tzirch Pari? / m seiner abwefenheit aber starblhm sein sühn- M,i66o wohnte er der zufammenknnfft beyder Könige von FranckmchUnd Spanien auf der sasanen»insül bey/ und erhielte durch denPyrcnarschen frieden alle seine in dem Spanischen gebiete gelegeneguter wieder. Er starb endlich den i r dee. an. iS6i. Seine ge»mahlin war Htppoltta Trivulkia/ Lhcddori Trivultii/ Grafenzu Mcltzo tochter/ mit welcher er einen eintzigen söhn zeugte/ Her-eulem/ Marggraftn zu Daux und Campagna/ der sich aber an.-sei aus Unvorsichtigkeit selbst erschoß/ daß also dem groß-vaterdessen söhn Ludovicus kuccenirte. um. g-urs-. c-rimaiu.
-/er r»
Grimaldi/ (Lucas von) ein Genuesischer vom Adel/ hat ver-schiedene verse gemacht/ so unter den Pro vincialen befindlich/undsoll sich an. l;o,, selbst umgebracht Haben. vi-u-t
xoer. provc»;. </« LtE- tzibl. vr»nc. tcrirt. ctetlz LiZur.
Grimaldi«/ (ZacoduS von) war vo-eor der Universität Bc»Nonien in Italien. Als der Pabst Bonifacius VIII an. 1294 vonselbiger Universität einen geschickten mann verlangte / um einigeschwurrgkeiten / welche er über die -leci-erm-L hatte / zu erläutern /wurde er deshalben abgeschickt. Er war überaus klein / und sagtman/ daß/ als er zu dem Pabst in die kammer getreuen/ habe erocmcynt/ er fasse/ und ihm befohlen / aufzustehen/ und zu ihm zukommen. Ein Cardinal/ welcher daselbst zugegen war/ sahe wol/daß sich der Pabst irrere/ sagte also / der voewr scyei«2»c!,su„
«ck/k/oss lleilL tegZc c-rnonlcz e civile.
Grimani/ ist eine berühmte Benekianische familie. AntoniüsKrimani / des Cardinals Dominici vater/ wurde vrotur^or von8. Marco/ endlich an. 1525 nach tödtljchcmhintrittLconhardiLoredano Oo§e der RepubUc. Er starb aber 22 monat darauf/als er über yc> jähr alt war. Marinus Grimani / desselben Car-dinals Vetter/ war an. 1517 Coschuror des Patriarchats von Aqni-leja. Clemens VII machte ihn an. 1527 gleichfalls zum Cardinal.Er wurde in vielen Verschickungen gebraucht/ und starb endlich imsept.an.1546. Sein bruder/ Marcus Grimani/wurde an-1529Lorlljucoi- zu Aquileia / und starb an. 1545. Der Cardinal tratendlich das Patriarchat Johanni Grimani ab/ welcher an. 159»starb. Ein andrer/ Marinus Grimani/ war an. 159; vor-der Republic/ und starb an.-600. Antoniüs Grimm«/ Dt-schoss von Torcello in dem staat von Venedig / wurde an. 1613Hcrmolai Barbari co-njuwr in dem Patriarchat von Aquilcja.Er a,cce<ürte ihm an. 1622/ und starb zu Venedig an. 1623/ daer über 70 jähr alt war. unf. a ^u,i.
«-/. LllriLnlcUcr tövve.
Grimani/ (Dominicus)von Venedig / Cardinal/Bischoffvon Porto und Patriarch von Aquilegia/ Anton« Grimani >ohn.Er wurde von fugend auf in wichtigen Verrichtungen gebraucht/wie er denn auch unter den vieren vom Adel war/ so von der Re»puvlic ernennet waren / Kayser Fridcricum III durch ihr gebietzu geleiten. Alexander VI machte lhn an. 149; znm Cardinal. Erhak sich ins besondere durch seine grosse liebe / die er an seinem Va-ter/ Antonio Grimani / erwiesen/ bekandt gemacht. Seidiger-war^ocur-ror von 8. Marco und General über die Denetianischefivlte/ weil er aber die s»->ren derMpublic wider die Lumennicht zum besten geführet/ und die stadt Lepanro verrohren/ wurdeergefangen gesetzt/und sehr hatt gehalten. Der Cardinal/ srinsöhn/ otLnrtc sich an seine stelle ins gefängmß zu gehen; als eraber solches nicht erlangen konte/ erwteß er seinem vater allen ge»horsam/ brachte es auch dahin/ daß er völlig wiedereingesetztwurde. Der Cardinal Grrmani that hierauf der Republic Vene-dig grosse dienste/ und starb den27auq.au. 152; im 6; fahr seinesalkers. Er warein lrcbhabcc der studien/und hinterließ eine schonebibliothcc. Er hat etliche homilien Chrysostomi aus dem Griechi-schen ins Lateinische übersetzt/ auch andere wercke hinterlassen.
t. ; A ü. I.-L vi«. Ven. Lr-coo«,«-iutz^icxsn-
teripr. Icc. i6.
