Hop
m'en ^cp-n 6 ren solle / wurde er würcklich zum Bifthoffe von besag.
^ "un in dem Dlßthum von Glo-eester sesk saß / welches vor eine allzu genüge stelle für ihn geachtet^ ^as von Warwick noch darzu die einkünff»
!/>n^n ^k»k'cester /dessen Bischofs/ Neach / dazumal ge>
fangen saß. Weil er nun Blschoffwar/predrgte er sehr offt/ besuchtescme c!.°-c» fleißig / war gegen arme lenke gastfrcy / und wurde vonvielen sehr geliebet. Allein da Maria zur regieruug kam / welches^^!!,°'^v!?..^?^'l,e/ho!eic mani!)n gleich nach Londcn/undsetzte thu daselbst in das gefangniß/die Fleet genannt. Als er einigemonate darinnen verblieben/ wurde er endlich zu verschiedenen ma-len M-mi-wet/iind von ihm gefordert / seine Meinungen zu wieder»rüsten/ welches er aber nicht thun wolle / und also zum feuer ver»dämmet wurde. Zu solchem ende brachte man ihn nach Glocester/rnwAchcrstadt er mit grosser hcrtzhafftlgkett mn. 1^4 den tob er.litte, (M übrigen war er ein mann von vortreflichen gaben/verstun.de die Griechische und Hebräische spräche sehr wohl / und war einguter pKuoldpiE, aber nach dem zeugniß der Protestanten ein nochbesserer rNeoMgu-. Der DischoffLatimer und er/welche zuvor we-gen den carcmonten mit einander streitig gewesen / wurden zur zeitihres lewens mit einander gute freunde/ nachdem jener an diesen ei.nen überaus freundlichen und demüthigen brief geschrieben, n«
mark. Ooc/r iiiLrrvr. clieslr. ^>. 16 z. Nist. <Ze 1^
Deform, ci'^nzlet.,
^opffgarren/eine von den ältesten und ansehnlichsten Adelichenfamtlicn IN Thurmgen/ allwo auch jhrstamm-schloß Hopffgarkcnunweit Erfurt gelegen. Zu den zelten Landgrafs Alberti des ünar.tigen/a!s er mit seinen söhnen krieg führte/ hielten sie es mit denletztem/ und bnsseten darüber gedachtes schloß ein / indem es an.rzoovvn Alberto / und nachgehends an. i;o; von den Erfurtern/welche ;o Ritter aufdemselben gefangen bekommen / erobert undder erden gleich gemacht. Ob nun wol damals diese familiealle ihrellocumLnrs verlohren/unb man also die ordentliche stamm.reihe vonden ältesten zelten an / nichtanfanqen kcm / so ist doch dieses gewiß /-daß sie schon im u kecuio bekannt gewesen / indem 15 aber sichhauptsächlich wieder in ansehen gesetzt; gestalt sie zu der zeit Mit»verstadk / Nazza / Heyncck und Mechiersiädt inne gehabt /und mitdem Grafen Henrrco von Schwartzburg m bünbniß gestanden.Wie sich aber Friedrich von Hopfsgarten / Hertzog Wilhelms zuSacvsen geheimder Rath / an. 145 c, rsLivitte / mit den besagtenGrafen und denen von Vitzthum Churfürst Friedrich dem sanffc-muthigen den krieg anzukündigen/kam sie dabey ziemlich zu kmtz/und har nach diesem so wol in dem bauremaufruhr an. 152; / alsin dem drcyßiq.jabrigen kriege sehr viel erlitten. Es haben sich abervor andern von diesem geschlechw nachfolgende bekannt gemacht:Werner blieb an. -; 88 in der schlacht ausder Heide beyZelle; Frie.drich war bey Friederico/ Landgrafen in Thüringen / geheimderRath/und hat an. 14;; den; febr. das privükgium Landgraf Bal-ihasars in Thüringen als zeuge unterschrieben / darinnen dem Ra-the zu Vuttelstädt das recht verliehen / alle jähr einen Docht und ;Rakhshcrren nach ihrem gefallen zu erwehlen. Eben diese ehre hat-te er/als Friedr ich der sanfflmüchrge und dessen brüdcr Wilhelmdie rrL-iz-ÄMn mit Erfurt wegen des schutzgeldes und erhaltung derstraffen bestätigten. Dietrich ist an. 1476 Stadthalter in Thürin-gen gewesen. Erbat einen zeugen abgegeben/ als der vorgebuchteHertzog Wilhelm feiner damahligen gemahlin bruder/ Heinrichvon Brandenstein / an. 146; den 21 april das schloß und die stavtRanis erblich übergab / und mir dem Bischofs von Naumburg an.1467 wegen den gräntzen einen verglich traff. Georg war um die-se zeit Räch bey dem Grafen zu Schwartzburg / und ist vom» m„i>.EU», (ein Herr von guten Mitteln) genennet worden. An. 149;zog Georg/ ein söhn des