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tt! Zngellmid lind zum General über die Königliche völcker ge-macht. Nach des Vaters tod wurde er Hertzog von Norfolk, undan. i?;; Marschall von Engelland/ auch -- in Inland. Erkam aber nach diesem anfseiner feinde anstifften bey dem König mringnad, als wenn er nebst seinem söhn Henrico, Grafen von Sur-re», nach dem Reich trachtete. Dannenhero sie beyde gefangen ge-setzt, und der söhn aufdem rathhauß zu Londen enthauptet wurde.Der valer wurde zwar zum tob verurkheilet, >edoch, weil der Königdarüber verstarb,blieb die sx-cmio.-, nach,indessen muste er doch biszuchcr MariHregierung im gesangniß aushalten, welche ihn völligloh sprach. Sein jüngster söhn, Thomas, halte sich mit Elisabeth«Marney vermahlet, und wurde durch selbige v-c»mcs zu Bindon,wiewol solche würbe mit seinen söhnen, als die keine männliche ?o„il-rität hinterliessen, wieder abgegangen. Es folgte seinem groß-vater in dem Hertzogthum Norfolck und in andern hohen ehren»stellen sein enckel, Thomas Howard III , von Hennen, indem dcrjüngere lohn Hcnricns oyne erben verstorben war,von welchen bey-den hernach. Er hinterließ ; söhne. Von dem andern, ThomasHoward, stammen die Grafen von Suffolk her, von welchem her-nach. Von dem dritten, Wilhelms, stammen die Grafen von Car-lisle her. Der älteste, Philippus, setzte das geschieht fort, von wel-chem hernach.Sein eintziger sc-hn war Thomas Howard I V, Her-tzog von Norfolk, Graf von Arundel und Surrey, Reichs-Mar-sthall in Engcüand, welcher den 24 sept. an. 1646 zu Padua ver-starb, von dem hernach. Er hinterließ verschiedene söhne, deren diemeisten aber in der jugend verstorben. Der vierdte unter selbigenwar Wilbelmus Howard, Grafvon Stafford, von dem hernach.Der älteste aber Henrrcus, welcher sonsten unter dem namen no„<lMoubray und Maltavers bekandt ist, setzte das geschlecht fort, undfolgte dem vater in dessen landen, starb aber den 17 apr. an- 165 s-.Er hinterließ verschiedene söhne- worunter der älteste, ThomasHoward V , anfangs von einem herrlichen Mgenio war. Allein ersiel in eine kranekheir, die ihm den kopffverrückte, daher er nach Pa-dua geschickt, und daselbst verwahrlich gehalten wurde. Jedoch er-hielt er von dem König Carvlo II den 8 may an. 1661 den titul ei-nes Hertzogs von Norfolk.Als er an. 1677 verstarb, folgte ihm seinanderer bruder, Hcnricns Howard, welcher anfänglich den tirul ei-nes Freyherr» von Castle Kiflng führte, aber nachmals an. 1671den titul eines Grafen vonNorwich erhielt,auch die von seinen vor-fahren geführte Reichs - Marschalls-ftelle auf sich und seine männ-liche erben brachte. Weil er aber als ein Römisch-Catholischer,ver-mag der Reichs-gesätze, kein kron-amt zu führen befugt war,wurdeihm Robertus Bruce, Graf von Wsbury, lublticulret, um seinestelle zu vcrkretten. Der dritte bruder, Philippus, wurde aus einemDominicaner- Mönch von dem Pabsr Elemente X an. 1677 zumCardinal gemacht. Henricus setzte das geschlecht fort, und hinter-ließ einen söhn, Henricum Howard, Hertzogvon Norfolk, von demhernach. Weil aber selbiger den i; apr. an. 1701 ohne erden ab-gieng, folgte ihm seines bruders Thomä, Norll Howards, söhn, inden gutem und höhest ehren - stellen.
Die andere linic ist dieSuffolkische.Dieselbe stifftete Thomas-Graf von Suffolk , Tbomä Howards IIIsöhn, von Margaretha,Thomä, Freyherrn von Waiden- kochtet. Es wird voll demselbenim folgenden besonders gesaat. Von seinen söhnen war der ältesteTheophiius, Grafvon Suffolk, Ritter des hosendandes, und er-hielt durch seine gemahlin verschiedene güter in Northumberland und Berwick. Er hinterließ bey seinem an. 1640 erfolgten tod Ja»cobnm Howard, Grafen von Suffolk Und Henricum Howard, v--ro» von Waiden,welcher nach seines bruders absterben ohne männ-liche erben, den Gräflichen titul von Suffolk erhalten, und auf sei-nen söhn Georg Howard crsnst-r-rekderselbe starb an.und wurde hernach sein söhn, der r-oiS Dirvn, zum Grafen vonSuffolk erkläret. Der andere söhn des vorgedachten Tboma undbruder Theophili hieß gleichfalls Thomas, er wurde den rz jaman. 1622 von dem Könige Jacobs l zum Frcyhcrrn von Charttonund viciim-L von Andvver, auch zuin Ritter des hosendandes -nicht weniger an. i6zo zum Grafen von Bercheray gemacht. Derjüngste Eduardus erhielt von seiner Mutter an. 1628 die Herr-schafft Escrick. ^
Die dritte linie ist der Grafen von Carlile. (sihe Carlile.)
