856 hlld hm
6 ucz / ei» schloß in Siben bürgen, ( sitze tiust.)
/ ^iwn der) eine von den ältesten Adeirchen familien in
^ e. ^..^7
h»e bng
woraus sich wahrscheinlich schliessm last/ daß allda eine
ErlMischösiicher 'Bremischer Voigt »u Langemvedel gewelen.
Ani i;8o bekleidete Christoph die wurde eines Probsts zum übenkloster und an. 16;; büssete Arnd in dem treffen bey Hameln >emleben ein. rv^ki. „ob. n-em.
Hudson / (Henricus) ist einer von der Engelländer vor-nehmsten schiffern / welcher an. 1609 in die nördlichen gebendenvon America gesinibt wurde/ um einen kürtzern weg in Osti ndiengegen Nord-westen zu suchen. An. 1612 entdeckte er daielbn ememeer-enge lind einen meer-bnsen / die nach seinem namen genennetwerden. Die so genannte meer-enge führet diesen »amen nicht jowohl wegen ihrer engigkeil- gestalt sie weit genug ist, als vielmehrdeswegen / weil sie eine in gedachten meer-busen führendeist. Die meer-enge erstrecket sich von osten gegen Westen zu , undgehet bis an die nördliche gegend von Estoriland , oderbr^aor - her meer-busen aber bis an die gräntzen von Canada oderNeu-Kranckreich»
Hudson / ( Johannes )ein gelehrter Englischer ichilnwßu; undH. Schrifft Ooctor, ist gebohrc» zu Wedehov/ Nicht weit von Co-ekermouth / einer statt in Cumberland/kurtz nach einsetzung CaroliII an. 1660. Die o-sm>n->cic lehrnte er bey Hier. Hecstclter,einemLocio in der Königin LoUsgio zu Opsord; schon an. 1676 wurdeer ituaierens halber in eben bis o-iiegium verschickt/ da er unter deranflicht Tbomä Crostwaith, eines gelehrten uno gegen freinde sehrhöflichen manns / die pviloidpli.LM begriff/ wiewohl er damit icder-zcit die st.icü^ vumsniigris zu vercinbahren suchte, in welchen er auchdurch seinen unermüdeten fleiß so schöne prvgrcv machte, daß ihmewenig in seinem coiicg.o bcykamen. An 1701 wurde ihme aufabsterben Th. Hyde, ?rocobibiiorbecLr>i> die aufsieht und bedienungder LoäicjLnischen bibiiotbec anvertrauet,welche er biß an seilten tobbehalten; darzu käme an. 1712 die prLt-Äur cws -uiLk.
Orford, zu welchem er von dem Cantzler der universttät, auffürbiktdes berühmten -vleciiH Job. Radcliffbcförderet wurde- Durch sei-ne immer anhaltende arbeit wurde seine sonst starcke compwxi<>„ soverderbt, und stme gesundbeit also geschwächt, daß er endlich in ei-ne Wassersucht verfiele, an deren er den 27 ,>ov. an-1719, seines al-ters ohngefebr 57 iaht, gestorben. Er wäre ein man» von alteranfrichtigkeil, ungemeinem fleiß und arbeitsamkcit,wie auch grossermocicliie , jedoch nicht allzu scharffflnnig ; Er hat sehr viel alte cu>-rliorcs in einem guten stand heraus gegeben , und mit klcmen epi-schen anmcrcknngen oder v-tt-nten >ecttunen, auch offt mit gantzneuen Übersetzungen aus demGriechischen und Latein versehen, als:
an. IÜY2 Veliejum pLtcrcuIum i„ 8 vo; 3n. ispü 1vuc;ci.clc.i, in-t'ol.
so um ein merckliches gebessert ist; an. 1704 O-on>ini,n tt^lic3,„2i,.in r. Voi. in f„I. > an. 1698 biß 1712 vier ^oluin. Leog-apkorumLra/cor. minnrum in 12. ;a>I. 1708 UNd 1718 l.onginum ; alt. 171Ltvlwrin -tkriciitLm; alt. I7>8 >k-topi lind endlich floicpki Ope-ra in r. Vo>. in kol zu Otford in Hicarro 8!>elö. a». 1720. Diesesind auf rccommenllscion des sterbenden Hudsons von >1. Hallgäntzlieh zu stand gebracht worden, welchcssauch eine kleine lebcns-beschrcibimg des LUmp denselben beygefügt, sihe /- ote^c.
