weder den Wahrsagern damit einen gefallen zu erweisen, oder aberdie anbeter dieser gottheit dadurch die demuth zu lehren, ü-ero -
liilc. l. rZ öc ry. in 8lsrccUv. I. ^ Ne civ-
Lci c. 20. hnc. Lnricz. c. n p. ;r/.
Tonsratus / war stiffter des LerinifHen klosters , und Ertz-Bi-schoffzu Arles um das jähr 426» Woher er eigentlich entsprössen,ist nicht ausgemacht. Einige sagen/ er sey ein söhn desKönigs vonNicomedten gewesen; andere, er stamme von einem Könige ausUngarn her; wieder andere sagen, er sey aus Bourgundien; andereaber, er sey von Arles gebürtig, welches letztere wohl das sichersteist, das übrige hingegen- sonderlich , was von dieses manns König-lichem Ursprung aus Nicomedien oder Ungern vermeidet wird,alles falsch und erdichtet. SS viel ist gewiß, daß Leontius, Bischoffvon Frejus, ihm gerathen, sich auf die insul Lerins zu rer-rwen, all-wo er die schlangen, wodurch diese insul unbewohnt gemacht wur-de, soll vertriebe«, und das berühmte kloster daselbst Misstet haben.Die smvres setzen seinen tod auf den isten jan. an. 429, welchesaber so gewiß nicht ist. 8. Hilarius , welchen er unterrichtender ihmauch in dem Brßthum Arlessuccsöiret, hat sein leben beschrieben,welches aus einem alten Lerincnsischen msouscr-pc von VincentioBarrali zu erst heraus gegeben, hernach auch von Surio und Bol-lando ihren v>r>8 Ssnätorua, einverleibet worden. Cassianus clscli-ci'rte ihm sieben seiner coilarionen, die er mit denEremiten gehalten.§. Eucharius redet in seinen büchern llc iLulle «cm,. sehr wohl vonihm. Ä^o»r«-k cLirn.suclisr. vir. illull-.
lle NLtsIibas. climn. I^iriri. L»^r konnf.
/.rcl. kill. sccl. Loöe»-,-«- Lc §c«voLr Qail-
Okrill. t. l öc 4» LLsiiLN, illullr. Is«c^>skill. öe krov. *
^onoratus / von Champigni, ein Capuciner, ehemals CarlBschart genannt, war den 7 jan. an. 1567 zu Paris gebohren, undhatte zum vaterJohannem Bochart, einen «staats-Rath. Nach-dem er den gründ in der pkiioiopkis geisget, nahm er nebst demGrafen von Bouchage, den Capuciner-orden an. Er hatte sichkaum ein wenig in der MeoioZie veste gesetzek, als er zum Ausräi-n!und aufseher über die novirios in dem convcnc zu Vcrüun, undnachmahls zum prov-l-cisi erwählet wurde. Nicht weniger wurdeer von des vrdensGeneralmzumLerisrLi.LoliiiiiillKrio verschiedenerProvlntzen, und letztlich zum 6-ner->i.<le6nirore des gantzen or-dens erwählet. Er hat zur reformrrion vieler Beuedictiner kiö-ster, welche in währenden kriegen von der nöthigen MlcipUn zim-lich nachgelassen harten, viel beygetragen; starb aber den r6sept. an. IÜL4, und ward in den convenc zu Ll-Lumont begraben»
znn. Ls^uc.
^onoratus / von geburt ein Frantzos, und Bischoff vonMarseille , lebte um Las jähr 490. Er war ein sehr beredtermann, und hat von einigen ein gar grosses lob erhalten. Er hateinige Uomilicn und vi »8 NrnLorum geschrieben, von welchenaber nichts mehr übrig ist, als vlls ttllEi Lrdsrcnüs > sobey dem Surio befindlich. Jedoch haben einige gelehrteverschiedene fehler darinnen angcmercket, welche Surius allegelassen hat-^s-ss-r- kill. kLt.tx c.
