Lkroni-;. vonChildeberto, des Fränckischen Komgs Clodover, deran. 151; gestorben, söhne, haben, der von seinem vater Schwaben ,Bayern , Oesterreich und das Franckenland bekommen, und ,ol-chen ort, wie auch Heldburg , erbauet hatte. Anfänglich war derort ein blosser unbemauerter marck-flecken, bis an. i;24 GrafBer-tholt» und Heinrich vonHenneberg durch erlassung verschiedener an-lagen und Vergünstigung der einnahm am ungeld die burgerschantdahin gebracht, daß sie den ort mit mauren bevestigten. Derselbetst unter den Grafen vonHenneberg und bey der pfleg Coburg gewe-sen,biß er von beyden ab-, und durch heyrath Sophiä, Fürst Hein,richs von Henneberg-Schleusingen tochter, an BurggrafAlbrechtzu Nürnberg gekommen, als dem gedachte SophiaHeldburg,Hild-burghausen, Eisfeld und Königsberg zugebracht. Es sind aber die; ersten örter hernach an das hauß Sachsen gekommen, weilLand-graf Balthasar, so des Churfürsten Friderici I oder Leüicost vonSachsen Vaters bruder war, des Burggrafen Albrechts tochterMargarethen» geheyrathefund sie solchestücke mit und eingebracht.So ist auch unter Churfürst Aiderico II und Wilhelmo,ChurfürstFriderici I oder Kei>ico6 von Sachsen söhnen, Hilddurghausen mitden übrigen stücken wieder mit der pflege Coburg zusammen gera-then, so daß an. 144; solche oder den ort landsFrancken, ncbstThü-ringen Hertrog Wilhelm in der thcilung mit seinem brnder, demChurfürstessvon «Lachsen, alleine bekommen. In der thcilung mitChurfürst Ernst und dessen brnder Hcrtzog Albrecht an. 1485 sinddiese Fränckische lande an den Churfürsten kommen, und hernachbey seiner linie,besonders auch stadt und amt Hildburghausen , beyder pfleg oder Fürstenthum Coburg beständig geblieben, biß es end-lich nebst dem gericht Schalkau durch die thcilungs- r-ccst von an.1679 und 1680 von dem Gothaischen hauß von Coburg abgerissen,und Ernesto, des Hertzogs Eruesti in, sechstem söhn, mit noch an-dern ämlern zugeschlagen worden. Gedachter Hcrtzog Ernst hatdarauf den 27may an. 1S85 den gründ zu einer neuen rcggcnrrder stadtHilddurghausen legen,un wiche folgends auferbauen und zustand bringen lassen.Zu dieses schlösset annehmlichkeit und cvwmo-«iität trägt so wohl der unmuthige ?colpc«st aufdie durch den wiesen-arund vorbey fließende Werra, gegen über llruirte berge, und in die-ser gegend ligende dörffer,als der dabey angelegte schloß-garten,dasjäger - reit - und zeug- hauß, renn-bahn, fasancu-hauß rc. viel bey.Der jetzt-rcgicrcnde Hertzog Ernst Friderich, Hcrtzog Ernsts söhn,hat die stadt meist neu erbauen, und nach der Holländischen oderneuen anlegen lassen. Es ist allhier auch die rcgierung und»onliltorium für dieznrSachsen-Hildburghaustschcn landes-porkioi,zugehörige städte und Unterthanen angelegt. cobu-gilck-
cNronicic. rnnrl. 82x02, ttcnncNcrgisttie
«llron. p. 199.
