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I, von Lusignan, war König von CyMN- Er starb an.«»y hinterließ von Alik/ Heinrich des II Grafen von Cham-pagne tochler, seinen Nachfolger Henricuin nebst 2 tochtern, Darmund Jsabella. Dessen söhn Hugo II starb m dem 14 jähr seines al-ters ohne erben. Sein vetter, Hugü III-Henricr ^?n Pmtlers,sur-sten von Antiochien , söhn, folgte ihm. Dieser ließ stA den r^ sept.an. 1629 zum Könige von Jerusalem krönen, und starb den 26mart. an. 1284. Er hinterließ 6 söhne und) tochtern. Der?-»-
r>/r»co/. Le/öÄr kill. regni Uierülül.
xsucto / ein söhn Prumilonis / Marggvaf zu Brandenburg,zü der zeit Kayser Ottonislll, hat sich sonderlich in Italien berühmtgemacht, daß er gedachten Kaysers Reichs-Verweser gewesen. Erwar im anfange dem spielen , schmausen und jagen sehr ergeben ,daher denn die regierungs»geschäffle ligen blieben. Als er sich abereinsmals auf der jagb von seinen leuten verirrt, und m einer holeübernachten muste, ward er von allerhand gesichterN beunruhigt,welches er den andern morgen dem FlorentimschenDlschojst erzehi-te, der denn daher gelegenheit nahm, ihn zu grosscrm fleisse m je>-nem aMte und zu stifftung einiger klöster zu ermahnen.Hugo besser-te sich dadurch auch würcklich und erbaute nicht allein 7 kloster,sondern nahm sich auch von selbiger zeit der regletung mit großemeifer an. Er hielt täglich gewisse stunden, da er die vbhandenestreitigkeiten entschied,und jedermann vor sich ließ.Den Müßiggän-gern war er so gram, daß er sie für sich und von ihnen rechemchMihres lebens forderte, daher denn diese gewvhnheit zu Florentz nochin acht genommen wird- In dem einmal gethanen aus,pruche warer unveränderlich, und richtete, sonderlich was grosse verbrechenwaren, ohne ansehen der person. Man weiß fürnemlich von ihm zuerzehlen, wie er dem von den Römern im c^iioiio belagerten Kay-ser durch eine besondere list davon geholffen, wie im leben OltonisIII zu sehen. Er starb an. i°oi, und ligt zu Florentz m dem vonihm gestiffteten kloster begraben.
t. 8 l6.
z^ucko IV,war Eudonis III söhn,Graf von Chalons , Herr vonkharolöis,Rochefort,rc. Man meinet, daß er den 9 mart. an. 1212sey gebohren worden. Er erhielte die Grafschaffr Chalons von deinGrasenJohanne vonBurgund an. ir;7, und begleitete den Konig,S. Ludwig, auf seiner ersten reise übers meer an. 1248. Nach die-sem machte er mit Balduino II , Kayser von Constantinopel, einenkraA-r. welcher im jan. 12S6 geschlossen war, worinncn der Kayserihm und seinen erben das Königreich Thessalonich und unterschie-dene andere Herrschafften übergab. Er hatte 2 gemahlinnen, wor,von die erste Jvlanta, Roberti III Grafen von Dreur tvchterwar,mit welcher er; söhne und ; töchtern zeugete.Die andere warBea-trix von Champagne, Königs Thibaldi von Navarra rochier, vonwelcher er einen söhn und ; töchtern hinterlassen,
< 7 /,e/ne.