Die vierdte linie ist der Freyherrn von Effingham. Selbigestifftete WilhelmusHvward, Hertzogs ThomäHowarbs I vonNor-folk söhn , von seiner andern gemahlin Agnes Tilney. Er wurdevon König Heinrich dem VIII in vielen Verschickungen gebraucht-allein als selbiger dieCatharinam Howard enthaupten ließ, musteer es auch mit entgelten,und wurde gefangen gesetzt, wiewol crdalddarauf wieder lvß kam. Hierauf machte ihn König Eduardus VIzum Ovu vk^neur von Calais, die Königin Maria aber zum L->ron junter dem tirul, Howard »r Estmgham,. auch zum Groß-Ad-miral von Engelland, Inland und Wallis. Hierauf wurde erCaru-mcrhcr: und geheimer siegel-bewahrer. Ihm folgte lein söhn Caro-lus, welcher der Königin Elisabeth Cammer - Herr und Groß-Ad-nnral war, auch von selbiger zum Grasen von Nottingham ge-macht wurde, von dem hernach. Weil aber dessen männliche post°-rstät mit dessen enckeln abgieng, kam die Hinschafft Effmgham anFranciscum Howard von Greak-Buckbam.
n , 26). Lrit. ^ 4.
p. 2^.6.
Howard / (Thomas II!) anfangs Grafvon Surrey, nach-mals Herhoa vonNorfvick und Erb-Marschall m Engelland.veinVater war Henrrcus, Grafvon Lurrey, welcher aber, weil manihm schuld gab, daß er nach der cron Engelland getrachtet, und sichMit Maria , Königin von Schottland, vermahlen wollen, den is
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Graf^hmwis>' Witter Francisca von Vcce -^oyanurs von Oxforv/ tochter. Er solare fernem arv^ - n
^ als auch m alieu'hoy^
( Und jtund vey der Koiuain Maria und El.saberb
L«' SlME.er ohne ettaubniß ^dem M.LLMchs maber aus inner freunde cinrathcn wieder zurück kam, wurde er an-fangen gesttzt. Jedoch weil er sich sthriffrirch erklärte er wolle ucüMll bet Maria auv Schotklastd nicht werter einlassen, wurde er loß-gelaffm. Well er steh aber nach drejem wieder mit seidiger Königinzu vermahlen suchte - auch veshalben mir Franctreich und den Ewtholrschen geheime anschlage pflog, und dieses wunderlich an lallkam, wurde er in den rowLr gesetzt, und nach Untersuchung der la-che verurtheilt, daß er zum gericht-platz geschlerffer, geyencket, ihmdas eingeweyde aus dem leib gerissen, und er endlich geviertheiltwerken wlte, welches er mit sonderbarer bcständigkett anhörte. Je-doch erhielt er es, daß ihm den 2 jun. an. 147; der kopffabgeschla-gen wurde. LIiN p. rrz. §en. kril. p. 7Z.
