god göd
Uactiren. Wilhelmus III bestätigte ihn in dem eSMüssamr von, der schatz-kammer / nahm ihn unter seine gehennde Ifäthe auf/und erneume ihn viermal zu eurem von den Lord -Richtern vonEngelland. Die Konigin Anna machte ihn an. 1702 zum Lord»Glvß-schamneistcrvon Engelland / an. 1704 den s jul. zum Rit-ter des hosendandes,/, an. 1786 zu einem von den Commissarien /welche an der Vereinigung des Königreichs Schottland mit En-gelland arbeiten musten/ und endlich im december des letzt-ge»meldtenjahrs zum Vtce- Grafen IAalton / und zum Grafen vonGodolxhin. Er vermahlte sicy Mlt Margarctha / welche damalsbey Caroli II gemahiin hof-sraulem / und tue vterdte tochterThomä Blague / von Horringer / Obersten von einem regimenkvon der garde zu ftiß / und oouv-rncurs von Darmouth / war.Mit derselben zeugte er erneu eintzigen söhn/ Franciscum/ wel-cher bey feinem leben Lord Vlcc-Graf Rialton gcnmnet / und beyder Königin Anna zum c , das ist privat - Schatzmeister /wie auch von der GrafschaftOrford znm Parlaments-Depmirrengemacht ward. Er bekam zur gemahlin Henriertam Churchill/die älteste tochter ^acodt/ Hertzogsvon Marlborough/ welcheihm Wiihelmum und Henrrettam gebayr. ung!.
biltok)- f>. zor. s/ f , p. ^7,. Ms ds/t. 0/
vo!. z.
Godricus / ein Eremit aus Engelland/hatum das jähr ^70
gelkdet/ und ein buch Ne vit>z 6c vulonwus o^n.r geschrieben.öc illll. ae lciipr. ^ngi.
Godwin/ , Graf zu Kein / machte sich unter der regisrungCanuti FI. Königs m Engelland und Dänemarck / durch einekühne/doch glückliche that sehr berühmt. Denn als die WendenLaneinarckanßclen / und Canutus denselben eine schlecht zu lie-fern beschlofsen/ gieng Godwtn/ der die Englifche rronjnpün com-w^wwte/ des abends vor dem zur schlacht bestimmten tag heim-lich auf die feinde loß / und erhielt durch deyhulffe der nacht ei-nen vollkommenen fieg / ohne daß die Dänen und der König sichweiter einige muhe geben dorfften. 0 ) Der König liebte ihn hier-auf so sehr / daß er ihm seine eigene schwcster zur ehe gab/ welchesaber hinwiederum bey Godwin einen solchen ehrgettz erweckte/ daßer/wie einige davor halten/ (denn die geschicht-schreibet'sindin diesen zciicn einander sehr zu wider) an. 10;; nach dem kod Ca-nuii nach der crone strebte/ und zu dem ende wider Haraldnm/Canm! Nachfolger/ mit den Prinken des an-1016 verstorbenenKönigs Erheiredl/ Alfred» und Eduard» / die sich in der Nor-mandie aufhielten/ conwirirte/ wiewol er nichts ausrichtete.(l>) An. 1042 nach dem rode Canuti II / der Canuti I söhn/ undalso sem schwagcr gewesen/ und mit dem die Dänischen Könige inEngelland ausgcstorben/ führte Godwin die reftcrung mit sol-chem ansehen/ als ein würcklicher König. Einige sagen / er habedm obgemcldken Alfredum damals umbringen lassen. Diß ist ge-wiß/ daß er dessen brudcr/ 8. Eduarde» > auf den thron
gchoiffcn/ welcher hingegen seine tochter Edith heyrathete/ undihm anfänglich alle gewalt ließ. (H Nachgehends aber an. 10; 1kam Godwinin seine Ungnade/ weil er ihm widerrieft/ die ein-wohncr zu Canlerburi/ die fich an des Grafen Eustachü von Don-logne lenken vergriffen hatten / als rebelten zu tractiren. Er wölkesich erstlich dem Könige mit gewalt widersetzen / endlich aber be-gab er sich sreywillig ms exim.m nach Flandern / zu dem Grasendaselbst/ Balduino m»> dessen tochter Godwins sohn Tosto ge-heyrathet hatte. (>H Weil aber gantz Engelland dem Godwinmehr als dem Könige selbst geneigt war/ knin jener gleich im fol-genden jähr wieder/ und wäre willens den König feindlich anzu-greisscn; als man aber ihm und seinen söhnen alle guter wiedergab/ versöhnte er sich mit dem König in der gute. (<-) Weil auchdie Normänner/ bey denen sich der König vor bestcigung desthcones auffgehalten / am meisten an seinem ---"»> schuld