Libl. snc. öc moderne 7t. 14 . p. r. *
Aldwikswall / eine kleine stadt in derProvintz Helflngen, istam ln»> vociinico gelegen, lind hat einen bafeii/dcr aber von schlech-ter Wichtigkeit. Nichts destowcniger führen die eiinvobner einenzimlichen Handel mit den waarcn, die man in dieser landschasst an-trifft, als welche sie nach andere» Schwedischen örternrc„. Es bestehen dieselbigen in flachs, lelnwaiid,ho>tz,dntter,ad«vn-derlich in eiiigesaltzenen fische», als da sind : lachs, hecht, ströiii-ling, re. wie auch in allerley vögeln, als dirckhünern, hgselhi'mcrii,aucrhähnen, so man in dieser Provintz in sehr grosser anzahi findet,und welche sie des winters, wenn der schnee gefallen, auf schlimmnach Stockholm und andere städte herunter führen. Sonsten istnicht weit von der stadt eine Königliche ^oiorie von monsquetm,Pistolen und anderm schieß-gewehre. »ricann. Lr/r/-r^r-
Sv/- 2 ,'ve,kc?r?. 1. p. 1.1.
^ucd.li - Barbar / ist ein grosser fluß in der Barbaren inAftica. Er entsvringet aufdcm Atlantischen gebürgc, unweit Lvr.bus im Königreich Tunis , und drehet sich durch gedachtes gcbürgevielmahls herum, daß reisende Personen, die von Bone nach Tunis wollen, »c mabl darüber gehen, wiewohl ohne brücken lind kähne.Er hat viel corallen, und fällt nahe bey dem Hasen von Taburo indie mittelländische fte.
eine'Schwedischeinsul; (sihe wcen.)
^ - -1 ° berichtet, die SilpcmstHe fugend in den Lüteimschenaufqency^bn ergab sich an. ich»
uttd Gnechcki iO^ ^den König CarvlumIII. Lie
nach der schiach. i Ncu-Casillien nntnschickmi
rst "vn «MN and ^ dem Hause Toledo zugleich dmWZichmVKrm. ... lw. l....
^uesden / eine Holländische stadt, (sihe Heusdm.)
^uete / eine stadt in Castilien , welcher König Heinrich IV an.,474 den rittst eines Hertzogthums in v. Lopez Vasquez ä-Acunna, zugeleget bat. Es ist aber solcher littst unterm Koni;Ferdinand und der Königin J,abella wiederum abgegangen, Merloschen. 8. tLssägn. p. ^24.
Hufnagel / s Georg ) em sinnreicher mcchler nnd von An,torff, geboyren aii. 154;. Sei» vatter wolle ihne zu der hanttmgriehen, er hatte aber eine solche lust zu dem zeichnen, daßer auMvrten, auch seldsr lu der schule leine abriß machte, und darum öf-ters unfreundlich empfangen wurde; Ader auch solche rvmpüm-mhatten bey dem knaben wenig eingang, vielmehr vergrößerte,Hhierum seine begicrde von rag zu tag, so daß endlich sein »aller,»achvorher gegangenem zusvruch eines Savoyischm Gesandten, lMru willen -u werden »nd ihne zu einem mahler zu verdingen Mö-ihrgel wurde. Da ergrieffe er nun in kurtzer zeit, wvrnach er jch»»solang geseuffzet, und was ihme bey inner vroHMon »och ermm-aelte, ersevie er durch einige schöne reißen ; Er wäre aberbM,sem allem uuglücklich, und muste bey seiner ruckkehr M sein glichden unbarmheristgen Spaniern, w damals in stmem vailcriMlagen, zur beute lassen; dennoch erholte sich sein kraffstoser bMbald wiederum, anfangs zwar zu Aug,purg bey denen Grast»«Fugqer , nacbgehends aber zu München bey dem Hertzoge inBayern , weicher lästere ihme eine sehr reiche undechachmM-ordner. Hierauf tratte er in Känscrs Rudolphi dienile,u„dc!.d°.rirte ihme 4 büchcr über allerhand arte» von thieren, welchedmKäyser so wohl gefallest, daß er ihne zur rewmp-nr mit 4°°°.B»krönen beschencket. Er wäre sehr arbeitsam, und dem schlaff,» m»nia ergeben, Laß er alle morgen um 4 ubr schon über jemerfasse, wie er dann von Teutschen und Lateinischen verstn ein gantzbuch verfertiget. Er starbe an. -üoo und hinterliesse einen Svbii,namens Johannes, der in der Mahlerey gleichfalls einen ttnWdchcn inann abgäbe, ^c-stem k. r. *
^ugeiiius / ( Constantinus ) Herr von Znlichem, 8 -«!-«und Rath bey den Printzen vonOranien, einer der beste» körffeMbesten voerei, des 17 lcculi , ward IM Haag an. i;y5 den 4 stl'i. sj-:-
bohren. Sein vaker hieß Christian Hugenius, Sccrc.Lri,,; beyWtzWilhelirown anbegin dcrNiederländisthenRepnblic, sein grehatst
- 6 uerga / ( Cyprianns,») ein berühmter Cistercicnscr, anSSpanien gebürtig, hat lange zeit stuf der Lc^cm.c zu Alcala dieheilige schrifft erkläret. Er verstund die sprachen und clieoiagi- wohl,Und starb an. i züo. Man hat verschiedene co,»>i>-,.kzrms vo„ ihmüber die Psalmen, über das buch Hiob, und über das höhe lieb.
st- tmer. NiipL... viris. LcLocr«- Sc ttibl.
ttitpzn.
