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Artzberg/ ßheHertzberg. - Waltm. In dem CantvnCubaboill .
^irtzel ist (i) ein dorff im Zürich -gebiet, ohnweit Wedisch- ^rlche Columbus vor seiner rück-reist in e§E»''^3saöM.weil gelegen. (-) ein berg im Zürich -gebiet, zwischen dem ddrff bauet, und nach der Konigj» »amen nensit- er-
Horgen und dem Syl-fluß, welcher wegen dem treffen, so an. , 44 ; Mrde von den Spaniern wegen des vielen an,Cmbgan 8. Urbans-abendzwischen den Zürichern und den übrigen Eyd» HinDemdasRonigliche seid qenennet Di? Na.i«, a ? ^ dajWsnossen von Lucern, Ury, Unterwalden und Zug, allda vorgegan- E 8. Doinmgo. In Guacayatimu ist die bäum Ä^EaßiWgen, bi-kandt ist. l.6x->6? l>. cl-rvÄ Cbaona. Die bauot-lladt dnu annü-u wa:?^«^Ivaiia odex
Llarou. s>. 24z. "
-Arge!/ ist ein fürnehmeS Natckcien-geschlecht in Zürich , ausweichem seither» viel kluge Männer hervor gelretten, die so wohlin dem Regiment, als ausländischen kriegs-diensten, dem Vater-land zu grossem rühm gevienet. Salomon wurde an.16;;Gesand-ter an König Ludwig XIII in Franckreich, und 2 jähr daraufBürgermeister. Caspar sein söhn wurde an. 1659 wegen RamsenGesandter aufJnspruck; an. 1669 Bürgermeister; an.1681 Ge-sandter an König Ludwig XIV in Franckreich nach Ensisheim ;an. 1682 nach Glaris wegen begehrter Lands-theilung, und an.
wurde an. 1696 Statthalter, an. 1708 oberster Feld-Herr, undan. 1710 Bürgermeister, starb aber 14 tage nach der wähl. HanßCaspar und Salomon, obigen Caspars groß - söhne, waren Odristein dienstcn der Herren General-Staaten. Ein anderer Salomonwurde an. 1721 Statthalter, und Hans Heinrich au. 172; Bür-germeister. K>SL. Lorl,»L. ttelv. kir-
«denß. gekclileckr-bucb. ^
Hiserle von Chodau / sihe Chodau.
histam / ein Califf der Saracenen. Er kucc-ttirte seinem bru«der Gezid ll, mit dem beding, daß Valid, Gczidi sohn, nachihm regieren solle. Er war so verschwenderisch, daß er 700 kleider-gemächer hatte, die allesamt mit den kostbarsten kleidern ange-füllet waren. Wann er ceistte, hatte er allezeit 600 cameele beysteh, die mit seinen kleidern und leinen zeug beladen waren. Nachseinem lob fand man 12000 feine henibbcr in seinem klcider- ge-mach ; allein Valid ließ nichts davon heraus nehmen, so gar, daßHistam auch nicht ein leilach hatte, worinnen man ihn hätte be-graben könne», und also sein kammer - Diener genöthiaet wurde,,yn in ein erbärmlich leinen tuch einzuwickeln. Dieser Histam ließJohanni Damasten» die rechte Hand abhauen, weil man selbigenohne gründ beschuldiget, daß er an den Kanser Leonem Isauricumeinen aufrührischcn brief geschrieben hätte. (Sihe Johannes
Aalnaseenus.) bist. 6cs Icunvclslles.
