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Tasllii Nachfolger/ den Bischöffen Pontischer ch'«--- znm RichterbcMet. Er starb um das jähr;96. Seine fchrtfften sind -. Kcx-e-
weron; clc lioininis opikcio über; cls virs Ivloliz; in eccleiislkeii;ja cLnrics csncicorum ; cle kuZicngs tornicscions ; vitz Qrsgnrü "t'ksü-inrru^i; sc! LuiiLtkium 6e 5 . "prinitrte , Lc. L^/r/r«2 ep. 4z. 6-e.xoE ILrr.iÄ«Le»»F sp. 4; L 9;. üre-or». cle stripr. ceclcl. c. >29. So-cket Ssr.on?e»r„. Iii>. I
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< 7 «-l,e nist. litter. *
Greüorms ^roncnUs. einer der vornehmsten geschichk-schrei-bcrii seiner zeit/ war aus einem Welschen geschlccht der ProvintzAnvergne. Sein valer hieß Floreniinus/ die mittler Armamen-taria / von welchen er an. 544 gebohren. 8 - Nicclius vonLyon /als erihn noch in der wieaen liaen sahe/ recomm^nairle ihn sei-nen eltern als ein kind/ welches Gott noch grosse dicnste in dertirchthun würde; wannenhero seines vatcrs bruder / Gallus / Dr»schoff von Clermont/ ihn in allem guten unterrichtete/ welchesauch dessen Nachfolger Avitus that. An. 5 66 kam er nach Tours /woselbst er an. 5 69 visconus wurde; und nachdem Euphronius /Ertz-Blschoffvon Tours/ verstorben/ kam er an. 57; an dessenstelle / und wurde von Aegidio/ Ertz-Blschoffvon Rheims/con.iccrirel/ wiewol Baronius will/ man habe ihn darzu nöthigenmüssen / wie denn des Königs Siqcberti und dcr Königin Brnne-childis authorikät am meisten hierzu ben ihm vermochte. In demfolgenden jähr stifftete er eine kirche zu Tours/ worein er viel reli-quien der Heiligen brachte. An. ;77 wohnte er dem <»'c.n-> zuParis be»/ und vertheidigte p^rsü^rmn, Dischoff von Rouan /welcher von dem König Chilperico angeklaget war / auf das äus-serste. An. wurde er von dem Grafen Leudaste ben dem Kö-nig Chilperico fälschlich angegeben / als solle er die Königin be-schuldigt haben/ sie lebte mit Bertram/ Dlschoffvon Bourdeaur/garnngedtihrlich/weshalben cr vor den ftnoclumzu Braine be-rnffen/ aber nachdem er sich durch einen eyd pnrqirte / ^loiviret/und sein ankläger in den bann gethan wurde- Auf demseldigen ft-ni>a» brachte er den König Chilpericum / welcher zu der Sabellia-nischen ketzerc» incü^irte/ zu bessern gedancken / hielt auch zu sel-biger zeit mit Agilane einem Arianer/ welcher von dem König derGoihcn in Spanien Leuvigild als Gesandter an Cbilpcriei Hof ge-schickt war/eine scharffe^M^ion . worinnen er selbigen gar ernst-lich widerlegte. Wie er denn dergleichen clüpmsrion mit eben diesesKönigs Gesandten dem Opvila/ als dieser an. 584 durch Toursreiseie/amOster-tag hielte.An.585 verthetdigte erTheodorum/Bt-schoffvonMaßilien/welchcm König Guntram schuld geben wölke/als habe crChilpericum hinqerichtet/zuOrleanS sehr wohl.An.588wurde er von dem König Ehilbcrko an den Guntram nach Metzgeschickt. An. 590 hieltet' mit einem seiner me^r-roi-um, wel-cher die aufferstehung läugncte/ eine , welchen er auch
zumerkäntniß brachte. An. 594 that er eine reise nach Rom / umden Padst Gregorium N. daselbst zu sehen. Als er wieder nachHaus kam/ starb er den 17 nov- an. 595. L-eine schafften sind:
lviioris live sniiLlcs drsncorum; mirLccilcrum »bri 7; cic vittuii-bmöcm irsculir 5 . r-larcini; «Zcglori» marc^rrnn; 6-Zioris conteMr-rum; cle virir pattum; clevivr morre leerem ciormicittium; «sil-kvma cle rcbus A-llis keancorum. in HrcnpsZ
in vilz 8,k.emigii, lik. i c. 18.
Üb.; c. Ä« Qsü. clirick. tom. 1. cle Kitt.
