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Zweyter Theil
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Hornberg / eine stadt und paß durch den Schwartzwald in demHertzogthum Wurtemberg am flusseGutach nebst 2 alten schlossernauf einem bcrge,welche den paß Ucssnnwen. An. 1707'gatke dieFran-tzosen diesen ort inne, und liessen ihn kortlLcKen, er wurde aber balddarauf von dem Hertzoge zu Würtemberg eingenommen, und dieg-rmlon zu krkgs-gefangenen gemacht. Nähe dabey ist das an. 109;erbanete Benedietlner-kloster Älpershach.^voM^s,^ LLc, gsogra^u»

AeAtkFe» z,r/?o^re r. I

Horneck von Hornberg einerley waapen führet, und von denselbenabgestammet zu seyn scheinet. Heinrich war im 14 s-cuio Abt zuSt. Peter und dessen bruders enckel Anton um das jähr 1454Schultheiß zu Hagenau . Der letztere ward ein groß-vatcr JohannReinhards, Hanauischen Amtmanns zu Reichshofen, dessen enckelgleiches namens an. 167;, als GräflicherHanauischer Rath,Hof-meisterzu Bischoffsheim , wie auchObristerund CommendantzuHanau, verstorben. vomLU-m.

^sornburg / eine mittelmäßige fladt, nebst einem schloß undamte, in dem Fürstenthum Halberstadt , 1 meile von OsterwyckMder Ocker und Jlsa gelegen. Sie ist vor diesem veste gewesen, undvielmal erobert worden. An der einen feite ist der so genannte Fall-stein , und an der andern das so genannte Steinfeld.

Klaust, clirunic.

^omby/eine marckt-stadt in der EngelländischenProvintz Lan-cashire, am flusse Lun gelegen, ohngefähr 7 Metten oft - und nord-wärts von Lancaster, so wegen ihres schloffes bekannt, als weichesder alte sitz des Lords Morley und Mount-eagle ist.

^orne-Castle/ eine marck-stadt in Lincolnshire , am flusse Ba-ue,ohngefähr 20 meilen ost-wärts vonLincoln,io4 Meilen aber vonLonden.

^orneck/ ein schloß in Franckcn, welches bey Gundelheim ligt,und ein Commenthurey des Teutschen ordens ist.

Aomeck von Tornberg/ eine Adeliche familie an demRhein-strohm, von welcher Arnold um das jähr H48 bekannt gewesen.Fridrich florirte um das jähr iz;7, und wurde insgemein der lan-ge beygenannt, gleichwie zu selbiger zeit Arnold Horneck vonHornberg den beynamen eines alten geführel. Von jenem stam-mele» her Johann, der um das jähr iüo; Fürstlicher Würtsmber-gischer Wittib Hofmeister und Baden - Durlachischcr Jäger-meister gewesen; Johann Albrecht, der an.1628 als Fürstl. Baden-

hor 8Z9

a°^Eden versehen, als M Slanvils Kswains

^ durch bleBöhmische krieg diePfaltz verberget wurde, in denBranbenvurguchen landen zubringen. In die schul gienq er zu

getrieben,als nach Nürenberg,^lajsenburg, Neustadt an der Kulmen, da er leine Mutter, wie zu

stenfeld gewesen, deren bruder Wolffgang Ernst an. 1632 als Rap-polsteinischer Hof-undStallmeister verstorben. KE^.vo-a LK-m.

Alle! csb. igL.

^orneck von weinheim / eine Adeliche familie im Rheinlan-de, welche von der vorhergehenden,gleichwie im waapen, also auchsonstcn, qantz unterschieden ist; den beynamen mag sie von demstädtleinWeinheimin der Unter-Pfaly, 2 meilen vonHcidelberg ge-

legen,erhalten haben. Hans Horneck,genanntHornickel von Wein«heiM/lebte rim das jahr i zsi. Von dessen nachkommen ist Wolff-gang Eberhard um das jähr 1640 ein Kriegs-Obrister gewesenzdes-scn bruder Bernhard hat das geschlechr fortgepflantzet.n«-»^. vom

liticin. Lclsl kab. 194.