HI8?^XIOVVoderSanDomii!go,ist eine insul aufder Nord-see in America, zwischen Cuba , Iamcuca und Porto Ricco. Dieeinwohner hiessen sie Avty und Quisqueya, als sie EhristophorusColliinbus an. 1492 entdeckte,weiches so viel hei,sei als ein grossesland. Sie hat,nach der Spanier aussage, in die 400 meilen in derkünde, 150 in der länge,und 60 in der breite, wo selbige am grossen,zc> aber, wo sie am kleinsten ist. Die lufft darinnen soll >ehr rcmpc-r>rt seyn; andere hingegen berichten, daß des morgens eine »nmäs-fige Hit; daselbst sey, welche nachmittags durch einen sec-wmd, wei-chen sie Vision heissen, gelindert werde. Der crd-boden ist frucht'bor, und gibt es daselbst eine trcfliche vieh - werde, auch eine grossemenge von Pferden, ochsen, kühen und schwemm, rc. welche dieeinwohner der baut wegen jagen und tddtcn, das fleisch über denHunden und vögelst überlassen. Die Spanier beMtzten diese insulmit dergleichen siehe, sintemal vor ihrer ankunfft wenig viersüßigethiere darinen waren, auügenomcn eme gewisse gattung, Hutiäsgenannt, welche einem canimchen ähnlich sahe, und eine arl vonHunden, so gilt genüg zur jagd waren, aber nicht betteten. Es gibtdarinnen einige otkern und schlangen, die ohne gisst seyn sollen-Desgleichen hat man auch darinnen eine wunderbare arc von kä-fern, cucuzo genannt, deren äugen und feiten, wo ihre stügel sind,so helle leuchten,, als eine angezündete kcrtzc, so daß man in dernacht darbey lesen oder schreiben kan. Obgleich der erdboden hier-selbst sehr fruchtbar ist, so wird doch nur an einigen orten etwas ge-trauet. Tue vieh-tnfften werden durch einige bäume, so man guL.jrbcs nennet, sehr verdorben, welche eine frucht tragen , die einemapffel ähnlich sibet, roth fleisch hat, und voller saamcn ist , welcheherab fället, schleunig wiederum auswächstl und zu einem bäumwird. Zucker-röhre und ingbcr wachst,, allhicr in grossem Überfluß.Die kräuter und gelben rüben werden innerhalb ist tagen zeitig znessen. I» der Provintz Cibao werden vielgold- und stlbcr-bcrgwcr-cke gefunden, welche aber aus Mangel der arbeite,- aantz nicht ange-bauet waren, so,daß die einwohner nichts als eine küvsserne müntzebrauchten. Die menge der einheimischen einwohner war sehr groß,welche aber meistentheils von den Spaniern getödtet, oder in denkriegen auffgerieben worden. Das ganlze land war vormals in ver.schiedcne kleine Provintzcn eingetheilet,welche von untersthicdlicheüFürsten regieret wurden; Hygey, Jacuiaguia, Samana, Ciguay,Baquimo over Porto von Brasil, Baaruco, Hanigagia, ssaragua,Hahabo, Cabaya, Marien, Cibao, >2 Vega Real, Magnana. An-jetzo aber ist es in > theile unterschieden, welche sind Vainora, Cu-bako, Caiaba, Caßimu und Guacanaiima. Der Camon Bainorahieß anfänglich Marien, in welchen, Columbus ehemals ausstieg.Er bauete daselbst ein n-1.1 Navcdad genannt, worinnen ereine gsrnsson von ,9 Castilianern ließ, als er wiederum „ach Spa-nien zurück segelte, um von seiner neuen crsindung Nachricht zubringen. Als er aber wieder in die insul zurück kam,mich er, daß sie»vn den einwohncrn umgebracht waren, weil sie selbige allzu hatt
Cbaona. Die Haupt-stadt der gantze» insul hieß anfänglichIsabella, weil an. 1494 die einwohner aus Alt - Jsabella dabin^brachtwurden, nach diesem aber wurde sie Sän Dvminaonet. Sie ligt auf erner lustigen ebne, ist mit schönen gebaM ^von der gantzen insul hat seinesdaselbst.Auch ist allda dieKonigliche cantzley und ein Ertz-IzjsckFwelcher den Bischossderstadt a- 1» concexc-vu a- >2 v«a vonNger insul, den Bischoffvon Juan ste Porto Rico, denBMvff«der msnl Cuba nebst dem Abcvon Jamatca unter sich hat ESaittauch auf selbiger insul ein Dominicane,- und Franciscaner-klvster2 Nonnen-kloster, ein co> etzium, so mit 4000 ducaten einkvmmmsversehen, lind ein Hospital mit 22000 ducaten.Es wird auch da«
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. - , . ^ ..sehr abgenom-
men,dergestalt, daß nicht über 2000 einwohner in der gantzen nW,so wohl anSpaniern als Negros oder Mulattas-welche letziccemSpaniern und Indianern qedohren, sich befinden. FraimscusDrake eroberte an. i z8S Lan Donnngo, und verließ es „ach ej.nein monat wiederum, nachdem er eine gute summe geldcs dafürbekommen halte. Die andern merckwürdige» städte sind (E-p.cion von Christophoro Columbo erbauet, 22 Meilenm
Sa» Domingo, welche einen Bischöflichen sitz hat; sodannSmIago ci- >v! - »V-Ncroz. welcher ort I» einer angenehmcn geMligt, und Pucrto a-- >2 Plata, so ew. vest c steil hat. Es gibt vulm-suln um Hispaniola herum. Nabe bey Navaza , so eme davon ist,findet man einen wunder-auett, welcher eine i alte mette von demland in der lce i ü chnb liess unter dem Wasser anzutreffen, undnichts desto weniger so starck heraus springet, daß m^m mitten un-ter dem saltzigten frisch Wasser aus dcmselbigen haben kan. DieSpanier haben in denen ersten zeiten innerhalb wenig jähre» in diezoooooo von den einheimischen eiinvobnern hingerichiebund wür-den ohne zweifchwann ihnenCarolus V nicht einhalt gethan hängalle mit einander ausgerottet haben.
