Band 
Zweyter Theil
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Aals Ertz-BischoffvonArlcs / eomm-nä-ur der Königlichen er-den: Johann Baptist« und Carolus starben jung; PhiiippnswarOberster-Lienkenant nnker dem Regiment a- l^ r»r-»-i<-c, nach-mals cspiwi» bey dem regimcnt von der g^-ie, nnb kam an. 1657in der delagernng Mardick um; Jacobus / Agent der clccifty mFranckreich/Abt von Fontdouce und 8. Georg in Anjou/Bischoffvon8. Paul und nachmals zu Uftz/starb den 1; ftpt. an. 1674 zuGrignan . Ludwig Gaucher Adstcmar von Monkcil/ Graf vonGrignan / rc. war Oberster über das Adhemarische regimcnt/c-ipirum über eine cvmpagnie von der leichten rentercy/ Feld»Mrschau / rc. und starb den 4 aug. an. 1663. Seine söhne wa-ren/ Fcancsscus Adhcinar/ von dem so fort; Angelus / Abt vonAiguebelic/ co^jmo^ von Arles / welcher im 26 jähr seines al-tersstarb; Johann Baptist« starb jung; ein anderer JohannDaptista/ Ertz-Bischoff von Ciaudwpolis/ Lozcijurorvvn Arles/Abl von Aigucbelleund Larivour/ rc. Joseph/ Oberster über einregjment rcuterey / wurde an. 1677 Feld - Marschast; Carl Phi-lipp/ Ritter von Malta / starb an-1672 zu Paris ; Jacob starb

gjmem von Champagne von der leichte» rcuterey der verwitiibtenKönigin / und nachmals Königlicher Oenera> - r.i-:ur-l!-wr m Lau«guedoc/ nach diesem aber in Provence . Er heyrathekc zum erstenmal an. i6z8Ange!icam Claram von Angennes/ Caroli von An»gennes/ ^rqu>« von Rambouillet / rc. tvchker/ von welcher er 2Mtcr halte. Nachdenr selbige an. 1665 verstorben/ verhcyrathetcer sich zum andern mal mit Maria Angelica «u Mi? - «u. vonweicher er einen söhn erzielte/ der an. 1667 gcbohren/ und «11.1669gestorben. Zum dntten mal verheyraihete er sich mit FranciscaMargarctha von 5ev^->- , von welcher Ludwig Adhemarvon Mouteil und Grignan au. >67» gebohrm. 6-

kill. 6e vrovcrice. Li-or'iee kill. lls OLupkiiie.

Grillmburg/ ist ein Chur« Sächsisch amt/ schloß und jagd-hgnß in Vckisicir/ an den qränycn des ertz»gcbürgischcn crävfts /zwischen Pirna und Freyberg/ ungefehr r Meilen vonemerjedwe»dem dieser r stadte entfernet.

Grimaldi / ist eines der vornehmsten und ältesten geschlechtemin Italien, welches seit dem 10 iccMo das Fürstenthum Monaco besessen, und sich in verschiedene linien getheilt hat. Man hält da-für, daß es von Gnmoaldo, (welcher des Königs Pipini in Austra-sim söhn, und des Königs in Franckreich Cbiweberii oberster Hof-meister war,) seinen Ursprung habe. Dieser wurde an. 714 ermor-det,und hinterließ Theobatdum oder Thibalbum,welcher Hugonemzeugte, und Ramirum, welcher in Spanien den kcieg wider dieMaurer führte; wie er denn auch das schloß Grimalbv erbauet,und die Grimaldische linie in demftlbigen Reiche gestiftet hat. Hu-go, Herr von Antikes in Provence , lebte au. 800, und es wird ver-sichert , er sey einer von Caroli II. Generalen gewesen. Er hinter-ließ Passanum, Thibaldum oder Thadonem, Ertz-Bischoff vonMay!aud,und Angilbertumssoan. 890 verstorben. Passanus, Herrvon Antibes , zeugte Grimaldum I. Dieser soll zu ansang des 10leculi gelebt,uno bey dem Kayser Ottone I sich in so grosses ansshengebracht haben, daß er von demselben das Fiirstenthum Monaco bekommen, nachdem solches kurtz zuvor den Saracenen entzogenworden. Er zeugte mit seiner gcmahlin Crispina, Guidoncm I,Crisvinum, Ansgot benannt, welchen man zum stamm-valer desHauses Bec Crispin machet; Gibelinum; Wilvelmum I, Grafenvon Provence. Gurdo I, Fürst von Monaco , lebte an. 98°, undhinterließ Grimaldum II, Älphantum, Buchoffvon Apt, und Bo-rellnm,welcher sichln Languedoc veste setzte. Grimaldus II, Fürstzu Monaco , erklärte sich vor den Pabstlichen stuhl wider den Kay-ser Henricum III, und hinterließ verschiedene Ander,worunter Gui-do II,Carolus, Bischofs von Sisteron,und ThibaldusPer Cardinalwar. Guido II , Fürst zu Monaco, war dcs Kayftrs Henri« I VAdmiral . Er hinterließ Grimaldum III , Lucam und Guidonem,welche beude Cardinäle waren; Humbertum, Bischof von Fre»ins ; ManfreduiM/Bischoffvon Antibes ; Bozonem,Abt vonLe-rins; und Albertum, 8 Johanniter-Ritter zu, Jerusalem undccimmL.Mcuv zu Puimoisson. Grimaldus III, Fürst zu Monaco ,war der Genueser Admiral, lebte an. 1160. Er hinterließ Ober-inn, ; Raimundum, Bischof von Antibes ; Peirum, Bischof vonVencep.c. Obertus,Fürst zu Monaco , war des Kayftrs Friderici Ioberster Hofmeister und Abgesandter in Franckreich und Engel-land. Er hinterließ Grimaldum IV; Nicokaum, von weichem die'Grimaldi zu Carignan in Piemont herstammen; Obertum, vonwelchem die Herren von Chateauncuf und Gattieres in der Graf-schaft Nizza ihren Ursprung haben, und Jngo, dessen Nachkömm-linge sich zimlich vermehret haben. Denn von ihm stamme» dieHertzvge von Eboli; es starb aber dessen linie an. r6;9 mit Nico-lao ab, und fielen dessen guter an die Häuser Svinola und Dona,weil z seiner muhmen an selbige Häuser vermählt waren. Polixe-na Grimaldi an Philippnm Spinola , von Venasro ,

