Band 
Zweyter Theil
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828 hol hom

dich, Hans eine «mlicht mk m -s-.Ek-lscffkN,Md ,o',amd 7 sür.M'en anaewacksin/haben sich endlich von vemscldtgen solgenoe surncmlich hervor gethan: Leonhard / ein tapffevev und unverzagterHcld/schlnge die von dem Frantzösischen Ainbaffadorenihme aufge-traqeneObersten-stcll auß/erhielt aber nachgehcnds solchenin Denetranischen dicnsicn/ und versähe das wichtige burgcrmel»sier-ammt in seinem Vakterland von an. 1609 biß an. 1617 / da erstarb. Conrad/ sein söhn / V. O. N. -ct.crte betrachtungen überdas leiden Christi / schriebe auch wider die -rxoc-iypti,-riLugrLni c^ropoiirLnd Heinrich ward an. 1617 nach des ovt-qen tod burgcrmeister/versähe mehrere gesandschafftcn mit grossemlob/und starb an-1 az/.HansMrich zog an. - 610 mit einer compagmeinFranckreich. An. i6;6. gsenge n. Holtzhalb als gesandter wegendem Nambser-gcschäfft naher Jnspruck; David wurde an. 1687Abgesandter der 4. Evangelischen orten an einige refonmerle Po»ienkaten und stände in Tcutschland / um den Frantzösisch-und Pie-montesischen Erulantcn einen gütigen auffnahm und schütz zu pro-cn^iren / wurde an. 1710 Bürgermeister und an. 17-0 legte er aueseine ehren mit dem tode ab. Deatus ein trefflicher poet undr>c„s wurdcZunsstmeistcrunddes Nahts an. 1619 und gäbe dasobwol kleine doch sehr nützliche werck /n-inry-um <L zuqe-

nannt/ in den druck. An. 1700 wurde Ioh. Jacob wegen obange-zvgenen Namser^geschafften nochmals an den Wienerischen Hoffabgesandt, *

Holtzininden/cine stadt nebst einem amt und rninirtcn schlösse/in dcmHertzogihum Brannsckwcig/zwischen Höncr und Boden-wcrder/andem flusse Holtzminden / welcher in dem Sollinger-wal»de entspringet / gelegen. Lw wurde an-16400011 den Kayserlichengäntzlich in die äschc gelegt. 2»/.

^o!y-Cros/ist eine stadt in der Jrrländischen Grafschafft Tip»perari/so vor zelten von vielen pilgramen besuchtwurde/wegen el»nes stncks von dem creutz Christi / welches man allda haben wolle/daher auch die stadt ihren namcn bekommen.

^oly äcad/ist eine see- stadt von TalibolliamHundred/inder westlichen gcgend der insul Anglesey/ so die gewöhnlichedes Jrrländischen pciqnet-doots isi/um die Engelländlsche post hin-über in Jrrland/und die Inländische nach Engelland zu dringen.

Holy-Jsland/ ligt nahebev derküste der Engcllaiidischcn Pro-vlny Norihumderland/einige Meilen von Berwick. Es ist nur eineinsril zur zeit der finth/denn in wahrendem abfiusse des meeres ligtdas User gantz wiiste/und macht es biß zu der nächsten stuih gleich»sam zu ciiicm stücke des vesten landcs. Dieses ist die insuleso vor rei-ten Lindesfaliie genennet wurde / da sie ctn Dischöstichei sitz war.Der erste Bischofs war Aidan/cin Schottländer/ der Aposteldicsergcgend / welcher sich an der läge dieser insul schrbelusilgle/ und siedaher zu seiner rcsidentz crwähletc/ als einen von der weil gleichsamabgesonderten und znr audacht sehr bequemen ort. Also blieb dieseinsul von an.6Z7 gegen;;; jähr unter 22 Bischöffen / so daherBischöffe von Lindesfarne genennet wnrdcn/cjn Dischösilcher fitz.Weil aber viel fromme Bischöffe / Mönche und andre allbier sichaufhielten / und ein heiliges leben führten / so bekam sie nach und«ach den namenHoly-Jsland/oder heilige insul,welchen sie nochbis <isr<>führet. An. 990 wurde der Bischöfliche sitz von luer nachDnrham versetzt/nnd zwar dieses wegen den Dänen/welche zu der»selbigen zeit mit ihren stätigcn einfallen dicgantze küstc in furchthielten. Die lufft dieser insul ist nicht nur sehr kalt / sondern auchvielen aus der >ec aufsteigenden dünsten und nebeln untcrworffcn/und dahero diese gcgend weder aninmhig noch gesund; wiedannauch dercrdboden sehr fchicht und voller steine ist. Sie wird von ei»nein flusse gewässert /welcher ost-wärls aus einem stehenden reicheentspringet/ und hat nicht viel geträlde noch weyde für das vich.Fische und vogel sind das beste / was man auf dieser insul habenkam Weil nun selbige nicht sonderlich viel geachtet wird / so istsieauch nicht sehr bewohnet; gestalt nur eine stadt daraufist/ welche«inckirchc und ein hat/ncdst einem bequemen hafcn/so von ei»nein korr, das aufciucm berge stehet/ beschützet wird.

