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ihnc aus cyfcrfuchtchaß er bey den berühmten^le--le.und rcksllsmois.<jc KLmKoiui!er wegen feines artigen gcistes Niehrals sie zu geltenschiene , wieivvhl doch dieser letsterc nur durch schertz-rcden , ange-griffen) übel zu sprechen. Er starb endlich den 21 april an. 1672am schlage. Solisten hat er geschrieben lMoNe eccici,sll,quc; ps-
rL^lirales clcs cie8.1-3ui; cclogucs cliierienncs; poiimes cllr^-
kicirs. §. --.. 9 ,,,O^II. (ging. -?e/rjsi,-r lull. cle i LcaUemle.iiummes iNuNcc- eoni. ,. p. r;. t^e-r^r/r-r^rivm. i x>. rv). *
Godelbertus / ein Römischer Priester, lebte zu ansang des6 «cculi unter der regicrung des Kaysers Anastasii. Er hat vcrs-wcisc einige allegorien über die gantzo heilige schrifft, und einige an-dere suchen geschrieben. §-Fcz,e>si», cic Icr,4>c. c. rz. Qr>/r/t/ttr Ilili. xoet.
Godelmamms/ (Ioh.Georg) ein Rechs-gclchrter, warben12 inay an. 1 z >9 zu Dutlingen , einem stabilem an der Donau / ;«neilcn von Costnitz, gcbohren. Sein vater war Ieremias, Wür-tembcrgischer Aiiitmaun daselbst, seine multer Maria Holdschue-rin. Er legte den gründ seiner studien anfänglich zu Stntgard/undriachmals zu Tübingen , allwo er an. 1^74 »accaisu-cu- und an.i;7ü ^giücr wurde. Nachgehends legte er sich auf das ckacilumjun->, und that nebst Iacobo Andrea eine reise nach Lachsen, allwoer zu Wittenbcrg Matthäum Westubecium und Ivachimum vonBeust hörte, laß auch einigen vom Adel privsnm „der die mllckum.Von dar gieng er nach Rostock lind Eoppenhagcn, kchrtc aber zu-rück nach Rostock , cx^ncirte daselbst die und Missm-rtc
wöchentlich, reiscte hierauf in das Elsaß und in die Schwcitz, und«vnrde im2i jähre seines altcrs zu Bafel Doct»r j„ns. Von dargieng er in die Grafschafften Mümpclgard und Burgund , undkehrte endlich über Basel und Tübingen zurück nach Rostock , wo-selbst er an. > z8i Urotbndr j„r^ wiirdc, und sich mit David Cbvträitochter verehlichte. Hierauf wurde er als Hos-rath »ach Dreßdcnberuffen, und in verschiedenen Verschickungen, sonderlich an demKaysielichen Hofe gebrauchet, da er auch einen waapcn-bricfnebstdem cliplom-re eines Oomiri; erhielt, bis er endlich an. 1611eben zu Dreßdcn verstarb. Unter seinen schnitten ist vorncmlichbekannt sein tractat clcm-csi-, vcncllcii Sc lL/nilz, clcgu- tu» rcäse
coguolcsnllis üe punienglz. Lxi-ss«- annsl. 8uev. tclicclirr-
Godeschalcus/ ein solm Udouis, Königs derObotritcn, wardin dem kloster 8. Michaelis zu Lüncburg in der Christlichen reli-gion erzogen, verließ aber selbige nach seines vaters lobe, und thatin dem Holsteinischen grossen schaden. Er bezeugte zwar uachge-hcnds aufs neue lust zu dein Christenthum, ehe er sich aber öffent-lich dazu bekennen tonte, fiel er den Sächsin in die Hände, welcheihn eine zeitlang gefangen hielten. Nachdem er seine freyhcit wie-der erhalten, begab er sich in Dänemarek, bis seines vaters brudcrRatiborius, der sich unterdessen der rcgierung angcmassct hatte,an.1042 in einer schlackst von den Dänen .erleget war. Hierauf ließer sich eifrig angelegen seyn, die Wenden zu dem Christlichen glau-ben zu bekehren, gewänne aber nichts darmic, als daß sie ihm an.ic>66 das leben nahmen, und seine gemahlin nackend zu dem landehinaus peitschten. Er hinterließ 2 söhne, Butucn oder Bucconcmlind Hcuricum,davon der letztere die crone erhalten,der erstere abererschlagen worden. Vanci-i. 1.;.
Godeschalcus / viaconu; lind Lsnamcu; der kirche zu Lüttich ,lebte an. 770, und schrieb aufbegehren Agilfridi, seines Prälaten,virrm 8. Lamberti, welcher auch Bischoffzu Lültich gewesen war.
lcchi!. iielg. De/si/i,,, blbl. Nclg.