Homeck/(Antonius) ein gelehrter und frommer Geistlicher,ward gebohren zu Bacharach inderPfaltzan. 1641. Sem vaterwäre daselbst em ansehnlicher mann und stattschmber. Erzu Heydelberg unter anführung Fabricii und Spanhemn dre rK-°-logis; in seinem 19 jähre begab er sich in Engelland, und wurde an.iü6; in devKönigin ONegmm zu Oxford aufgenommen; wegenseiner wissenfchafft in den Orienlalijchen sprachen erlangte er grossegunst bey 0. Barlow. An. rüs; Nahme ihn der Hertzvgvon Albe-marlezum Louveroeur seines sohns,des Lords Torrmgtons,au,undgabeihme hernach dieLeLmiamvon Daultonin Devonshire. An.1671 wurde er zum Prediger Ssvo^ Kirch erwehlct, an welcherstell ersuch 26 jähr biß an feinen tod verblieben, ohngeacht er we-am aerinaem einkommen kaum darbey seine familie erhalten, uiwwohl eine fettere pfrund hätte erlangen können. So hat er auchan.i68i zu Cambridge in v°Ä°>.--m ssb-oioA. ?rom «v,err. Erwarsehr gottsfürchtig, demüthig, freygebig, eifrig und guthertzig. Kurtzvor feinem tod ward ihm 011.169; durch r-comm-mi^oo des^um.-r-iRyssels,ohn fein nachwerbemvon demErtz-BischoffTillotson,elttc,no»iczr von Westmünster conkcrlretMs welchem er guten nutzenhätte schaffen können,wann er nicht so vergnügt für ,ich sechsten,undso mitleidig gegen die arme gewesen wäre. Er war sehr mit dem stemgeplaget, dabey er zwar ein grosse gedult hat sehen lassen, aber dar-unter an.1696,erliegen müssen,nachdem ihn vor,einem end derBi-schoffvon Bath undWells, Richard Kidder, heungemcht, und ihmehernach ein treffiches lob wegen seiner gottseligkechin einem von sei-nem leben und tod Handlenden,und in druck gegebenen-isscms.hmter-lassen.Er ligt begraben in der abbtey zuWestmunster,und hat unter-schiedliche bücher in Englischer sprach verfertiget und herausgege-ben,als' l'Ns »Äppli slceticlc. dabey ein clttcourz von dem leben verersten Christen/ welcher auch ins teutsche ubmetzt worden; vf-

betrachtuna des letzten gerichts alle sinnliche freud verbittere undtödte; 1-ys Lxerciie okxiayer, odergebetbuch; ferner'rn-- gi--2tl.su

okLonflU-mt.oozI'beb-chLxercsse; Tb- ok rbe -Ik-r; 'I'b-cru-

cikeä sechs; Ibe ürll ssuiis ofsserfon; Sermons upon Nie s Lkspl. okklerdew' s Volume ol Sermons; UNtersthiedliche sthriffteN Wider düs

Pabstum u. a. m. So hat er auch andere werck ans taglrcht Her-

land einemRath der Englischen ssepublic bekandt worden, und vondemselben viel gunst genossen. So that er auch eine reiß in Enqel-land,und naym gewaltig die Presbyterianische parthey an. End-lich jähe ihn das gluck mit gnädigem äugen an, daß er erstlich nachHarderwyck , zu der kroteMon per^tutorie»?v!>r,r Und OevArenkie.und hernach nach Leyden in Holland zu der Eonschen kroLMonberuffen wurde, welche er beyde lucceMve angenommen. Er hattezwar auch andre vor-cionen, als nach Nimägen und Franck-furt an der Oder zu einer theologischen urotetlion, schlug aber fol»che aus gewissen Ursachen aus. Er war ein sehr belesener mann undvon grosser gedachtniß, wiewohl ihm dieselbe,weil er sich zu viel dar-aus verlassen, und er die nöthigen surNores nicht allzeit aufgeschla-gen, offt gefehlet;Ek wüste die fachen in einem koffilichen begrismitemer gutenichreibartwohlvorzutragemDaß er zuweilen gantz imkops verwirr gewesen,ist unläugbar;dessen ursach aber ist nicht rechtbekandt; einige meinen,es sey daraus entstanden,weil er von einembetrrig!ichenEl).millenin demHaaguin;üoo gülden sey betrogenworden; diese unsinnigkeit soll auf den -xcek bey ihm gekommenseyn, daß er einst auf die gaffen gantz nackend gelauffen, und gerus»

fen » era un^usm villilll üommea, UsrscliliLcum t Lgo ium LU^M j

und anders mehr. Er starb an. 1670. Seine schrifften sind:«illo-

ria kNiio5o^Ii!cL,iu 4;oNgin./zmeric^k4ilior.Lcc>ek.üL ?rol>k.;8sogrs-pkiL Vetus SscrL öc krops>.,Orl>!s jmpersns; Orvis kolicic.) zrcr VloLgsrca kloLs; OiNertLrion. ttiüor. unter deM Iiailieil ttonorii 8,-ggii;Lommemsr. Ns lkstu Lccles kritLonira: jy 4. öcc. S0 schrieb ei' auch

