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Zösingen / (Truchseß von) sthe Truchseß.
-^oeicheu/ eine stadt in Nanquin, einer Provmtz ;n China ,welche 5 andere städte unter sich bat. Sie lrqet md - warts gegenCbequiam zu, in einer gebürgichten landschafft.
rsoeicheum/ eine Chinesische stadt in der Provmtz Kin ung,welche nenn kleinere städte unter sich hat, und am meer liget.
-^ölttlinus / (Jseremias) pr° 5 -ssor der Griechischen spräche zuLeisten/war von Nürnberg gebürtig. Er studirte an,anglich zuAugspurg mit solchem tucccts. daß er alle scluc Mitschüler so wol mder Mechischm als Lateinischen spräche übertraf/ legte sich aber
wäre / bemichcte er sich/ daß er die alten anslcger des Aristotelis/den Themistium/Alcrandrum Aphrodisaum/Sunplictum uistAmmonium in ihrer originsi-sprache lesen mochte. Er nahm auchden Matonem votV und liebte uderdiß die Stosiche phllozophle garsehr. Nachdem er 8 jähr auf solche art U-gebracht hatte/wmDc erund legte sich auf die thcologlc mid das Hebralsche. Hm»auf wurde er stcünrzu Amberg in der Ober-Psaltz/ allein wegendes dreyßig. jährigen krieqcs muste er sich von dar weg nachBremen retirircn/ nachdem er seine besten fachen vcrlohrcn. DerGraf von Bentbeim trug ihm hierauf das x-Ltor-- zu :)u)cde an /erstarb aber gleich darauf; auch both ihm die stadt Hain derglerchenan /weil aber die Kayserlichcn dnrch.ihre strctffcreycn das land sehrunsicher machten / wolle er sich in >olchc gcsahr nicht wagen. Erwandte sich dannenhcrv nach Leyden / und pubiic,c,te dajcldst eineÜbersetzung der psalinen/ welche gar wohl gemacht war. Er wurdezwar nach'Mlddelburq und nach Bricl beruffen / allein sie wollenihn zu Lcyden nicht weglassen/.sondern gaben ihm die i-rotcsiMn derGriechischen spräche/ die Vossins niedergelegt haltt. Er unternahmden Avollonium wbo-lium in das Latein zu übersetzen / und ob ergleich mit der Wassersucht befallen war/ auch dadurch so abgemattetwurde/ daß er zuletzt nicht die fcdcr mehr halten kome/ brachte er esdoch noch zum stände / daß es ü tage vor seinem lobe fertig wurde /indem er/ was noch fehlte/vollends darznaieiurle. Erstarbdcn r;jan. an. iü4>/hinterließ aber keine kuider»
^oencoirrt/ so wegen der Frantzoscn Niederlage an. 1642berühmt ist. Es ist ein Ertz-Dischosticher sitz von Cambray in denNiederlanden / wovon cS; Teutsche mcilcn nord-west-wäris/ undnoch nicht so weit von Arras süd-ostwaris entfernet ist.
ciclcr. kcleü.
^oepsilenrs/ (Henricus) war in Leipzig an. i;8rten29nov gebohren. Seinen vater mit ihm gleiches namens,der Pfarr-hcrr in der Vorstadt s.Georgen war, verlobr er , da er kaum daszweyte jähr erreichet. Doch ließ ihn sein sticf-vater wohl erziehen,und in dem 19 jähre seines alters ward er zu Leipzig unter dieChur-fürstliche siumnos aufgenommen. An. 1612 bekam er die uro-kesiioncm loZicer. An. 1617 erlangte er die vierte theologische stellezusamt der inssestion über die ttipciMigcciL kKco>ogiL. Darauf erdann in eben demselbigen jähre an dem Lutherischen iubel.ftste den6 nov. klicologiL OoÄor worden. Er hatte sich durch seine dcutlich-keit und gelehrsamkeit in solche Hochachtung gesetzet, daß ibn Io»hannes Bcnedictus Carpzov, Martmus Geyer, Avrahamus Wei-ler und Hieronymus Kromayer in seine» cnUcgüs hörten , ohnge»achtet sie bereits in öffentlichen ämtcrn stunden. Man bcrieff ihnauch an. 1616 nach Altorff, und »achgehends an. 1627 nach Mar-purg, doch blieb er in Leipzig , und wurde darausdas folgende lahrin dem grösser» Fürsten-coUcgio 5 c,„oc , m welches er schon an.Iüc>9 aufgenommen worden. An. Iö;8 wurde er auch mit in dascvnga»riu,i, gezogen. E^nonicus in Zkltz aber ist er schon an. 162;gewesen. An. > 628 wurde er zu einem esnonico znMeiffen erwäh-let, und bald darwifl» dasCapituhauch endlich unter die vcccmv^rv; der sc»4cm,c mit angenommen. Nachdem er aber das 60 jährnoch nicht völlig beschlossen batte,muste er sein leben endigen. Unterseinen schrisscen befinden sich Laxonia cvangclics ; cle juliibczrionchominir pccc.lio,i5z commcorsr. in 8; il'2goßc ack siilaiarcmulum cvciia, llumini ; comincnr. in ptzil. 9z ; ck,tpu,2r,oiic5 liicolnKic«;coltcginm bitzlicum in giiLruoc z-ciorex ticlci Lrciculo; »ci orciincm por-litcuii kibliciZckcrizni; coinnie» 2,ius in z,lz!,r>. yiz exziliczr. in plUm.