Grimani. (Johann Baptista) Nachdem er von seilten erstenjähren an sich in den Waffen versucht, wurde er in dem Candiam-schen krieg von den Venetianern als vroveNicoe von der armr-i-dein berühmten Thoma Morossni zugegeben; da er denn an dessenglücklichen -xp-ciitinnen, sonderlich wider den vice Rs von Algier ,kl-k-m-t cel-bi, grossen antheil hatte, auch mit 2 gallionen dem-selben zu hülste kam, da er mit einem eintzigen schiffgegen 4 <- Tür-ckische galeeren sich so lange, bis er getödtet worden, tapffer ge-wehrct, worauf Grimani diese grosse anzahl der Türcken zurückzu weichen nöthigte. Nachdem ihm seine Republic zum General-Capitain gemacht, that er den Türcken in den insulu, so sie aufdem äccliipciLZc, besassen, grossen schaden, legte sich auf eine sovottheilhaffiige art vor die Dardanellen, daß die stadt Constanti-nopel in grossen Mangel an lebens - Mitteln geriety , bloquirte her-nach die Türckische siotte in dem Hafen von Scio, und da ihmsolche durch Unachtsamkeit seiner spionen entwischet, bemächtigteer sich bey Scisme vieler mit v» 5 tu-iiien beladenen llüguc,,. welchenach Canea hatten segeln sollen. Nachgehends gieng er vor da-pc,«ä, XumznU. und ivürde solchen ort unfehlbar erobert haben,wenn er nicht die Albaneser, welche denselben zu land belagerten,vor starck genug, damit fertig zu werben, und hingegen sich selbstVor rühmlicher gehalten hätte, die Barbaren in der ins,st ScioWligreiffen. Allein, indem er allzu viel thun wolle, richtete er die-sesmal gar nichts aus, und muste vernehmen, daß die Albaneserdurch die Türcken vor der oberwehnten vestung hinweg getriebenworden. Er selbst, da er einige zeit hernach aufs neue nach den
Dardanellen stgelte - würde in dem gemäßer vor Pfakä durch ei-nen hefftigen stur»« überfallen, wvrmnen er Nebst seinem und rt»ÜlMll ündeken zu OMs elosu caprc*
jLIuLrrli p-
Grimani / (Vinccntius) ein Cardinal , gebMen zu Venedig den 26 may an. 1652. Sein vater war ein kwone daselbst, sein«mntter aber aus dem Mamuanischcn Hause derer von Gonzaga.Damit er die bisher bey seiner familiegewesene, und absonder-lich von dem Cardinal Dominics Grimani hinterlassene benMci,erlangen möchte, trat er gar zeitlich ist den gerstlicheN stand, undweil er in seinem Vaterland wenig deforderung vor sich sahe, sogieng er nach Mantua , allwo er eine schwester hatte, welche einesMarggrafen von Guastalla gemahlin war. Daselbst half er zwi-schen FerdinäNdi III, Hertzogs von Guastalla jüngster Printzeßin,Maria Victoria, und Vincentiv Gvnzaga, einem Fürsten von ei-ner neben - linie eben dieses Hauses, und zwar mit sehr vortbeil-hafftigen bedingen vor diesen letztern, eine heyrath stifften. Da-vor wurde ihm die von dem jetzt-gedachten Vmcemis zuvor be-sessene Abtey von Lucedia in dein Moniferratischen gegeben, derenjährliche einkünffte auf 25000 stuw gerechnet werden, und wovoner nur 50-00 als eine rei'ci-virte jährliche p-mi«n sich abziehen lasse«durffte. Hierauf fand er gelegenheit, bey den ergötzlichkeiten desVenekianischen carnevals die absonderliche gewogenheit des Her-tzogs von Savoyen , und nach einiger zeit, durch frühzeitige ent-deckling der zwischen dem Frantzösischen und dein MantuamschenHof vorgehenden -ncrigu-n, auch die grinst des Hauses Oesterreichs sich zuwege zu bringen. In dieser letzten letzte er sich noch vester-als er selbst eine reist nach Wien that, und unter anderen ei«grosses beytrug, daß an. 1690 der Hertzog von Savoyen mit indie grosse