-r«- 62!!. Lkrill. Kitt. IM. ^civerisr. I. ;8 c. *
^onoria/( suka or-cs) Kaysers Valentiniani III schwester,lebte an dessen Hofe gar liederlich, und ward einer ungeziemli-chen gemeinschafft mit Eugenio einem gewissen Hof-bedientenüberwiesen, wurde dannenhcro von ihrem brndcr verflossen, undmuste sich in Orient zu Tdeodosio dem jungem rennren. Da-mit sie sich nun rächen möchte, berieff sie der Hunnen KonigAttilam in Italien , und trug sich ihm zur gemablin an; Esist auch gewiß, daß Attila vor dem ansang feiner kriegen diesenvorwand hat angefangen zu gebrauchen, und das reich für Lie-st Honoria begehrt. Allein Valentinianus gab solcher einenandern mann, und antwortete dem Attilä, daß in dein Römi-schen reich die manner und nicht die weibcr herrschten. Aufmüntzen wird diese Printzessin genmnct; welchen ti-
tul sie gleichwohl mehr sich von feststen scheinet angemaßet zuhaben, als daß ihro dene ihr bruder, oder der Römische Rathbey ihrer so schlechten aufführung solle gegeben haben, krsgm.
in Lxc. äe I^egLc. in cüron» Lo-rM,
Honorias/ ist ein strich landes in klein Asien, ein theil vonPonto, worinnen Heraclea, Claudiopolis und Hadnanopelligen. , . .
^snovius I, luccelllrte an. 626 Bonisacio V in der Päpst-lichen würde, und war des Rathsherrn Petronii söhn, gebür-tig aus Lamosgn» lll Er wieß die Bischoffe m Jstnen,
die sich damals miteinander zanckten, zu ruhe, und nahm sichder Engelländischen und Schottländischen kirche insonderheit an.Auch soll er das fest der creutz-erhöhung gestifftet haben, nach-dem der Kaystr Heraclins das heilige creutz den Persern wiederentrissen, und mit grosser pracht nach Jerusalem georacht. A san. 6;z Cyrus, Bischoff von Alcrandrien , durch einöccl-r bekräfftiget, daß in Christo nur ein emtziger Wille sey,und Sophronius, Patriarch von Jerusalem , welcher damahlszu Alcrandrien gegenwärtig war, den Cyrum wegen dieses os-fenbahren irrthums stra^steL-auch sich von ihm adkonderte, thatSergius, Bischoffvon Constantinopel, dem Honono die gantzefache kund; H-morius aber siel dem Cyrs bey, radelte des So-phronir verfahren, und wolte aus der belügen schafft und me-len stellen der kirchen-väter darthun, daß in Christo nur ein ein-tziqcr Wille sey , welches er denn hernach auch m vielen andernbehaupten wollen. Deßwegen ist er von dem üten concilw gen«-.
8^i
vor ?!rannt^ 7 rdmverdammet, und von vielen Päbsten da.so'ches m miMrE-ä K^onius und Bellarminus bemühen sich,aeMmbeU^^ä Johannes psvrbesius aber behauptet das^ endlich dieser Pabst den r; sept. an. S;8.
Lsnr. 7 c is ö- n. Ue 8.0m. ponk. lib. 4 csp. ,r. L».
2« sn. Sz;, 64;. Ulk. eccl. ü-c 6 I. 2 n.ir.
r-M nor-r. c»->c>I. ^6;. !i,y. uikruct. Iiitt.
rnsvl. l. Nlü. Ncrer.
Honorius II , sonst Lambertus genannt. Er war von Bono-«ren gebürtig, und von geringer ankunfft, wurde aber zum Bi'AU von Veletn, und hernach zum Cardinal von Ostia ge.wacht. Nach des Pabstv Calirti II tode erwähletcn die Car-dmale Thibaidum an dessen stelle, welcher den namen Cölesti-Nus annahm; allein da sie nach der wähl das i'e O-„m iru-ir-sungen, wurde Lambertus durch Roberti Franqipanimächtige parthey zum Pabst erkläret und davor ausgeruffen.Damuf danckte Cölestinus gutwillig ab, und Honorius that des»gleichen, um eine allgemeine gutheissung seiner wähl dadurch zuerhalten, welches auch geschahe.Platma verwirfst zwar die unzim-«che arr seiner erwählung, gibt aber doch im übrigen diesem Pab-ste das lob, daß er ein sonderlicher Patron der gelehrten gewe-sen. Zu seiner zeit wurde Arnulphus , ein vortreflicher Prediger,welcher der Römischen cicrifty Wollüste, boffart und geiy miternst gestraffet hatte, von den Priestern zu Rom ermordet, wel-ches sonderlich daher kam, weil ihn die grossen daselbst hoch -Ei.Eten. Er »pprobiite Kaysers Lothar» wähl, und that Jav-iers Henrici V enckel, Fridericum und Cvnradum, die das Reichsuchten, in den bann, nicht weniger auch Anselmum, Ertz-Bsschoff von Biayland, welcher Cvnradum mit der Lombardi-schen crone gekrönct halte. An. 1127 führcte er wider Roge-rium, Grafen vonSicilien, krieg, weil er das Hertzogchum Ea-labrien und Apulicn eigenmächtig an sich gezogen, und ertheil-te allen denen häuffigeü ablaß, die in selbiger expcciicion sterbenwürden, that auch in dem folgenden jähre Rogerium in denbann, und fiele ihme selbst mit emer armee in das land, zu de-ren sich der meiste Apulische Adel schlüge, der auch den Pabst wider Rogerium sonderlich soll aufgehetzet haben, dieser aberschlüge den Pabst und seine rebellische vollen. Weil er aberdennoch eines so gefährlichen feindes loß seyn wolle, warffe ersich nichts desto weniger Honorio zu füllen, und bäte um gnade,bey welcher gelegenheit Honorius ihm einen fuß soll auf den halsgesttzet haben, mit aussprechung der Worten des Psalmisten: AufSttern und basüisken wirst» czchen/ löwen und drachenwirst» zerrretten. Doch liesse stc!) Honorius im übrigen alldavöllig begütigen, und nähme sich ftrners der rebellischen undertha-nen Rogerii nichts an. Als er; jähr, 2 monate und einen tag re-gieret hatte, starb er den 14 febr. an. 11 w- NL---», 1.4 c.