(Nodeschalcus/mit dem zuuamcn vuig-niius.cin Benedictiner-Münch in der Abcey Orbay, so in der m«ccr von Soissons ligt,hat in kein kloster Rcichcnau unter dem Abt Tatone die tmi-u.«iciira zu seinen lluNliz gelegt, und darinnen dergestalt zugenom-men, daß erden nennen luig-mw- erhalten. Insonderheit hatte er8. Augusiini opcrz so fleißig gelesen, daß er ganize bläckcr aus den-selben hersagen konre. Als »ach des Ebbonis absicaing der Ertz-Bischölliche sitz zu RhcimS vscs», >pgr, ivnvde er von dem cllo^-«pli^op», Rigboldo , zcnn prcibvrcru oralnipet z wicwvl solches derBilchoffvon Soissons , ZcotbaduS, gar übel aufnahm. Damit nunGodeschaleus allen Verdruß von sich abwenden »wehte, that er an.847 eine reise nach Rom, lind nachdem er m Italien , Dalmaticnund Pamionien herum gereisit, kehrte er in folgendem iahrc in seinVaterland wieder zurück. Auf selbiger reise hielt er sich den einemGrafen Eberhard in Italien eine zeitlang auf, woselbst er in einem<hlco,i-k inil dem Bischoff zu Verona,Notingo , einige ?ropslm->nesvon der prLUcllm^rion, dem libci-o zrbttNu, ablud,:» ciccrcio u. 8-3tlLvc> vorbrachte, so etwas hart waren, indem er vorgab, Gott habealle auserwäblten vor der weit ansang zum ewigen leben auserse-ben , und alle verdammten von der ewigen siligkeit ausgeschlossen,Christus sen au cd vor diese leisten! nicht gestorben; woraus nach-mals viel streitigkeiken entstunden, indem es Remigius, Ratram-mis, Prudentnis und andere, mit ihn, hielten ; da hingegen Ra-ba»us, Hinemarus, Jobanncs Scotus und andere wider ihn wa-ren. Au. 848 im oct. wurde durch den Ertz-BisihoffRabanum zuMayi»; ein iviiuciu- angestellet, mifwelchem Kodeschaleus Augu-stini lehre in gewisse capitel versauet eingab, und darinnen zeigen«volle,daß Rabani meiuunig den kirchen-vätern gantz entgegen wä-re,wurde aber aufsclbigcni <^nnc>>io als ein kctzer cn„6emniret, unddein Hincn'.aro, Ertz-B>lchoffzu Rheims, als seinem rechten
. zu eichten übergeben I muste auch zugleich einen eidschworen, nicht wieder in Teutsihland zu kommen. Hinemarushielt hierauf»». 849 einen <v>,c,g»»i zu Chiersi oder der alten stadtCaristaco, von welchem Gvdesihaleus abermals conllcmmret,seiner
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priefterlichen würde entsttzü, gegeisselt, und seine schrifft, dsi rewl«der Rabanum verfertiget, ins feuer gcworffen wurde. Damit erauch seine lehr-fätze nicht weiter unter die Icute bringen möchte,«vurde er in einem kloster im gefangniß gehalten, fand aber dochgelegenheit an viel vornehme leute zu tchreibeugvelcheseineparthmhielten. An. 85? hielte Remigius, Ertz-BischoffvonLyon, einen^noclum zu Valence , in weichem einige csnoner m Lv-M desGrvdefchalei gefetzec waren,die zwar in dem 5 un<lE'M mit dem lstmä!^cesriürceull üderein kamen , aber doch die expreLvn« desselben Wi-der Godeschalcum etwas glimpflicher vorstellten. Hinemarus de«mühcte sich indessen, Godeschalcum auf den rechten wegzubrin-gen, es war aber alles vergebens, denn er blieb bey seiner meynun«beständig, vorgebend, er «volle geh dem gerichte Gottes unterwerf-fen, und in ein faß siedend heiß Wasser, ot oder brennendes pech le-gen lassen , um durch solche probe die gcwißheit seiner lehre m be.Häupten, woferne seine Widersacher zu dergleichen sich verstehenwürden. Als er endlich 21 jähr m seinem gefangnisse ausgehalten,starb er um das jähr 870,und wurden ihm auf seinem tod-dette vonHincmaro die sacrameuta, auch nach seinem tode ein Christlichesbegräbniß geweigert. Von der gantzen fache sind zu lesen L",».
^,i„i>l. tilliw.'.ticimi-'ns. Lbro». all 3,1.848.
clc prLltsÜinLiioiie. Spill, raw, 8 csncl.
liorum. in vinllic. prrrllellinLr. L ArLUL, rom. ; ?3ri;.3g.
1650 ecllr. vi/sirr»- in IiMocka (tollelcliLlci L,i. ,6zi Dublin . 4 egir.üzrln» cler nurui Oocl^lciialcuin kehr ctekenclirc. l7e//ock«- liig. Ooai-lctirlci. p's/ssttick: hikoris ?cli>L>rn3. LMo». row. rs ss so.
848 öc 8;;. criricL in Lsron. rom. z scl all. 848, 84.9. N; 6 lcg^.8>s n. 7 tegg. 8^ n. ! tcg. Llsöill«» in pr^ssc. sä ?. r. Lc. 4 L-aea.c. r.. Iiill c«cl. p. 1 tcc. 9 Lc 10 cliNerr,;. M.
lirrcr. p. ;/>. iiirrvcluök. ug lull eccl. 970.
