zu Lüttich bey,hatte aber da-
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trich V wohnte an. ro 48 dem thurnierzttLürlrcyoey .selbst dasunglüch daß er demPfaltzgrafHermanns bey Rhem einetödliche wunde versetzte, worüber er v>eU"de" Eunversehens von einem vergiffteten pftil getroffen, s Vvvtet.
Florentius verfolgte den krieg wider fernes bruders widerwärtige,schlug auch selbige zu zweyen mahlen, soll aber, als er unter einembäum geruhet, von Cöllmschen meuchel-mordern seyn erschlagenworden. Er hinterließ von seiner gemahlin Gertrud, HertzogVern-hards zu Sachsen tochter, Bertham, welche dem Komg Phchppo lin Franckreich beygelegt war; Florentium und Albertum,l0 beydeCanonici zu Utrecht waren, und Dietrich VI. Dieser hatte Mitdem Bischofs zu Utrecht , welcher sich des landes anmaffete, viel zuthun, und weil selbiger Hertzog Gottfried in Brabant zu hulffneff,muste er sich rcuriren. Als aber Hertzog Gottfried an. -07; von ei-nem seiner leib-g»rcl>: entleibet war, bekam Dietrich durch Vermitt-lung seines stief-vatcrs, GrafRoberts von Flandern, Holland wie-der,und empsieng an. 1077 die Huldigung mit seiner gemahnn Wit-hild, Hertzog Friderichs zu Sachse» tochter , führte er eine ver-gnügte ehe, und starb an. ioy -.Ihm folgte fein söhn Florentius 11,sonst der dicke zugenannt, starb aber an. 11-;. Seine gemahlinwar Petronclla, Kavfers Lotyarii II fchwester, welche den gründzu dem klostcr Rheinsburg, zwischen der stadt Leiden und der see be-findlich, gelegt hat. Er hatte mir ihr Florentium den ichwartzen;Simonen,,'der frühzeitig verstarb; Hedwig und Dietrich VII.Dieser folgte seinem vater, und bezähmte an. n;8 die^Meßlan-der, reisele hieraufan. 1140 zu dem heiligen grab nach,,ermalem,und starb an. , 1Er hatte von seiner gemahlin Sophia, Pfaltz-graf Ottonis bey dem Rhein tochter, 5 söhne, worunter Baldui-nus, Bischofs zu Utrecht; Billiaerns, Burggraf in Holland ;Otto, Graf zu Beuchen; Dietrich, Bischofs zu Utrecht war.Florentius III aberder erst-gedohrne folgte bem valer. Er fuhr.te einen krieg mit dem Grafen von Flandern wegen eineszu Geervltet erhöheten zolls, wurde aber darinnen gefan-gen, und an. n6; zu Brügge auffgebracht. Wolle er nundes arrclls loß seyn, so muste er das land von Waas an Flandern überlassen. Er stellte an. 1170 einen prächtigen rhurnier zu Cöllnam Rhein an, und zog kurtz darauf mit yooo mann in das gelobteland. An. n88 that er mit dem Kayser Friderico N"l,Lroll^ einen
mum l; Rupertum Florentium, Probst zu Utrecht , und DietrichVIII, welcher als der erst-gebohrne seinem vater an. nyo lucce-«llrte. Er hatte mit feinem unruhigen bruder Wilhelmo I viel zuthun, und hernach mit den Grafen von Flandern . Er ward vondem Hertzog von Brabant in einer fchlacht gefangen, aber nach er-legter rantzion loßaelassen. Er starb hierauf an. 120; nicht weitvon Dordrecht . Von seiner gemahlin Adelheit, GrafDiclrichsvon Eleve tochter, hatte er nur eine eintzige tochter Ada; diefelbigebefahl er zusamt dem land auffcinem lod- bett feinem bruder Wil-helms; So bald aber der vater die äugen zugedrücket, verheyra-thete sie die mutier Adelheit ohne des brudcrs und der Stände vonHolland wissen an den Grafen von Loon. Solches kränckte GrafWilhelmum gewaltig, welcher sogleich in Fricßland gieng, und sichmit den vornehmsten daselbst wider Graf Ludwig von Loon unddessen gemahlin Ada verband. Von dar verfügte er sich in See-land, und brachte in Ziricksee die vornehmsten selbiger provintz aufseine feite. Der Grafvon Loon war unterdessen zu Hartem; aberder Herr von Egmond und andere brachten ihn dergestalt in dieenge, daß er sich zugleich mit dem Herm von Amstel nach Utrecht rcclliren muste.Die gemahlin Ada flüchtete hingegen init demHermvon Voorn in die bürg zu Leyde». Sie ward daselbst vou den Her-ren von Egmond, Kcnnemers, Wassenacr, und Rheinländern bela-gert , muste sich auf llillrerlon