höe hob
indeM-OelssniMen, warän. i;8; deSOelßuifchmFürstMumSLandes-Hauprmann. Fcidrich von Hock auf Thomaswaldaulind Muhlgast, war an. i6;r Hauptmann des PreichauischenHaltes. Hans Ernst von Hock auf Glasersdorffund Fellendorff,War an. 165; des Königlichen Landgerichts in dem GlogauisthenFurstenthum Beysitzer. Hans Asmann von Hock auf MühlgastundZeipern, florirte am i6;6als des Lignitzischen FürstenthümsLandes-Aeltester. Gevrgius Sigismundus, Freyherr von HockaufThomaswaldan, Waran 169; Kayserljcher Cämmerer, undder Furstenthumer Schweidnitz und IauerLandes-CantzlarundLandes-Aeltister. An. 1719 sivrirte aus dem Haufe Mittel-,mdNiedcr-Glaftrsdorff Hans Nicol aufSchüttlau, Fellendorff undAlt-Wolau , als des Glogauisthen Fürstenthüms Gurauifchenorayfes Landes-Deputirter. Von der Mühlgastisthen linie aber,die zum theil die Freyherrliche würde führet, lebte Fridrich Alexan-der, Freyherr von Hocke aufSeifferdau, Dittersdach undPakuß-
Witz» 5cklcli «urioll
Sockerland/ oder Hockeria/ auch pogesanra genannt, istein theil von Preussen, am frischen Haff, welches zur hellste demKonig von Preussen unterworffen ist, und an das PohlnischePreüs-sen grantzet, wohin auch die andere helffte gehöret. Holland ist diebeste stadt darinnen.
Socota / ein grosser Chäm oder Kaystr der Tartarn, welcher,nachdem er seinen General Gebefaide ausgesandt , die westlichegegenden der weit zu erobern, darauf in eigner perfon nach offengieng, die Caspifche meer-enge paßirte, und sein winter- gnartierunten an dem berg Taurus nahm. Des Nächsten frühlings darauf«nterwarss er sich alle daselbst herum gelegene Nationen, gieng sobaun in Ost-Indien, bauete daselbst die stadt Cambalu, und mach-te sie zur KayserlicheuresideNtz., Dieses war die letzte von seinenkoiigusren; denn ob er wohl willens war, die gräntzen stinerHert-chajst von einem meer bis an das andere auszubreiten, so bela-ngte er sich dochdermassen an der Ost-Indianischen lüfft Undruchtbarkeit, daß er es vor das beste hielt, in seinem lanb stille zultzen, UNd ruhig zU leben. Uifguis. lle LksrLis.
Sodal / ein siuß in der Schwedischen Provintz Helsingia, dereinen doppelten Ursprung bat, der obere und niedere Hodal ge-nannt, welche oberhalb Linsdal sich vereinbaren, und mit einanderdem Böthnischen meer-busen zufließen» *
Soden / ein bekannter ort in dem wüsten Libyen , allwo sichdie kaufleute zu erfrischen pflegen. Er liget ü tag - reisen von demAtlantischen meer, ist mit keiner mauer umgeben, und in einigerherum schweiffender Araber Händen, welche der Christen tod-feittdesind. Es gibt allhier viel datteln und gersten. Der lcuten Nahrungbestehet darinnen, daß sie gold, kupffcr und silber in der Barba-rey und nach Tombut herum führen; ihrer viel pflegen sich auchin den benachbarten wüsteneyen vom rauben und stehlen zu er-halten.