»NII. Lrirsrm.

lgol^Vak/ (Franeiscns) ist der Eo, des gelehrten Lateini»scheu . welcher an. 1604 zu Sonth-Ham in der Engcllän»

dffchen Provlntz Warwickshuc «.-Kor wurde. Weil er ein mannvon grossem ansehen / und darneben sehr gelehrt war / so crwehlteman ihn in dem ersten jähr Caroli l / zu einem m-mvr« der so ge-nanntcn c°nvoc2-,on. Endlich starb er an. 16; ; in dem kosten fahrseines allers / nachdem er des Königs wegen sehr viel gelitten / undhinterließ einen söhn / imt namen Thomas / durch welchen das vor-bcmcldte ci-ü,»,>.ir,um sehr erweitert und vermehret wurde/so daßes an. 1677 in groß toiw heraus kam.

^oniar oder Oiiiar / ein ^Lkiicmsticuz aus Arabien Manweißt nicht eigentlich/ zu welcher zeit er gelobet / sondern nur / daß ereinen Mittat von seinem geburtS.tagc geschrieben / welcher in drei,buchet' emgeiheilet. ckron. mailicm. 1'oF«, ciü lciem MZ-

tNcm. c. 64 §. io.

^omar oder Omar / ein befrenndtcr des MahometS/undausleqer semes gesatzcs.. Er widersetzte sich dem Alt/ welcher dieses

war / und den > anfeineandere weise erklärte / woraus denn 2 haupt-sectcn entstunden /dieeuIdcr Ära e„ wc chesich an den Hon>ar h,engen/ d ,d^dM"^/welcke dem AI, folgeren. Um das jähr . Z70 „ahm 8 . 7 ^..König der cher sei/eiiieii rothen an/ um sich von den Tü^

hom

-^ombecke/ ein unweit Mecheln inDrabankgeleqMscklMnebst einer darzu gehörigen Hcrrschafft/ so an. lügi für M An.ton Loequet/ Spanischen Staats-und Ober-^mi^iitchz«M/ neinem erhoben worden. L cnec?. -le

Homburg/ein schloß, stadt und herrschafft in der GrafschMSayn, welche Graf Gottfried mit seiner Gemahlin an. 1276 ex-heyrathet. Die stadt hat schon von alten zelten her das recktgehabt, daß die Grafen daselbst silberne müntzcn schlagen Lmffen,wovon der bestatigungs-briefKayser Caroli IV noch vorhandenund von dem Kayser Maximilian» II erneuert worden. An. 12,4theilten sich die beyde drüder Johann und Engelbert dergestalt,dakjener, als der erstgebohrne, die gantze Grafffchaffl behielte, und En-gelberten nur die Herr,chafft Valendar und Homburg abtratNachdem aber die nachkommenschasft Johanms ausstarb, undalles an die Homburgische linie kam, haben sich diese wiederum indie Berleburgische, Saynische und Wittgensteinische linie gelhei«let, davon die Berleburgische wieder eine neben-linie gemacht, soihren sitz zu Homburg bekommen, und noch florirt. (st he Saxn.j

Keictis-sictiiv psrc. ff-ec. conr. Z skrti.; sl >s. zy n. 246.

