Band 
Zweyter Theil
JPEG-Download
 

/

572 grc grc

dieses aufgerichteten Vertrags bald gereuen, und thaten einen doch weil der ort gar geringe, ungesund, auch unangenehm war.feindlichen einfall in Schottland . Da sie nun gleich auf dem rück- wolle er solche stelle nicht einmal annehmen. Da man ihm abermarsch begriffen waren, und eine grosse deute mtt sich hinweg führ- anlag, daß er seinem vater, welcher wegen hohen alters gar schwachten, begegnete ihnen Gregorius bey Loch - Maban , und erlegte wurde, in dem Brßthüm zu Nazianzo an die Hand gehen möchte,beydes sie und ihren König Constantinum. Auf solche schleicht er- ließ er sich hierzu bereden, dünge sich aber dieses darbey auß, daß erfolgte ein beständiger friede, und die Schvttländer behielten das- nach des vaters tode die Bischöfliche würde länger zu behalten nichtjentge, was sie den Dänen abgenommen hallen. Kurtz darauf möchte angehalten werden; dahero Hieronymus, und andere, sofielen die Inländer in Galloway ein, und führten einige beule ihm gefolget, fehlen, wenn sie sagen, daß er würcklicher Bischoffmit sich hinweg, unter dem vorwand, daß die von Galloway etliche daselbst gewesen, indem er nach seines vaters tode sich wegerte,an ihre kästen getriebene, und den emwohncrn von Dublin aehö- solche stelle anzunehmen. An. 178 wurde er von dem Antrocheni-rige galeeren angefallen und geplündert hätten. Darauf folgte schen L»nc,1,0 nach Constantinopel geschickt, daselbst der rechtqläu'.thuen Gregorius mit einer starcken armee in Jrrland nach, und bigen fache wider die Arrianer zu führen, welches er auch, »bMnachdem er ihre trouppen geschlagen, die Briennus und Cornelius, ungerne, übernahm, und alles wohl ausrichtete, dergestalt, daßzwey von den mächtigsten Edelleuten, (welche in währender min- sich die rechtgläubigen mehr und mehr häufften. Hierdurch setzte erderiährigkeit des Königs Dunachi das gantze land in 2 partheyen sich bey Kayfer Thevdosio N. in solches ansehen,daß er ihn am mzerrissen) coinmandirtcn, nahm er Dundalks Drogheda uud Dub- zum Patriarchen von Constantinopel machte, in welcher würde erlin ein. Als er nun daselbst die aufsieht über den jungen König, auch von dein daselbst gehaltenen Lcmclli» bestätiget wurde; weil erals seinen bluts - verwandten, denjenigen unter semen alten Rä- aber sahe, daß ihin Timotheus, Ertz-Bischoff von Alerandrien,then, die er vor seine getreueste diencr erachtete, anvertraut, und deßhalbcn schwierigkeilen machte, begab er sich dieser würde frey«von dem Adel einen eyd gelodert, daß sie weder Engelländer noch willig, gieng nach Hause, und lebte daselbst in ruhe. Wie er dennDänen, noch Britannie'r, ohne seine crlaubmß, in die msnl lassen seine meiste zeit mit gottseligen und poetischen Übungen zubrachte,sollen, zog er triuinphirend wieder heim, und führte üo geiffeln biß er endlich an. ;8y im 6 ; jähre seines alters starb. Seine schriff-mit sich / die er zur Versicherung, daß die eingegangene tracraten ten sind: vs> j«; pvemsrs und u- ,cri^.

unverbrüchlich gehalten werden möchten, mit sich genommen, ccci. c. 117. cp. ,4,. §,„^1. vir» Oi-gor.

Endlich starb er an. 892 m dem i8de» jähr seiner regierung. illtt. n-c. Dr, um-r Lc.

L,bild. 5 cok.

Lardittäle/ Bifthöffe/ und andere berühmte lcute:

Gregorius / nachdem er in dem Benedictiner - ordcn eineZeitlang gelebt, wurde Abt zu 8-Cosmä und Damiani, zuletzt aber,m ansehung seiner gelehrsamkcit und sonderbaren goltesturcht,von Benedicto VIII an. ioz; zum Cardinal - Bischoff von Ostta,auch das nächst-folgende jähr zum mbbolbecsno brr Römischenkirche ernennet. Als einige zeit hernach die ciuwohner des König-reichs Navarra Gesandten an Bcnedictum abschickten, und den-selben ersuchen liessen, ihnen ein Mittel an die Hand zu geben, wo-durch sie von den Heuschrecken, welche viel jähr nach einander inunbeschreiblicher menge ihre früchte verderbet, bcjreyt werbenkönten, soll so wohl dem Pabst , als auch einem Cardinal, durcheine absonderliche vffcnbahrung gezeigt worden seyn, daß man denCardinal Gregorium als Päbjtlichen Legaten dahin abfertigensolle. Als nuii solches geschehen, soll derselbe mit dein blossen zei-che» des creutzcs die Heuschrecken auf einmal vertrieben, viel kran-cke gehcilct, und durch seine predigten sehr viel gutes gestifftec ha-ben. Endlich ist er allda den 9 may an. 1044 gestorben, zu Lo-gronno begraben, und von der Cacholischen kirche als ein heiligerverehrt worden, vir. imluur.