vvrgcdachten Dietrichs/ mitFriedericodem weisen in das gelobte land / und wurde ihm hernach von dem-selbeuund dessen bruder Wilhelme an. i;i; den iy scpt. nebstWil»Helm von Plauschltz aufgetragen / die erb-huidigung in Hessen we-gen der erb-verdrüderulig/in ihrem namen einzunehmen. Ruvolphund Georg litten an. N25 von den aufrührischcn bauren grossenschaden. Um das jähr 1; ;2 storirle Ernst Friedrich und Christophgebrüdere/ weichen Hertzog Georg in Sachsen auferlegte/ ihre gu-ter zu verkaufsen / und sich anders wohin zu begeben/ weil sie sich zuderLuthcrischen lehre bekannten; sie wendeten sich aber nebst andernzu dem Chursürstcu/nnd erhielten durch dessen mrerpollcioii so viel/daß sie bey dem ihrigen geruhig bleiben komm; der mittlere wohn-te an. iz; 9 derkirchen"->Rscic,-iin Thüringen / als vir-Sor, bey.Christoph hinterließ 4 söhne / von welchen; ihr geschlecht fortge-vflantzet. Einer von denselben/ Georg Friedrich/ wurde Sachsen-Coburgischer Hosrath. Johannes/deffen söhn / hinterließ 7 mann.liche erden/ von denen an- 1717 nur noch 2fioriret/nemltch 1)Christoph Gottfried / der zu Milverstädt lebte / allwo sich auch allevon diesem Hause noch übrige befanden; 2) Georg Friedrich / Kö-niglicher Polnischer und Chm-Sächsischer »General-Major/ wieauch Commendam der festung Pleiffcnburg. »Ei. 8---. n-,
/,,,,, Zzx. ZI. 7 7 z. Piollrom.
laikn. I,utü.
> von ^ 0 ", srm» und /e-x,», puZns,war zwar bey den Griechen in krafft des Worts seldsten ein allge-meiner name für alle öffentliche fechtet'/ bey denen Römern aberward er gleich unter denen ersten Kayscren gebraucht / eine beson-Lere art ihre».' fechteren oder anzudenken/dle mit jchwa-
rer rüstung / wie die soldatm im krieg/ versehen waren. csi.
I. Len. I. ; Lnnrrov. 8^rur». *
> ein zuname/ welcher der Heydnischen göttinJuno m per Vriechischm landschaffr Ais gegeben wer! man
. , hvp 8ZZ
eben diuEr waffen ausgerüstet vorstellte. AuS
baß auch Jupiter dm beynam-n1^'^1 ' bekommen. ^>Lnrli. mvcüic. p. 7; 7.1, sx
sondern "ur keine altefcribenten anführen/
^ desglerchen gesunden wird/ und noch
über dlß die zu.ammensetzung der zwey wörteren -^->7 waffen /
oder riechen / der eigenschafft der
Gttechischen ipraach eben nicht allzugcmäß tst / so hat man ursachgenug an diesen tituln des Jovis und der Juno zu zweifeln. *hoppenrodms / sihe vopperodius.
hoptzerus/ (Joachimus) ein berühmter Rechtsgelehrker/war zu L>neck tu Friexland aus der alten Hvpperischm samilie /brn ii nov. an. 152; gebühren. Weil sein vcuer jung verstorben/nahm flch fein groß-vater feiner erziehung an. Er legte seine K>-
iowZicis und in der Platonischen imiiMopMc grübet / welche er her-nach zu Lövcn neben der iunspruck-mr fortgetrieben hat / und gienadaraus nach Paris und Orkans. Als er an. 1549 wieder nach Lö»ven kam / wurde er voctor der rechten / und lehrte daselbst alskeiLr mit groffein zugang. Hierauf wurde er Königlicher Rath zu
men ist. An. i;66 derieffihn der König Philrppus II in Spanien /daß er ihm daselbst / in fachen die Niederlande betreffend / mir rathan die Hand gehen sötte; wie er denn auch von selbigem geadelt /und zum Groß-siegel-bewahrcr gemacht/ auch mit der HerrschaffßDahlcn und einer sonderbahrcii jagt-acrechtigkeit im Osterland be-schencket worden. Er starb endlich zu Mahrid den 1; dce. an. 1 ;/ü.Seine vornehmsten schrifften sind: Ue -rc« nbri z; -ä
num cie obligsrionilrus iibri ; ; clispoliriones in inffirmL öü
cligeiiL; Ilkgogc in vcrsm juris pruclencisni; 3 ü 6 u»rllum s. Uö vern zu,rirprullenciL !,b. ir, vvclckes bucli er rum SNllcncken teincu erllAebollr,nen unll krülireirig verdorbenen sobnesbelluLrUi sl!o becicrclc >cr/crc t. 6e jnris 2c lcguni con-lsnll2rum tcienriL!. 4; reruw clivinsrun»Lc buinLnarum l. 4 » rbemicieni li^ycrborezm /. <le rsbula regurn kri,g« über Lc. LnIrill. cle l'cri^r. kris. vir. )Lr. bibl»
LsIZ. Us ac^cl. üovLN.
