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Nicht nur M« vottn feltzame Meinungen von dem Hebräischen undGriechischen Bibel-text hefftig angegriffen , welche ihm aberschimpflich genug begegnet/sondern auch dem coccejsnilwo, wel-cher damabl in Holland das Haupt empor zu heben anfieng - ernst-lich widerstanden. Er starb den 27 sehr. an. 1685. Seine schaff-ten sind i I2omenclscor.Ki!,Iicu5»-brL0-I.srinu§; I^ib.pcslmor.pievr.cum not. «rsmwsk.; ^utkemis rsxkus Ncbr. ronrrs /ok. Vossium;-ittcscssockel, oder Hieolozis ^uäLlcLöe Lxsmcn OtccUccic,chörSico»kolew. ; Spsrimen 'tLeolox. »xpock,«. r 8) kein» cvntro-verllsr. Ikeol. ; k4or> cnz prLsllswiricurri; VlucleUs propkec. V.TScc.
in Niederländisch ; Lloisssrsm. kilper äu^ullsn. rootess Scc. L« eM
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^ulsius / ( Henricuä) ist an. 1654 den ro octobr. an das lichtdieser welk gebohren worden. Sein vatter war Antonius Hulstus,Pfarrer zu CroNenburg und hernach zu Elverfeld - allwo er seineschul-jahre gemacht hatte, und an. 1667 zu Augspurg -a icsivne-pubiicLs prümovlrt worden - worauf er das Kullmm xyiiolvplii-umund darauf das ickeMogicum zur Hand genommen. An. 167;giengr er auf Marpurg - und von bannen begäbe er sich nach Ley-den und endlich nach Harderwickh imGelderland,allwo er an.1679den Voüo---Zr2ö in ^ticoiog.L annähme. An» 1681 wurde er zu ge-dachtem Duisburg Professor 1 KsoloßiL. Er bat im 66 jähr seinesalters ein mägdlein von i6 jähren geheyrathet, ist aber an. 172;den 27 april gestorben. Unter seinen schafften befinden sich / äugen,salb vor einen übelsehenden Handleiter. LLc. -üw; Suismim. i6ö;;
ZUlNML ItieologiL 1689; rlc principio crellenSi! 688 ; LornniUüi 1694.>lc vsllibus kropkctäruni 8Lcris. 169z.; ^Ura V^illislmi III. ^1. krir.8.eg.z Verbs Itlliel, Ucbsl Sc penniei - l6yz. Lomrnenrsrius in Iltselizprisci ptLrvgsti vsr sc dons 171;. Lsuls Oci 17/7. Kkslcllsseclecus t-v6.viflertstioncs vsriL. LÄ/rotLer. Lre«»c/r/I kslcic. 5» Llss-, 7.
Allst / eine kleine, aber wohlbefestigte stadt ün Holländischen Flandern / eine von den vier Holländischen Ämbachten. Sie hat 9bsllionen nebst vielen aussenwercken, und wird durch viel schantzenbedeckt. Sie ist die Haupt-stadt des landes von Waes, 4 weilen vonAntwerpen .
^unm oder Uiiick/ eine stadt in Schweden , bey dem ausfluffeeines gleich benannten strohms / welche dem angelegenen theile vonLappland den namen gibt/ daß es Uma-Lapmarck genennet wird.
Selcr. Luecis;. lie/c/'xcrö«^ s c- z.
- sind eine kesssder ueuerenRechts-gelehrten,welche die Römischen und Iustinianischen rechte aus den Gkrechi«schen und Lateinischen snriquitäten, und der Historie erklären. Siethaten sich allererst im issecuto hervor/ und war Andreas Miatusder erste, so diese lehr-akl einführte. Weil in diesem feculo die La-teinische und Griechische spräche durch hülffe PMiani, Parrhasii,Vembi / Erasmi und anderer, welchen allen Laur. Valla vorgegan-gen war/wieder in vorigen standt gesetzt wurde/ und die begiecde diealten suwrcs aus dem staube hervor zu ziehe, zn corriZiren und;» er-läutern eine durchgängige mode wurde,auchAiciatus sahe,daß hier-durch der Römischen Rechts-gelehrsamkeit zugleich ein licht aufge-steckt würde, gebrauchte er sich dieser inittel mit so gutem Vortheil,daß ihm insonderheit in Franckreich und Teutschland viel nach-folgten/ welche das von ihm angefangene werck immer mehr undMehr zu seiner Vollkommenheit brachten. Absonderlich machte sichCujacius sehr berühmt / als von welchem die gantze lesse nachge-hcnds Lujscisner genennet worden. Ihre arbeit bestund hauptsäch-lich darinnen / daß sie den text nach den bewährtesten manulcriprisvon den bisherigen fehlem der vuigsr-r säuberten / die uberdleibungder alten gesätze und bücher derer Römischen Rechts -gelehrten zu-sammen trugen / die Griechischen contküm-ooez und deren auslegetaus tagelicht stelleten, und die duncklen stellen aus der Historie, undstellen derer alten surnrum erklärten, und also von den ungereimtenauslegungen derer ^rcurllsner retteten. Ob sie nun zwar hierinnenden rechten weg gefunden, so verfielen doch darbey einige vornehm-lich in diesen fehler, indem sie erstlich allzusehr an dem buchstabenund vsnsmibuz leÄinnibus hiengen / und hiekbey die Lpplicscion hergesätze indem bürgerlichen leben vergaffen; daher es geschahe, daßihre schafften bey den gerichtcn und entscheidung der rechts-handelin kein ansehn kamen, sondern in diesen die ^ccurllsni jedesmal denvorzug behielten. i c. 170.