sind nach seinem tobe heraus gekommen. Einige wollen ihm auchden grösten theilvon der Vertheidigung des evangesischcnangapffclsbeylegen ; allein andere wollen es dem Matthlä.ööe zuschreibe»;doch finden sich auch einige, welche behaupten, daß dieses werck v.Gerhard verfertigt, Höe aber die pr^rion beygefügt, r^«,-
rncmoc. clogio t-tocpfncrignv . cznoü prHnilik ibrzog.
rocnLclomin.
hornig / eine Adeliche familie in Schlesien , welche der stadtBreßla» viel brave Rathsherren und Landcs-Hauptleute gegeben.Sie ist von dem Ablieben geschlccht von Hornick, welches an deinRhein siorirt, unterschieden, und stammet der von Antonio Hör»nig einem Breßlauisehe» vardiin, st an. i;oc> den Adelstand erlan-get. Sem cnckel Paulus besaß das burglchu zu Neumarckt,Kobe-img, Bogenau, Pörelwitz und Schmoltz, und wurde an. 142;Ratbshcrrzu Breßlau- Sein söhn Balthastr brachte auch dasburglchu Lissa an sich, und kam an. 1471 zu Breßlau in den Rath.Unter seinen lohnen hattcPaulus die burglehn zumNcumarckt undzuLissa, ward an. 1487 Rathsherr und an. >;o8 Landcs-Haupt-mann zu Breßlau . Seine andere gemahliu, Magdalcna von Reib»Nlh gebcrhrlhm nn. l^2 ^16 Occrecordiin I iccuriL-
NIL und c-nonicus zu Breßlau gestorben , und Baltbasar, aufLissa StrclitzundDrcsky,dessen 4tcr sthnAbrabam, ein Malthcser-Rttter gewesen. Von seiner ersten gemahlin aber hinterließ er
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Georgium aufWeigwitz und Kreickau, so als Landes-LauvtnMnzu Breßlau an. i; zr mit tobe abg-.eng. Sein söhn Otto aufMM.Witz war ss u.v. wie auch Kayserlicher und Bischöflicher Areslamscher Rath, und hinterließ Henricum aufMalckwitz, Lissaj Aogenau, Kreickau, Weigwitz und Krolckwitz. Er zeugtezwarmiteiner von Mcttich 2 söhne, davon aber einer an. iü4;un-iueli erstochen ward,und der andere in der jugend starb. Sind also damalsund auch schon vorher alle die viel und wichtige güter und li.gende gründe, st diese familie in dem Fürstenthum und der stadtBreßlau be,essen, an andere besitzer verkaufst worden. Jedoch flo-rirt diese familie noch in dem Oelßnischen Fürstenthum,und leb enan. 17-9 daselbst Carl Friederich auf Manckerwitz, vormals ausPaschlerwitz, inglcichem sein bruder Gottfried Wilhelm, HerrmKachel - welche beyde mit männlichen erben gesegnet sind-
Lcblclilcbc ciiron. V^LL^cnbrsucli. Ql.nvc-irpl,.
untz 8cb!cg curiot.
^orselberg/ lat. ^om iia^isonüs. ein hoher berg in Thürin-gen, zwischen Eisenach und Golba, so von dem fluß Hörst! den»amen bekommen. Es soll ehemals darinnen ein jämmerlichae.schrey gehöret worden seyn, dahero man geglaubt, daß das«das fegfeneb wäre. rer. i twr. wm. 1. ^ ;z.