Godfrey/ (Edmrind-Dury).ein Englischer Ritter midFriede-Richler von der ProvintzMidleicr. Als an. 1678 Dockor TjmL^Oratcs cinc conssirL-in» emdeckic/ welche von der Calholischmpfulhcy wider das leben Kvmgs Carvlt II/ dieProtestamWrellgion / und die Englische regierungs-form / loste formn mr»den seyn / nah», der Ritter Godfrey nicht nur dessen aussage an /sondern erwiest stch auch sonst sehr cyfrig/ denjenigen pttsoiien/ soman wegen solcher ziisainmeiiwerschwehriiiig vor vecdachlig hielt/an den tag zu bringen. Den 14 ock. des gedachten jahrs mangelteman ihn in seinem Hause/ und etliche tage hernach ward sein cor-xer aufdem srlde in einem w affer-graben ligend und mit seinem ei»gencii denen / der ihmenoch in dem leib stack/ durchstochen/ an-gcrroffcn. Bald darauf fand sich einer/ namens William Bedlvn/welcher behauptete / daß dieser Richter nicht/ wie ewige vorgebenwollen/ sich selbst entleibt / sondern vielmehr aufanstiffkenderer/so an der oberwehnten coust»rrc,on theil gehabt/ ermordet wor-den ; welches auch der rörper selbst klarem,-! zeigte/ weil es ibmeunmüyUch gewesen wäre/ noch einige schritte zu gehen/ mdmdas waffcr zu springen/ nachdeme er sich selbst allberetts durch unddurch gestochen hatte. Eben dieses bckrafftigle em andrer/ namensMilcs Prance/ und auf dieser beyden aussage/ wie auch wegenandrer anzeigungen/ mustcn dreh/ namens Green/ HillundBcrry/ im scbr- an. 1679 durch den sträng ihr leben verlieren/undungeachtet sie insgesamt beständig dabey blieben/ daß sie diese ih-nen schuld gegebene Mordthat keines, wöges begangen. An.iMwiderrieffobgcdachker Miles Prance öffentlich das Zeugniß/ so ervorher wider diese Personen abgelegt gehabt.
rom. z p-Z. ZS4. z6-, 4;2. /.»rxe/. *
Godin / (Wilhelm Peter) ein Cardinal und DischoffvonSa»bina/ war von Danomie gebürtig/ allwo er ein Dominicanerwurde. Er machte sich durch seine nmm bekandt/ daß er daher-zu verschiedenen cl^rx-n befördert wurde/ und nachdem er Pro«vincial von Languedoc auch ucctor u-cri pziscH worden / bekam crvon dem Pabst Elemente VI an. iz«2 den Cardinals>h„t. Erwurde nach diesem Blschoffvon Sabina / und an. i;2i gieng erals Legat in Spanien / allwo cr zu Valladoild ein conclimm ccl-,brinc- Er starb zu Toulouse den 4 jun. an- i;z6/ und ward be-graben in der kirche seines ordcns/ welche er wie die zu Bayomieiind Avignon wieder aufdaucn lassen, ulllor. »lss. 1. ix
Godolphill/ eine vornehme Englische familie/ welche alsogeimmct wird / von einem in der Provintz Cornwall/ imweitMounsbay / zwischen Helston und 8. Ivcs gelegenen und wegender allda bcßndlichm guten zinn - bergwcrckc sonderlich bernhmlcnhugcl/ dessen ietziger nanie Godolphl,! ist/ der vorige aber Godol-can gewesen. In der Cornwallischen spräche heißt Godolphiu soviel / als ein wcisscr adlcr/ dergleichen auch die von dieser familiebeständig in ihrem wapcn geführt haben. Es ist dieses geschiehtsehr alt/ und hat viel vortresiiche Icute hervor gebracht. Dasmeiste zu dessen aufnehmen hat beygetragen Sidiicy Godolphm/der andere fohn des Ritters Fraiicisci Godolphin. An. -678machte ihn der König Carvlus II zu einem von den Lords derschatz-kammer- An. -684 erbub ihn derselbe/ an des Ritters Leo-lin Jcnkiiigs stelle/ zu der würde eines Staats-8-cr-»r,'i, welchecr aber bald hernach dem Grafen von Middlewn überließ/ woge-gen er zum ersten c »mmiiillno der schak-kammer / und den 8 si'Pt.des letzk-gcdachtcn iahrs zum von Engelland/ mir dem liml ei-nes Barons Godolphin von Niallon in Cornwall / erklärtward. An. iü8z gab ihm der König Jaeobus II die stelle einesLord-Cämmcrers bcv seiner gemahlin. Auch behielt ihn dmclbc mder zahldcr Commissarlen von der schatz-kammer / und nach derlandung des Pmitzen von Oranlen ließ er durch ihn mit selbigem
tracu»