218 esp
Seine schafften find an. 1674 im Haag in 2 row>», und zu Genf mzromisjn iL zusammengedruckt, auch von Sigismundo Hos-mann rn das Teutsche übersetzt, und an. 1699 in 4 heraus gegebenworden. Unter denselbigen befinden sich ein tractat von den allge-meinen Irrthümern, ingleichen anmerckungen üder den Christlichenglauben und über die 10 geböte. 2^-.
^'Espagnet / (Jean) ist Präsident im Parlament zu Bour-deaur gewesen, und hat sich in der neuen Philosophie zu anfange des
seculi zimlich umgesehen , Massen man ihn vor den -ucor des bu-
! ls pkijotopkie NLrurelie cier sncienr rcratrlie cn ts purere HN-
gibt. Um das jähr i6i6hat er ein alt Frantzösisch m-nulcripr , >-«.orien öen Ouerre- genannt,seiner meynung nach zum ersten ediret,wiewohl dasselbe bereits an. i;r;, und zwar viel completer ge-drucktworden. *
Esparsa Artieda / (Martinus ll-) war an. 1606 in der stadt«zcaroz in Spanien , unweit Pampelone gelegen, gebohren, undtrat an. i6ri in die societäk Jesu. Nachdem er zu Z- Compostel diePhilosophie,zu Valladolid aber und Salamanca die theologie geleh-M hatte, ward er nach Rom beruffen, allwo er noch an. 1676 alskrL 'pvIiru5 Fencrslj;, L-nio-der bücher , <2u2liLc2kor der inczuillrion,und mit-Rath bey der congi-c^Liione riraum gelebct. Er hat ll- im-
MLcuiLkg conccpr. L. vi-ß.; Lurll rkccrl.; collkllt. -pitt. 3 . /iuZult.und ll- virkur. mors!, geschrieben. bibl.
Espeisses/ (Antvnius ck) ein berühmter Rechts-gelehrter,warzu Montpclier um das jähr 1594 gebohren. Er besuchte in seinenjunge» jähren diegerichls-cammer des Parlaments zu Paris nachderen gewohnheit, welche in diesem Königreich sich auf die pr-xwder Rechten legen wollen, und bekam dadurch gelegenheit, miteinem Advocaten, Jacobs ll- Bauqnes, freundschafft zu machen.Mit diesem nahm er vor, über alle theile der rechte zu schreiben, da-von eine probe , so die luccciiinnc; abhandelte, an. 162 z zu Paris rum Vorschein kam. Wiewol nun Bauoues darüber starb, führtedoch Espeisses das wcrck fort. Hieraus begab er sich wieder nachMontpclier, und arbeitete bey nahe 20 iahr an ; vowmimbu; > dievon ihm zu finden sind. Er zöge die wichtigsten stücke der Römi-schen rechte auf die Französische gewohnheiten und gesetze. End-lich starb er um das jähr 1658. *
Espencäus/ (Claudius) ein i'K-oiog«». welcher von Thuanonicht nur wegen seines Adelichcn Herkommens, sondern vornemlichwegen seiner gottesfurchl, aufrichligkeil und gclehrsamkeit sehrgcrubmt wird. Franciscus I drauchte ihn zu Mclnn, Henricus II zu Bonlogne,Franciscus II zu Orleans,und Carolus IX zu Poissy ,ncbst den vornehmsten Prälaten des Königreichs , bisweilen alseinen commilik-ium. und zuweilen als einen schicdsmann bey reli-gions-streitigkeit, worbey er allezeit ftinc gclehrsamkeit, sanfftmuthund theologische bescheidcnheit zciqete. Dadurch brachte er sich inaar grosses ansehen, daß ihm auch der Cardinals-Hut bereits zuge-dacht war, wofern nicht seine feinde angebracht hätten, daß er mitden Protestanten correspondcntz hielte, wie er denn in der that überdie mißbräuche des Römischen Hofs dann und wann klagte. End-lich starb er zu Paris an. 1571 im 60 jähr seines altcrs. Unter sei-nen wcrcken, welche von seiner geschicklichkcit und gutem verständesattsam zeugen, sind folgende zu mercken : comm-nr-rü m pQi.
Tvum izo, in cpillol2» ?2uli 2ll plmnckcum <sc Drum ; li2Ä2ku5 VI^c vrriir rcbnr sscrir; «je leötivnc litzrnrum lusscctorum ; «le coll-öt2.rum in ccclcllL Uarin» online, snri^uirske, 2uüoritzu;, r2rione 2kczueutu ; ll-kilii ircm <8c 8pirnu; 8. invocarionc ü- «je l2crnrum bitzllo-rum öc Icripkorum ecclctiLllicoi-nm llivina puek; url>2N2rum mclli-kirl-inum elcgia, II; l^crzrum Iieroillum libcr cum pr»k2ric>nc ll« pro.tcüu cx xcnrilium likrorum Icätionc pcrcipicnllo 6- l-lrolH;; «le cu-rliL-ittis ; llc urraczuc milla ; rraici ll-i'-K-2cc L verru «jc Is paroie
«je vicu zu niiniltc-c ll-s <Hn» lrcrcmc>>5. Er hat auch verschiede-nes aus Thcvdorcto, Chrysvstomo und andern ins Frantzösischeübersetzet. lull. 1. so. 2n.«ee>i n. 17.2n. >«71 n. ?6.
