Band 
Zweyter Theil
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k°u 6° trlbu. von-; -Mirurionu« tp.«u.-I.um l.btt s»,

»e-ul- 8 . ; 6 °v.r. illulic. orä. ?^cl,car.

(Hone»' tiiltoir. llö vLUpklne.

<„mble / lar. üomele» , ein kleiner fluß in Hampshire , welchernahe bey Bushivaltham entspringet, bey Botely vorbey la„fft, und

den haftn, Humble-havm genMnt, an der östlichen fette von

8 - Andrew - . gegen der insul Math über, torm.ret.

<ume/ oder Hume-cL 8 rl.L. ein c-a-n in Schottland , so

nicht weit von den Engellandischen gräntzen ligt- Ein anders, sogleichen namen führet, ist in Ulster , einer Provmtz rnJrriand, an-zutreffen. .

Sume / ist der nam einer Freyherrlichen Hcrrschafft und cmcsvesten csitelis in Berwickshire, oder der Granchaffl Mers mSchotkland.Es ist der sitz einer alten familie, die uch davon nennet,so von dem Gräflichen hauß March abstammet.Aus d>eser faim ewar Alekander,welcher von dem KomgJacobo VI, cllscrone kam, zum Grafen von Hume erkläret nnirde. Dieser Kong,wenn er von der macht des Schottlandrschen Adels redte, pfleg-te zusagen, daß, ob schon ihrer viel von deu>elbigen eine zrmlicyeMannschaft aufbringen könten, er dennoch keinen wüste, der ver-mögend wäre, innerhalb -4 stunde» aufseilten beseht 1200 wohl.bewaffnete und moncirte reulcr in die Abtey Holyrood-Houseswo-selbst seine hofhaltüng war) nach Edendurg zu schaffen, als emtzigund allein der i-°rg Hume- Der Graf von Dumdar und derPolwarth führten auch diesen zunamen. (sihe polrvarty.)

Humev/ (Georg) Grafzu Dumbar, Freyherr zu Barwick inSchottland . Er war eines Schottischen Herrn, Davids Humey,söhn, und von dem geschlecht Mandersen, die sich Humey oder Hu-me nennen. Er kam in des Königs Iacobi VI in Schottland än-derbare gnade, hingegen lud er sich bey einigen ftmd,chM am,und gab ihm Jacob Duqlas schuld, daß er seines schwahers tod be.fördert hätte. Dannenhero, als an. izy- GrafFrantz von Both-wel, welcher dem Duglas sich beygefügt hatte, einen plötzlichen ent-fall zu Edenburg in die Königliche --cll-le-,- that, suchten ihn einigezu tödten, er > 4 >vwte sich aber in des Königs gemach, verband gehmit dem Hertzog von Lenox und andern Schottischen Herrn an.i;yr wider den Reichs - Cantzler, Johann Maihtland, dessen son-derbarer freund er vorher gewesen, zog an. 159; wider den Grafenzu Athohder sich empört hatte, mit dem König zu selb, welcher ihmmehr und mehr gnade zuwandte, so, daß er nach des gedachtenReichs - Cantzlers an. - z 9 ? erfolqtem tod am meisten bey dem Kö-nig gegolten, welche gnad er aber mißbrauchte, und die alten dienerwegbrachte, sich auch sonst also erwieß,daß ihm die gcist- und welt-lichen feind waren. Er brachte den Unter-Schatzmeister, GeorgElphingston, um sein amt, und erlangte solches an. -6oi von demKöiüg vor sich. Eben dasselbe jähr wurde er zum Ritter geschla»gen, und erwarb grossen reichthum. Als der König an. 160; dieEngclländtsche crone bekam, machte er ihn den/j»l.an. 1604zum Freyherr» von Barwick, und kurtz hernach zum Grafen vonDumbar in Schottland , und schickte ihn an. 1605 mit grosser -m<>-rität und Pracht in Schottland , da er sich seiner gewalt sehr über-nahm, auch den König bewog, um der alten Grasen smoritatzuschwächen, mehr neue Grafen und Herren zu machen- Er wardan. 1608 zum Ritter des Engclländischen hosen-bandes gemacht,und starb an- - 6 -o an einem lieber,wiewolDugdale an. - 6 -- setzet,auch einige von beygebrachtem gisst etwas sagen wollen- Er wardzu Westmünster begraben, aber wenig beklagt. Er war ein mannvon reifem verstand und wenig Worten. Seine erben waren seinetöchter, deren die älteste Jacob Humey, die andere Elisabeth,Thco-philus Howard, Graf von Suffolk , geehlichet baden.

Lsrunag.

