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dessen söhn Man sich ,n Sachsen gewendet. v.Kilian Gvldstem/so an. i4y? zu Mengen «n Francken gebohren / war ein berühm-ter Rechlsgelehrter./ wre auch Sachsen-Weimarjscher Rath undCantzler. Dieserhinterlreßr söhne: i) Kiliandentüngern/wel-chec ebenfalls ein berühmter Rechtsgelehrter gewesen/ und an. 1622als Fürstlicher Sächsischer Rath und coEorml - prallem imHennedergischen/ gestorben. Er hat encllirillion und prEic-njprocessu? herauß gegeben. 2) Carl Goldstein / auf Dolckau undHohen-Prießnietz/ gebohren an. 157--/ welcher sich anfänglich irrKayserlichen / Polnischen und Churlandischen diensten in den da-maligen Ungarischen und Schwedischen kriegen / sonderlich inacknllonderfestungCalmar/ als Königlich-Polnischer Odrist-Lieutenant wider die belagerung des damahligen Hertzogs vonSundermannland/ nachhero aber Königs in Schweden CaroliIXohngeiehran. 1601 bekandt gemacht/ indemerdiefestung inder äussersten Hungers - noth / da die Z-rnison jn die; Wochen keinbrod gehabt/ sondern sich mit rohen vchsenchäuten/ darzu sienoch einen vorrath von butter und etwas wenigs von Pfeffer ge-habt / erhalten muffen / dennoch in erwartung des verhoffienluccuffes biß auf das letzte a-senUiret/ biß sie sich endlich bey zu-ruckbleibung desselben auf «lilci-skion ergeben mustM/wobey ek gleichandern Officierew fast sein leben verlohren/iedoch durch eine beson-dere begebenheit seines namens Carls und dabey geführten wohlvcr-haltens halber armoch psräonniret worden; welches ihm anlaß ge-geben die Verordnung zu machen/daß alle seine nachkommen Carlheißen sollen. Nachhero hat er sich an den Chur-Sächsischen Hofbegeben/ und ist vondem Churfürsten Christians II so wol in hof-als kriegS-bedienungen gebraucht worden; wie denn derselbe ihnan-1609 zum Stiffts-Hauptmann zu Quedlinburg / ferner zumwürcklichen Obristen gnädigst bestellet / auch einige zeit.das -»m.m^ncio in der reiidentz Dreßden anvertrauet / wobey er so wol beyWeiten höchst-gedachten Churfürstens / als auch hernach vonChurfürst Johann Georg bey damaligen Böhmischen und Teut-schen unruhen in vielen wichtigen Verschickungen Und Verrichtun-gen/ sonderlich an denDraunschweigischen hof/ gebraucht wor-den. Er starb an. 1628 den i4iunii. Nachhero hat sich sein söhnCarl Albrecht/ nebst einigen andern dieses geschlcchts / das uraltegemcinschafftliche waapen der Goldsteinen mit einem stern und Kö-niglicher cronevon Kayser Ferdinande III vermehren lassen- Un-ter denen nachkommen dieses Carl Albrechts ist bekandt Carl Al-brecht auf Dölckau und Passendorf/ anfänglich Cammer-Junckerbey des Herhogs zu StUttgard gemahlitt/ hernach geheimer Rathzu Weissenftls und vic« - >-»»-Äor der Ritterschafft im Stifft Mcr-seburg; endlich bey dem Hertzog von Sachsen-Lauenburg gehei-mer Rath Und Skadthalter im lande Hadeln - Er starb den 19 oct»ün. iö§t in Hamburg - Jn dessen noch lebenden 2 söhnen und de-ren fämilien bestehet fetziger zeit die in Ober-Sachsen und zwar intStifft Merscdurg befindliche linic. Der ältere davon heißet CarlGottlob von Goldstein auf Passendorf/ gebohren den 6 apr. aiu1678 / Königs Polnischer und Chur -SächsischerHofrath / wieauch Fürstl. Sächsischer Hofmeister zu Forsta. Der jüngere heißetCarl Christian von Goldstein auf Klein-Liebeliau/ gebohren dett18 dec. an. 1679. Nebst diesen hät sich auch einer von des obge-meldten berühmten Oboisten Carls hinterlassenen söhnen in deckBraunschweiqischen niedergelassen / von dessen nachkommen an»1718 Carl als Fürstl. Draunschweigischcr Hauptmann florme»Oben gedachter v. Kilians Goldstein naher, anvcrwandter odekdrudek war des Churfürsten Joachimi ll vonBraNdenburg Rath/und kän es seyn/ daß von demselben die von Goldstein in Preussenabstammen / diesich auch in Polen ausgebreitet haben/ und da-selbst KossowKiqcnenmt werden. Aon demselbigenwar Arnd ent-sprossen/ der sich in dem; «jährigen krieg / als Schwedischer o--hervor gethan/ und an. Iü;4 zu Königsberg gestor-ben. /'«/es-/-»/. Uitk. 8uec. I. 4 §» 6; I- 6 §. 71 i» 7 §. 86 i» iz §. 67 I. >7
ins. ciirori. icttsUbüküc r» r I. 4; c» j §. 87. äisr-»
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Goletta/ siehe Gouiettk.