«oacion. com r. c!e rcb. btiffi.

Gregorius von Arimino oder Rimini , war ein Ita'iäncr,und wurde rbcviogiL zu Paris . Er lehrte mit gutem ^p-pi-ulli, und war einer der berühmtesten ^r>.,!»n>cnrum seiner zeit,wiewohl er mehr der Noimnalisten als Realisten stete zugettianwar. Nachmals wurde er ein Augustiner, und nach des Thvmävon Argentina tod von selbigem orden den 24 may an. i;;7 zuMontpellier zum General erwählt. Er starb an. 1; ;8 zu Viennc.Er hat geschrieben: commcnrariL in m>iglUrum Icur-„cis>um; commcmilris ui cpNiol^! ?Luli ejc j^cobi; listrum cle torimd; cr^ctsrum

moribu? Vcncrarum; llc conllikionibus p!orcnc,»ocum.mr«». in clog.

bild. lirrer. Lpp. L^-/k.

Gregorius L/k-ricus, von der Spanischen provlntz Baeticaalso benannt, war Bischoff zu Illiberis in Spanien . Einige wol-len ihn mit dem Gregorio, so m.xsectu8 j„ Gallien war,

dessen Sulpitius und der Pabst Innocentius gcdencken,vermischen,allein ohne gründ. Er war ein sonderbarer feind der Arianer, mu-ste aber deßhalbcn von Hosio und andern vieles erdulden , weßhal-bcn der Kayscr Theobonus an Cyneginm bcfchl ergeben ließ, diesenGregorium wider alles unrecht zu beschützen. Er starb >m bobenalter zu ansang des ; tccui, > nachbeui er verschiedene traetate ge-schrieben,als cic sillc contra ^rian»s <ü<c. k 7 >cro». cie Icr,. r. ccclcl. c. >c;.

l. i lle lumiu. ccck-ö c. vir. illultr.

r. i. Ae//axm,/r. cic icri^r. ecclct. ll ck.ir. iurcr.

Gregorius ein berühmter kirchen-vatcr,

wurde von Nazianzo, einem kleinen städtlein m Cappadocien, alsobenennet, indem er zu Arianzo, einem land-gut, so ohnsern davongelegen, zur zeit des Nstämichen c«r>c>m, gebohren ivar. Seinvater hieß gleichfals Gregorius, welcher imt der Hypsistcrianerirrthüminern befasstet wäre, die nmter abcr,Nomia, welche ihreneyemann zum rechten Christlichen glauben brachte; worauf er Bi-schoffzu Nazianzo wurde. Dieser sein söhn stndirte anfänglich zuCäsarca in Cappadocien, kam aber nachmals nach Cäsarum in Pa-lästina zu dem berühmten redner Thesvesio. Hieraus that er einereise nach Alerandrien, und von dar nach Albcn^ allwo er nebstBasilio und Julian» den studien mit grossem steige oblag. Als ervon dar wieder zurück geben wolle, ersuchte ibnc die siudirenbc iu-gcnd, daß er noch eine weile dastwst verbleiben, und sie unterrich-ten möchte. Allein er lehrte nicht lange daselbst, sondern gieng insein Vaterland zurück, allwo er von seinem vater zum ?r^Nv,cr ein-geweichet wurde. Nach diesem legte er sich gantz aufdie poesie, undnahm darinnen wohl zu. Weil er aber der weltlichen unrube übcr-drußig war, gieng er zu Basilio, welcher sich in Ponto in einer ein-übe aufhielt- Als nun Basillus an. ^70 Ertz-Bischoff in Cappado,«en wurde, machte er diesen Gregorium zum Bischoff zu Sasima;

