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ten vornemlich bekandt, biß er endlich den isftbr. an.iSn^starb, seines alters 48 jähr., Seine schrifften sind: cke»»»« "
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ijc viomc-i p-.cris. LporlicnttL v!omer>.
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L«^«< rli6'--rr-r. öe ttomero. -I-: tzoec,? 6'«c,5. 6-^«-cii-Iog.
cie ?ocr, 5 . L^sr» com^LrLilon c! Homere öc 6e V>rZ. L«rü «7 jugemen8c!c; s^vsns lurles?ock. ^L>»cr«r Libl. 6r.rcs >. II c. I. -i« k-» dibko-klicqne unive^stlle I.r p. 8; lcgq.
^omerus / der jüngere genannt, lebte um das 4YO jähr derstabl Rom. Er war aus einer stadt in Carien, namens Hieraposts,gebürtig, und eines Byzantinischen weibs, namens Myro, lob»,'welche einige versc geschrieben, so hoch gehalten werden. "
Z--i,7e I>oöie5 O rccs. -
^omodei/ (Ludovicus) ein Cardinal, gebohren zu Madrid den ro may an. iSztz.Sein vater war aus einem vmiebmenMay-landischen geschlccht, hatte aber eine OLmcausdemSpanijchenhauß Pacheco, aus welchem sich die Hertzoge von Uceda schreiben,gehenrathet, und sich mit seiner gantzen faimlie nach Madrid hege-den, weil er daselbst ein grosses vermögen, auch an dem Hof ansehn-liche schulden zu fordern hatte. Dieser Ludovicus gieng aufverlan-gen seines vetters, gleichfalls Ludoviei Homodei,welcher vouInno-centio Xan. iü; i zum Cardinal war gemacht worden,und an. 1685in dem 77 jähr seines alters starb, nach Rom , da er denn bald drewürde eines Prälaten erlangte/ auch die Me eines <^ommjüänlbey der Apostolischen cammer kausste. An. 1690 den 1 z febr. er-hielt er von Alexandro VIII den Cardinals-Hut. Er blieb aber be-ständig in Verordnung der Cardinal-vi-comrum , damit er seinenältesten bruder,den Marggrafen von CastelRodrigo, von welchemer die ausmachnng einer jährlichen penlloozu erlangen sich vergeb-lich bemühete, in der furcht erhalten möchto daß er noch wohl ein-mahl heyrathen dürffte. Den Mangel einer loliöen gelehrsamkeitersetzte er durch seinen lebhafften verstand und durch seine icharff-
ttribsn<ii; ordir rerr-rum clckcris'lio ZcnxrLpkicr; Leriigräiris /irlsr; IksÜL boliiern« 6elcr,prin. m-inor. pliilos. *
Honduras/ ist eine Provintz von Nord-America in Meric»oder Neu-Lpanien. Sie ligt zwi,chen der nvrd-see, demmeer bu>ien von Honduras und den Provintzen Nicaragua und FucastnDiese landschafft ist bey nahe 100 meilen lang, über 8°breit, uudhat einen grossen Überfluß an Honig, bäum-und schaf- wolle undandern dingen mehr.Sie bringet so viel mayz oderJndianischkmhervor, das man selbiges im jähr; mal einerndten kan. Desalei.chen gibt es auch darinnen einige gold - und silber<bergwerckk Diedaselbst befindliche flüsse pflegen wie der fluß Mus überzust'nffm,und das land ftiichtdar zu machen. Valladolid, von den ein«,nern Commyagua genannt, so auf einer ebene ligt, ist die h«,stadt selbiger Provintz, auch zugleich die reifem? des 6ouv«nMs,und ein Bischöflicher sitz.Die lufft daselbst ist sehr gut,und die wein.berge tragen des ,ahrs zweymal; Denn bald nach der wein-.lestbe-schiieiden sie sie wiederum, und die andern tranken werden noch vorweyhi'.achten reiff. Trurillo ist eine feine stadt, und unüberwindlich,weil sie auf einem rauhen berg ligt, und eine sehr enge o-Mse- hat,welche devestigcr ist. so. -st L-ic, Xmcric-.
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pfangen, und ihm befohlen, einige chrne st-ruen zu machen. I>a er>.uu> svlcw's !!nt grosser gcschicklichkcit verrichtete, lag er ihm an,
sihe One.
HOXL8H8. (PetrusDamianiöc) warCardinal nnWschoffvon Oiria. Er war aus einer Adelichen familie von Ravenna , undnahm den namen Damiani an, welchen seinbruder sonsten führele,welcher ihn hertzlich liebele, und vor seine erzichung sorge getragenhatte. Nach diesem trat er in den Denedictiner-ordcn zu Font.
kirche von 8. Carlo -i- Milanesi, welche obgidachler sein velter mit«»gemein grossen nnkösten hatte auszieren lassen, begraben.