von welcher der berühmte Ambrosius Spinola herstammct; Eii-sabetha war an Sinibaldmn Doria, Herrn von Cremorino, vereh-lichet; und Aurclia an Nicolaum Doria; Borcl, des Jngo jün-gerer sehn, ist ein stamm-vaker der Grimaldi zu Genua , so von Ca-stro genennet werden; und Gabriel, einer von seinen Nachkömm-lingen im ; grabe,stifftete die linie der Grimaldi,so Eavalkroni zu-benannr werden,und Freyherren zu Mvme-Pelouft und San-Felisind. Der Cardinal Grimaldi,Ertz-Bischoff von Aip, ist von dieserleistern linie. Grimaldus fV,Fürst zu Monaco , war General überm Genueser armer bey der belagerung Dannata. Er hinterließ

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Franciftmn,Devotum,Bifthvffvon Grasse; undLuchetum; wek.cher den Gwellmern Vimimiglia abnahm. Von dAn stammmd,e..^rquilm von Vivdumo m dcmKomgreich Neapolts, die Ba,wnen von Beausvrt und die Grimaldi, welche zu Sevilien chder. Srancrftus, Fürst zu Monaco , hielt es mitdem Paost unb den, Konrg Carolo I von Neapolis wider die Gi«belünen , starb abrr um bnö jähr 127^ Er hinterließ unter andernnudern Rarnerum I, Andaronem, von welchem die Freiherren und Grafen von Bueil herstamnien ; Antonjum,welcher dem Kv-mg Carolo II von Neapolks dwnete, rc. Rainerius I diente ebendennelb-gen Komge, starb um das Jahr i;oo, und hinterließ unterandern Andern RameriumII; Bertoninm oder Bartholomäum,welchen Robertus, Konig von Neapolis, zum Qouve, „eur in Eala,brien gemacht hat, allwo die Herren von Missimerio in Sicilienvon ihm abstammen ; und Franciftum II,welcher denen von Spi,nola die vestung Monaco , welche sie an sich gezogen hatten, wiederabnahm. Namerius II, Fürst zu Monaco , Herr von Cagnes undVilleneuve rc. war Admiral in Franckreich, und starb um das iahri;;o. Er hinterließ Carolum 1; Antonium, welcher viel erbenhatte; und Luclanum, Herrn von Ville-Franche, so bey der Köni-gin Johanna von Neapolis oberster Hofmeister ward. CarolasGrmmld, I, der grosse genannt, Fürst zu Monaco , Herr von Ven.tlimgna und Cagnes,rc . war 6ouve-neur von Provence und Ad»mir«! von Genua . Er commandirte auch die Frantzösische flotte,rüstete an. i; ;8 zwantzig galeren aus, dem König Philivpo Valesiozum mccurs/und an. 1)46 dreystg andere schiffe. Er wurde aber inder schlachc bey Crecy gefährlich verwundet, starb an. i;6;, undließ viel erben nach sich. Sein ältester söhn , Ramerius lll, warFürst zu Monaco und Menton, Freyherr von Vence , rc. Senechalvon Picmvnt, Königlicher Cammerherr und Admiral in dem Mit-telländische!! meer. Er starb an. 1406, und hinterließ unter andernAndern Johannem, seinen Nachfolger; Henricum, Königlichenc^wllianiichei, Rath und Cammerherrn, von welchem die Fürstenvon Catharme in demftlbigen Königreich herkommen; undAmbrosium, welcher wider die Florentiner krieg führte, aber ohneerben verstarb. Johannes Grimaldi, Fürst zu Monaco , hatte theilan den Genuesischen kriegen,starb an. 1454,und hinterließ verschie-dene Ander, wovon der älteste Catalanus an. 14;? starb, uns nureine einizigc tochtcr nach sich ließ, namens Claudiam, welche anLambcrtum Grimaldi,ihren Vetter, der von obbemcldtem Rainer,»II herstammete, vermählet war. Indem dessen jüngerer jodn, An.tonius Grimaldi, die linie der Herren von Antibes und Cagnes ,lind ^iLrquisen von Cordons, rc. stifftete. Er