6oward / (Henricus) des obigen Thomä jüngerer bruder ESlegre sich in ftiuen jungen jähren auf die ttullia. und wurde ein ge-lehrter Herr. Die Königin Elisabeth rcil.-m--rte ihn so fort bey an»tritt ihrer regierung an. i; ;8 in die ehre und guter, die ihm durchseines vakers beschuldigtes verbrechen entzogen gewesen, und waser einer der vornehmsten Herren, die bey der regierung selbiger Kö-nigin, und auf der» absterben KönigJacobum in Schottland zu derEngellandischen cron verlangten, und der das gemeine volck zu die-sem Komg neigte. Wannenbero selbiger, als er an. 160; zu dieseskröne gelanget, ihn in seinen geheimen Rath zog und mit gittern ve-schenckte, auch in selbigem jähr zum Grafen von Norchamptonmachte, zum Qouve.ncur über die; Engellänbische seechaftn setzte-znm connLiLwo des csstttls Dover verordnete , und an. 160^ mbstHertzog Ulrich von Holstein zum Ritter des Engelländischen hosen-bandcs schlug. In demselbigen jähr war er auch einer von den En-gelländischen eoinmiiHnen und Richtern wider diejenigen , so bettKönig und das Parlament mit pulver in die lufft zu sprengen sichvorgenommen. Anfänglich war er Freyherr zu Marnhil, und er-langte an. röo 8 das Königliche sieget, wurde zuletzt Cantzler dessc-iclsmis Cambridge , dauere vbn seinen eigenen Mitteln eine neueArche zu Londen , zur heiligen Dreyfalliakeit genannt, auch zu an-dern zelten; Hospitale, als zu Greemvich in der Grafschafft Kent,zu Clune in der Grafschafft Vhrcwsbury, und zu Rising in devGrafschafft Norfolk, worzu er auch grosse cinkünffte legre, so, daßin solchen ; Hospitälern 44 arme lcure nebst ihren auffsehern ihrenunterhalt haben sollen. Er verheyralhete sich auch niemals, und ge-riech an. 1609 mit seinem vetter, Carolo Howard- in grosse weir-läuffrigkeit. An. 1610 erlangte er nebst einige» seiner coawrwn einKönigliches -stffomL. ein von Sebastian Eabot neu - erfundenesland in West-Indien anzubauen- und eine neue cownic daselbst an-zurichten, welche auch, nachdem er Johannem Güium, einen dür»ger vonBristo! nebst andern hingesendet,in guten anbau gerietst WiLer denn auch, daß die neue cwonie in der insul Bermuda in West-Indien zum guten stand gekommen, viel beygerragen, daher eintvon den 8 darinnen abgetheilten landschafften nach seinem namenNorchampton genennet worden ist. Er gieng endlich den 14 um.an. 1614 mit tod ab- und setzte seinen vetter, GrafThvmam vonArundel , zu seinem erden ein. Er wurde in der Arche des -att-iiszu Dover begraben, wostlbst ihm auch ein ansehnlich monum-nr vonwciffem marmor auffgerichtet worden.Wiewol nach stillem tod eingerächt entstanden, daß sein leichnam nach Rom wäre geführt wor-den , zumal ihm einige beymeffen, daß er zu der Catholischm reli-gion,sonderlich zu der Königin Elisabeth zelten, nicht ««geneigt ge-wesen,und die Catholischm geistlichen in Engelland kommen lassen.Auch sollet der schmeicheley sehr zugerhän gewesen seyn.Sonst watzer ein verständiger und belesener mann. vitt. krikLm,.
Howard/ (Philippus) Grafvon Arundel und Surrey. ESwar des Hertzogs von Norfolck - Thomä Howard III, ältester söhn.Er bekam von seiner Mutter, Maria- Fiz-Alan Heneici, Grafen vollArnnyel, tochter, diese Grafschafft, und stund anfangs bey der Ko-nigin Elisabeth in sehr grossen gnaden. Weil er aber der Catholi-sihen religion ins geheim zugethan war,fanden seine feinde, worun-ter der Grafvon Leicester der vornehmste war, gelegenbett , ihn zustürtzen. Denn er wurde vor den geheimen Rath gefördert, und ober gleich allen vorwurffvon sich ablehnest, dennoch defehlicht - sichin seinem Hause inne zu halten. Als er aber nachmals Weder frey-und indessen ein cciier wieder die Jesuiten und Cathvlstche gnstllchö»romulK-t wurde, suchte er sich aus Engelland weg zu machen-allein da er in einem haftn in der Provintz Susscx zu schiffe gehenwolle, würde er durch die stiniqen verrathen, in den row-r zu Lon-don qeführet, und ihm nicht nur gefäNgnlß, sondern auch looocrpfund sterlinas straft zuerkannt. An V8y wurde er von dem Par-lament zumtodeverurtheilet; jedoch scvmckstlkmbleKomgmdasleben,und er würde wieder in das gesangniß zurücke gesuhrer,darin-nen er den i° nov. an. 1 starb. Er ist sonderlich deswegen be-rühmt, weil er ein sonderbarer liebhabet von smiquttastli Ge-stalt man sonst in Enqelland z» sagen pflegte : der Lord Burleighhätte die vollkommenste bidlwthec vor einen poimcum; der LvrSBacon vor eine» p!»'ioir>Wi,m; Seldenus vor eine» inltoricum ^der Bischoff Ufferius vor einen rUeoiogum; Henry Howard , GrafNortampton, vor einen ?o°ten ; Oughtred vor ernencuni; voÄor Hammond vor einen grÄmn-Lttcum. oder allgemei»II theil. Ppppp üell