-log. I. r in cllron.c 7 r«>«> </« tcUrmeL-/«
kikl. krrnc. «je liripr. 5 cc. 16. Dr/sser 2llllir. sux «log,
, p. ;s6 5 -q.
Espemay/lat.Sp-rnscum und >rss>ren2cum,elne stadt in Cham-pagne, an dem flusse Maine, zwischen Chalon und Chatcau-Thier,ry, welche wegen der dasigcn Abtcy des Augustiner-ordens bekanntist. An. 1444 bemächtigte sich Kaystr Carl V dieses orts und desdaselbst befindlichen Magazins, wie man meynt, durch heimlichenverstand mit der damaligen mairr-n- Francisci I der vuck-ik-ckLN-imp«, welche sich dadurch den Kaystr zum freund machenwolle, und der in ansthung der grossen noth, welche seine armeeam Proviant zu lcyden anfienge, dieses Platzes und des darinn vor-handenen vorraths gewißlich hoch vonnöthen hatte. Aber Carolusgab den ort bald darauf im Crespischen frieden wieder.
62N. clir,ll. r. 4 p. 84. *
Espernon / lat. 8psrnonum, ein stecken in der Frantzösische»landscbafft Beauce,an den gräntzen der i->e -t« kr,ncc , welcher ehe-mals den titul einer Baronie führte, nachgehends aber an. izZiim nvv. durch ein den 27 desselben monats verificlrtes Königli-ches patent, zu einem Hertzoathum und r»>ric erhoben wurde,«Nd Zwar in krvcnr JohaNMs Ludovici cle dtogar« «je I- V^erre.Herm von Fontenay und von Espernon. Diese ?2>ri- verlosch den25 iul. an. i6S i durch den tod Bernhardt -l- oiog-rcr -jc i- v.,icrt«und von Foir, Hertzoqs von Espernon, «l« is v-i-rce und von Can-dale. siehe >--> Valetle.
Espervier / (Jacobns) Abt von Cbaunes und nachmals von8amc . nahe bey Carcassonne , war von 8sinr 8smpknrien-j'oxoa in Dauphine gebürtig, und lebte in dem 16 stculo. Er hat
ckp
ein -armen in Frantzosischer jprach verfertiget von denscheu kriegen in Franckreich, von dem tobe des Königs Hennci llan bis aus das jähr 1569. Nicht weniger hat er aufden tod Frm-cisci-le i- Valette, Großmeister des Jvhanmler-ordens zu Mltha,eine lvb-rede gemacht. Weil er etwas hefftig gegen die Hugenot-ten gewesen, sollen ihn diese nebst seinen München umgebracht undin einen brunnen geworffen haden.L» crora-
bibl. k-sn«. Kigoir. ^e vaupkinL.
Esp es / (Didacns) ein Spanier, war canonl-u-, oder wie an.dere wollen, Licricus der kirche zu 8.8aivaro« in Saragossa , und ge-bürtig aus der stadt Arandiga in Aragonicn. Er studierte umttHieronymo Bianca, und erlangte eine sonderbare wiffenschaffl vonden anliquitäten in Spanien . Man hat von ihm eine Historie vonder Kirche zu Saragossa in Lateinischer spräche,nebst verschiedenenandern wercken. Er starb an. 1602 den 27 öct. t>wi.
Espinacus/ (Petrus) Ertz-Bischoffvo» Lyon , folgte in seinerjugend der Rcformirten lehre; allein die bcgierde, den Cardinals-Hut zu erlangen,soll ihn diese zu verlassen bewogen Haben. Der Kö-nig Henricus III war ihm auch anfangs hierinnen sehr beförder-lich ; doch gicng die gantze fache zurück, weswegen er sich zu derGuisischen ligue schlug,um dadurch sein vorhaben zu stände zu brin-gen. Allein auch dieses half ihm nichts, und wurde er nebst demCardinal von Lothringen gefangen gesetzt. Doch entkam er wie-derum , und ließ sich das aufnehmen derKgistischen varthey mehrals jemals angelegen seyn. Er starb auch in solchem eyftr vor sel-bige an. lsyy den 9 jan. ßuerrcs civil, ll- trrncc.
tlili. I. Ni, ivl Lc irr. L^o?r^«rr. in b,bl,
k»nc. 62».