war Herr von Pra»ta,rc. und der Königin Johamiä I von Neapolis Rath, vor welcheer auf seine kösten 6 galeren ausrüstete. Er hinterließ Lucam,Herrn von Antibes, Cagnes , rc. Dessen söhn war Nicolaus, vondem dieser Lambertus und Caspar, Herr von Antibes , rc. Von die-sem Antonio stammet im ;ten grad ab, Johannes Henricuö Gri-maldi, xr.irquis von Cordon, rc. welcher sich durch seinen verstandund gelehrsamkeit in grossen «Kim gesetzt. Er war KöniglicherGeneral-Lieutenant, zu Monaco , und bearbeitete sich nebst seinemvetter dahin, wie er dieses Fürstenthum unter Frantzösische pra-rcS>o„ bringen möchte. Lambertus Grimaldi aber llicces'wte indemftlbigen Fürstenthum theils vor sich selbst, theils aber wegenftiner gcmahlin. Der König von Franckreich, Carolus VIII, aufdessen feite er sich geschlagen , ernennete ihn zu seinem c-ouv-Eurvon der westlichen seile der Riviera cli Genoua. Er starb an. 149;,und hinterließ Johannem II,Lucianum und Augustinum, von wel-chem hernach. Johannes il diente den beyden Königen vonFranckreich, Carolo VIII und Lndovico XII. An. 1 gerieth ermit seinem brnder in einen zanck,und ward darüber von ihm ermor-det. Luciamis wardcs vorigen brnder und mörver. Er war an-fänglich bey dem König Lndovico XII lind Francifto I Cammcr»Herr. Er widersetzte sich den Piftmern und Genuesern,welche Mo-naco belagert hatten, nahm diesen letztem Menton und Roquebru-ne ab, wurde aber an. 152; von Bartholomäo Doria umgebracht.Er zeugte mit ftiner gemahlm Anna von Ponteves, HonoratumGrimaldi I ,Iwelcher auf seines vetters, des Bischofs von Grasse ,zuratben, die Frantzösische parthcy verließ, und die Oestcrreichischedavor erwählte,wovor ihn, Kayfty Carolus V das MarggraMimCampagna und die Grafschafft Canossa in dem Königreich Neavo-!is verehrte. Er starb an. 1 ;8i,>md hinterließ Carolum II, welcheran. 1589 ohnvermähltstarb; Franciscuin, der an. i;8; in Spa-nien starb, und Herculem Grimaldi 1 .^ Dieser solle ein Geistlicherwerden; da aber der todeö-fall ftiner ältesten brüder erfolgte,nah-me er die regierung an, und schützte sich eineMlang darbey, ob-schon ihm selbige die Frantzoftn sehr schwär machten. Endlichward er an. 1604 von etliche» seiner Unterthanen ums leben ge-bracht ; und ob gleich Venaftine schreibet, daß dieses aufanstifftenetlicher auswärtiger hoher Personen geschehen, so berichten dochandere, daß ein bürger zu Monaco , dessen frau dieser Hcrtzog miß.brauchte,diesen tumult erreget. Er hinterließ von seiner gemahiin,Maria Lands, Honoratum II, von dem hernach. Dieser hatteeinen söhn,namens Hercules,welcher aber nicht zur regierung kam,sondern sich an. -651 aus Unvorsichtigkeit erschoß.. Also folgte an.1662 seinem groß-vater, Ludovicns Grimaldi, Fürst zu Monaco ,Dcrtzog von Valmtinois,?^ von Franckreich,von Beaur.Er war den 21 jnl. an. -642 gcbohren, und wurde im namen deSKönigs von dein Grafen von Alets,o»uv°rn°ür von Provence , ausder Muffe gehoben. Er folgte König Lndovico XIII in dem Nie.derländischen kriege, hielt sich auch daselbst bey verschiedenen gele-genbciren wohl. An. 1S89 ward er Ritter der .Königlichen erdenin Franckreich. An. 1699 ließ er sich in gnalität eines Franyöff-schen Abgesandten nach Rom verschicken, woselbst er mit dem Car-

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