Hugo / Graf von Tirven in Irrland. Er war Matthäi, Gra-fen von Tiroen söhn; Denn König Henricus VIII aus Engellandmachte Conum Oneal Claud, einen Jrrländischen Herrn, in derProvintz Ulster samt dessen ältestem söhn Matthäo, und dessen 6e-tcenclcnten zu Grafen von Tiroen. Dieses verdroß den iüngernsöhn, Johann Oneal, daß er den ältern bruder, den er für unächtausgab, auf der jagd umbrachte, und da der vater aus grau/ darü-ber starb, sich des tituls annahm, auch folgends von der KöniginElisabeth in Engelland abfiel, an. 1567 aber auf einem gastmahlegetödtet wurde. Darauf machte die Königin des Matthäi söhn,Hugonem,dessen mutter von geringem stände war,zum Grafen vonTiroen. Er kain bald mit einem andern Jrrländischen Herrn,Tourloch Lenigh, in streit, welcher aber durch dessen tod sich baldendigte. Hierauf trachtete er die Provintz Ulster in Jrrland sich un-terwürffig zu machen, und als des abgedachten Johann Onealsunächter söhn, Hugo, ihn bey der Königin in Engelland angab, alsob er mit den Spaniern coiiuw'ue, ließ er selbigen mit list fangen,und befahl hernach ihn zu Kr-„gu>>ren. Als aber diejenige, so die«xecution verrichten sollen, sich dessen weigerten, soll er selbst amersten die Hand an den strickgeleget haben,und da er beshalben nachLonden cinxet war, erschien er, erlangte auch seine aussöhnung, zogaber die einwohner derProvintzUlster,welche von dcnEngelländischeBeamten mit schwären auflagen beschwüret waren,nach und nachan sich,und schloß mit ihnen einen bund,um dieEngelländer ausJrr-land zu vertreiben,und die Catholische religion wieder einzuführen.Nachdem dieses feucr einige jähre geglimmet, brach es an. 159;mit eines Inländers,Mac Guir genannt,aufstand anfänglich aus,welchem er an. 1594 mit der gantzen Provintz Ulster öffentlich folg-te. Er belagerte hierauf Monaqh, nahm Cavan und etliche andereveste Plätze ein, und obwol der v,ce-8L in Jrrland Rüssel mit demGeneral Norris ihn mit seinen->-ll>.Prentcn an. 159; feindlich an-griff, setzte er sich doch zur gegenwchr, stellte sich aber immer, alswolle er sich liwm>tt>ren. An. 1596 kamBorowes, als neuer Ge-neral und vicc.kLin Jrrland, der an. 1 ^diesen Grafen von Ti-roen >n einer schlacht erlegte, bald aber darauf verstarb. Die Köni-gin gab hleraufdas 6-n-rsiar dem Grafen von Ormond,gegen dener fleh zwar anfänglich verstellter weite accommoctjrte,nberwieder zu den Waffen griff, und die Engelländische völcker bey Ar-magv in die flucht trieb, auch ihren Obersten Pignahden er für sei-nen ärgsten feind hielte, erschlug, so,daß, als der Graf Robert vonEsser an. - 599,als ein neuer General, in Jrrland geschickt wurde,erden zustand daielbst nicht zum besten fand, sonderlich, weil auch dieProvintz Momoma dem Grafen von Tiroen zugefallen war,welcheaber der Graf von Estex samt Lagcnia bald wieder zum Königli-chen gehorsam brachte. Er ruckte hieraufin die Provintz Ulster,undnöthigte den Grafen von Tiroen,um frieden zu bitten, indessen ab«
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Handlung ein 6 monatlicher stillstand beliebt wurde. Alsab-^MGraf von Esser nach Engelland reisete,und daselbst in verbaKkümfiengder Grafvon Tiroen neue Handel an, dergestalt, daß d e sz'nigin Carolum Dlunt, Freyherr» von Montjoye, mit srffchemss»,cke dahin zu schicken genöthigt wurde. Dieser trieb ermedteEfen in Ulster zurücke, eroberte das castell Derri nebst andern öm nschlug den Spanischen in ;4 schiffen bestehendenlucmrz.
Kingsal, und als der Grafvon Tiroen solchen ort zu entsetzen kamschlug er ihn, und bekam Kmgsal mit accorü ein. Nebst dem wm'de die Provintz Momoma und Lagenia wieder zum gehorsam ^bracht, das erste schloß Dumbai erobert, und der Grafvon Aromgenöthigt, sich in waldern und andern morastigen örtern auffubaten, bis er sich endlich an. 1602 mit einem fußfalle anqab, und d rKönigin Elisabeth sein leben und güter anheim stellete, wodurchdieser Jrrlandische krieg zum ende kam, und ihm fein vermögende,schnitten ward. An. lüo; kam er in Enqelland,und wurdevvndemKönige Jacobo zu gnaden angenommen. Hierauf lebte er bis an.t6o7 in Ulster , und unterließ nicht den Pabst und den Kdnig MSpanien zu neuer sslMenr anzumahnen. Als ihn aber darauf dieeinwohner der Provintz Ulster wegen vielen gewaltthaten dendem König Jacobo anklägtett, rennte er sich mir feinen kindern,verwandten und vermögen, heimlich zu schiffe nach Franckreich.unl»von dar in Italien, da er zu Rom verblieb, in blindheit gerieth, undda,elbsi an. iüiü mit tobe abgieng. Wenige tage hernach ward seinsöhn, der in Spanischen kriegs - diensten in den Niederlanden ßchbefand,zu Brüssel in seiner kammer an einem strick erdrückt gefun-den, ohne daß man wüste, ob es von ihm selbst vdervon andern ge-schehen. Er wurde zeit seines lebens in Engeiland für einen rebel-len, in Jrrland aber für ein beschützer der freyheit und religion ge-halten. In seinem exiiio starb an. lü°8 sein schwager Rodericus,Grafzu Tircomrel, an. 1609 dessen bruder, der Freyherr von Cal-fum, nachdem der dritte br»der,Hugo, Grafzu Tirconnel, allbe-Veit an. 1Ü02verstorben, und dessen söhn Hugo, Freyherr zu Don-gamam, alle drey zu Rom , ailwo sie nebst ihm listen müssen.