1 Ll. i. 2 c. 22. still. litt.
Greifs/ Greiffen/ eine uralteAdclicheund nunmehro Frey-herrliche samtlie in Schwaben / ist von den Marschalln / genanntGreiff/ im Coburgischen zu unterscheiden. Nicot wird an. 1284und Iunqhans der Greiffan. 1596 zu Regcnspnrg unter die thur-niers-genvssen gezählt. Um diese zeit hat sich dieses geschlccht auchin Tnrol ausgebreitet gehabt/ es ist aber daselbst schon vorlangstwieder ausgegangen. An. 1709 wurde ein Freyherr von GreiffKanserlichcr Ober-Oesterreichischer gcheimdcr Rath / nachdem ervsrhero Marggraflichcr Baden - Ba-ischer Abgesandter zu Wien gewesen. ss^rol. estcenlcr.
^Greiffenberg / ist(1)eine indem Schlcsischen FürstenthumHauer / bey den gräntzen der ober-Laußnitz / an dein siuß Oueißgelegene kieme/ aber wohl- erbaute stadt / allwo sehr schöner lein-wand verfertigt wird. Sie hat an. 1242 ihren ansang genommen/und gehöret seit an. 1599 den Grafen von Schafgolsch/ welche da-selbst ihre bcgräbniß haben- u»cLScul.cii-c>n. p. L;y. Esligtauch(r) eine kleine stadt dieses namens in hinter - Pommern / an demstuß Reqa. poinm. (;) Ein schloß im Zürich-gc-
biek ob Berenschwyl. *
Greiffenbercs/ eine alte Adeliche und nunmehro Freyherrli-che familie in Cram / welche sich um das jähr 1290 aus Kärndlenm Tvrol begeben / aber daselbst an- 1531 wieder abgestorben. An.>675 lebte Hans Rudolph von Grciffenderg / Freyherr von Seis-Mgg/ und Calharina Regina / Freyin von Sciffcnegg / wel-che sich durch ihre geistliche lieber und andere schafften bekandt ge-macht. cstrenlcr.
Greiffenclau von Vollrath/ eine Freyherrlichc familie andem Meinst! om/ welche von dem ; mcilen von Mayntz in demAheingau gelegenen schloß Vollrath den namcn führet/ und schon19 durch Werner» in ansehen gekommen. An. -5:1 erhielt-michard das Ertz - Bißthum Trier / von dem ein absonderlicherMicul zu lesen. Georg Friderich ward an. 1616 Bischofs zuAwrms/ an. 1626 Ertz-Dischoffzu Mavntz / und starb an. 1629.
bruder/ Heinrich/ war Chur -Mayntzischer Ober-Amt-mann zu Bischoffsheim / und hinterließ i) Fridertcum/ Ehur-
^ gre
MayntzlschengcheimdenRath undVitzdom indem Rheingau/2) Gevrgium Phrlippum/ Chlir-Mayutzischen geheimden Rath/und obcr - AINlmann zll Konigstein / welcher die meisten stamm«tafeln des Rheinischen Adels / so Humbracht herauß gegeben/ zu-sammengetragen. Von des letztern söhnen ward Johan PhilivvDtlchvff zu Wurtzburg ; Johann Erwem aber Erd-truchscß des Ertz-Stiffis M ayntz / wie auch Chur - Maylib,schergehciinder Rath und Vtcedom m dem Rhingau. Seme; söhnehiessen Lar Phrlipp Hclnrrch / Frantz Erwein Ferdinand/ undLothartus Gottfried Hernach. v..r.;
Grerffenfeid/ (Petrus ) ?r-mi-r-!e,injttre und Reichs-Cantzlerin Daneiuarck. Er hieß fausten mit seinem rechten namcn Schu-macher, usid war den 24 aug. an. 16; 7 zu Coppenhagen gebohrm»Sein valer war Joachim Schumacher, ein weinhandler daselbst,von gutein vermögen und ehrlichem stände , die mutter MariaModzfcldichvon gutem gefchlecht,welches annoch in dem Lünebur»gischen bekannt ist. Weil er bald anfangs viele zachen eines gutenVerstandes von sich blicken ließ, wurde er auch von femcn eitern mitaller svrgfalt erzogen. Als ben 10 nov. an. -646 ein theologisch«MAoi-sr zu Coppenhagen war, und der gewobnheir nach ein jungerknabe die guM,on p«,poi- ren muste, wurde dieser Schumacherwegen feiner Munterkeit hierzu ersehen , welches er auch mit allerVerwunderung wohl ausrichtete , ohngcachret er erst 9 jähr altwar. Als er aufdie academie kam, legre er sich auf allerhand wififtnschafften,sonderlich auch aufdie meöicimauf tue Lateinische undMorgenlandifche sprachen. An. 1648 diwutirte er ; mal öffent-lich mit grossem rühm , daß ihn auch der Canyler Seested zu sichkommen ließ,und ferner aufmumerte. An. 1650 disputirte er aber-mals unter Thoma Bartdotmo a- „ei-.ix nächst diesen! unter OlaoWormio und Müllers, jedesmal mit sehr grossem rühm. AIs ernun die academie verlassen wolle, ließ er sich m, ja», an. i6;z vonder theologischen facultät erammiren, hielt hierauf der