Gregorius / von Neocasarien. Wird also von seinem ge«burtsort benennet/ sonst hieß er Theodor»? / und wegen den vie-len wundern/so ihm zugeschrieben werden laum-mr^. Semeeitern waren Heyden / welche ihn auch in dem Hendnischen wesenaufferzogcn hatten. Erwürbe bald anfangs zumstudircnangchal-ten / und als er den ersten gründ hierzu in seinem vatterlanb ge-legt hatte / gieng er nach Alerandrien / von dar nach Athen/und letztlich nach Berylus/ woselbst man damals die Römischen gesetztfleißig trieb. Um das jähr 2)4 begab er sich nebst seinem drüberAthcnodoro zu dem Origene / welcher damals zu Cäsarca in n-ckv-ttinL öffentlich lehrte/ erlernte auch von dcmselbigen die logst/phy»sie/ mathcmatic/clhic und andere theile der Philosophie; wie ersich denn auch in der geistlichen lehre unter ihm fest setzte. Als er zjähr bey Origene dergestalt zugebracht / kam er in sein Vaterlandzurück/ und wurde von Phädimo/ Dischoffvon Amasea/zuNco.cäsarien zum Bischoff bestellet. Denn als Gregorius die Bischvsss-würde flöhe/ und sich deshalben in eine einöde verbarg/ begab sichPhädimus in dic kirche/ hielt sein gebet zu Gott / wandte sich hier-auf zu dem Gregorio/ nicht anders/ als ob er gegenwärtig wäre/und orllimrtc ihn also abwesend zum Bischoff. Ais Gregorius sol-ches vernahm/ ließ er sich/ nachdem er zuvor richtig «Mmret war/bereden / solche stelle anzunehmen. Erfand bey stiller ankunfft zuNcocäsarien alles voller Heyden/ und nicht mehr als 17 Christen/durch seinen angewandten flciß aber brachte er es dahin/ daß erbey seinem tod nicht mehr als 17 Heyden hinterließ. Als unter demKayser Dccio eine scharffc Verfolgung der Christen angieng/machteer sich / seiner kirch zum besten / bey seit- Da nun dieselbige vcrbeywar/ kam er wieder zurück/ und müsse von den Golhen und an-dern barbarischen völckern viel erleiden. An. 26; wohnte er deinconcMo zu Antiochicn/ so wlder Paulum s-mo^num „chal-ten wurde,/ bey / und starb dcin/nov. deistldigen jahrs. Seineschrifftcn sind: pLncg) ricus ilvc orarin vslccllüori^ Lä ollßen,.».;

i» cccicilällcn; brcvirsilleicxposirio; epilloirLanowc»lle iis, czui Ns-llLrorum incurlli iLpsi tunk. vnr

öe inirsc. Lregorii Vtcoc-vH-. llc icrjpk. scclcs. c. 6s. kH»-

>,l>. 6 c.-z. c.

llillor. litter. 7. 67. *

Greqorius/ von Nnssa/ war aus Ponto gebürtig/ des Da«stlii ?.l./ Pctri Dischoffs von Scbaste in Armenien / und der heil.Maerinä jüngerer drudcr. Er legte sich anfänglich gantz auf dieoratorie/ wurde aber von Gregorio Nazianzeno darvon abgezo-gen / und auf die heilige schufst gefuhret. Er verheyrathetejich aneme srömme frau / namens Thcosebiam / welche eben zu der zeit/da sich Gregorius dem kirchen-dienst widmete / gleichfalls in dengeistlichen stand trat/ und eine Diaeonißm abgab / wegen derentod letzlich Gregorius Nazianzcnus einen herrlichen tröst- brich anihn geschrieben. Er wurde um das iahr z7° Bischoff zu Ryffa/welches an den gräntzcn von Cappadocien gelegen; weil er aberdas Niecnischc S»ncN,umgarscharff verföchte/ wurde er deshal-bcn von rincin geringen menschen angeklaget / und auf des Ka»-scrs Nalentis bcsehl in das ex,i„,m geschickt; aber nach 7 jähren /als er indessen von den Arrianern viel erlitten hatte/ wieder in sei-ne stelle eingesetzt/ und an. z/8 von dem ssn<mc> zu Ankiochlen/welchem er nebst andern Dischöffen beywohnte/ die Arabischen nr-chc» zu visitircn / abgeschickt. Bey dieser gclegenheit gieng er naa>Jerusalem ; Weil er abersahc/ wie übel es daselbst zugieng/wandteer sich bald wieder zurück/ schrieb auch wider diejenigen / die »acyJerusalem wallfahrten/ eine cpistcl. Als er «11.7,81 al!spen'v"°-<mm »ach Constantinopel rcistte/ nahmer diebücher/ soerwiverEnnomium geschrieben hatte / mit sich / welche er auch in Grcgo-rü Iiazianzcni und Hieronymi gegenwart rccmue. Weil er >nmbey dem co.,ci>io wohl gelitten war/ wurde er von den bastMvcrsammictcn vätcrn erwählet / Mclctio Antiochcno und desfers Thcodosii Printzcßin Flacillä/ welche beyde in wahreiwcinconciim gestorben waren / zu p^rcullren. Wie ihm denn auGpasiVmKoium auszusetzen angetragen ward/ und daß erdasMge/was in dem ffmbolo fehlte/ darzu bringen mochte, umselbige zeit wurde er nebst Helladio / Bischoff zu Casarcen^mr