provintz selbst Aqui-tania gcncnnet wurde. Vor zelten wurde sie von Grafen undBurggrafen regieret, biß sie an. 1117 Richard ,Hertzog von Gui-enne /hernach König von Engelland, unter sich brachte, indem derletzte Vicomte Petrus wider ihn rebelliret hatte. König CarolusVII vereinbarte sie an. 1457 mit der kröne Franckreich. DercrsteBischofs allhier soll der Märtyrer Vincentius gewesen seyn. Gra-tianus, Bischoff von hier, unterschrieb an. zos dem concillo zuAgde . Carterius befand sich bey dem ConMio zu Orkansan. 541 , und Liberius bey dem an. 549. Unter ihren Nach-folgern sind sonderlich bekannt kcrnksrll 6 u tauxucro» , Usimonäüe Se,ire 8 , LcriiLrll >L olsiAiic und Uctru 8 lle koix > Cardinal, u. a. m.Es ist ein warmes bad allhier von sied-heissem wasser, also daß manes über zehen schrit von der quellen, noch nicht erleiden mag. Esdämpfst immer wie ein wasser im kesscl. Mann kau jedoch kein eydarincn sieden und wann es kalt wird,st ist es kälter dann kein waf-
stp, tVr». 1.4 c. 17 19. Ä-'/röo t. ) A 4 incLrm.öciu
xsr. i., ?>ulon. leck. c. 6. HÄrE»/k^/rerin itulon.
rsbul«
Day/siehe Dey.
Daza / ( Antonius) ein Spanier, war zu anfangdes 17 seculiein Franciscauer-Münch, und schrieb verschiedene geistliche wercke..
kibh /cjrrL», cle tcripr I'ec. .7. bibl
Daza / (Diego) ein Jesuit, war zu Colmenar, einer stadtnahebey Toledo , gebohren, und studirtc unter dem Vasqnez, welcherstinen herrlichen verstand bewunderte. Als Diego Hurtadus lleMcndoza als Abgesandter in Engcland gieng, begleitete er ihn ba-hrn, und starb daselbst den i-; oct. an. 162; im 44 jähre seines al-ters. Er hinterließ einen < rium über die epistel 8» Jacobs,
welchen man nach seinem todeheraus gab.
dea deb dec
^büle / in Kent , ein stück von dem haven von Sandwich ,i stei-ne sehr ferne und grosse stadt, welche nicht weit von Dover lieget,und wegen der schiffahrt sehr berühmt ist.
Dean-Lsrest/ ist einer von denvornemsten wäldern in Enge-land / welcher die besten eichen zum schiff-bau hat. Er lieget rn Glo-cestershrre,aufber westlichen feite des flussesScvern zwischen demstl-brgen und dem flusse Wye,und ist nach der gemeine rechnung Eng-lische Meilen lang,und 10 breit.Es sind darinnen zrz pfartrrchcn.
Debora / ein ehe-weib des Lapidoth, war eine Prophetin, undregierte das volck Israel n. 268z, .4. r. i;oi. Sie wohnte un-ter den palmen DeborazwischenRaMaund BethelaufbemgebürgeEphraim, und die kinder Israel kamen zu ihr hrnaufvor gerächte.Sie zöge mit Barak nebst loooc, man wider Sisiera, de Feldhaupt-mann des Cananäischen Königs Jabin, und wurde Sissera geschla-gen, auch in dem sthlafe von Jaei umgebracht. Worauf Debora nebst dem Barak ein dancklied gesungen, welches Jud. z aufgezeich-net ist. Also wurde Jsraeldrrrch sie aus ber Cananitrschen dienstbar-keit erlöset. Sie regierte das volck 4° jähr, und starb an. 272;, ä. e.
1261. L. 4. L. Ki. r.72^. -1. !v>. - 7ri > 2760.
üe llockr. rcmx. l.9.g-iiesl cllr. L. rz. Lrccroü ckroir. res
1. l. 6. c.8.
Debora /war die amme der Rebecca , und starb zu Bethel, wo-selbst sie unter der eiche begraben war, so daher die rlage-eiche generh-Ntt wurde. 6e». c. Zj v. 8 irr.:Z04 n 4.