gcwohnheitnach eine öffentliche predigt, und erhielt alsoenn ein gutes ^eiLir.Hieraufbegab er sich ausreifen, besuchte die vornehmsten Höfe vonEuropa , und machte sich mir vielen vornehmen Ministern bekannt.Als er sich nun hierdurch zimlich -w-ii6crt gemacht, wurde er nachseiner rückkunfft Königlicher wrckivarius und ttidiioMecsrius. AlsFridericus Ulan. 1665 das Dänischefundamental-gefttze, worin-nen die t'uccett.oo und regierungs-form ausgemacht wurde, (so dieDänen Konge-loven nennen,) verfertigen ließ, muste dieser Schu-macher die feder führen. Er setzte sich hierauf bey demseldigen Kö-nig durch seine geschicklichkeit und guten verstand in solche gnade,daß er ihn anfänglich zu seinem CaiUzIen-ä-ci-c^» . und an. 1667zu seinen! Cabinet-8-crcrsno machte. Es wird gesagt, daß, als zuselbiger zeit einem fremden Abgesandten in Lateinischer sprächehatte sollen geantwortet werden, sey solches diesem Schumacherangetragen worden, welcher solches mit Vergnügung des gantzmHofes verrichtet. Woraufihn der König an. 1668 zu feinem Cantz-ley-Rath gemachet. Nachdem Fridericus III verstorben war,überreichte er den 12 febr. an. 1670 auf dessen hinterlassenen be-fehl/obiges von dem König besiegelte fundamental-gesetze dcm sim-gen König Christians V in einer geheimen audientz, uiid brachtesich hiedurch hey demseldigen in sonderbare gnade, welcher ihn auchzum geheimen Nath,vorhero aber zum Staats-und Cabinet-Zccre-rsrio machte,wie er denn auch bey dessen crönung an. 167, das ge-fäß mit dem heiligen öl hielte. Zu ende deffelbigcn jahrs machteihn der König den 12 nov. zum Ritter von Danebrog , und gabihm den namen Greiffenftld, worauf auch eine besondere mea-iiiegeschlagen wurde, und es scheinet, daß er eben damals sein neuesprächtiges waapen erhalten. An. 167; machte ihn der König zumGrafen und Reichs-Cantzler, gab ihm auch den elephanten-orden;an. 1674 aber zu seinem Groß-Cantzler und zum patron der acade-mie zu Coppenhagen, worauf abermals eine sehr grossegeschlagen wurde. Im folgenden jähre machte ihn der Kayser zumRetchs-Grafcn, und eben in demselbigen jähr solle er sich mit derHolsteinischen PrintzeßiN/Lourse Charlotte, Sunberburgischer linievermählen, welche auch bereits, um solche zu vollziehen, zu Corsoerangelanget war. Als sie aber erfubr, daß etwas darzwischen ge-kommen , gieng sie wiederum über den Bell zurücke. Warum esaber nicht vor sich gegangen, kan man so genau nicht sagen, indemeinige wollen, man sey an dem Königlichen hofseldst anders sinnesworden. Andere aber meynen, weil die Printzeßin schon bey jäh-ren, habe sie ihm nicht angestanden, und er gegen eine Frantzösischeöame mehrere zuneigung spüren lassen. Die academie zu Kiel haltebereits eine g^tuiscivn aufdiese Vermählung drucken lassen, so aberbald l'uppiim-ret wurde. Um selbige zeit bestehe ihne auch der Chur-fürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg mit der insul Wollin ,welche aber nach seinem fall dem Churfürsten wiederum heim fiel.Als fich bald hierauf der krieg zwischen Schweden und Dane-marck ansponn , bekam der Hertzog von Hoistein-Plon das com-mando über die Dänische armee. Die,er aber, weil er vielleichtnicht leiden kunte, daß eine privat-person neben ihm in so grossengnaden bey dem König stehen solle; oder weil ihn verdrossen hat-te , was mit der Holsteinischen Printzeßin vorgegangen, bcmuhetesich, selbigen bey dem König in Ungnade zu letzen. Ob nun wohlder König in der belagerung Wißmar ihm annoch sehr grosse gna-de erwieß,dergestalt, daß da Greiffenftld erkranckete, der Konig ihnin eigner persv» besuchte,und da er aninercktc,wie an einem orte derwind ei»strich,er solches,elbst mir seinem schnupff-tuch oerstopffele,so fanden doch seine feinde nach und nach gehör. Greiffenftldmerckte zwar solches, allein weil er sich vor unschuldig achtete, keh-rete er sich nicht daran. Dasjenige, wodurch ihn seine feinde mei-stens in unanade brachten, war, daß man ihm schuld gab, er härte
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