Sodenberg/ Line alteAdeliche familie in Nieder-Sachsen,welche anfangs in der Grafschafft Hoya an der Weser ihren sitzgehabt; nachdem sie aber von den Grasen daraus vertrieben wor-den , hat sie sich in dem Lüneburgischen nieder gelassen, nttd beyAhlden das schloß Hodenberg erbauet. Als sie dasselbe gleichfallseingebüsset, hat siL das schloß und flecken Hudenstiühlen zwischenZelle undVerden angelegt. Marquard von Hodenberg aufHudewwühlen florirte um das jähr als Hauptmann aufHarburg,und Fürstlich-Zellischer Hof- und Land-Rath; Sein söhn gleichesnamens ist an selbigem HofMarschall und Land-Rath worden;von welchem herstammet Boelo von Hodenberg, der am i6;oFürstlich - Lüneburgischer geheimbder Rath und Abgesandter anunterschiedene Höfe gewesen. ropogr. s»x. ink-r,
Soditz / eine Gräfliche familie in Schlesien , Welche in dettFürstenthümern Troppan und Neisse unterschiedene güter besitzet,sind nach ansang des 17 l-culi zur zeit der Böhmischen unruhe ausMähren dahin gekommen. Carolus, Schwedischer Obrister, blieban. 1641 in der schlackst bey Wolffenbüttel. Georg, Graf vonHöditz, Herr aufHennersdorff, Johansthal, Roßwald und Her-tzogswald, wäre Kayferlicher wie auch des Printzen in Pöhlell undSchweden Rath, Cämmerer, und der Fürstenlhumer Oppeln undRatibor Lands-Hauptmann, an. 1654. Ludwig Maximilian waram 1660 Kayferlicher Cammer-Herr, Lehn«Rechts - Beysitzer inBöhmen, und Rath bey dem Bischofs zu Olmütz. ^ MaximilianGeorg, Lands-Hauptmann des Fürstenthüms Neisse, hinterließbey seinem an. 1689 erfolgten tod Franc. Anwnium, KayserlichenCammer-Herrn, so an. issz gebohren. Maximiliani bruder starban. 169;, und hinterließ seine dritte gemahlin Polyxenam Süsan-nam, Gräfin von Mansfeld, als Wittib. Mit seiner ersten gemah-lin Barbara Catharina, Otwnis Freyherr» von Nostitz, Lands-Hauptmanns in Schweidnitz und Janer tochler, bat ergezeugetAntonium, so ledig gestorben, Franciscuiü Josephum, sosichan.1691 mit Anna Magdalena , Freyin von Odersky ; iindCarolumJosephum, Graftn von Hoditz und Wolffranitzo Blsthoflrch-Oll-mützischen Rath und Lehn-Rechts-Beysitzer, so sich Mit EleonorüBarbara, Gräfin von Tentzin, vermählet, welche ihm verschiedenelinder geböhreru Lciiles. ctrron. p. 1724. jerrn. Luro^s-i
FürKLnijr. p. zzr.
Sodu/ ist der name, welcher dem Persianischen meet-büstngegeben wird.
Sodv/ (Humphred) ein hoch - gelehrter Engelländer, «or-rteju end des 17 stculi. Er NuUirte zu Oxford, allwo er keUow oder
8oc>ur in dem c^ollcßio VVLcllirmclili, hernach an. *68r I6Lg>npr
A«. ferners am rS89 L»cx-»i»urcu« Ibsoloz. und endlich Konigl,
. 801
^°7'i°'derGriechischenspraach und war. Wegen
Auer seschicklichkett wurde er auch zu einem Ssceiisn 2 Erk - Bi»fassen vonCantclberg,Joh.Tillotsons undTH.Tenisvns nach ttn-ander angenommen. Noch in seinen jünger» jähren gab er secke
öMrrsriQnenr contra kittonam an. l 684 heraus, welche ihm
^ffsisstdrten durchgehends grossen rühm erworben, aberdoch Js. Vvßii zvrn wider ihn erregt, weicher ihne in seinem »p-M-fain spotts - weise nurjüven^<L"^mgenennet, und mit grossem Hochmuth empfangen; Hody aber bliebihm nichts fchiildig , und behauptete seine Meinung von der luppo-llnon des fa jchen Arrstea in fernem grösser« werck u- «ibiMr. r-x-»I»«.0r.8m.v«r6r.«-u»r.'n koi. .70; tapffer nnd Mit solchem nach-druck, daß wenig gelehrte forthrn Vvßio beypflichteten. Man hatüber das von rhine: viUcrr. Ue soll. visi,!» - .^KizwLt.
Nüvi Trve c'iil.: okLecs VÄLLnr unjust 07 uncLnonicL, Ue
k-rivstion gegen einem »Err tt. Dodwels, in welchem derselbe dasrecht der entsetzten Bischoffen verfochten; 'rKe LeüirreÄioa ok rkelsme boUy -sserreä. Er hatte auch vor ein EntsxmL ttlstorico-ckro-nolvgicum c!e krolcmsis Lgypri rcgibus „Nh aÜders heraus M geben,darän er durch den an. 1707 erfolgten tod verhindert worden. L«
e/«-/-L-x., iVo2?e//. Lttex. *
