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von Pawls aus Langnedoc gebürtig/ und nahm den Franeiscaner-orden an/in welchem er sich auch dergestalt empor brachte, daß erGeneral davon wurde. Konig Henricus der grosse bediente sich sei-ner in verschiedenen wichtigen Verrichtungen in Italien / Teutsch-und Engelland. Er dienete hierauf König Ludwig dem XIII/ wel-cher ihm an. 1612 das Ertz. Bißthum Ambrun gab/ worzu er den-6 nov- zu Rom in der Arche S. Paust eingeweihet wurde.Er trugzu der Vermählung der Printzeßm Elisabeth aus Franckreich nurdem Könige von Spanien , auch der Printzeßm Henrietta Cathari-nä mit dem Könige von Engelland vieles bey/ und begleitete beydein ihre Reiche. Wie er sich denn bey dem Könige Carolo von En-gelland dergestalt in gnaden fttzete,daß er ihm vergönnete/die fir-niung nach Eacholischer weise in selbigein Reiche zu ertheile«/welche mehr als 10000 Personen von seiner Hand empsiengen. Wie-wohlen in den folgenden zeiten des klagens nicht wenig über ibneworden/ da die Königin auf viele bey den Engellandern gar zu sehrverachtete/ und zum theil auch verhaßte aberglauden fiel / woruntervornemlich die procetlion nach Tiburn/ oder zu dem galgen / allwodie vormal wegen hohen verraths schuldig erklärte tzakbolische wa-ren gerichtet worden / zu zehlen ist. Aus dieser ursach ward er aucheinst samt denen übrigen Frantzösischen bedienten der Königin vonHoff und aus Engelland fortgeschickt. Er hat auch zu Ämbrundas Iesuiter-coliegium gestifftet/ und die haupt-kireye daselbst nebstdem Bischöflichen pallast repLrjret. Er starb endlich den 27 oct. an.
l648.§E/«/r^/r»«ö inLall. pollr. cieDaupllins.
ck LnZIeierre ; bist. ck Angler. *
^Ugo / Bischoffvou Grcnoble / war zu Chateauneuf/ ohnfernValence in Dauphine gebohren. Sein vater war ein vornehmermann/ und machte xrotesiion von dem svldaten-lcben. Anfänglichwar er mit einem csnomcsr in der Haupt-kirche zu Valence verse-hen/woselbst er gar bald in ansehen kany dergesralt/daß der berühm-te Hugo / Ertz-Bischoffvou Lyom als er von dem Pabst GregorioVÜ als Gesandter in Franckreich aeschicket wurde/ihn zu seinemRath annahm/und sich seiner zum offtern bediente. Er folgere sel-bigem mit nach Lyon / und von bar nach Avigno», allwo ihm durcheinige Deputirte der clerisey zu Grenoble das Bißthum daselbstangetragen wurde. Der Gesandte conllrirte ihm hierauf alle or-den/und beredeteihn mit nach Rom zu ziehen/um von dem Pabst selbst den Vischoffs-Hut zu empfange»/ weil der Ertz-BischoffGar-mond/ unter welchem er stund/ öffentlich für einen s-moni-icuin p-is-L'te. Der Pabst weyhete ihn auch zum Brschoffzu Grenoble ein/und die Gräfin Mathildis trug alles bey / was zu dieser ceremomevon nöihen war. Er reisete aber von Rom wieder weg, und begabsich in sein Bißthum, bemühete sich auch daselbst gantze 2 jähr ver-gebens den Unordnungen abzuhelffen, so alldort eingerissen waren.Nach diesem wandte er sich in die Abtey cb^e-vieu, und nahmden Benebicliner-orden an; allein der Pabst,als er solches vernom-men, schickte ihm einen ausdrücklichen defehl zu, sich wieder in seinBißthum zu wenden. Obngefähr; jähr nach semer rückkunfft nachGrenoble nahm er daselbst Brunonem nebst fernen 6gesellen aus,und setze sie iu der Carthauß ein. Er wohnte an. 1112 dem Lonci.!--> zu Vienne in Franckreich bey, auf welchem Kayser HenricusV in den bann gethan wurde. Er starb endlich den 1 apr. an. 11 ;2,und wurde 2 jähr nach seinem lobe von dem Pabst Innocentio llcr.ioniüret-