Sachsen - Hilburghäusische linie / Ist von Ernesto/ des Her,tzogs Erncsti im sechstem söhne / gestiffket worden. Erwarben 12jul. an 165z gebühren / stunde an. 167; als Rittmeister unter sei-nes bruvers Heinrichs regiment zu pferdt/und befand sich an. 1677bey der Spanischen und Holländischen armer in den Nicderlan.den. Nach seines vaters tobe lebte er uncer vormundschafft seinerältesten bruders Hcrtzog Fndrichs / und wurde ihm zur rrhcbungbincS bey gemernschaffilicher rcgierung im Gothaischenhaust 1) die stadt und amt Eißfcld / 2) amt und stadt Hcldburg /z) amt und stadt Hildburghausen/4) amt Vellsdopff-chß-met/welche stück er aber erst an. 1678 in besitz/ und durch die pu,>ätario,i«i. 2.1679 und hanpt-recekcl. 2. l68o mit seinen drudern/ mit mch»rern jurwus erhielte/ da er zwar die ^mimmsrion der punncocumseinem bruder Hertzog Fridrich zu Gotha / mit dem die 4 jüngstenbrüder ein corvuz koc,ii>rt/ pe-^-cuL committtnnc auftrug / aber diegewähr des Reichs-Fürsten-stands sich dabey ausdunge. An. iü8->dennov. vermählte er sich mit Sophia Heimelte / Fürst GeorgFridrichs von Waldcck / Kayserl.und des heil. Röm. Rcichs/wieauch der vereinigten Niederlanden General-Fcld-Marschalls/loch.ler zu Arslscn im Waldcckischen / wo er auch seinen hofgehalten /»iß an. i68; / da er den z iul. in dem residentz-schloß Hclddurg sei-nen cinzug gehalten / nachdem er durch den so genannten crleutc»rungs-r-ce/s mit Hcrtzog Fridrich zu Sachsen-Gotha den lü febr.an. -68; l; das amt und stadt Königsderg/soHcrtzogHeiurich seinSrudcr bißhcro inn gehabt / nebst andern orten biß auf 1000 fl.nachschuß-geldcr »och zu seinem vorigen lands-antheil bekommen.Doch nachdem verlegte er seine rciidcntz nach Hildburghausen /daher nun auch diese linie benennet worden. In gedachtem jährwohnte er dem entsatz der stadt Wien / an. 1685 aber dem entsalz dervestung Gran / wie auch der belager-und eroberung von Neuhäu-scl/weitcrs an. 1689 der belager-und ciunchmunq der vestung Kay.scrswcrth und damaligenjn den Niederlanden / ferneran. 1690 der schiachl bey FIcury als Odrister über ein Holländischesregiment;n pferdt / und weiter an. 1691 dem dritten feld-zug widerdie Frantzosen und damaligem treffenden / woselbst er sich durchuiedermachung eines Frantzosen / welcher ihn gefangen / wieder dc-frcnet. An. 169z begab er sich in die Niederländischewobey er ebenmäßig grosse gcfahr ausgestanden. Solisten halle er/ungeachtet odgedachten recsncn/ mit seinem ältesten brnder .kwrtzogFridrich und dessen söhne zu Sachsen -Gorha/ doch iminerzü nm«.rennen; rumorte auch den Cobnrgischcn wcccltions-vergleich n. 2.T699 den 6 april nicht / und machte bev selbigem fall commune.»r2u,2m mit Hertzog Johann Ernst zu Sachse,i-Saalscld / biß ersich mit Hcrtzog Fridrich seinem vettcr an. 1702 den 10 april / undmit Hertzog Bernhard zu Sachsen -Meinungen seinem bruder an.>7°; den 2; jul. vergliche / und sich mir seinen landen von dem perrcceiw», »n, 1Ü80 tvrmicttN corpore lvßrisse / NNd dabey Mis dtMCoburgischcn crb-fall 6/ das amt Sonncfcld :c. von der rRömhil»dischen erbscham aber 7) die kellerey Behrungen / L) die Echtrrische
lrhen/und 9) bofMilitsch bekäme; seine gemchlin/die den,an. 1702 gestorben / hat ihm 10) die freye GrafschM Ä!«? 'inGeldern gegen Utrecht zu auf seine liniegebcachnErbma?^^
reu an. 1702,phia Albcrrina
yrer/ oa er ge roroen ; cm bruder stDer erstere hat sich auch vermMi /
. ^ errrna / Graf Georg« Alberti zu Erpach in ÄLtochter / ein vater etlicher kinder worden/ auß welchen anno» Äder letz-regierende Ernst Fridrich / geb. an. 1707 undsemebrÄEmanuel Fridrich/ geb. an. 17-; und Georg Fridrich/ 2 ?
. ^ildebertus / Hertzog in Ost-Francken/ undKaysers Conra-dl II bruder/wurde an. 9;- zum Ertz-Blschoffvon Mannse 2let/ und cronke an. 9;8 Kayscr Ottoncm M. Als er ab 7 r zw,Mdemselbigen und seinem bruder Henrico nebst dem Bischoff RLdo von Straßburg einigen Zwiespalt gestiffket/ wurde er nchNda in Hessen / oder wie andere wollen / nach Hamburg verwiesenEr hat etliche leben der Heiligen beschrieben.
cic kill. l-ar. I. r c. 40.