^0^. icrrgor. Iliur. ^2^.24
zloöschelius / (David) ein gelehrter mann von Augsburg,P«böbren den t4 apr. an. i; ;6. Er wurde bald anfangs von seineneitern zub schule gehalten, da er dann nebst der Lateinischen einesonderbare neigung zu der Griechischen spräche von sich blicken ließ;wie er dann bereits ausschulen den Jsocralem, Dcmosthenem,Plutarchiim, Hervdianum, Aelianum, Hesiodum und a»dmGriechische scr,beuten fleißig laß. ANf Universitäten laß er denPlatonem, ä'rnophonrcm, Thucydidem, Eustarhiiim. AIs ersinn den gründ seiner studie» wohl gelegt hatte, besuchte ervcrschie»Vene academie» von Tcutschland, und Nachmals andere Provintzmvon Eubopa, machte sich mit vielen gelehrten lenken überall de«kaiiiit, durchgicng viel bibliolhequen, und suchte dicraresten co-ii^und ^ 185 » aufwar auch den snnczu,täten und „>n,ix>iionen sthr er>geben. Er brachte seine meiste lcbcns-zeit mit infoiwirung derju-gcnd in dein gvmndlo zu s. Anna isi Augspurg zu, wurde auch an.159; in demselbigen g) MNL«io ticd„r und Libiiurli-coriu-. Er zogviel schülcr nach Augspurg, und machte gute leute, trüg auch grossesorge vor die divliorhcc, daß sie mit den besten cuciicMus angefülletwurde. Er wandle grossen sieiß an verschiedeneGriechische bücheydie er csstte, worzil ihm selbige ^88r- wohl zu statten kamen. Erstatb an. 1617, mid hat von schrifften, st er cuirct, hinterlassen!
< 8 rLcorumXt 85 r«cu,i> kiblioriiccL/ruxuttLNL incüccm; OriZencw kon-ris ( clium ; ccclciiLldicum 6ra:cum ; ?l>orü biklio:Iieci,m; krocoxillulioiizm Lr.vcsm ; AcoZrLpkos Oraicos minorer z ccioASS Iez»lio.nuin <Lc. rcmzil. hon. c^o/omestir 8ibl, cboiflc. Lca/iz,,
e^>. ;§9. z,. i,r.
^öven/ Hohenhöveti/ ein flecken , nebst einem schlösse,nSchwaben an dem Schwartzwalde, zwischen Schlingen undGeiß,singen. Es führt den Utul riner Herrschafft, und bat vor diesemgewissen Freyherren eines alten wohl-gebohrncn stammens ausHessen , den namcn gegeben,ivelche daselbst dleGrafschasslZlcgen-heim inngehabt, und darauf in das Hegöw gezogen. Von denselbenwardCarollis an. 918 zu eineinKö>ngaufdemerste»thuristermder Lchiväbischen Ritterschaffl crwchlet. An. M87 ward Burek«hard Bischof z» Costani;, und an. 14,6 bediente solche würdeHein»rieh, verwest! des Bißlhums Cbur und ThuM -Dechantzu Straß-burg , so an. 1462 gestorben. An. 14;8 wäre Anna Aeblifin z»Zürich und starbe an. 1484. Heinrich, Tbum-Herr zu SttaMgund Costantz, wäre an. 148° burgcr zu Zürich An. rzlLwmbeein anderer, namens Heinrich, Bischof;» Chur . Au. i;7° g>Wder letzte dieses geschkechcs, Albertus Arbogastus, mit tode ab, M-rauf diese Herrschafft an die Grafen von LupffeN gekommen. (M
Hupssen») not. kroc. lmz>. L/e». !>iti. iiili^n.
ltemm. Lcrm.
Wörter / eine lustige und wobl gelegene stadt aß bbt Westr,zwilchen Bremen und Minden. Es soll vor diesem ein blvflcs dochmit namcn Uror gewesen stvn, welches an. 999 von gründn», ver-brannt, nachgcbcnds aber wieder aufgerichtet worden, da denn zu-letzt die einwohner der alten stadt Corbey, welche in 6 r laM fmabl abgebrannt, sich nach an. 1070 dahin gewendet, und den mzu einer stadt erbauet haben. Sie kommet zwar dem VtiM wor-den eigenthümlich zu , jedoch sind die Hcrtzoge von BmmiWUMderselben schntz-hcrren , welche auch euren eigenen Vogt daMhaben,der ihre rechte in acht nehmen muß. Wie denn stuch me Mallein des boltzes und der weide halben des BrannjchweWMschntzeü nicht wohl einen tag entbehren kan. Vorzeiten, ais vafaust-rccht und die befehdnngen in Teutschland noch üblich wmm
haben die bürger an. 14^4 auch einmal Landgraf LudwWv
Hesse» zu ihrem schntz-hcrrn gehabt; und wiewohl nn MaM
Kaystr Ludovicus Muz die Grafen von Dassel zu de» SW nden Advocaten und schutz-hcrrn gemacht, deucn beriuiw »e -oschösie von Hildcshcim gcfolget, st sind dennoch die HcrWDraimschwcig wegen der hänstr Ncurnobcr und Mlen kschntz-hcrren geblieben ; wie denn auch selbigen die vogMbals-geriebte daselbst zustehen. Jedoch äusserten l>ch ^Abt Christoph Bernhard und Hertzog Rudostb AMl j.Braunschweig irrungen, welche auch zur wurcklichen tM> Hausgcschlagcn wären , woftrne nicht Chnr-Mayntz unddtt .Braunschweigische Häuser die stchedcn i; E. amsfof-u " ^xrovitzoosi-kracisr zu Bilefeld gebracht, daß nemlich die ^