gewesen/der Hertzog der Normandie Wilhelm auch inzwischen sich lehr umdie Englische crone bey Eduardo bemühet/ brachste es Godwin/der selbst vor seine familic sich nach Eduardi tod hossnung znr cronemachte/ dahin/ daß die meisten Normannische bedienten aus demReich verwiesen wurden. (Y Erstarb aber nicht lang hernaa) an.1°;; an einem schlag-ssuß; wiewol einige fabuliren/ daß / als eran des Königs tasel/ sich mit diesen Worten von dem ihm schuld ge-gebenen tode Alfreds reinigen wollen: wenn es wahr sey/wolteer an diesem stricke brods ersticken; halte die betheurung ihrewürckung gckhan.(O Er hinterließ s söhne:Swenon/der im gciob-ten lande gebljeben/Loston/von dem ein eigener articknl/ Harald/der nach Eduardo König worden/ Gyth/ und noch 2 änderst. 0>)
t,4i. N'rr-ißickcrreror. (ü) 7 -/.>.c. p.rov. com-r.! p. 74- (c) p. 75, 76. ^7^ N. I.x. icc;. (N) p. -14 scq. ci. !. p. 77. (0)
Lc p. 78. -l6. (k- /-rsto-7 p. 97. r./r-'-'ö)-
k- 2>7- (g) r-t. p. r,8. co--r^/. Lrst. p. 7^. (I>) 215.
Godwin / (Thomas) ein Engekänder von Sonunerset gebür-tig/ war anfangs ncüoc der schule zu Abcndon in Barkshirc/nachgehends ciwoi. von. und ?rof. zu Oxford / endlich aber Pfar-rer zu Trightwel/ und starb den 20 mark. 1642 im; z jähr seinesalkers. Er schrieb ->oric;u>:stori> iiomLNLrum k 4; Äml-oloß'.ilo kl-
llorlL wvoiLNL; -/loten 6c Lsroncm n snri^uilLtcs l-wkraicss 6c 61L-rrs; kriuM^-ium Lllei; inckemen» Zräii/e, 6cc.
Göden/ (Henning) gebürtig von Havelberg aus der Prig-nitz/ war Nl-ofessor juris zu Erfurt / auch der Arche II. Maria5 ct!o>L<Hcus und essnonicus. Istou dar wurde er von dem Ehursur-sim Friderico III von Sachsen nach Witlenberg beruffen/ allwo er
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and!m !-.^?brkc / sondern auch Probst daselbst/ und nebst
Erstarb ucaäcmiL bestellet wurde.
MN.cMrtuin ? ^ und hat man von ihm xroc-Mn,
zueuciLrium; conüna. öcc. vir.
eine alte Adelichc famrlie/ vonÜch Uierst in Karnthen / her-k2E^Awaben/ endlich aber in Bayernmebergelassen. Lin.
^ rim das ichr i;oo eine von Knegsdorff/ undwoldas stamm-guk Kriegsdorff/ älsden namenGeorg war an. -;4s Dechant in der AbteyBctchkolsgaden. Johann Bernhard war um das jähr 1626 Her-UE'. in Bayern geheimdcr ülath/ und hinterließ
nnd^rantzm / welche mtk unterschiedlichen lindern gesegnet
Goeghy/ ist der name einer stete der Banianen in Indien »Sw erkennen einen Gott / den sie Brmn nennen/ und vor denIwopMr aller drnge halten/ aber die lehre von deroder sortwanderung der seelen aus einem leibe in den andern/ wiedie anoern Tanianen thun / glauben sie nicht/ sondern hoffenvielmehr / daß ihre seelen / nachdem sie ihre leider verlassen / ewigvey Gott seyn. Sie leben einsam aus dem lande / in Wäldern undwüsten/und zwar verrichten sie ihr gebet in den dörsfern/ oderalten wüsten gcbäuden / und besuchen niemals anderer selten Ar-chen/ob sie gleich keine eigene Moscheen vor sich selbst haben/ aus-ser daß sie manchmal/ wenn sie sonst nirgends anders bleiben kön-nen / in der Archen der Wamarlhanen sich finden lassen. Sie be-sitzen nichts eigenes / und gehen nackend einher/ nur daß sie ihreschäm bedecken., Sie reiben ihr gesicht und ihren gantzen leib mitasche / welches sie gewaltig verstellet/ sehen auch sönsten sehr ernst»haffklg aus. Sie halten insonderheit viel auf einen / namens We-rts/ den sie GottesArecht nennen/ heyratben nicht / und sind s»streng m ihrer keuschheit/ daß sie sich auch von keiner weibes-persowanrühren lassen. Alle andere Banianen haben eine ven-rattan vordiese Goeghy/ ausser denen von der sccte Ceurewath/ die ihrecon v-rj-inon melden. Es gibt auch einige weider / die sich zu die-ser stete bekennen/ sind aber gar wenige/ weil sie deren strenge le-bens-art nicht gewöhnen können. row. r. o/Err-r.