/,». ücicr. Intt. i° k-
6>ftläus / ein tyrann von Mileto, sihe HestiäuS.
^ithe odcr Hythe/ ein marckt-und see-haftn-stadt ln demschöstlichen theil der Engettändischen Provintz Kenl. Es ist einer«den so genannten c'-ngue korr,, ligt von Dower west- süd- warls,und nicht weit von Sangate-Castle. Der haftn baseldst ist keinervon den beste», NriiLnni^.
^ittlekschattye/ ist unweit Pinneberg , in Stormaru, zele»gen, und wohl bevcstigt.
^itzacker/ Hitzger/Hiddeoacker/ ein in Ver VraunschweiKLiiuebürgischen Grafschassl oder Fi'irsrenthum Danncberg gelege-nes amt und städtlein, in einer lustigen gegend ander Elb, wo die«selbe die Jette zu sich nimmt, zwischen Dömitz und Lauenburg .Hcrtzog Augusrus hat von an. 1604biß i6;ü seine r-li-iem, Ohier gehabt. Dreier ort hat sonsicn denen von Bülow gehöret,wel-chen Hertzvg Otto zu Lüncdnrg wegen verübter räubere» an. usrdenscloen abgenommen hat. ropogr. Lrullttrie. p. 11S.
issirzkirch / eine Comthurcn Teutschen ordens , in derEMnoßischeii Vogtey der freyen ämter gelegen.
M 2 XLVI VL, eitt besonderer Mönchs - erden bey den Mcken, dessen siifftee Hercvi oder Hizr war. Dieser lebte zu des Or-chanis II zeiten gar armstlig - quälte sich mit fasten, icuM undweinte mit solcher hcfftigkeir, daß, der Türeken vorgebe» nach,«die enget vom Himmel gekommen, um von seiner strengen oiix zuzeugen. Er sott in der cly mi- sehr wohl erfahren gewesen sey», der-gestalt, daß er denjenigen, so in seinen orden getreuen, gold an Mder ussr-r gegeben. Er soll grün gekleidet seyn gegangen, lehr Mis-st g qelcbet, ihm seine kleidcr seldst bereitet, auch die speisen vorsmkloster selbsicn zugerichtet haben. Er hat zu den wollen große M-lungen gethan, auch zu Cairo undBabylon armen-hauiergeMe.Lein grabmahl ist zn Prüft, welches durch viel vilgram bmGund von andern gar reich begäbet wird. Sie haben zn CvMMnopcl ein kloster, leben aber nicht so eingezogen, als ihr Mu-
Lica«, bild. üe l'kmxire Orro,iism>. >. r c. 20.
Foa»g/ ist der gröste fliiß in dem Königreich China , wMWort in Chinesischer spraach gelb bedeutet, und allo vm Wals der gewe stuft. Er entspringet in dem wcst-warts an Ch>gräiitzenden Königreich Lossa oder Barankola, launct MTarkarey, wendet sich aber endlich gegen China , kommt yv ichder grossen mauer durch in China , krümmet sich aber nachund gehet wieder zurück durch die manren m d>e Tattarw /
sich wiederum ost-wärts wendet, und nochmals zwijchcn den Mw
rcn durch,ncbcnPeking vorbey,in das Cdinesilche meer laM,dem er einen weg von 17° meilen gewacht. Er >si sta-s 'N'tich'l*fcn überdecket. * ..
^oattgt / der dritte König oder Kayftr in China,Eriuccc dcmLin-nung, und soll 100 jähr regiert ^ben.
China gar berühmt, weil er einen c>ck,m von fahrennach welchem sie stäts ihr« Historien «nd die regiern»- ihre ^