^Umber / ein grosser fluß in Engelland,welcher Zorkshire vonLincolnshire absondert. Er hat keinen eigenen Ursprung , sondernwird von unterschiedlichen zusammen-lauffcnden fluffen gemacht.Die vornehmste daran gelegene örter sind Hüll in Jorkshire undBarton auf der andern feite M Lincolnshire, allwo er sehr breit ist,und sich noch immer mehr und mehr erweitert, bis er endlich m diesee fället. ötirsnnis.
Humbertus I, Graf, Dauphin von Nennvis, aus der fami-lie 6e ls ssour Nu?in Er vermählte sich mit der Printzeßin Annavon Dauphin-, welche Guidonis XI, so um das jähr 1270 starb,eintzige tochter war, führte einen krieg wider Savoyen , und wur-de von allen Potentaten feiner zeit sehr hock gehalten, hat auch ver-schiedene stüfftungen zu klöstern gethan. Er starb endlich an. 1)07in einem Carthäuser-habit. Sein söhn, Johannes II , sscc-clierteihm. Die andern kinder waren Hugo, Herr vonFoucigNi, so an»r;2; ohne erben verstarb; Guido, Baron von Montauban ; Hen-rims, Bifchoffvon Metz, so an. i;-4 verstarb; Adelheids an 1287mit Graf Johann I von Forcts vermählet wurde; Margaret«,des Grafen Friderici von Saluzze gemahlin; Beatrir, Hllgomsvon Chälons, Herrn von Arley, gemahlin; Catharma, dieanPhi-livpum von Savoyen , Printzen von Achaia, ^mahlet; Alerla,iojüm errett mal mit AimakS völl Poltkers, unv MU andem Mal Mlt
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soİ? 5 erwählet wurde; Und Maria.
pi-wL. Sakttes war. e^F,-uiss m.osü.
Osupkiine c. r. I 6 ^ t»koir. LäVv)-. eZ-oxic/- Uilioir. öü
^v.?i""^bneral von einem feld-zuge wider die unaläubmen erkläret-
cken kMabeit'nÄ^^D^^ ^ aber von keiner sonderli-
^ ^5^ Nach seiner zurück kunfft an. 1; 4; vermach-
te er Dauphin- an. iZ44 Philippo VI vsi-ko, durch eine öons-bem beding, daß fein zweyter söhn Phjlip-pus das land beutzen, den titul und das waaprn davon führen, undchm erne summe geldes davor bezahlen solle. Diesir rrsüsr wardan. i)4y mcht allein bestätiget, sondern auch folglich ex«wrtt, in-dem Humbertus den besitz des landes CaroloPem ältesten söhn Jo-vanms/Hcrtzogsvou der Normandie,des damaligen Frantzösijchen(.ron-Printzens , abtrat. Nachgehcnds nahm er den geistlichenstand an,begab sich an. nzi in ein Dominitalier>klosier,unv nahmzu gleicher zeit diesen geistlichen vrden an. Er wurde bey der messezu Mitternacht 8ussv>->conux; bey der vorangehendem tage visco-bey der dritten Priester. Acht tage darauf wurde er zumtitiilar-Patriarchen von Aleranvria, zum Prior der Jacobiner zu/tUminillrsrore desErtz-BlßthUms Rheimsge.macht. Er starb den 22 may an. i;;4 zu Clermont in Auvergue.