Debrezin / eine grosse volckreiche,aber offene stadt in Ober-Un garn zwischen Tockay und Waradein / welche starcke Handlung trei-bet , 6 jahrmärckte hält, und mit einem Reformrrten ver-sehen ist.Dort herum ligt das land derCumaner und ist eine ebene Hei-de von solcher grosse, daß man in i; bis iz meilen keinen berg nochwald antrifft. Es wird darinnen vieles Vieh erzogen , und von darnach Teutschland und Italien gebracht. Nicolaus Qlahus erzeh-Ict, daß öffters ein eintzrger bürger zu Debrezin auf einmal io rarr-scnt stück ochsen zu feilem kauffe gehabt. Die eimvohner sind lauterUngarn und der Reformirten restgion zugethan. In den vorigen zei,teil hat dieser ort öffters dem Kayser, dem Fürsten von Siebenbür gen und den Türcken zugleich tribut geben müssen; so manches ,ahrüber üoooo thaler gekostet. An. i ? 64 ist er von den Siebcndurgern,und an. i?6^ von Lazaro Schwendi fast gar ausgebrannt worden,litte auch in denen nachfolgenden kriegen mehrmahlcn feurschaden.An. 1640 und 1681 aber durch feuer im rauch aufgegangen. An.1686 hat der Kayserl. General Caraffa allhier die wincer-quar-tier gelder, monatlich 80 taufend gülden, eingefordert, und hat De-brezin vondiejer und auch der letzten innerlichen unruhe vieles erlit-ten. An. bey dem landtag-schluß zu Prcßburg ist sie mit unterdie Königl. freystädte, darunter sie fchonder Kayser Lcopoldus er-nennet , aufgenommen worden, doch daß zu crbauung einer Carho-lischen Pfarr-kirche, und eines Franciscancr-klosters ein ort ange-wiesen werden solle. misceil. vec. III p. l p.
tkungrriz p. 429. §. io8.2er/«»'»- LxcckvvÜL
<letcr. Un§. cllron, *
Debschitz / eine adeliche familie in derLausnitz,deren stam-schloßgleiches namens daselbst unweit Reichenbach gelegen, ist an. 1440von dem Könige in Böhmen mit dem gut Schadcwald beliehcn wor-den. An. 2426 hat Nikolaus einen frieden zwischen denen vonSchafgotsch und der stadt Görlitz aufrichten helffen. Magdalenastarb an. 1557 als Aebtißin zu Lkbenthal in Schlesien , an. 1640war Carl SiegmundLandcs-ältister indem Lianitzifchen, und an.1660 genoß Henrich Siegmund , Chur-Sächsisther Rath,, gleich-mäßige ehre in dem Görlitzifchcn cranse. Nikolaus, FürstlicherOelßnischer Rath , Land - Hofrichter und Landes - ältester ,gieng an. 1692 mit tode ab. an. 169z waren von dieser familie24 männliche erben am leben. Es befindet sich hicrncch st noch einadeliches geschlecht von Döbschütz/jn dem Brcßlauischen Fürsten-thun,, welches mit dem abstehenden so wenig dem wapcn, als demUrsprünge nach übereinkamt. Aus selbigem >var entsprossen AdamaufSilmcnau,der an. 1611 die stelle cinesLandhaubtinanns in demBreßlauifchcnbekleidet, ingleichenWentzcl, der um dasiahr i6?rder Cron Polen, als Obrijter und Lommendant zu Caminieck, ge-dienet. Lctiicll cllron.ekl ticü-'Fe?^e»-tcg-liczl. llcs Ocv, gcicnl.
Decan / ein Indianisches Königreich in einer inful disscit desGanges , welches Bcngala gegen morgen , das Indianische mcergegen abend, Bisnagar gegen mittag, und des grossen Mogols landgegen Mitternacht hat. Vor zelten war es unter einem Könige,wur-de in z provintzien unterscheiden, und hatte viel reiche und grossestädte; allein nacbhero hat sich desselben zustand gantz verändert.Denn ausser der grossen stadt Goa , welche den Portugiesen gehört,hat der grosse Moaol die städte Kerbn, Chuval, Dolvatabad, rc un-ter seine botmäßigkeit gebracht, und die stadt Aurengabad darinnenneu aufgebauet. Der Jdalcam oder König rcsidirt in feiner Haupt-stadt Decan,wannenhero er auch der König von Decan genennetwird. Vormals hatte er noch viel andere städte unter sich, alsCunan,Balagate,Candis,Hamedanage, rc. 1.1 c. ,r°
^§4» ./c 1 . 9 c. I. bctctir. ^iLlabsc un<i Locom. c. 12-
Decebalus / ein König in Dacien, führte wider Domitiamimeinen glücklichen krieg,und erlegte dessen 2 Generale, Oppium Sa-binum und Cornelium Fuscum. Als er aber hernach an. 10; vondem Kaystr Traiano überwunden worden, demüthigte er sich vordemselben, und bath um friede, welchen er auch erhielt. Allein, daer selbigen gebrochen, und sich möglichst bemühet hatte, Traianvdas leben zu nehmen, entleibte er sich selbst, weil er sich nicht getrautewider ihn zu streiten. 2»". l° 6S. 8««^. in Oomir, -. s.
De-