> Golfs / bedeutet den arm eines meerS - welcher liess in einland hinein gehet , und deren jeder seinen naMen von dem daranstoßenden land bekommet; man weiß aber noch bis auf den heuti-gen tag Nicht, was die Meer - buse», welche das meer aufdek Mit-ternächtigen feite der Tartarey forMirt/ für Vornamen haben-weil die länder dort herum noch mebrentheils unbekannt sind»
Der vornehmste Golfo von dem Ocesno onentsü ist der von Nan-
quin , welcher Chinä gegen osten lieget» Gegen mittag desselbigenKönigreichs liegt der Golfs von Cochinchine» Die vornehmstenmeer - bustn des mittägigen Oceani, oder des Indischen meers /sind die von Bengala, Persien und Arabien ; der von Bengalaliegt gegen mittag von Indien / der von Persien scheidet Persci -land von Arabien / und der von Arabien, sonst das rothe meer ge-nannt/ scheidet Arabien von Asten. Die vornehmsten meer-bissendes Mittelländischen meers sind das Adriatische meer / oder derLoik-m Vcncrir; das Tarentinische / oder der omso cii M-nro;der von Thessalonich / oder crmk» u, 33>»nicbi; oder .^re
61 Marmors; zrnntUs ^uxinus § dü6 AHtVÜkHö MLkk / völtpzlus XlLotis. In dem ocesno occillüNtsIi ist das LsNNicum »
tönst sinus Lall-lnur genannt/ oder die ost - see, st) zwischen Tentsth-land, Schweden und Dänemarck ist. Das weiffe meer oder der6 oiko ljj 8. dlicolss ist das vornehmste in Moseau / und in AMerieader VVN Meriev. liiü- orb. terr. c. z
4 .6 8 e s«gg. x>. 16.
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dieser gelegcnhm den 14; psiUm gemacht/ wie denn aUch telbiaecdn,e uberschrlfft führet : ein Psalm Davids wider Goliath»
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Golius / (Jacobus) war gebohren im Haag an. i;ö6 auseiner vornehmen samilie. Sein Vater war Theodoricns / /»KuLi-mrdem Hollandsschen lehn-Host / Welcher zu erhaltung der stadtLevden / als sie von den Spaniern belägert war, viel beygetragenAuch von der Mutter feite ( so Anna Hemelar hiesse ) ist seine L^ ^ gewesen/ Massen Johannes Hemelar/ Qwonicurzu Antwerpen / em gelehrter und m der muntz-wisscnschafft sehrerfahrner mann, derselben bruder gewesen. Er hatte eine gantz be°?stJum studieren/ legte sich auch nicht allein auf die spra-chen, Philosophie, Griechisch- und Lateinische a»>«guitäten, sondernauch auf die theologie und Medicin, Und trieb mit grossem eifferdie mathematw. Jn seinem rosten jähr verließ er die academie znbeyden, er unter Thomu Erpemö grosse k)ro^r -En gemacht,und begab jich aufs land / mit dem Vorsatz, zwey gantze jähr nichtszu thun / als zu studieren - allem durch sein allzu vieles studierensiel er m eine kranckhest, und wurde sein vorhaben unterbrochen»Hierauf that er mit der Hertzogin voll Tremouille eine reise nachsranckrelch / welches auch gelegenheit gab / daß er nach Rochelleberuhen wurde, daselbst im Griechischen zu insotmireü. Er be-diente selbige stelle nicht lang/ weil ihn die innerliche kriege, die sichendlich mit erobern,,g selbiger stadt endigten/ nöthigten, wiederumzurück in sein vaterlaNd zu dencken. Wenige zeit darauf meng esan. 1622 mit dem Holländischen Abgesandten zum König vöitMarocco, bcy welcher gelegenheit er sich Erpenti gegebenen raths,sich in der Arabischen spräche zu perk-Ä,»niren / bediente» Er E-nrte daselbst dem König Mulei - Zidam den grossen Atlas und dasneue testaMent in Arabischer spräche, welche ihm Erpenius Nebsteinem schreiben zuschickte. Wenige zeit darauf präsentirte er deMKönig ein m-mon»!. welches in