/-re p. z66 lejir. 1706.
^omodens/ (Signorinus) ein berühmter Rechts - gelehrtervon Mayland, welcher um das iahr i z 40 lebte. Die rechte hat erin vielen vornehmen Italiänischen städten,als zu Bononien,PaduaParma, Pavia,Turin , und darauf zu Verceil gelehrer,an welchemletzter» ort er endlich an. 1 z6r, oder etwas zeit hernach,verstorben.Er war in allen rechten sehr wohl erfahren, wie denn Baldus undandere bcühmte leute sehr wohl von ihm geredet. Er hat nebstandern schrifften einen c-L-tsc hinterlassen. 6- guLstlon-, urrum 60-
4 tor eguici prs-birenciur l in ^(.ris I. r c. 64.
vol. r z>. rr6. *
IIO WXLIOXI8 H, wurden einige ketzer des 4ten seculiund anhänger des Photini genennct, weil sie nur die menschlichenatur in Christo erkenneten. ,, ,r.
in VtL,uLrr,A. Lii -n. ;;7> inrrocl. 26 bist. ccclcst
k- H4s-
^onan / ist eine Provintz in China , welche Nanquin gegenmorgen, und Tensi gegen abend hat. Die Chineser geben vor, daßdiese Provintz gleich mitten in der weit sey, und nennen sie ihreniust-garten, weil sie über alle Massen fruchtbar ist an allerlen obst,getrayd, vieh-wäyde und bäumen. Sie hat 8 grosse städte, nebstloc, grossen flecken, toris und schlössen!. Die vornehmste städtesind Caifung, Queilc, Changre, Gueihoei, Hoaiking, Honan ,Nanyang und Juning. cu,,,».
Äondius/ (Henrieus) war aus einer Adelichen familie inBraband an. 157z gebobrc», und in vielen wisscnschasscen, alsdem zeichnen, kupsser-stechen, der bt-irk-g, o-nmsr-,2, ?erific<5tivs.iVrcl>-eÄ„i-2 und kortiüc^rion sehr wohl erfahren, so daß er aufsol,chcm fuß Printz Wilhelm von Oranien in dem Haag viel jähr auf-zuwarten das glück gehabt. -cc-cl. ?. p. ^7. *
Hondiuo / (Iodocus) ein berühmter Niederländischer Qeo-war an. iz6; in einem kleinen Flanderitchen flecken,Wackene genannt, gebohren. Als er kaum »jähr alt war, nahmenihn seine clrern mit sich nach Gent, da er von iugcnd aufcin gutesnLiure! von sich spüren ließ. In dem 8ten jähr seines alters fieng eran zu zeichnen, auch in bei» und kupffer zu stechen, und zwar, wel-ches »och am meisten zu verwundern , ohne eintzigen lehrmcister.Er nahm auch darinnen dergestalt zu, daß er unter die vornehmstenkunstler verdiente gerechnet zu werden. Dannenhcro, als der Hcr-tzog von Parma Antwerpen belagerte, und sich aufeinem dorffBe-vere genannt, auffbielte, ließ er ihn durch seinen beicht-vater zu sichentbieten. Als er zu^ dem Hcrtzog kam, wurde er gar gnädig ein-
sich nach Rom zu begeben. Weil er aber hiezu keine lust hatte,gienger heunllch wieder darvon. Er schrieb daneben eine unvergleichlicheband, und war in dem schrifft-giesse» wohl erfahren, welches er al.es von sich stlbsten erlernt hatte. Als man nun eine solche geschick-uchfcit bey ihm anmcrckte, hielt ihn stin vater zur schul, da er denndie Gnechtiche und Lateinische spraach gar geschwind erlernte. Alser das roste zahr seines alters zurück gelegt, gieng er von Gent inEngclland, und wandte sich nach Londen , da er sich qa»h aufdie->><>,tegw. Allda verfertigte er giobo. von „ngeincinerarosse, gieng dara uf zurück in die Niederlande, und setzte sich zu Am-sterdam . Daielbst machte er sich durch seine herrliche land, char»