ergeben, da man sie denn gefangennach dem Tercl führte, wofelbstsic an. 1204 starb.DerAdä todbe-kümmerteGrafLudwig von Loon, welcher demBlschoffvonUtrechtottci-irte, gegen sicherer hülffe die Provintz Holland von ihm zu lehnzu empfangen. Der Bischofs ließ ihn: solches gefallen, und thatsein bestes. Unterdessen bemächtigte sich Graf Wilhelms parthcyvieler örter, und that grossen schaden. Der Herr von Amstel, wel-cher dem Grafen von Loon anhicng, verdiente auch schlechten lohn,indem dieKennemers seinem land grossen schaden zufügten,welchesden Bischoffbewog, fried zu machen. Graf Wilhelm blieb hieraufHerr von Holland, meinte auch nach des Königs von Schottland ,seines schwagers tod,selbige crone an sich zu bringe»,aber vergebens,indem er wieder umkehren muste, und endlich an. rar, starb. Sei-ne erste gemahlin war Adelheit, GrafOttonis II in Geldern toch-ter. Nach deren absterben vermählte er sich mit Hcrtzogs Edmundsvon Lancaster tochter Maria. Mit bcndcn hatte er Ottoncm, Bi-schofs zu Utrecht ; Florentium IV; Thcodoricum, Burggrafen inHolland ; Nichardum, und Wilhelmum. GrafFlorcntmü IV tratdie regicrung an. 122; an, ward aber aus blosser , weil ersich auf einem thurnier sehr wohl gehalten, von dem Grafen vonClermont erstochen. Erhalte von seiner gemahlin Mechtild, Adel-heiten, Graf Johannis von Hennegau gemahlin ; Florentium,Stadthaltern m Seeland; Wilhelmum II, der ibm folgte, undMargarethen«, GrafHermanns zu Hcnneberg gemahlin, welcheim 421km mhv ihres alkers aufdem chnr» srmlag um y uhr vorlnit*tag 164 Wider m grosse der kleinen raaben auf einmal allerseits >e-bendlg soll zur weit gebracht haben. Graf Wilhelm war mirs jähr"V öre regierung antrat, da indessen fein Vetter Bi-schoffOtto von U-recht die rcgierung führte. Er wurde an. 1248zum Römischen Kay,er erwählet. Er hatte mit der Gräfin Mar-garetha von Flandern einen gefährlichen krieg, indem selbige noch
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immer des Kayfers Friderici II parthey hielte, worüber an -r-,aufder inful Walchern eine fchlacht gehalten wurde, darinnenbeyden feiten mann aufdem platz blieben. Im ansanä ^jahrs 1256 begunten die Frieylanberzu r°l>°Nlren, und als er dM,eilte, zerbrach unter ihm das eiß, daß er also samt dem pserd „ckden wenigen sinnigen stecken blieb, da denn die Friesen ihm anst nhalß kamen, und ihn tod schlugen. Er hatte von feiner gemahlin Eli-sabeth,HertzogOttoms zuBraunfchweig tochter,einen emtziaeniolmFlorentium V, welcher damals nur 6 iahe alt war, da indessen desKayfers Wilhelmi bruder, GrafFlorentinDrossart in Holland dieregierung führte. Nach dessen tod mästete sich der vormundfchMdes obgemeldten Florentins fchwester Alid an, so des Grafen mHennegau gemahlin war; allein die vornehmste des landes be-stellten GrafOtto von Geldern zum--lwwllu-ioe-, melcheraiichdie ohcrhand behielte. An. 1277 trat er selbst die regierung an, Mversuchte an. 1282 sein heil gegen die Frießländer, um seines vaterStod zu rächen. Wenige zeit daraufreisite er zu dem König Eduard»von Engelland, da indessen die Holländische» vvm Adel, weil ihnendes Grafen zunehmende macht verdächtig schiene, den Grafen inFlandern , des Flomitins fchwieger-vater, überredeten, daßcrM-delburg belagerte. Solches trieb GrafFlorentin aus Engelland,und daß er bey Ziricksie eine armce vcrfammlete. AIs er aber anfdes Hertzoqs von Brabant ?»