Geistliche - persthnen:
^ugo / der Abt, war Caroli
^ " ' Er war M von
6 uesca/ lat. OK»liebem», , eine grosse stadt an dem flnß - .. VVH
Jsuela in Aragonien , nebst einer Universität und einem Bißthnm seiner m^.r.est^Ncgma erzeuget hatte- ffs'K blÄ'«unter den Em-Bischvff zu Saragossa gehörig. Sie wäre schon len, von 8 . Wast zu Arras , und vonzur zeit der Romcren wegen ihrer grosse und reichlbümcr in anse» einer ichlacht in Angoumors an. 84 - 4 . ^hei:, hatte auch unter denen ersten Römischen Käyjeren das recht Er
müntzen zu prägen, auf welchen sie u.v-v.ewr ok» ücncnnet wird, Hugo / (Wilhclmus) Ertz - Bischvff von Mvru»'
. >
war rin Edelmann ans Braband Eoriielins Huyqons, seniegrchmuttcr hreß Gerirut Back. Sein vatcr Cbristig,n,s, der nachdmtode des Prinlzen 8 ec.crsri,iü bemn^taats-Ratb wurde,bat r söhntund r töchtcr, gezcngct. Maulitins, der ältere, ward den i-imy.an. i;y; gcbobren, und iucccllg'tc seinem vater als Etaals- 8 -c.--r-riu^ Die ältere tvchter Gertrud Huygeiis ward an PbiliPMDoublet Herr» von 8 . Annelant, General-Einnehmer dcrvmönigten Niederlande , vcrheyrarhct, die andere Constanlia ward an.isor den 2 aug. gcbohren, und lmwachcte David >-Leu ^Wil-helm - ( sihe Milhelitt. ) Der jüngere söhn, imscr Constaninni^ward, wie gesagt, scucc^iuz hei, PrintzDidrich Heinrich, »Mtstelle er den dieses Printzen Nachfolger» so lange bediente, bis aßtseinem ältistcn söhne von freyen stücken abtrat. An. , 66 . wartetnach Iranckrcich geschickt, bey König Ludwig XIV die eiim»-mung von Oranien zu suchen > und als er dieselbe endlich an> Merhielte, nahm er von diesem Fürsreiilhiim ini namen seines Harnmit grossen tvlcnmläte» poill-il-. Er ist zn einem hohen alter gekein'mcn, nnd hat drm banse Oranirn 62 iahr gedienrl, dabey cratttalle guteii kunstc geliebrt, und verstanden, auch mit den gelehrt.«!feiner zeit? als denen vicmllir, uiit Vossio, Pnteano, BalM, l>»r>neillc, v. Merscnno, Cartesio , Wieguesort, Dariäo nnd viel.» an«dcrn einen beständigen brief-wcchsel untcrhaltcn hat. V»» IMkftärckein der pvelic zeugen seine trrflichcn gcdichte,welcl.ecrunlikdem namen momc».» cicful.o-.L coireii lassen. Er starb endlich «Präsident im Rath des Printzen von Oralsten an. «87 im 7 ' iKseines altcrs. Er bat; söhne und eine cochtcr gezeugct. Da alle.ste Constantin ward an seines vaters stelle 8 -cre»nuz hen demM»tzen vonOranien , und ist in solcher guttat an. lüy/imncaai»Haag verstorben. Der andere Christianus Hugenins, eiim rctgrösten di-ulion^k'co-um in Eiirapa, bat sich nie verhcyratbcsMist den 8 jul. an. > 69 ; seines alters 76 iahr verstorben. Da u»ist als vepnt.rtcr bey der Admiralität von der Maaß an.ansang des stil. zu Rotterdam seinen brüdern im lode nachIstMhat aber eine ansehnliche fainilie ui Holland hinterlassen, dan»
sein ältester sobn die Herrschafft Znlichem besitzet. Die loümrmunserm Hugcnio, namens Susanna, bat sich an 'hbilivbvermahlet, dessen Mutter unsers Constantilst leiblichesie also unter sich geschwistcr-kind gewesen.