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Zweyter Theil
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SF- 7 ?LÄLdSA»w

ballen- Er starb an. i6jy indemkloster S. Vernarbt zu Rbelnberaen/ dabin er sich hatte brinaen lassen/ als er m demLazareth zuBuchottvon derpest war angeftcckt worden. Er besässe dieIonische/ Spanische/Teutsche und.Frantzosische spräche volltg/undHinterließ folgende schrtfften: vc pnm- tcrlb°,>6,

ris- emblem. elcgiis 6c aKcÄibus 53 . ?->trum illuttr., obliU.NreäLnam,6c «iliris equcllri snrigus ; 6e vers 6c!c cLtllolic-. öirr. bMgr.

Lo/-l,ve/-/ bibl. 8. st. _. ,

r5uas/ (Jacoblls) ein'rlleoitiguj und 03 nn„!cu 5 von Ryj elaus Flandern gebürtig / hat sich mit einem buH bekannt gemacht /das voller wunderlicher einfalle ist. und allen baicht / den w r vonden ältesten Römischen geschichten haben/umstoffct/barg gestlauter ungegründete gevrchte aus seinem eigenen gehrr, bungek.

Der litul heisset: Vera Uilloria 8.0HI3»3 tcu vrij;o I^3ki, vci Icail« scK.0MLN« urbi- e'lencvttr longL vcruttaiir xruäuÄ-. «.om» >6;;, 4.

^ugovon LaitgreS/ Bischoffftlbiger stadt/aus dem lleschlech«te Dretteuil/war von Beauvais seburtlg/ anzüglich em NiUnchvon Clunn und hernach Llcricus zu Chartres . Nach diesem wurde?r an voR Roberto zum Bischof ernennet/ auf

dem LoncMo zu Reims aber / welches durch Pabst Leonen! IX an.iü4y gehalten wurde/ wegen der 6mome abgesetzet. Nach vielemgieng er in das kloster S. Vanncs zu Vcrdun/ wormncn sem drwder Valerianus Abt war. Er schrieb einen von dein leid undblute Jesu Christi/welchen er an Dercngarium -66ces,,tte/ und desheiligen Vietoris leben in versen.Er starb an. -060. In des PabstsGregoriiVII briefcn wird Hugo MnxnncnLfm'i-uxlluociw- ge-setzt; denn selbige epistcl ist an. 1078 geschrieben / tn welchem dieserHugo bereits gestorben war. 1.6 cp. 7.

in örll. Oiiriii.

^ugo von Rotiern / Ertz-Blfchoffselbiger stadt, war desDro-gonis, welchen sein Vater Pipinus Hcristallus zum Hertzog vonCampagne gemacht hatte, svbn von der Anstrude. An. 72; wurdeer von feinem vetter Carolo Martello in arr-n gcnoinmen. Er,sollden 8 april an. 7)0 verstorben seyn, und Odericus Vitalis fugetbey, daß fein leichnam von den Mönchen zu Jumiegcs nach Haspisgebracht worden, so ohnfern Cambray gelegen. Er starb unter ei,nem grossen schein der Heiligkeit, und sein gedächtniß wird nochjährlich von der kirche zu Rouan gefeyert. Ldc ^-»o.

z^ugs von Rouan / oder von Amiens / war anfänglich einMönch zu Clunymach diesem vrior zu 8.Pancratii,und leölich Ertz-Bischoffzu Rouan. Er hat sich durch seine frömmigkeit, gute dien»ste und gelehrsamkeit empor gebracht- Er hat unterschiedeneten geschrieben,worunter sind cie 6lverli5 guLliionivur und 6- lEr-li-dus N3kir in LrikLnnia /rrnioric-l. Er wurde auch I-e§rc des Pädstli-chett stuhls, und starb im nov. an- 1164. cx. r;.

!ik. i cp.4. cz-> 101. ep. 1;.

in Os». Lllrik.

I^ngo llc 5. <3/k8^ir.lo, ein Mönch aus der Abtei) Mont-Mayeur von Arlcs, war ein Edelmann aus Provence, und lebteindem i; seculo.Er ist an dem hofLudovicill, so König von Nea-polis und Grafvon Provence war, wohl angesehen gewesen, undhat unterschiedene fachen geschrieben, als rccucii 6-s vier 6-5 po-t-5krovcn^ux, und verschiedene verse in vioven^iischxm äiaiccto.öcc.