ö- Ltars muncii wider Jsaac Voßium, zu behilf des Hebräischentexrs,welcher ihn aber nach seiner gewohnheit auf ein höllische undtrotzige weiß mit einer antwort abgefertiget. kr«k.s- llcöi-

Kr»2i,r E.läker. in otlis. ^

Torttmsld/ (Samuel) einSchwäbischer Rechtsgelehrter, ge-bühren den 28 sept.an.i;)7.Sein vater warSebastianus, LoEo^risi-Rath in demHertzogthumWürtemberg. Nachdem er in seinemVaterlands den gründ semer stubien gelegt hatte, wurde er an. i;;rnach Tübingen geschickt, und daselbst zum L-lcc»>Lur-o gemacht,vondar kam er an. i; 54 nach Leipzig,woselbst er sich bey Joachim Ca«merario aufhielt.An. i;;; gieng er nachWitteNberg, und hielte sichdaselbst 2 jähr bey Melanchthone auf. Hernach besuchte er die vor-nehmsten acaciemien in Teutschland, und gieng daraufan. i;§9 mFranckreich, woselbst er sich in der Frantzösischen spräche dergestaltveste setzte, daß man ihn für einen gebohrnen Frantzosen hielt. An.i;6i wurdeerzu Dole in Burgund r-ieencistusjuris,und gieng hier-auf nach Speyer , um sich daselbst in der Mxi zu üben-Kurtz daraufkehrte er in sein Vaterland zurücke, wurde OoLtor und bald daraufProfessor jurir zuTÜbiNgeN,auch Lllyocst bey dem conllkorio daselbst.Hieraufwandte er sich in das MaggrafthumBaden,woselbst er an-fangs Rath und hierauf Cantzler wurde. An. wandte er sichnach Heylbrunn, woselbst er synciicus, und in selbiger qualität an.i;82aufden Reichs-tag zu Augspurg,auch an.i;94üufden zuRe-genspurg geschickt würde. Endlich starb er den 1 febr- an. 1601 zuHeylbrunn. Er hat insonderheit 4 romos reperrorü juris und einige^oewLkLelliret. vir. ^urcconfulc. tiieatr. psg> ysr.

^orttsteiil/ eines der ältestenAdelichen Häuser in Schwaben,so Nunmehr» den Freyherrlichen titul führet. Ludovicus, Herr vonHornstein,hat amRheine gewöhnet, und ist der erste von derRheini-schen Ritterschäfft gewesen, welcher an. y; 8 dem thurnter zu Mag?deburg mit deygewohnet. Wolffgang ist an. n6; aufdem thurnierzu Zürich erschienen. Deffen söhn Ernst wird an. 1209 zuWorms,und von dessen nachkommen Johann Neidhard an. in? zu Jngel-heim, Conrad an. i;62 zu Bamberg,undBruno an. i4;s unter diethurniers - genossen gezehlet. Zu ausgang des l ü sscuu lebten Jo-hann Christoph, Kayserlicher geheimder Rath, undSigismund desTeutschen ordens Land-Comtur durchs Elsas.Des letzter» bruderBruno, Herrin Göffingen, hat dieGsffingische link fortgesetzet,des erstem bruder aber,Balthasar aufGrieningemist ein groß.vaterworden Balthasar Ferdinands, Herrn in Hobenburg undGrienin-gen, der zuerst den Freyherrlichen titul geführet. Er hinterließ ;söhne , von denen Carl Balthasar noch an. 171 ; als OireÄor derSchwäbischen Ritterschäfft im Hegöw ll»r>ret. llemmsc.p.

vom Scllvväbifcllen ssciclis.LNel.

HOR.VI.06IIIU- heist in der Griechischen kirche ein buch,aus welchem man täglich dien-»-- zu singen pflegt.-v« gl.crr.

xsg. 1794.

Moroses/ (Rodericus) MarggrafzuMortara, war ein fohltAntonii von Horoscö, so Köiiigl.Nichtec in Palencia gewesen,aucheine zeitlang in Amerika gelebet. Sein bruder Diego, em Jesuit,wurde an. 1616 von den Jesuiten in Amerika erwürget; er selbstaber war in der stadt >- Plata, in der Amerikanischen Provintz <lsI»scllsrcas, wie Aegydius Gonzalez Davila schreibet, gchohren,

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