Ä« Nilloir- cjes vsupllins. Ä-ew»' Uilloir. äs Dsupliii^,
iiill. fle krLvtS I. r eol. 4.9;, leg.
^umdertM I, Mit der weissen Hand zugenannt, Graf vonMaurienne und Savoyen . Er regierte um das jähr 102; oderi°27,und ist ein stamm-vatee des hausesSavoyen. Etliche sc>il>-n.ten fuhren stin geschlechte von Bosone,dem Könige von Provence ,her; andere vön Hiigviie von Italien ; andre von den allen Gra-fen von Macon , oder von den Marggrasen von Jvrea; noch andreMiN Bertholdo von Sachsen; und einige von dem Kayser Ludovico.Er stund dem Kayser Conrado III bey, als er das BurgundischeRerch, welches ihm Konig Rudolphus III vermacht, eroberte. Fürjolchen dienst soll er von demselben, vder wie andere wollen, von sei-nem nach,olgA Henrico III, die landschafft Cbablais und 8. Man-rice m dem Walliser -lande erhallen haben. Er starb an. 1048, undhtnterlietz von seiner gemahlin Ancilia, Adclis oder Alehia, Ama-beum I Und Ottonem, der seinem bruder Amadeo w-recNrte, nebsteiner tochter. Uiss <ls 3sv27^. slOgiL
Dusum 8sdsu^iE, llill. ZSnesiog. Ue LsVQ^s.
«tMiberttts II- von Savoyen , succeäirte seinem vater AmadeöII an. 109;. Bald nach angetretener regierung that er wieder dieungläubigen einen zug in das gelobte land, hernach machte er sichdie landschafft Taramasse umerwürffig , worzu die grausamkeitihres vorigen Herrn, Almerici von Briancon, anlaß gab, von wel-cher zeit an erden titul eines Grafen von Piemontund Herrn vonTaramasse geführet. Er starb aber an. 110;. Seine gemahlin war
starb an.iiji ohne erben; Guido,war Abt vonNamurundcsooni-cus von Luttich ; Renaldus war Probst zu 8. Moritz in Cbablais,und starb an. 1140; Adelheid war Ludwig des dicken gemahlin;und Agnes, war an Archamdaldum IX, Herrn von Bourbon, ver-mählet. dill 8s äävoye.
^umberms III, Grafvsn Suvsyeu, der heilicke Wannt. Cölucccäicrte seinem Vater Amadeo III, lind führte mit dem Osuxkinkrieg - nahm auch des Pabsts Nlerandri lll parthey wider dettKayser Fridericum I an. Er brachte sonst die meiste zeit bey denMünche im kloster zu,woher er auch den zunamen des heiligen er«halten. Er hatte 4 gemahiinnen, wovon die erste Faydida,Alphonsi,Grafen von Thoulouse tochter; die andere Germana , HertzogsDertholdi von Zäringen tochter; die dritte Beatrix, Girardi, Gra-fen zu Vicnne tochter; die vierte Gertrudrs, des Grafen Theodö-rici von Flandern tochter war. Er starb an. 1188, und hinterließvon seiner dritten gemahlin, Beatme, Thomam, welcher ihm wc.csgisrte. bitt. lic Lsvovs.
humbertus / oder wie ihn andere nennen, Hubert/ ein §ar-dinal. Er war anfänglich ein Mönch zu Toul , wurde aber wegenseinergelehrsamkeit von Leone IX zumBischoffinJtalien gemacht.Nach diesem wurde er um das jähr 1049 Cardinal, und als pegacnach ConstaMtnvpel geschickt, allwo er offters wider die GriechenMipurirte und schrieb. Es wird davor gehalten, daß er das korm».Isr der abschwörNng, so Berengarius aufdemLonciM'.so an. iozyunter Nicolaö II zu Rom gehalten wurde, auffqesttzt. Man hatverschiedene »LÄsren von ihm, die er Wider die Griechen geschrie-ben, als c!e SL7W0 L kerwenuco; Lc> 8c corpore Sc I20.
ßuine Oomlni. 6e vir. Ülustr. c. ,;o.
rorN. 6 snr, leÄ:. a'rc ?»»
rfumdertUS / der fünsste General des Dominicaner - ordeNs.Er war von Romans aus Dauphin-, in dem alten KömgreichBur-aund aebürtlg, welches denn anlaß gegeben, daß einige gemeiner, ersey ein Burgunder. Er starb an. 1276 zu Lyon , allwo ek mitten mdem chor der Dominicaner begraben legt. Man hat verschiedeneschafften V0N ihM, als da sind l U>rwon«r 6« vsrM ; spi.