Soe Von Hoenegg / (Matthias) war von Ädelichen elternin der Kayserlichen resioentz-stadt Wien den 24 sehr. an. i;8c> ge-bohren. Zum Vater hatte er Leonhardüm Hoe von Hoeneck, da-maligen Rath bey dem Ertz-Hertzog von Oesterreich . Seine elternliessen ihn in der gottesfurcht, wie auch in den Ädelichen und Rit-terlichen Übungen unterrichten, und schickten ihn auf die Univer-sität Wittenberg . An. 1601 den 2; oct. wurde er lUce-marus rlieo-log-«, und in dem folgenden iahr daranfChur-Sächsischer Hof-Prediger. In dem dritten jähr wurde er über die gantze PlauischeLuxerinreaöur im Voigtland gesetzt, und kurtz hernach in Wilten-berg Zum 0oAoie rlieoioZiX ernennet. Nachgehends wurde ehnach Prag zum <llreäo,ic> der Teutschen kirchen beruffen, welcheser zwar annahm, über nach zwey jähren wieder nach Dreßden alsOber- Hof-Prediger und Kirchen-Rath kam. An. 1604 reisete ermit seinem Churfürsten auf den zu Naumburg angestellten land-tag, und das jähr darauf musie er den vUirs-iombus der Universi-täten zu W-ttenderg und Leipzig , all. 1617 aber der in ganb Sach-sen angestellten MiLiion mit beywohnen. Über'dieses,daß er mit dem Churfürsten zu selb gehen muffen - ist er auch zuvielen anderen wichtigen »Kuren gezogen worden. Mit ElisabethsHeidelbergerin, aus dem Ädelichen stamm der Heidelberger inRuhdorffünb Voigtstadt, zeugte er 6 söhne und 4 töchtern. Diesöhne, so viel derselben lebend blieben, sind zu hohen ehren - stellengelanget, die töchtern aber an vornehme Adeliche geschlechter ver-mählt worden. Er starb den 4 wart. an. 164;. Puffendorff willihme schuld geben, als habe er sich von dem Kaystr mit geld be-stechen lassen, um den Churfürsten von SachftN zu drm Prägen-scheu friedens-schluß zu bereden. Auch schiene er vvrhero nichtwellig beygetragen zu haben, seinen Fürsten wider den ullglückli--chen Pfaltzgrasen Mbericuin und die Böhmen aufzudringen;wie dann seine sehr hefftige feindstligkeit wider die Rrformirtenicht zu läugllcn ist. Und wie er sich der vereinigimg mit denenReformirten auf das hefftigste widersetzte, also zeigte er nicht min-dere schärffe gegen das Pabstthllm, und Ware sich llicht wellig zuverwunderen, daß er an. 1628, da eben des Kayftrs Ferdinalldi IIund der katholischen i-Zue -»acht in Teutschlanb am gröstcn wäre/sein sechstes buch über die ossenbahrungIohaums, unter dem titul:^uäicium 6c exciciium mererkicis LsbyloniL komsnL, heraus gäbe ;
Wie dann die Catholische in ihren streit - schrifften wider die Prote«stirende sich hierüber nur zu viel zu beschwüren wissen, und immer-wiewohl nicht mir besteck recht, daraus beweisen wollen, daß mattallch von dieser feiten gerne gewält brauchte, wö man Nur die mit-tet darzu an der Hand hätte. Wenigst hät Höe dadurch die verlenm-dllng, welche anfangs von einige» wider chn Ware ausgestreuetworden, als wäre er im hertzen Päbstisch, mit Nachdruck widerlegtUnd zernichtet. Seine schrifften sind folgende : soll»» -l-icll-mo
öc Lsl7iniügrum ; vcra LsiviiiillLrum Uclcri^cio; Isbxrinlliusllspikicu! contra niigas siscobi Lrctlsri; commsvtsrius in epik. ksulk»ll Oalarss; cominenrsrius in »pocslypiin Lc. Einige Wollen , er
habe auch die Vertheidigung des evangelischcll aug - avffels verfer-tiget/ andere aber vcrsicherll, daß er nur die ^-.-t^non beygefügt,Gerhardus aber das gantze werck ausgearbeitet. memor.
tkeol. in cpiii. sU lllom. Lrceniurn Ue öcfcnlione Pupil-ls evSrißelics p. 8. in elog. quvci prsmillt iiaZog.
all uluM cvenL llonünics. Lce/e/ T'/rso/. ep. 6Z8.
Lxplic. <lc l'/tpoc. llsns l'Lvcrriilem. p. r. ^
Söchst/ eine zu dem Ertz-Stifft Mayntz gehörige und zwi-schen den städtm Mayntz und Franckfuri, nur eine meüe von die-ser !etztern, qeleaene kleine ftadt, daliey der fluß Nrdda sich mit demMayn vereiniget. Sie ist an. dem Ertz-BOhmn von demKaystr geschencket, das schloß aber von dem ErZ-Bffchoff Jo-hanne , eillem Grafell von Nassau, an. 1404 mit solchem eisser ge-baut worden, daß er selbst, um ferne Vasallen desto besser anzum-fchen, kalck, steine, und andere marer-si-eu, zugetragen. An.isirerlitte Christian von Bräiinschweig bey diesem ort eme grosse mc-derlaAr. bcsckr. Ke 6 en k. 2. 6 . ^. von oek
Socken / ein altes geschlecht im Holsteinischen , daraus an.i;yo und i;97 Dietrich qelebt, undMontz an. 1566 Hertzog Jo-hannis des ältern Marschall zu Hadersleben gewesen. I»
Ue ttollLt. III ciefcripk. Llrevir. p. Z 4 ». be-
IcKr. von 8clilelvv. uncl klolll. st. i c. z p. > 7 -
ll theil- Ziiii