Augo/ zugcnannt^rrsms oder von Evesham/weil dieses letz-tere der name seiner geburts - stadt in Engelland war / erlangtestracks in seiner jugcnd den rühm einer so sonderbaren gelehrsam-feit/ daß man ihn deswegen den nnomx seiner zeiten mulirte. Vor-ncmlich brachte er es sehr hoch in der rnaMeniLcic und in derc>n,wodurchMartinus iv bewogen ward ihn an 1231 nachRom/allwo damals viel gefährliche kranckheiten grusMten / zu verschrei-ben. Daselbst that er dem gedachten Pabst ein so vollkommenesgenügen/ daß ihn selbiger gär zum Cardinal-Priester S. Lauren-tii in Lucina machte/auch in einigen >eß-rionen gebrauchte/ wor-unter die eine an den König von Araqonien / Pelrum III/ gerich-tet gewesen seyn soll/ um die Ursachen seiner kricgs.zurüstungen / >0bald hernach wider Sieilien ausbrachen/zu erforschen/ wobey mansagt/ eS habe gemeldrer König aufsein befragen geantwortet: wo-fern es eine von seinen Händen wüste/so wolle er dieselbe abhauen.Dem orden der Mmoriten hat dieser Cardinal gute dienste gelei-stet/ und ist endlich um das jähr 1237 an verpest gestorben. Eswerden ihm folgende schafften zugeeignet: Cs,-o->ss .neMcinLtcs
proktcm-ua varia ; tuper opsrs ksbriuin Ilssc ; <i,llinct,ones prs-cii.räbiles- 6s pelle; mort><8 cursnciis; polliÜL luper bibUs;
vencslogla Lbnlli bum/rnL 6sc. 6-llr,pc. Log!. no-
wenclgr. OLräin. 6-^50».
^uao . oder von S. Cher/ingleichen von S. Theo-
doric/ein Dominicaner/ war von Darcelionctta gebürtig/einerstadt/ weiche chmahlcn zu Provencc/jetzigcr zeit aber dem Hertzogevon Savoyen gehöret; wiewohl andere ihn aus Burgund ent-sprossen zu seyn achten. Er war eurer der berühmtesten lente sei-ner zeik/welcher die pkiioiopliie mit gloiftr leputscion
lebrie. Es wird dieses von ihm angemerckck/ daß er der anbettle!)-rer von Paris / und der erste Cardinal seines ordcns ist/welchemInnottiMusIV an -244den Cardinals-Hnt aufgesetzet. Nach-mals wurde er als Gesandter in Teutschland geschlcket/ und mwichtigen ^Liiren gebrauchet. E.r hat bey müßigen stunden viel fa-chen geschrieben/als da ist sein comm-mLnu/i über die bidel/ undwelches das wichtigste/seine biblische concor^r. von welcher mansagt/daß er 500 Münche daran arbeiten lassen. Dlejes hat demEudalio/ einem Griechischen Münch von Rhodis/anlaß gegeben/dergleichen eoneorsisni! in seiner spräche zu verfertigen/ und dem
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vomw. " v>:z Urbani IV. 1.^z -Is vir. ttlull^
^ Mt V0N Froi- kon.
^ugo/Abt vonCluny/warDalmatii/Herrn vonSemur/sohn/we chcr von den alten Hertzogen von Burgund abstammeke/ vonwelchem er an. -02; gebohren. Als er zu Chalons studiertc / höre-te er von^em strengen wandet der Münche von Cluny reden/de-rcn Abt W. Odilo war / welches ihn auch bewog/ selbigen ordenanzunchmen. Hierauf wurde er mior in selbigem kloster/und nachOdiloms tobe an. -043 Abt und General des ordenS - Er warbenallen Potentaten m sonderbarem ansehen / weßhaldcn ihn KayserHenncus 111 zu seines Printzen taiiff.pathen erwählte/welchem erauch den »amen Heinrich nach dem vater beylegete. Wie er sichdenn nachmahls gar sehr angelegen seyn ließ / bey Gregorio VII dw LbioMuon von dem bann für diesen seinen tauff.pathen zu wegezu bringemAlsFerdinandi des qroffcn/Königs voilSpauieli/sohn/Alphonsus-von seinem brudcr Wanctio gefangen gehalten wurde/hielt er sich an diesen Abt/ welcher Sanctium desänfftigte/ und Al-phoisso seine freyhett wieder zu wege brachte; weßhalden er ausdanckdarkert zu der Adtey von Cluny grosse einkünfste schlug. Nachvielem wurde er durch alle Bischöffe von Burgund gebeten/ sich indie stadt Aumn zu verfügen / und den BMoff Haganon mir demHertzoge Roberto von Burgund/welcher unter dem vorwandc/daßihm der Dischvff grossen überlast gethan/ das land sehr mitnahm/wiederum auszusöhnen. Der Abr begab sich an des Hertzogs Hof/und erhielt von ihm alles/ was er wünschte. Pabst Leo IX / als ereine reise in Franckreich that/ wolte diesen Hugonem zum reise-ge-faimen haben, sein Nachfolger Victor 11 / als er den CardinalHildebrand/als seinen i-ex-m.», in Franckreich schickte/ befahl ihmHugonem mit sich zu nehmen/ welcher denn auch als PädstltcherW-ALMS dem concüio zu Lyon beywohnete. Pabst Stephanus X/Victoris Nachfolger, wolte nicht änderst als m des Hugonis Hän-den sterben. Alexander II brauchte-thn als seinen Legaten/ um diesLiie des Rvbmi/welcher sich für einen Abt vvn Reichmau aus-gab/ zu untersuchen. Gregvrius VII beriefst!)» zu sich nach Rom /um sich seines raths zu bedienen. Erstarb den 29 apr. an.--03/oder wie andere wollen an. - -09. 1., cp. - L «s.