Göldlin von Tieffenau/ ein Adeliches Geschlecht/ so an-fangs in nieder. Banden - .N6>rt / das Nath-hanK der stadt Pfortz-heim zu ihrem Hof gehabt und das schloß Tieffenau (davon sie auchden namen gcführet) besessen; Ais aber Werner von Tieffenau/Herr in Wsrdcnderg zu so grossem reichthnm gelangte / daß maninn deßwegen gemeiniglichGöldlin nanntc/und dieses sein ansehenihmeder benachbartenFürsten haß un verfolgung aus denhals zöge/Hafer sich anfangs nach Wtraßdurg / und von dar an. iszonachZiirich begeben / allwo er in gemeldkem jähr burgcr worden;Seine gemahlin war Lucia Freyin von Gultcnberg. Don seinennachkommenden war an. 141° Heinrich Chor-herr zum grossenMünster; damals lebte auch ein anderer Heinrich/ der in demCrentz-garken zum grossen Münster eine Capell erbauet / und dar-ben eine Caplaney-pfrund gestiffket/ allwo er auch für sich undseine nachkommen das begräbniß erwählet. An. 144; wurde Pan«lus Göldlin des Raths in dem streit zu Wolran erschlagen / deß-gleichcn sein brnder Jacob/ ein Ritter; Sein söhn Heinrich hieltesich wohl in denen Burgnndischen schlachten / wurde an. 1476 zuGranson zum Ritter geschlagen/ und eben dieses jähr Bürger-meister zu Zürich / wie auch an- -492 Gesandter auf den Bund-schwur nach Bern / Freyburg und Solothurn; Seine söhne,wa-ren 1 Hieronymiis / Chor-herr zum grossen Munster in Zürich an. i;c>i. 2 Carvlns / Dom - Herr zu Chur / und Chor-herr zuZürich / Zofingen und Solothurn . ; Ruland / Dom - Herr zuCostantz/ Probst zu Lindau/ Chor-Herr zu Zürich/ Zofingen undSolothurn / und Gesandter von den gesamten Eydgnosscn an denRöm. Pabst/ um bey ihme die Freyheit/ alle lasterhafte geistlichenach verdiene» abzustraffen / zu erhalten. 4 Renward wurde an.1507 von König Ludovieo XII in Franckreich zu Genna zu cmemRitter geschlagen/ und wegen seiner tavfferkeit köstlich r<-gL-,rt; Eezöge bey abändern»« dcr Äteligion nach Lncern/ und legte alldortden gründ zu der noch dißmals in Lucern siorirenden adelmM fa-
i6fo Abt zu 8. Urdan; Joh- Düring um das jähr 167° Nennerzu Lucern; Nievlaus an. i üZ6 Abt zu Wemngcn / und erst nochan. 1718 Heinrich Ludwig des Innern Raths zu Lucern undChristoph Zacharias L»»oöicu 5 in dem Munster. ; Georg desRaths und Bau-Herr in Zürich / wäre beyneben Hauptmann übereinFähnlein Eydgnosscn zu dünsten Pabst LeomsX und an. 15 ;iHauptmann indem Cappelerckrieg; dieser hiuterüeßaucheillchesöhne. 6 Caspar ist znm zwölften mal mit der stadt Zimch ms fckdgezogen/ wäre auch des sslaths und^Relchz-vogt/ MglechenFianvtmanst in dffnsten Kaysers Maximrliani I wider die Fran»Kit vön Maftand / und wurde ,n dienstcn Pabst Leoms AumRitter geschlagen / hatte etliche söhne/zöge aber wegenHet Resor-
Llph/ Ze?ig-He?rund des Piments zu Zürich / dieses geschlechtsdaselbst der letzte / starb an. 1677. ?. z.
I. 2 c. 14 von I»I. tcriegen. Ocscklecmk.
Göler von Ravenspurg/cineAdeliche familie an dem Rhein/welche von dem -Rvinischen geschlecht der co-v>n->rum hcrstammensoll/ gleichwie sie auch einen raben mi waapen fuhrt. Radau vonGöler lebte an. 940und hatte e«nm söhn/ namens Carl/welcherII theil. Uuu den