Aldcbertus von Lavardin / von seiner geburts-stadt Mgenennek/ war von gar geringer her kunfft/wurde ein MünS mClum/ hatte Bercngarium zu seinem lehrmeister/ und Hug»von Clum. Hrcraufwurde er^rckiM2c°.-m zu Mans/ und aL2125 Bischofs daselbst.. Es wird von ihm gemeldet/daß er/chee»Dischoff worden/ein böses leben geführet und sonderlich dem ivÄS-volck sehr ergeben gewesen. Dann daß Jurelus und nach ihm vielgelehrte in dem dicserweqeu von Ivone csmurcnll geschriebmeiidrieff Aldcbcrtum von Hildebcrto unterscheiden wollen/Haiteinmgenug,amen gründ. Als er an. n°7 von dem Englischen Kömund Hcrtzog in der Normandie Henrico geplagt wurde/ajena esnach Rom/uiid suchte bey PabstPaschalihülff. Als er wieder mRom kam / wurde er in das gcfäugniß gemorsten/ undsvlieaiiKönigs Henrici bcfchl seine Unschuld durch eine feuer-prode dar»thun/ welche con-mion er aber nicht annehmen wolle. Endlich wur-de er Ertz-Bischoffzu Tours/und starb an. n;6. Er Hai verschie-denes geschrieben / als cr-illoi-s, worunter einige sehr schacffwidecdie zu Rom ini schwang gehende lasier / und den allzugrvssen ge.walt / dessen sich die Pabste anmassen / auß welcher ursach sie auchvon Flario Illyrico in den Lgraiogum reNium ven-L-isgesetzelwor-den ; Ii:r»i! ricz; 8. iguZnnir; viram 8, i-rrriL epi,
rspkium I» , vcrswclse geschrieben / darinnen er diesen
mann sehr lobet/und ungeacht der wider solchen ergangenen banu-straffcn zu erkennen gibt / daß er an dessen seligkeit nicht zweifelst;
Iiblum Ue »zuerimoni» L: contl-c^u si>ir>lus öc csrnik öcc. ivs L«-»»-,ep. »77. Ue icrisir. eccieU <j« kisto/. 1.2t. I. rc.
lpjcil. r.Q2N. Lkrik. Uili.
l.ukkcc2n. I. r z,. ,91. Nist. cjs 828!« p. 107. kill. lsticr,
^ildebrand/ ein König der kongobarder/ tucc-allteseuic«vettcr Luilprando um das jähr 744/ wurde aber 7 monat hemachgcnöthigcl / seine cron dem RachlS zu übergeben/ gestalt ihn batvolck wegen seiner allzustrcngen regicrung darzu zwange.
20»/ tiistor. NoilAob. cie re^no It2>.
Aldebrand/sIodocus) ward 1S12 BisckwffziiSitkm iu deutWallistr-Iand. Als man in feiner wähl begriffen war, hatten die«des Domcapituls mit den 7 gemeinen in Wallis einenvergleich gemacht, darinnen sie sich der von CaroloII. gegebenen,un vonCaroloV bestätigten verordnung/daß dasWallistr-landbMBischoffvon Sitten untcrworffcn seyn solle, begeben. Darüberentstund, als sie an. 1615 diesen vergleich öffentlich widmuffttn,ein groffer streit, und weil die Walliser sich weder an diese wieber-rufung noch an anderer böse Unterhandlung kehren wollen, warbder Bischoff Hildebrand dabey so bedrängt, daß er an. 16,7 nachRom welchen Muste, und ob wol Urdanus VIII dieser fache wegendie Walliser vor sich forderte, liessen sie doch demselben zur antwortjagen, sie erkennten in fachen, die die freyheit angiengen, keimnRichter, daß also der Biscboffin Hoffnung seine fachen gegenwär-tig leichter auszumachen, durch Picmont sich nach Hause zu kehrenentschloß; Allein die Walliser liessen ihn durch ausgesendete mann-schaffc an seiner reise verhindern,und verbiethen in ihr land zu kom-men, da er sich denn z monat auf einem hohen berge in einem Mi-tal aufhallen müssen , und da man ihm aufs mcilen der statt zn
nähern erlaubt, so lange mit soldaten bewacht worden, biß er ohneseines capituls vordewust einen vergleich unterschrieben, vermögedessen und einer an. 1H5 von dem capitul hinzugekhamn oena l-gnng, der Dischoff und alle seine Nachfolger ihr recht an die weil-lichc landes-hoheit verlohren , welcher vergleich denn so geheim av-gehaudelt worden, daß der Päbstljche oiumius . ohngeacht amrle^ncr bemühung,den innhalt desselben nicht erfahren können. Ml»Bifchoffstarb hicraufan. iü;8 in feiner Bischöflichenmdentz.
^ildedrand/ (Joachimns) nrosttst-rrK-oioZi«;» Helmsiatt,und nachmals QcnerLl.Zupcriinenllcnr zu Zelle, war den 10. nov-an-IÜ2) auf dem kloster Walckcnried gebohren. Sein vater,-W'ricus, war Ncinr daselbst. Er wurde bald anfangs wohl angttuo /dergestalt, daß er in dem 14 jähre feines alters bereits einen Olnischen so wol als Teutschen vers zu schreiben wüste. An- ^kam er auf die schule nach Nortbaufcn, und an.1641 ttnaug^^Jena . An. ,042 gieng er nach Leipzig., und wurde daMChrlstovboro Preidisto zum Poeten gecronet. An- wnach Helmstädt,woselbst er mit gutem -?pi-utu lehrte, zumam
164« erlaubnisj «hielt, auch Lie lheologie und >hre»°«4u ai /