ct 7 o-> 7 i 7 ^r»e. *

>6ugo lle 8 ViLi'oiiL, ein berühmter 1 'licoioßi», gebürtigaus Sachsen,oder wie andere wollen, von Zpcrn,wird sonsten auchOiclLicsiur genenntt. Erfieng an. in; indem 18 jähr seines altersan, sich Gott zu widmen, und gieng in die con^c^rion c-nonico.rum rcguiarium 8. Augnstini von 8. ViKor nach Paris , zur reit ih-res ersten Abts Gilduini, daher er auch den namcn 6- 8. v-üor-erhalten. Er lehrte daselbst die i'Kcoiogic bis an seinen an. 1140 er-folgten tod, und wurde nur der andere Augustinus, oder Ungu»/rugukmi genennet. Einige wollen, er sey auch Cardinal worden,welches aber nicht eintreffen will. Er hat unterschiedenes geschrie-ben, als : Uc tcripruris c-e lcriproribus lacriz prsuiorsrioiies ; LiiiiorL-rioneg in pcnkareuckum; jullicez; libros 8.cgum; plLlmor aliquot;llircnos; stoelsm , ücc. snnotLlioncz clucillsioriai astcgnriarum in ro-tuni rellLmcncun, vetus; snnorarion« clucillLtori-j silc^ori^rum innuLruor cvLNßeüs ; clo clcullro Lnim.i: libror 4; 6c mcllicinL 3»imL -6c Lrcsdlo»: Iibrc>5 4 Und clc l-ci-smcntirckrilliLNL 66ei librvr r,welche

alle in; koiisnren zusammen gedruckt.ez>. 77. c«

L-»/» üb. ; ep. ,9. I. » c. 14. 6nn^Vc».

c. r;. §e»e»/r;. <74i,e.

^Ugo / der Abt, war ein söhn Conradi, des bruders dcr Kay-serin Judith, Ludovici mi gemahlin, und also mit Carolo c»i vnnahe verwandt; welcher ihn zu vornehmen ehren-stellen erhobErstlich war er Abt zu Tours, hernach ernennte ihn Carolus c-i.vn zum Ertz-B'schoffvon Colln, welches er aber doch nicht wurde,sondern Roberto korci j„ dem gouvernement des landes zwischen derSeine und Loire Mcc-6irte,und wider dieNormänner sich sehr wohlhielt. Nach Ludovi« Cniv, tod war er einer von den vornehmstenHäuptern der,enigen kEion. welche Ludovico lll undCarolomannüaufden thron halff. Er befand sich nach diesem an. 886 in der bela»

hug

aerung Paris durch die Normannen, und starb an. 887.

Lk-ce»/. »6 an. 877. ^ 7/7 ?«/>. Lz-i/r. Zo;. ckron.

s6 ann. 877. ^^0 6e oblill. x^riv. I. 11. sä cgxirul.

Lalvi p. 104- in nor. a 67 .upi cp-L Zy ^4Z/. jM ss

krance t. l rol. 8c>7 leg. ^

rVeltliche Personen:

Hugo/ der Abt, Hertzog von Franckreich oderReusrriawdBurgund, Grafvon Paris,rc. wurde der weisst zugenannt,wegmseiner schonen gestalt, und zum unterschied Hugonis des fchwar-tzen/der zu seiner zeit lebte; der grosse/ wegen seiner leibs-gröff^der Übt/ weil er die Abteyen von 8. Denys, 8. Germainund 8. Martin zu Tours inn hatte. Er war ein söhn des Robertill,'welcher nach seines bruders Eudonis Königs in Franckreich Mwider Carolum ä.mpiiccm einen auffstand erregt, sich zum KöniginFranckreich cröncn lassen, aber in einer schlackst mit gedachtem Ca-rola an. 92; umgekommen, (siheRobertusII, Robert,desllar-cken söhn rc ) Nach dem tod seines vaters hätte er können gW.falls zum Kouig gecronet werden, er überließ aber diese ehre M-willig seinem schwager Radulpho, Hertzog in Burgund. (sibe Rä-dulphus/Konig in FranckreichHDoch schien er nachmals solcheszu bereuen, indem er sich mit Herberts, Grafen von Vermandvis,wider Rabulphum in ein bündniß einließ; wiewol er sich bald wie-der mit diesem versöhnte. ( sihe Ratzulphus.) Nach RaduWtod an. 9,6 war er am meisten darzu behülflich, daß Caroli simxii.cis söhn Ludovicus wcrzmrnnu?, der nach Engelland geflohen war,nach Franckreich bereisten, und aufden thron gesetzt wurde. Weilaber derlelbe noch sehr zung war, führte Hugo die vormundschaffl,und bediente sich derselben dergestalt zu seinem vorthcihdaß ihm daßhalbe Hcrtzogthum Burgund an- 9)6 gegeben ward. (->) Als aberLudovicus die grosse inclm-rion gegen ihn mäßigte, ließ er sich mitdem unruhigen Herbert», Grafen von Äermaiidois, und andern«dermal zu einer rcbcilion verleiten, heyrathete auchOttonisN.Königs in Teutschland schwester; doch ward an. 942 wieder findgemacht, (sihe Ludovicus I V, st'rznsmc-.) Im folgenden jährward Hugviii ein söhn gebohren, welchem Ludovicus, als rath, a!«sobald daöHcrtzogthiim Franckreich oderNeustrien bestättigte;auchHiigoni -'.iLgno selbst die andere helffte von Burgund noch darzngab, um seine freundschaffl beyzubehalten. ( 3 ) Aber Hugo,welcherhiedurch so mächtig war, als der König, suchte nur allein sinnen nu-tze» ; und ob er gleich dem König versprochen, ihm die Normandie bey gelegenheit der Minderjährigkeit des damaligen Hertzogs Ri-chardi, erobern zu hclstcn, hielt ers doch heimlich mit den Norman-nen«; und als Ludovicus gefangen, und ihm ausgehändiget wur-de, zwang er denselben, nicht allein Richards die Normandic toi-»-nner zu destätrigc», sondern auch Laon , seine vornehmste vkstuug,ihm selbsten zu überlassen, (sihe Ludovicus IV, K