Sumieres / (Louis -le Crcvant, Hertzog von) Marschall vonFranckreich. Er war über diß Ritter der Königlichen orden, Herrvon Mouchy, Vicomre von Briquett, Nsron von Preuilly, von Cha-telmontagnc, vonCudun und Alay, von Loches inTouraine,Großmeister von der ar-Mett-, General-Auffscher über Pulver undsalpeter, Lolonci von dem regimcnt der Königlichen tullliers, undder bombarclirer, !ULirr- cle c.lnip von einem regimcnt »vLilcric,Louverncur und General - Lieutenant von Flandern und von dencongueteu, so der König von Franckreich seit dem Pvrenäischenfrieden gemacht, auch absonderlicher Om-v-rn-ur von Ryssel, Ar>inentieres,und Compiegnc, vorher aber von den -oo Edel-leuten-u bcccis Cvrbin.Sein Vater,welcher 0N.IÜ48 gestorben,warLudovicus von Crevant, v-i->rqu>5 ll'Humieres, seine Mutter aberJsabella Phelippeaur, eine rochier des Staals-^crcmi-ii, Raimun-di «l'Herbaut. Die würde eines General-Lieutenants erhielt er an.i6;7,und den Marschalls-stab emvfieng er den 8iul. an.-668,nebstden Henen von Cregui und von Bellesonds. An. 1676 den ; - jul.eroberte er nach einer sechs-tägigcn bclaqcrung die vestungAire,undden 9 aug. die Linckerschantz. Das folgende jähr den 11 dec- be-mächtigte er sich, nach einer -- tägigen Lrrsquc, des orts 8.Guilain. An. -68; den 6 uov. nahm er nach; tagen die stadt Cor-tryck ein, und den -°ten desselben monals Dirmuidcn. An. -689rvmmsncllrte er die Frantzösische armee in den Niederlanden , da erden 2; aug. bey Walcourt durch die c-ouppcn des Fürsten vonWal-deck einige nicderlag erlitte. An. 1690 im april ward in seinf-vcur dasHumieres zu einem Hertzogtbum erhoben,auch solches den 2, des gedachten monals in dem Parlament zuParis --cgMnret. Man bat die jährliche einkünffte von ftincn vie-len amte.ni auf2;o°°o Frantzösische pfund, und dessen ungeachtetr>e schulden, so er hinterlassen, auf 2 Millionen und 40000° pfund

hum

geschätzt-Er starb als Sub-O°csnu 5 der Marschälle von Franckreich,

den 28 aug- an. -694 zu Paris . Mit seiner gemgbim öAntonia Theresia -l- 1 - Ckwtre, hat er 4 töchter gezeugtchen die älteste, namens Julia,sich im april an. 1690 Avon Aumont, I^srquis cie Ebavves,Könialiek-m cxss,".,. c,

von Aumont, ^srqu.s sse Cyavpes,Königlichem FrantzvsilÄ n K-neral-Lieutenant,vermahlt, und nach ihres vatech tod diesemgemahl, dem sie eme töchter gebohreu, das Hertzogthum HmnÄzugebracht. Er hat einen söhn gehabt, welchen mandenKvon Vass- genennet hat, er ist aber an. - 684 den; aug -»8»tvdes verblichen, rom . 6 PLg.Zzs. * " ^" foulen

MNIUVH, em Monchs-orden, so von etlichenbischen Edelleuten m, -2 ftculo gestiffiet wurde. Denn alsser Henncus IV einige Mayländer in Teukschland --icglrt 2 !°schlugen ,ich an. -187 andere zu ihnen, zumal als Crema, TvrtW

und Mayland von Friderico verwüstet waren. Mang

von Meda war einer von denjenigen, welche am ailcrineisttnn8° daran arbeiteten, diesen orden zu stand zu bringen: er wmn-auch von dem Pabstlichen stuhl an. 1200 bestätiget. Als indemftculo Carolus Borromeus,ihr ?iok-İ-, viel mißbräuche nmäidneu gewahr wurde, als daß in 9° klöstern nicht über ,?°ord »4leute waren, bemuheie er sich sie zu rek-m-ren, worüber ciniaeihnen so ungehalten wurden, daß sie einen kerl, mit »amen Hm»,nymus DonatusFarina,anstifteten und dingten, ihn zu erWeffa,'wie dann der boßwicht würcklich ein röhr auf Borromenm

aber ohne dessen schaden; welches unternehmen verursachte, daßPabst ?>ur V an. 157° diesen gantzen orden abschaffte, und ihre

guter einigen Cardinälen, die nicht viel einkünffte halten, zinciiln/Zu des Pabsts Jnnocentii III zeiren haben sich auch einweM,ttumiii-r, genannt, gesunden , welche er aber verdammt hat. ü/

ckron. LN. c-emonent-j.