^opperus/ (Marcus)ein krofeNör zu Basel und/, u.v.Nachdem er an. 1541 den grsllum ^L^itterü angenommen / hat eetuccctüve nnkerschiedliche kroketiionen bedient/ und zwar erstlich die?r->f. der Griechischen spraach / in welcher er «xceiürt haben soll /hernach l-ogic«, daraufiR-tic-e und endlich i»Mn>r. iuÄnisn. Eestarb an der pest/ da er eben /icsUemiL «.eötor wäre / an. 1564. Euhat Aenea Sylvii/oder Pii ll »puleuiL in einen band m kai. zusam-men gclesen/und denen eine pr-rücion vorher gesetzet; so har er auchLuciani »pers QrLc. üsc. in 4 voi. in 8. heraus gegeben. L« /ri-7.
'o optaiivHeath / in der Engclländischen Provintz Staffords-hire/ welcherart sonderlich wegen der schlacht berühmt ist/ ;oda.selbst an. 164; zwischen dem Könige Carola I und den Parlaments-rrouppm gehalten wurde / da auf Konigltcher fette der lapffereSpencer/ Graf von Northamplvn / blieb. -nur. Li^i.
^opton/(Rudolph/Freyherr zu)Königlich-EngelländischerGe»neral. Sein vater war Robert Hopton/ ein Ritter vonWitbam inder GrafftbafftSommerset, und wurde an. i;98 gebohren.Er sötteanfänglich in Lincolns colleZ!» zu Orford stubireii/ nahm auch dar-innen zimlich z»/ jedoch begab er sich bald i» kriegs - dienste. An-fänglich war er in den Niederlanden als Vo!vn»„e. von dannen be-gab er sich in die Pfaltz, und diente dem nemerwablten Könige Fri-derico von Böhmen . Bey seiner zurückkunfft in Engelland wurdeer von dem Könige Carolo I in Groß - Britannien bey seiner crö-nung zu Londen zu einem Ritter von dem bade geschlagen,>var auchan. 1641 und 1642 ein glied des Engellandischen Parlaments imuntern Hause. Als die meisten glieder wider diestnKönig waren-undes zu einem öffentlichen krieg ausschlug.trat er an. 1642 auf dteKo-niqliche feite, und erwieß seine erste dienste durch die emnebmunzdes castels Sberbourg, erlegte bey Bodman 20 compagnien Parla-ment-seher völcker zu fuß undzu Pferde, nahm mchLancesthon,Salta, Holsburg und Brabock ein. Er schlug nebst Heinrich Wil-moten den; iul. an. 164; bey Kundwayhill den ParlamentischenGeneral, Wilhelm Waller, siegte in der schlacht bey Srratton inder ProvintzCormvall über denGrafen von Stamford , entsetzte diebelagerte stabt Plimouth, daß die feinde abziehen mustem belagertedie stadt Ereler,vor welcher der PsaltzgrafMort,; geh ancy emfand,ek dclä cymmsnöc» cccill'te, wurde uuch den 4 uu. 164; VONftinein Könige zu Orsord zuin Freyherr,, von Hopton und Stwr-ton znm andencken des an dem letzter» orte erhaltenen steges fürsich "und ferne männliche leibes-erben gemacht, auch wenn selbigealle würden verstorben seyn, wurde solcher titu! für seinen Vetterden Ritter Arthur Hopton und dessen männliche cie,cenllemen be-stimmet. Er versuchte hierauf das belagerte schloß Arundel zu ent-setzen, wurde aber von dem gedachten Wilhelm Waller m selbigemabre den Winchester geschlagen; doch erlangte er das generameüber die Königliche völcker in der Provintz Wallis . Als er aber dievon des Parlaments Generale, Thoma Fairfar, belagerte stadtHerford entsetzen wolte, zogFairfar von der belagerung ab,und ließWilhelm Wallern mit wenig völckern davor stehen, ihm aber ruckteer entaege», und fand -du in der stadt Terringkon / bis er angnss,und seine völcker heraus tchlug, welche zwar mchrenthetts, mich erselbst, entronnen. Gedgchtsr Fairfar verfolgt; ihn auch m Corn-NiW!- Nun uff wa^