vir. Pont. p/-rrr»rr. bibl. koncill kill. Pap. *
honorius III, ein Römer, des Haimerici söhn, sonsten Cen-tiuö Sabellius genannt, war anfänglich von Cölcstino III zumCardinal des tituls von St. Johann und St. Paul gemacht, undwurde einen tag nach Jnnocentii III tode den iL nilii an. 1216zum Pabst erwählet. Dieser bestätigte den Dominicaner-ordenaufÄomimct verlangen, wie auch Francisci orden, und verschie-dene andere mehr; wie er denn aufDvminici angeben das obristeHosmeister-amt des Päbstlichen Hofes anstellete. Er krönte PetrumvonCourtenay zum Kayftr zu Constantinopel , und reitzke die Christ-lichen Fürsten zu einem krieg wider die Saracenen in dem gelob-ten lande an. Weil auch der Kayjer Fridericns II denselben zugaufsein aeheiß nicht so fort übernehmen wolle, that er ihn inbann, starb aber an. 1227, nachdem er 10 jähr, 7 monat und n ta-ge regieret hatte. Fünfftausend Personen kamen durch ein erdbe-beN Nach seinem tvde UM- lle viris komillcuni.
bibl, ponrif. 2NN. min. t» I all 2N. I2IA.
Fe7«ö in bild. k2pLtus>
honorius IV, ein Römer, sonst Jawbus Saveüi genannt,Lucä Savelli söhn. Urbanus lV hatte ihn an-1261 zum Cardinalgemacht, und nach MartinilV tod wurde er an. 128; mit allerbe-willigung zum Pabst erwählet. Er bekräfftigte des Pobsts Martiniverbot wider Petrum, den König in Aragonien , daß er sich nichtunterwinden solle, das Königreich Sicilien unter seine botmaßig-keit zu bringen, und that deswegen den söhn in den bann. Desglei-chen widersetzte er sich auch dem König von Engellanb, als selbigervon der clerifty bcn zehendcn haben wölke, und nahm sich des Rö-mischen stuhls mit grossem eifer an. Er befahl den Konig Ladis-laum ln Ungarn abzusetzen, weil er in seinem Christenthum nichtgar zu eifrig wäre, und versähe den Carmeliter - orden ttut neuenprivii-wen. Er starb im apr. an. 1287. Nach fernem tod entstun-den erschröckliche erd-deben, nebst einem so grossen sterben unterden Cardinälen, daß man die wähl eines neuen Pabsts anferne zert-lanq anstehen lassen muste. Man findet zu Rom noch einige eprstelnvon ihm, und fein ^6«
toör kikliorli.
honorius / ein Gegen-Pabst - (sthe Cadalous.)
honorius / ein Römischer Kaystr, Theodofii söhn vonder Flaccilla , und des Griechischen KaysersArcadii bruder. Er wardenysept.an. ,84 gebohren, und wurde den 20110V. an. zumKaystr ernennet, trat aber erst an. die regiemugan. Theodo»siuS hatte Stiliconi, zeit währender »underiahrigkelt des Honoru ,die reqierung anvertrauet, und Eildonem zum «ouvs-n-u- vonAfrika gemacht; allein beyde erzeigten sich vor solche gnade sehr un-
danck»