«>>- persönlich in Flandern gieng, be-legte ihn der Graf mit ---rck. Wolle er nun frey seyn, so muste ervor die kriegs-kösten eine ansehnliche summa gelds verheißen, unddaß er den Adel wolle ungekränckt lassen. Aber kaum langte GrafFlorentin zu hauß an,als er des Versprechensvergaß,dieHmen vonVere, Borsilen und andere vertrieb, und den Secländischen Adelauf das neue drückte. Weil er aber sahe, daß Engelland mehr denBrabantern k-vonllrte als ihm, richtete er mit Franckreich eineLlllälice auf, coiijuiißckte feine te»--9z'en mit dcrFrantzösischen armergegenFlandcrn, allwo die Vlämingcr in Cadfand eine hane niedcr-lag eriilten, anch.blieb in solchem tneg der gröste theil des Holiän-dlfchcn Adels. Damit es nmi der Provintz nicht an Edefleuie,,mangelte, adelte er auf die 40 reiche baureif, wodurch er sich im-mer mehr und mehr bey dem Adel verhaßt machte, daß sie ein ge-heim Verständniß wider ihn machten, ihn unter dem vorwanbeinerangestellten falcken-iagt ins netz lockeren, und mir ri tödlichen fli-ehen hinrichteten. Die thäter rcrinrten sich in das schieß Krolien-durg, wurden aber von dem Grafen von Eleve darinnen belagert,daß sie sich endlich aus bungcrs-noth aufllckci«>on ergebenmus:en.Etliche von den gefangenen thäten; wurden »ach Dort,etliche»«;Delpt, etliche aber nach Harlcm gebracht, und enthauptet., DerHaupt-thäter abre Gerhard von Felsen ward nachLepdcngcsnhrrl,un lebendig in eine tonne,so von innen mit fcharffennägelnbesthla-gen, gesteckt, und z tag in der stadt herum gerostet, daraus geköpftund gerädert; einige aber von diesen rott-gesillen entkamen, mdrc-innen sich nach Preussen. Unter diesen Unruhen sahe es in Hei-land sehr schlecht aus, indem der Graf von Eleve in Nord-Hoflandsich vest zu sitzen suchte. Graf Guido von Henncgau ergriffEist-Holland. Der Difchvfi von Utrecht bemächtigte sich der stadt Mul-den, und brachte die Friesen auf feine feite; Wolftal "" v-i-belagerte mit hülst des Grafen in Flandern Middclburg. Benjol-chcr Verwirrung schickten die Herren von Bredcrodc, Ewiiond«Wassenacr,nebst einigen llcpunrten von den städten nachEngcfland,den minder-lährigcn jungen Grasen Johann abzuholen, welche >b»auch heraus brachten, daher ihm au. 1297 in Holland gehnldWwurde. Hierauf besiegte er die ost - und wcst - Friesen, weil er aberdem Wolftat von Borsselen allzuviel einräumte,wurden bicholm-bcrfchwürig, und vertraucten dem Grafen vonHeimegandie^-miniiUzlioi, auf4iahr, biß endlich Graf Johannes, der letzie M»gefchlechts, an. 1299 starb, und mit ibm der gantzc stamm dermnGrafen von Holland abgicng. Hierauf ckklä'rtcn die HolIMGraf Iobannem von Hcnncgau an. izoo vor ihren regirmMGrafen. Weil aber nach absterben des gefchlechts der GraienmHolland diese Provintz samt Seeland aii das Reich gefallenmuste er diese lande von dein Kavsir Alberto zu lehn nehmen, uhatte viel mir demDifchoff vo» Utrecht,und zumal nm dcmMMvon Flandern und dessen biinds-gcnossen zu thun; allein er dcMcwider beyde eine herrliche v>stvr,c ,n Eadfand,bekam auch msiMfen von Flandern selbst gefangen. Er starb an. 1104, mid Wmließ von feiner gemahlin Philipp», Graf Heinrichs zu Llchem -tochter, Wilhelmum III den czüticzcn; Johannen! I , Grann,uOstcrband; Johanncm, Herrn zn'Beaumont, Tolcn, GouceuSchonhoven; Hciiricum, Lsonnlcum zu Cambray; Mariam,-'doviei Hertzogs von Bourbon gcinahlin; Adelheit, des GraMClermont gemahlin; Margaretbam, vermählte Graun zu M -Malhildin, des Herrn von Nrelle gemahlin. Sein allestcr ss»Wilbclmns III war bisher» Stadtdaltcr in Holland aewenn-l^feines Vaters tob aber fiel ihm die völlige regierung Mr Am 'Seeland und Hennegau zu.Er verknüpffcc das Amstel-lanonnGraffchaffl Holland , stund an. 1 ;a6 der Königin JiaPflal» ,gelland wider ihren gcmahl Ednardum II, und hernacb dem> »von Franckreich wider den Grafen von Flandern dey.ENlMlich an. iz;7, und hatte von ferner gemahlin Johanna,-von Valois tochter, Wilhelmum IV"; Margarethamsies^W
Lntovici aus Bauern gemahlin ; Philippam, des Komgo Vc
III in Engelland gemahlin ; und Johannam, vermahlte i
Jülich . Wilbelmris IV folgte ihm in der regierung / . ..
iz;8 wider die Mohren in Spanien , und noch un ...wider die Saracenen in Syrien zog. Erstund hl"a>ssöcM- -Philippo Valesio wider den König Ednardum III .bey, wandte sich hernach gegen die Friesen, wurde aber rei ngen unvcrmuthet überfallen und erschlagen.Er hat >