Oo,,vics liugonir. kill. tic-
cer. 4:2.
^ugo Viuk45i3. war anfänglich Dlschoff zu Die/und nach.Mals Ertz - Dischvff zu Lyon/auch t.°8-r des Päbstlichen stuhls indem - itenseculo. Er wurde an. 1077 von Gregor!» VII gebrau-chet/ um die fache des Bischoffs von Dole zu untersuchen/ und pr«,llllirw hierauf in dem L»ncim, zu Langres . An.-030 er
auf delN Lonciiio zu Lvon/wurde auch in selbigem jähre Ertz-Vt-schoffdaselbst. An. -037 that ihn Pabst Victor III in den bann / erwurde aber von Urbano II wieder amm virer. An. -094 that er denKönig Philippum von Franckreich aufdem c»nc,No zu Ostia inden bann. An. -09? befand er sich auf dem concMo zn Clermvnt-Einige wollen behaupten/er sey von Alexandro II zum Cardinalgemachet worden/es ist abervermukhlicher/daßersnie gewesen.Man kan zu dem ende des Yvonis ? z episiel lesen / darin» er Pabst Paschalem II bittet / keinen Cardinal - in Franckreich zuschicken / sondern die fache vielmehr einem Frantzösischen Prälatenanzuvertrauen / als dec Huqo von Lyon sey / welcher sich schondurch dergleichen Verrichtungen bekannt gemacht habe. N"epill. IM. r ep. 11 6s !>d. ; ep. 14. I-eo L/rA». Nb. z c.
64 6s 74. in 6sU. Lllrill.
^Ugo von Fiaviani/ einBenedictiner.Münch von S. VanneSzu Veroun/ und nachmahliger Abt zu Flavigni in Burgund / leb-te in dem i-seculo. Er hat eine thronte von Christi gebührt an/ bisauf das jähr -002 geschrieben/ welche Ladbeus pum.c.ret hat.
in NZno vll!L. L-rLs-M c. - vitzi. nov. t>-,FLvr-
»r«. ll-ll. liccer. p«A. 444.
suao ki.oiri/ccL! 48 ! 8 . ein Prämonstratenser - Munch vonrry in der Gras schafft Namur aus dem -2 seculo. Andere ma-ihn mit unrecht zu einem Dencdictiner. Er hat e,n sin-on,-»,,nieben/ dessen ersten theil Bernharbus Notlendorplus °mret; wie auch vir-in 6sß--ll,l n. Ivs^cL; VN3M u. IN.L KNvellcnlls; vl-v 16« Ncuvvenlls; libi-os r 6e regis pnrellars 6s cii-
»e 3s ttimi-um die Datusius -cvre! hat.Fernec
) er von einigen für den amor-m virv korben, gehalien/welchesnickt seyn kan/ indem selbiger schreibet / daß er nichts gesetzet/vas er aesehen/oder was er von denen/ die es gesehen/ gehörete/da doch dieser Hugo gantze hundert jähr na«) Norberts ge-
,/p/o». in «llron. I-rsnnnnürst. Lci sn. 1 IZ 4 - .
'reis- cc-rve.
^-7 -k-ii Qaaaa Luüo/
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