Espinal / lat. 8piliailum, eine kleine stadt in Lothringen , an derMosel , gegen das Vogesische gedürge und die gräntzen derComcr zu, zwischen Remiremont und Chaste, auf der rechten seiledes besagten flusses, welche in dem 17 stcnlo durch den krieg in großabnehmen gerathen. m lopox,. 1 ockar.
Espinay Dureftal/ ein vornehmes altes gcschlecht in Bte.tagne, welches sich so wol durch heyrathcn als hervvrbringung ver-schiedener grosser lcutc in sonderbares ansehen gebracht. Robcrlusvon Espinay II vermählte sich mit Margaretha von Courde, dirihin Richardum und Jacobum gebohren. Dieser letztere wurdean. i4?4 Bisthoff von 8. Malo und Renncs. DerHertzog vonBretagne brauchte ihn als ^mb2iHll-m an den König Lndooi»cum Xl. Sein brndcr Richardus war Großmeister von Bre-tagne , welcher mit Beatrix von Moncaudan, Güldenem I, Andre-am, Johannem I und II, Robcctum und Jacobum gezcuget. An-dreas , Cardinal, Ertz-Bischoff von Bourdeaur, und nachgehend-von Lyon , ic. ward an. 1468, oder wie andere wollen, an. 1478 z»dem Ertz-Bischöflichcn sitze von Bourdeaur erhoben, darzu er an.1499 den von Lyon bekam. Den König Carolnm VIII, so ihm an.1489 den Cardinals-Hut verschaffte, begleitete er auf verschiedenenreisen nach Italien und Neapolis. Er starb zu Paris an. i;°°.Johannes I wurde an. 148 z Bischost zu Mirepoir, und nachge-hends zu Nantes, da er auch an. 1497 starb. Johannes II warderstlich Abt zu Aiaucvive,nachmals aber Bischoffvon ValcnceMdstarb an. i;oz. Rodertus wurde gleichfalls Bischoff zu Nanles.Guido von Espinay I, der grosse zugenannt, Herr von EspiiMvon Rivicre,von Esturechrc. bintcrlicß einen söhn gleiches namens,dessen enckcl in seinem söhne Carolo ausgestorben. c>«
tzrekLßn.
Espinay / (Johannes ll') Cammer-Herr und Senechal vonCastrcs und Albigcois, war ein söhn Guidonis III, und der ersteMargaraf von Espinay, Graf von Durcstal, rc. Der König Hen-ricus II in Franckreich machte ihn zu seinem Cammer-Hkrrn,iindgab ihm eine compagnie von io-> leichten Pferden z» commandi-ren, mit denen er an verschiedenen orten sich gar wohl signMe.Als er mit seiner compagnie zu Metz in lag, legte er solche
proben seiner lapfferkcil an den tag,daß hernach der König CarolnsIX rbn zum Senechal von Castrcs und Albigcois machte. Ervertrat auch Lieutenants -stelle bey einer compagnie von 100 man»,die sein schwicger-vater der^r^-cckLi ll- >2 v>c> !e vill- comman-birte, und führte sie in verschiedenen treffen wider die feinde an.Um seine guten dienste zu belohnen,machte ihn crsrgcdachker Koingzu einem Ritter seines ordcns, und aus dem lande von Eipumeine Marggrafschafft, trug ihm auch das commando über i«mann auf. Da er dann, nachdem er x Könige» von Franckm»)mit grossem rühme acdienet, endlich an. ixyi unter der regicrungdes Königs Henrici IV im ü; jähre seines alters gestorben.
7^, still. Lcn. lle kreiaZne.
L8?IX^X 8^IXss-I.(Il)' ist eines von den berühmteste»gcschlechtcn in der Normandie . Wilhelmus von Esvinay lebten».1209. Sein söhn Richardus hinterließ Wilhclmmn II, weMeinen söhn mit ihm gleiches namens gezenget. Dieser vermahn-sich erstlich nut Alix von Conrcy, die ihm Robettum von Elp«»»»acbohren; nachdem aber diele gestorben, beyratbete er an. uttMarlam von Angernille, und zeugte mit ibr Guidonem, denstamm-vater der Herren von Bosguerout. Rodcrtns von Ml>MRitter, Herr von 52 ,»» i.„c, Capitain von Eureur, zeugte Wer»?num, welcher den der belagerung vor Metz gute proben seiner M«ferkelt ablegte. Margaretha von Grouches gebahr ihm ssra»-ciscum, Herrn von §-»nk-ruc. Großmeister von der artillerie mFranckreich, von welchem ein absonderlicher articknl. Diesi"^mahlte sich mit Johanna von Cosse, einer Dame von grosser mg-heit, deren vater Carolus I von Cosse,Graf von Brissac, MrDc»von Franckreich war, und zeugte mit ibr Timoleontem, ArtE-
Carol»-»