verband sich auch an. 946 noch genauer mitRichardoMd gabihniseine tochler zur ehe; Ludovicus hingegen machte mit Ottone ül.in Teutschland und mit dem Grafen in Flandern eine -an-nr, undbraclstc es endlich dahin, daß Hugo aufdcm concillo zu Jngelheinlund Trier an. 948 excomMunicirt wurde, und an. 9;° durch Ver-mittlung Otlonis II. fried machte, sich Ludovico subwirrirte, Mihm Laon wieder gab. (sihe Ludovicus st'rLnümrr.) Als Ludwi-cus an. 954 gestorben, halffer nichts desto weniger dessen fohnLo-thario aufden thron, weil er vor rathsamcr hielt, seine macht zuvermehren, als mit gefahr, solche zu verliebren, den Königlichenll-tul dem rechtmäßigen Herui zu entreißen, dem ausser den uiitertha-neu in Franckreich »och die Teutschen und Normänncr wurttudcygesianden seyn. Er ward auch deswegen zur danckbarkeil vondein neuen König zum Hertzog vonAgmtanie» gemacht; tonte aberdieser ehre nicht gemessen, weil sich dcrGrasvon Polsters darnMsetzte, und Hugo im juu. an. 946 starb, ehe er seinen zweck erhielt-(c) Er rcco,nmcn6itste aufseincm tod'bctt seine kiüder dein öerWRlchardo I von der Normandic. Er hatte; gemahlinnen: JuM,der Rolhildis tochtcr, welche vor Ludovici des stammlcndmschwester gehalten wird; Ethildcm, Eduarbi des alberen/Ho-nigs von EngeUand tochter; und Hebung, Henrici I Ach-ter , und Ottonis I schwester. Von den beyden erstem hatte er»kindcr, aber von der letzen hatte er Hugonem KE

von Franckreich; nebst Ottone und Lcnrico Eudone, nuchmaoHertzogen vonBurglind, und r töchtcr, DeatriccinchiedemörMvon Rhcinfclden, lind nachmals Hertzog Fridcricheu, Herm vonBar, ersten Hcrtzogc von Oder-Lotbrinacn, vermahlt warEmmam, eine gemahlin Richardi I, Hertzogs der Norm«»(H (H 7 ^/s^s«^. clicon 36 LN. (b) 7 ,/e,» 36 an. 943- ...

36 an. ^^4 6c 956. öc cdeo-r. süiHis. h 7

I. 4 c. ir. ..

^Ugo e/t?LttU3. König ist Franckreich. Er wär Hug»des grossem söhn, welcher ihn bey feinem absterben an.y;o>udes Hertzogs von der Normandie , Richard, I, sch>^M<damals kaum I; oder 16 jähr alt war. Sein vatcr ha tedie mNcustriam und Burgund als Hertzog besessen, und Zuletzt nom s.zu Aquitanien Hoffnung gehabt. Nach feinem lob aber Miro nfen länber unter seine föhne dergestalt getheilt, dah Hugo ..

Graf zu Paris und zugleich Hertzog von Franckreich oder .

blieb, und feinen brudern Burgund überließ. An fast am »sHugo der grosse sonst mit den Konigen, undilisondcchmmirdovico ui-r-msriiio. jederzeit in streit und unruh gelebt, >o> ^sich im gegentheil Hugo cap-rus bey dem König ^Mrio m ^seinen gehorsam und andere lugenden so beliebt,daß er dem :

ward, und von ihm die Grafschafft Poiticrs geschc>>ckt°emm-^

Es wüste auch Hugo e-pec»? die Geistlichkeit durch

sich zum freund zu machen; wie bann sonderlich an ihm S-