AveUano, und stjfftete einige kldster. Als er sich nun durch f«n k.be» und lehre hervor gethan, machte ihn (stephanus IX an. i°>7zum Cardinal und Bischoffvon Ostia, wiewohl er sich lange genugweigerte, solches anzunehmen. An. 1059 wurde ervon NicolavIInach Mayland geschicket, daß er die Möwe und priester-ehedaselbstabschaffen, und zugleich die Mayländische kirche der Römischenuncerwerffen soite; allein als er dahin kam, widersetzte sich diese-risey sehr starck, vorgebend, der l-monic wäre sie nicht zugethan, dercoelibsc aber scn unerträglich, zudem wolle es sich nicht thun lassen,des Ambrosii kirche dem Römischen stuhle zu untcrwerffen, unddaß ein Bischoff über den andern sich eine gemalt heraus nehme.Ob nun gleich die cleriscy so ungestüm war, daß sie darüber einenauflauff errcgete, worinnen Damiani selbst in leib-und lcbens-ge-fahr gerieth, wüste er doch alles gar weißlich zu stillen,und nachdemer denErtz-BischoffGuidonem auf seine feite gebracht,die fache mitbeyderseits vergnügen glücklich auszumachen. Er kehrete dannen,hero wieder nach Rom ; weil er aber die üblen m»,« der Römischengeistlichen nicht ertragen tonte, danckte er von seinem Blßlhmn ab,und gieng in eine einöde. In folgendem jähre wurde er vonAleran-dro II aus selbiger wieder hervor gezogen und in Franckreicb ae»schicket, einige Klöster zu reforwi-ren. An.ioö z wurde er nach M-rentz geschicket, daß er die zwistigkcit, welche zwischen dem BWffPerro daselbst und den einwohnern vonFlorcntz entstanden,beylegensolte/An. 1069 schickte ihn eben selbiger Pabst an den KayfcrHenri-cum V , welcher seine gemahlin Berthain von sich zu flössen geson-nen war, welches er aber hintertrieb. Als an. i°7r der Ertz-Di-schoffHenricus von Ravenna verstorben war, welcher sich iinteedem Pabst nicht bequemen woltc, und dannenhcro von AlcrandwII in den bann gethan war, wurde er nach Ravenna geschieht, umselbige einwohner davon loß zu sprechen, und sie wiederum mit demPädstlichen stuhl auszusöhnen. Als er dieses ausgerichtet, gieng ernach Facnza zurück, woselbst er mit einem fieber befallen wurde,woran er den 2 z ftbr. an. 1072 starb, seines alters 66 jähr. Seintschrifften sind mir des Constantini Cajetani amnerckungen zu Ro«zusammen gedruckt worden. Die vornehmsten sind: Lpillol-r»»
libri 8 ; lermoncL ; virs: srneiorum ; libe- corrcciioni kspL ÄLpiicopi, L:c. in vier OrmiH. L-o ckwn. OUin.
I. r. clc vir. iliuti 7 .c. i6r. ^o»o 74 ki« /wgulloäun. 1 .4c>i,
in ÜAno vir.r. bitt. Kgvenn. I. z. lle or<l. ächinl
csnon. üb. 1 c. s. chc.
MXL8VLI8. oder-l-ssIOXss8H8> (Petrus )Abtm§-Mariä odnfernRavena,lebte in dem ir kccuio. Er hat einige regemgezchriebeffo «onlkiturioncr ?orrucnt-8 inriruliret werden,welche nunzwar sonsten dem Petro Damiani zuschreibet. Pcnnot aber undandere behaupten, daß dieser Abt von dem obigen DamiamMunterschieden, welches auch destomehr daraus erhellet, dag er an.1119 gestorben. bild. canon. rcgul. 6- kcrlxk. c-c.-e
in suLd.
^onffeur/ lat. ttongorluw.eine kleine stadt in der Nermandchbey dem ausfluß der Seine.
z^onn ecou r/ lat. dtunorir cuii,, oder ttunnicuriL . ist eine kleineFrantzösische stadt in der Picardie am flusse Scheide, nmlmvmCambray, woselbst an. 1642 der Frantzösische General, KM «-Guiche, und Marschall von Grammonk, nebst dem MarsthMeRantzau, von dem Spanischen General Lamboy eine M»ch^Verlage erlitten. .. ,.
IssOXOX.eine gcwisseGottbeit ben den Römern, gemeinMmit Virruke oder der tuqend vergesellschafftet, welcher die RMeinige ld-kuen ausgerichtet hatten. Ivre temvel waren st gwam '
daß man unmöqljch in denselben hinkommen kunte, ohne dmw c
tempel vi,c»ri; oder der Tugend zu geben. Diese bende emgeM
Gottheiten,finden sich auch gemeiniglichaiifdenenRomMenmtzen al,o vereiniget. Marcellus, welcher sie erbauen still. - -
ordnete zugleich, daß man sie nicht allzu hoch führen solle,
weder