snnzlcr rcr. lukLIjs. ßcllsrum. Lnnsk ttwern.
z^ugodaldüs / f Udalricus,) sonst auch Kimm; genannt KI^.und krotcllor Ltkice; zuBaftlgvür zu Bifchoffzell in demTurgöivum das iahr 1496 gebohren. An. 15 40 erlangte er wegen stinerge-lehrstiilikeit den L-cc-i-ureLk gi-Lii-, und hernach das KtsgNierium znBasel.Hierauf wurden ihm unterschiedliche stellen, theils ini Gm.nastc,, theils im ?L-8rgoßeo, als die Nrokelüc, l.ogicx und dann Lchi-c.1!,anvertrauet; bey dieser letzteren brachte er bey zo jähr zu, undstarb an.1571.Bev entstandener religivnsänderung,weil er mit drinwiedcrtäufferischen sauerteig angestecket war, verließ er die ßudicn,lehrnte ein handwerck, und endlich legte er sich gar anf denfeldbau;doch ist er nach reifferer Überlegung hernach wieder zu ßch und sei-nen studien gekehret, und hat nützliche dienste geleistet. Er hat auchetwas in der anrcomie und borsnic studieret. Von ihm hat man einTeutsche chronic von derTeutschen Ursprung,sittemgesätzen,stied-und knegs-stichen bis aufdas iahr 15)9. Lri-i. in vol.
IkeLkr. V.vi. in Vit. 14 . !k-lH LÄ«. io
Vit. prok. LLÜI^ 155 . "
^ugonet/ war Cantzlerbey dem letzten Hertzoge vonBurgundCarolo^u-i-ccmnd nebstJmbercourt einer von dessen vertrautestenMinistern. Beyde waren des Connctable von Franckreichhudovi»ci von Lurcndurg, Grafen von E. Pol, tod-feinde, und halsten vielzu seinem Untergang. ( sthe den articul von demselben.) Endlichaber hatten sie beyde auch kein besser ende; denn als nach demto-dcs-fall Caroli an. 1477 die Flandrischen Stände einebeyrath der einigen tochter und erbin desselben, Maria,mit daUDauphin von Franckrcich vergeblich zu stiffcen sich bemühest», derKönig Ludovicus XI auch innerliche Uneinigkeit in Flandern zuerregen suchte,und denDcputirten vvnGcnt,die von gedachstrM-ria wegen der beyrath an den Frantzösischcn bofgeschickt woM,einen drief zeigte, worinnen die Printzeßin meldete, daß sie in dieser
fache alle vollmacht ihremCantzler usi'Jmbercourtgegeben,wurden
dieselbe so böß darüber, daß sie nach ihrer zurückkuiifft beyde gefan-gen setzten, ohne genügsame Ursache zum tobe verdammten, und dasurtheil auch, ohncrachlet der flehentlichen bitte der Printzeßin, voll-zogen. Lommc, mcm. ctisz>. 16, , 7 -
kill. cle krsnce r. r col. izzz, 1417.
Augonotten/ ist der name, welcher den Frantzößschen Prote-stanten gegeben wird. Etliche sagen, er sey entsprungen von MHugo - thore in der stadt Tours, wo sie zu anfange der -ctorw«>onzusammen zu kommen pflegten. Andere hingegen geben vor,er kom-me her von des Königs Hugonis geiste, welcher sich in bem«rstadt bey nacht-zeit vfftecs sehen lassen; daß man sie also deswegen,weil sie sich auch bey der nacht versammlet, zum spottHugonottMgcnennet. Andere führen ihn von einem Teutschen Gesandten her,der im ansang seiner rede bey dem worte vuc nos stecken geblieven.Indessen so man alles recht betrachtet, und sonderlich daß,dre for-mierung und endung des wortsHuguonot gar nicht FrantzoiM»scheinet wol am gläublichsten, selbiges sey aus dem Distichen wo rEpdgenol; also corrumpiert worden z Massen nicht nur unlirel-tiq die Reforinirte und Evangelische lehre zu erst aus mSchweiß, welche unter dem namen der Eydgenoßschaffr vcraMist,in Franckrcich gebracht worden, sondern auch.ebeu dieM-tzosische Reformirte in denen ersten zeitcn einmal auf erschoucnwbericht, daß sich der Eydgnößische Fryburg für die Mormation erkläret hätte, dahero gantz gleicher masseu die benennmkribourxz empfangen haben. Carolus IX vcrbott diese» nainmdurch ein öffentlich eöiA. iib.4. flucierg-«-«- -
«j-sx. -Ar. »ist. «ie I' LstiÄ lie