Arabischer spräche und Wo ckri-tlisno, welcher in selbigen landen etwas besonders war / aeschrissbeN, worinnen er um die ex?ec>ition der ->L,ren des Abgesandtenanhielt, weiches dem König dergestalt gefiel / daß er solche seinetigelehrtesten leuteN zeigte / auch selbst init dem Gvliö zu sprechenverlangte, welcher ihm aber, weil er das Arabische nicht Wohlnach der art der gebohrneü Arabern oder Mauritanier misspre-chen konte, in Spanischer sprach antwortete. Indessen halff diesesso viel, daß der Abgesandte sofort seine exWmon bekam. ELdurchsuchte daselbst viel schriWn / so bey den Europäern unbe-kannt sind / und sonderlich die sonsies von dem alten KönigreichFez und Marocco , welche er übersetzen wolle. Er trug ciuch vielzusammen / so die Historie der scerik betraf» . Solcher gestaltbrachte er die treflichsten fachen mit sich hergns / welchö ddm Er-penio wohl hätten können zu statten kommen / woftrNe er nichtdurch eine ansteckende kranckheit wenige zeit darauf verstürben».Indessen hät Golius nichts gescheuet/ lind die gantze, kraNckheiküber bey ihm ausgehalten, ist auch an. 1624 ihm in der Arabischenproknl.oii züm lucccttori: bestättigt worden, wie ihn Erpenius selbstvör seinem tod hierzu vorgeschlagen. Weil er aber immer Nochmehr Nachrichten aus Orient holen wölte / nahm ev von seinenoberen urlaub, um eine reise in Levaüte zu thun/ kam Nach Äleppö?NNd hielte sich daselbst anderthalb jähr auf/ that aiich eine reist iNArabien und Mesopotamien , Und gierig von öat zu land nach Cott-stantinopel» Seine gelehrsamkeit und kluge aüfführung thätenihm auf der reist gute beförderung, daß er auch von dett Turckettin ihre bibliothecen L-tmirr>rt wurde / NNd sonst überall freyen zusgang bekam» Über dieses brachte er, sich durch seine glücklicheeuren Viel gescheNcke zuwege / und ließ eitteü so giikeN nainen imOrient zurück/ daß solches noch seinem brüder/ welcher einige zessdarauf eben diese reise thät/ grossen nutzen brachte» Räch Verlauffvon 4 jähren kam er äN» 162^ wieder nach LehdeN, und brachtenebst vielen besonderen Nachrichten auch die herrlichsten KWtettmit sich / und weil er indessen nach Willevrödr Snellti töv Zuick?rokc5orc MLckem-ttüm war erwählt worden / vertrat rr hrrnüchbeyde stellen mit gLössertt flöiß fast 46,jähr. Er hatte Mit PM ge-leh^teslen ieüten corresponcjsn^» juchik 6ÜÄ) die tvMüsiPüffk sElnei^sprachen wohl anzuwenden / indem er sich bemühete, dir Unglan-bigen zum Christlichen glauben zu bringe»/ daher Er den Misten,die unter dem Türckischen loch seusszeten, zum besten die» den catechismnm und die würgte der Refdrmtrten lNs Ara-bische übersetzte» Er war sonst von einem guten remper-Ent undvon guter gesnndbeit; starb endlich, nachdem er alle academrstheebreN-stellen durchkosten, den 28 seht- an. i66W Nnd hinterließL söhnet Theodorum, der als Burgermeist-V ZU Leydenan. 167-verstorben, üNd Matthaum, emen sehr geschickten und redlichenmnnn, DecÄNUM LIII-IM i^oNänciicL, deb im Haag aN» 1702 im septsaestorben. Unter seinen Missten sind bekannt r i».con^ikrLkLnt Mronowia -prab. ü- 1.2c. cüm notis , sö etNe grosse Wissen-schafft von der Mörgenländische» geoßrspkie in sich halten, aberMcbtru end «Macht worden; 6r-l,6ÄclL virslzmerlsni» -r»b,cs«davon aber seine verheissene Lateinische Übersetzung Niemals an taglind anders. Llmacini ttikonsw LsrsLemcsm cum verL
romnmy m, ^ ^ ^^Aolius auf dessen absterben aus licht gege-beü'an. 162z / und ebenfalls / doch mit einem grossen jusiitz