tiilkor. ^ieöivlLii. I. ir. sll an. 1199. t

I. I. *

Iff(IölOKI8H, ist der nam, welchen man einer in Roniauffgerichtcle» gescllschafft von gelehrten und lcharffsiiinigen Perso-nen beygelegt, deren achehen dahin gehet, allerhand sinnreiche ech,-dliiigeii ailsziiführeii.Zu ihrem simidild haben sie eine aus dmi meaauffsteigende dicke wolcke erwählt, welche in einen sanfften reWausbricht, und diese umschriffl hat: kt-clir2jzmineciulci. DieMgenheitdarzu harein Adclichcs Hochzeit-fest gegeben, bey wel-chem etliche aufgeweckte gemüther das anwesende frauenW.mer mit allerhand schcrk-gedichten und andern klugen einfallen be-lustigt, weswegen man sie beu t-umori, welches dem FranMchenbcrux essiriis gleich kommt, liruüret.

^umphrcdus/ Hertzog von Gloccster, der jüngste söhn KSKönigs von Engelland, HenricilV, von dessen erstergeimW,Vkaria, einer tocbtcr Huinphredi Bohnns, Grasen von Hnesir!!.Sein ältester bruder, der König Henricus V, machte ihn an. i-mzum Hertzoge von Cloccstcr, und vor seinem an. igrr eriölMtode, ernennete ihn derselbe zum Vormunde seines noch mcht zwey-jährigen sobiis und Nachfolgers, Hcnrici VI, wie auch M Zie-gcnten des Königreichs Engelland. In dieser hohen würde sichersich das warhasstige beste sowol des iungen Königs, als der wer-thauen mit solchem cifcr, nur so grossem verstände, und miteimso sonderbaren redlichkeit angelegen seyn, daß ihm die Engelländtrfast durchgehends den zuname>i des czuteii Hertzogs bcyleMA». - tr; hcyrathete erJacobinanyeme töchter und erdmWildelmivon Bayern, welcher ihr unter andern die GrasscbafftcnHeiMMund Holland gelassen hatte. Es hatte aber diese Jacobina, unterdem vorwand einer allzunahcn vcrwantschafft oder eines uiW-sta ndigcn rr^ü2.i>cnls, sich eigenmächtig von ihrem ersten gemahl,Johanne, Hertzog von Bnibanl, geschieden. Als nun a». i-nHumphrcdus mit einer ftarckcn armee in dieNiedcrlande gieugMvon Holland und Henncgau besitz zu nehme», fand er von feilen de-besagten Hertzogs von Brabant einen so siarcken widerstand, daß erbeyzeiten sich zu-"inren vor nöthig erkannte. Hierbey ficlerMgleich , und zwar zu grossem Nachtheil der Englischen conguÄnuiFranckreich, in eine grosse feinkschafft mildem Hertzog von Är-gernd, weil derselbe sich des Brabantlschen Hertzogs, als seines Vet-ters, angenommen hatte. Es bekam auch jener Jacobinam in Mgewalt, und wiewol sie mit der flucht sich nach Holland l-^rle,wohin ihr Humphrcdus (mehr aus schuldigkcit, als aus liebe) M)ferner tuccurs sendete, so kam es doch endlich so weil, daß die wieehe wieder vor gültig erklärt,und um aller i»rcrc6wtcn bcwilligWerneuert ward. Zugleich vermittelte es der Hertzog von BedMHuinphredi bruder, daß dieser, ungeachtet der vorbcrgcgang«ausforderung zu einem clu-il, mit dem Hertzog von Burgund Mverglich, an welchem er aber an. -4)6, da derselbe, die belagmMvon Calais aufzuheben, durch tbn gezwungen ward, sich MMrächete. Zu ausgang des iahrs -42c zersiel er dergestalt mit siM"vettcr Heurico Bcaufort, Bischof von Winchester, well beymdie -urorltät, so ihm, als Regenten, zukam, aufviclsa-ligemm-letzte, daß es darüber bennahe z» einem innerlichen krieg in EMland ausgcschlagen wäre, wenn nicht des abgedachten ocssWvon Bedfört kluge bcmühung das nächst-solgende iahe eine» MMzwischen beyden zuwege gebracht hätte. Als aber an. 14^8 Mar-ter Bischofs als Cardinal und Päbstlicher l-cg-r sich in LNMMeinsand, gab die in solcher m-si-rät von ihm angemaßte geiM-ueinem neuen Unwillen anlast, welcher sich auf feiten HumM»gar sehr vermehrte, als seine andere gcmahlin, Eleonora, «tcrReginaldi, tzoi-ct Cobhams, aufdicses CardinalsaninM.L'- 44 - einer zaubercy, wie auch boßhafftigcr anschlagswidcrtt'Mnigs leben, beschuldigt und so weit gebracht ward,dasher gegangener öffentlicher kirchen i büß, aufdem -uü-n zu tzsu

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