Homburg / eine veste stadt und amt im Wester-Reich ohiMitZweyvrücken und Saarbrücken gelegen, hat den alten Grafen vonSaarwerden gehört, nach deren abgang mit Heinrich an. i;-7sie samt der gantzen Saarwerdifchen verlassenschaffrandashaußNaffau-Vaardrücken gekommen. Wiewohl der Bisthvffvon Mchvon welchem ein theil der Graffchaffk zu lehn geht, die Grafffchafflals ein bcimgetallenes mann-lchn ansähe, und die Hertzogevon Lo-thringen damit belehnte, welche sich auch in den ;o jährigenkriegs.r,ouoi-„ umer Vorschub der Kayserlichen in besitz setzten. Ob nunwohl im Westpbälischen frieden die vestuug Homburg dem HauseNassau-Saarbrücken einzuräumen ausgesetzt war, so wolle sichdoch Lolhrmgcn daran nicht kehren,bis man endlich 011.1670 einenvergleich auf dem Reichs-tage machte, vermöge dessen das schloßHomburg den Nassauern rcittcuirt werden, den Lothringern abererlaubet >eyn solle, so lange »aon darinn zu ballen, bis das vondem Reich versprochene gcid wegen dem erlittenen schaden iinTeutleben kriege ausgezahlet worden. Es ist aber solches nachdemgeändert, und das schloß Cb»r-Trier in ckguctk^-lcin gegeben Wor-te», bey dem es geblieben, bis au. 1679 die Frautzösifche--'miauenanglengcn, und dieses schloß m der Frantzofcn Hände fiel, welche ba-feivst e>ue neue stadt erbauet. Hierbei) blieb es bis auf den Ryß»wickifchen friede», in welchem es an Lothringen auf obige dedin-gung abgetreten wurde. Doch haben es die Frantzostn an. >704»nb an. 1706wieder innc gebabt, und selbiges aufdas neue zu be»vestchen augesangen. Sieist an. 1714 in dem Baadische» friedenan den Kayser abgetreten, und die ko»>Kc2tton geschleißt worden,(sihe Saarwerden.) 01. ?. 1.c. 6 . §. 7. 6 «/rk»n e-

ttar. Luiop. p. 6;r öc sAZ. 6. k. r. 6 7.

184 äc k. 9 c. 167. Lx-'o/-. p. l.

Homburg oder Homberg/ ist ein berg -schloß an dem mde-ren Haucilstein über dem DorffLäuffelfingen gelegen. Es wärevormals ein Gräflicher sitz, und halte sich diese Grafschafft vordiesem in das Frick-thal und bis an den Rhein erstreckt, wie davonihre alte «.cnacmr und schloß auf dem berg, oberhalb dem dornWegstettcn/gewesen ; nach crbauung aber dieses neuen schloff»bliebe das alte wüst und öde ligen. Es find die Grafen von Honi-blirg reiche und gewaltige Herren, und dessentwegen asvocii,,oderSchirm-und Kasten-Vogte der Hohen-Stifft in Basel gewesen.Graf Rudolfward Bischoffzn Baselan. iii4;GrafWttnetbatsciiicn vctter von mütterlicher linie her, den letzten Grafen >MNapperswyl oben am Zürich-see Rudolphum geerdet. Der leMGras Merlin von Homburg ist an. 1)29, und also mit ihme dermanliche stam abgestorben; Homburg aber mit der stattLieaMalest schon an. 1 dem Bischoff von Basel , Petro von Upheli »n>2>oomarck silbcrs vcrkanffsworden. Es bliebe also diesiGM-schafft bey der st.ffc bis an. 1400, da BischoffHumbert voMeW»Nciiendnrg solche an Marggraf Rudolf von Hochburg vesiM,lind in folgendem 14^1 iahr der stadtBaselverkaufft bahwelcheenikVo.ffen daraus gemacht, dir alle 8 iahr einen neuenLand-BAbekommet, uLtiron. Las. I. I x. z; öc 41 - ''

?- ?8< b.

»Jomburg/ Hohen bürg/ ein ehemaliges berühmtes kloflerThüringen an der Unstrntt, eine Halde weile von LmMMtza, wa-ches an. 8oc> von Carolo II. vor geistliches frauenzimmcr galMworden. Nachdem aber dasselbe den ordens-reguln nicht nachge-kommen, und die klostcr-einkünffte geschwächct, so bat derKaMLotdarius II aufeinrathen des Ertz-Bischoffs zu Mayntz, Mff»an. i > ;6 mir München besetzet, und einem Abt die mch-ü-onm»getragen. An 107; den 1; sept. wurde ein Fürstentag darnmmgc-halle», aus welchem es die Ertz-Bischöffe von Mayntz und k.onnso weil brachten, daß der KayserHenricus IV mit dcnSaWnM,Thüringern einen stillstand eingicng. An-1; 42 bat es der WyNicolaus Höpffner, welcher sich zu Luthcri lehre bekaniite., demHause Sachsen übergeben, und sich jährlich ;o si, den MuiM>aber, deren nur noch 4 übrig waren,1; st. davor ausbedungen.k.nvlieh ist es an. 1744 von Hcrtzoa Moritz zu Sachsen, nebst dem.m-gustiiier-kloster zu Langenjaltza, dem Rath daselbst vor moJv'verkauffct worden. n,i>7,'c. 8- clcü. k.

ctinon c. 2,9. o/nr. C nr. re>-. Itiur. r. 2. p. 85-

Homburg / ein altes berühmtes, aber ruinirtes, bergssäMindem Hcrtzogtbum Brannschweig- Wolffcnbültel, r mcilcn vvEimbcck, dessen bcfitzcr, die Cammer-Herren von HomvnG°°»dabey gelegene städllcmOIdeudvrf erbauet-