alliantz wider Franckreich trat) Die pMenlwn diesesHertzogs aufdie nomwiicw» der in seinen landen befindlichen Biß-thümer und Abteyen, stcnndirte er mit grossem Nachdruck; dage-gen man an dem Savoyischen hos die Vermählung seiner schwestepsohns, des jungen Marggraftn Gonzaga, mit einem reichen Gräf-lichen Fräulein von Trorti, beförderte. Der eiffer - den er nach-gcyends aussvielfaltige art vor das Oesterreichische Interesse er«wicß, bewog endlich den Kayser Leopölbum, ihn zu der Cardinals»würde zu nomw ren, die ihm auch an. 1697 den rr jul. Inuo»centius XII würcklich ertheilte , worauf er den 7 apr. des folgen-den jahrs den Hut persönlich empfieng. Eben dieser Pabst , desse»parthey er bey den damaligen streitigkeiten mit dem Kaystrlichett^mbsKÄöeür > Grafen von Martinitz, zu nehmen schien, versahsihn mit einer ansehnlichen Abkey in dem Mayländischen. Er gababer in seinen folgenden Handlungen noch so viel wichtige probe«von einer wahrhafftigen Neigung vor die einmal erwählte Parthey,daß ihm eine geraume zeit die Kayserliche angelegeüheiten an demRömischen Hof aufgetragen wurden f da er denn vvrnemlich zuder an. 1707 bewerckstelligten eroderung des Königreichs Neapolismit rath und that sehr viel, ja wohl das meiste contribuirte zdahero man ihm zu ehren folgendes-liltiction machte l
Lermsm vivcuoc Lcwis, l^u menre triumz>iiäs^
Iltis llsbcrur pLliiiÄ» corovs l'lbi.
Als es bald hernach zwischen dem Päbstlichen höf lind dem KayseeJosephe zu öffentlichen feindseligkeiten kam, that ek aufs neuedem letztern so gute dienste, daß er zUM Q--L»ciL von Spanien, 'wie auch zum c >ce. ns von Neapolis erklärt wurde. Diese Wn-Äion trat er den ; jul. an. 1708 würcklich an, und verwaltete sieMit grösserer Vergnügung seiner Principalen, als des RömischenHofs und vieler Unterthanen, bis den 24 stpt. an. 1710, da er aneiner verhaltung des nrins zu Neapolis mit tod abgieng. Sei«cörper wurde nach Venedig geführt, und daselbst in der kirchew 8. r^nccfco U-ÜÄ v-!gn-> begraben. Er war ansthnlich von Per-son, sehr wohl in den ftaats- angelegenheiten, bingegen sehr wenigin anderen wiffenschafften erfahren, ein guter Hof-mann» auchfolglich kein ftmd von ausserltchem Pracht uns von ergötzlichkeiten,dabey von einem sonderbaren pwegEe, und überaus geschickt,weit-aussehende eonsiu» so wohl zu fassen, als zu ende zu bringen.Diejenige, so ihm nicht wohl gewollt, haben ihn injondetheiteines allzu grossen Hochmuths beschuldiget, ingleichem daß er mitallzu viel absieht auf seinen eignen nutzen > und mit allzu wenigaufrichtigkeil diejenige dinge traciirt, wodurch er sich empor ge-bracht. 0/ Lome pt 591. Meec«ee /,r/rorrz^e.
/» L/c/ c-i/mo, ries Lrr-sce,.
Grimberae« / ist eine. alte Baronie, welche an. 162; dasp--«.Uicar einer Grasschasst von König Pbilivp I V in SvamenbekomeN,inBbabant nahe bey Brussei noro-wartö geirgcn.Dic eMe belyte ge.hört dem hauß Oranicu,die andere aber der famckc von G'ameö.Esist etwas sonderliches,baß Nicht die eyr-gebohrne,-andern olc lungst-aebohrnc darineü succediren. Der vornehmste or c m derjelben helftgleichfalls Griitchctgl-'tt, ivobey sich eitle schone ^Mev besinnet.
cttriinmä/ eine stadt, schloß Und amt, im LeipMer cranß des
ÄW-»»» s—>»--! V AL
stn zuständig. Sie ligt ai, der Muida,; meiienvoi! Lem'g, weichestadt aus den Grimmischen meA rMächstn; den«
Sachsen keine stadt bat. Ihren nameü kan m-M,o«bl ach bc-imaus der Wendischen spräche herleite«; obgte.ch solwrm Remee-