Band 
Zweyter Theil
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worden, welcher nebst Hans Georg Hund von Wenckheim MNÄltcnfleiir d--m leichen-proceß Hertzög ErnstcnS zu Gotha an. 167zbeyaewoh^ gehöret auch Georg Hund von

Wenckbeim, welcher an. 1572 unter die Hochmeister des deutschen vrdens gezehlet wird. c-o^<r 1-.7 p.

64. 2»»L>. 5 sx. 6^/-^» keiner-oraen.

rsund von Saulheim / eine alte Adeliche familie am Meine,deren ordentliche stamm-reihe Humbracht gleich nach ansang des, 4 ftcull ansänget- Nachgehends hat Johann aride,ch H»ud vonSaulbeim, der an. 1612 des Johanniter-ordcns aurfl »ndGroß-?r,or in Teutschen landen worden, diesem geschlecht "n gr ollesansehen zuwege gebracht. Johann Christoph, Fürstlicher Smyeu-

scher Ober - Amtmann zn Morgcntraut,hatte; söhne, die waren

i) Johann Philipp, Dom-Herr zu Mayntz. 2) Johann Reinhard,Der an. iü;° als Dom-Dechant z» Speyer verstorben, z) Aoo ph,welcher Dom-Probst zu Mayntz worden. JohannAdolph, der mn

Das jähr, sü; als Cbur-Mayntzjscher Obrist-Lieutenant m d Com^

mendant zu Königstein florirel, hat leinen stamm mit pichen loh-nen fortgesetzet.Ubrigcns ist dieses geschlecht em äst von der Rhein -ländischen Adelichen familie von Saulheim , die sich schon vor altenreiten in unterschiedene linien,als Erlenhaupt von Saulheim,vlitt von Saulheim , Kreiß von Saulheim, Mohn von Sau.belm, gel-ten von Saulheim , und Hund von Saulheim vertheilet, welcheaber alle bis auf jetztgedachten Hund von Saulheim abgegangen.

vom R.llcin- Xilcl rsb. 22c> lcoo.

Hund von Lauterbach/ eine alte Adeliche faimlie in Bayern ,so sich von ihrem ritter-sttze Lauterbach beynennet. Hans Hundsiorirte uin das jähr 1;WiguläusHund zuSultzenmoß,Le>itingund Steinau, j.u.v. Pfleger zu Dachau , und HertzogllcherBayc.rischer Rath,hat kvierropoii» SLiisNur^enicm.und an l; 98 ein Baye-risches stamm-buch der Adelichen gcschlechter in Ri-o heraus gege-ben. Georg hat sich an. 1529 in der belagerten stadt Wien widerdie Türcken wohl verhalten- Hans Wilhelm von Hund, Erbherrder Herrschafft Adlzhansen in Bayernchat um das jähr 1618 gelebt,und die weltberühmte gnadenreiche capelle und kirchfahrt Maria-stern in Tara, 1 viertel-stunde von dem schlösse Adlzhaulcn,erbauet.

cchel-lpieZel?. r psg. 14;.

zAundes-feld / ein offener Mit stadt-gerechtlgkeit versehener fle-cken in Schlesien, an dem fiusse Weida, im Hcrtzogthum Oels ,eine meile von Breßlau gelegen, ist sonderlich deswegen berühmt,weil Kayser Henricus V von Doleslao, Könige in Polen , an. 1109daselbst geschlagen worden; daher er auch so wol den Teutschenals Polnischen namen Psie Pole bekommen. Es ist auch iin scpt.an.r;;9derSchlesischeFürsten-tag allda gehalten worden,als ebendie pest zu Breßlau grsll.rte. Heutiges tagcs gehört er dem Prala^ten Prämonstratenscr-ordens bey S- Vincens in Breßlau.

bild. pol. Lcbr'ck/tt/. cliron. 5 ile 5 . Liles. c. 7 p. »2. Ott-

»ogn. ?. 2 p. 427.

Hundes-Höle/ Lrona öeili CLNI in Italien , (sihe Aguaiio.

Fundes-orden/ soll ein besonderer rittcr-orden des HausesMontmorency in Frankreich seyn. Franciftus vonBcllesorest füh-ret an, daß, als BouchardIV von Montmorency, ziigenannt Bar-betorte , erster Baron von Frankreich , mit dem Abt Adrians vonS.Denys krieg geführet,KömgLudwig ihm sein schloß genommen,und ihn dadurch zum gehorsam gebracht habe. AIS er aber wiederzu gnaden angenommen worden, hätte er sich an-1 102 zu ihm nachParis in gesellschafft vieler Ritter verfüget, welche allesamt einHalsband in form eines Hirsch - geweybes getragen, nebst einer mc-cUiii-:. worauf ein Hund gcpräget gewesen, und zwar dieses vielleichtum ihre treue gegen den König damit anzuzeigen. Um dieser Ursa-che willen , soll auch. das hang Montmorency einen Hund auf demHelme führen. Auch wil eben dieser Bellcsorest noch ferner, daßobiger Bouchard R Montmorency in ersehung des guten -uLüs.welchen solcher erste orden gehabt, annoch einen anderen orden, Ve-ne er den hauen-orden geheissm,hinzugethan, auch folglich bey-de in einen zusammen geschmoltzcn seyen. Allein da sich Bellcsorestin diesem allem lediglich auf eine alte schafft gründet, hingegenaber kein geschieht - ichreibcr, weder von denen orden selbst,noch von einigen Personen, die solche sollen getragen ha-ben , die geringste Meldung thut, so lasset es sich nicht soleichtlich glauben. Andreas 6» Chesne gestehet wohl, daß die Her-ren von Montmorency ein wind-spiel mit bangenden ohren auf derHelm-decke geführet; aber von dem orden selbst scheinet er nicht garviel zu halten, zumal da er beweiset, daß dieses geschlecht vormalseinen pfau an statt des Hundes geführet; wiewohl er endlich zu-giebet, daß Carl von Montmorency, welcher unter Philippi Vale-sii regierung die Helm-decke geändert, nicht aberBouchard diesen or-den seiner gemahlin, Johanna vonRoucy,welche in ihrem waapen4 Hirsche geführet,zu liebe könne gestifftet haben. Leüe-

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Ivloncmoreucv.cle orclin. e^uctt.-./» <9x)^btt Lnc-

vvurbsvon Kittcr-m'Uen 1;,. *

^undpiß/ eine alte Adeliche familie in Schwaben , derenstamm-reiheBucelinus mit Eiteln Hundpißan. i;82 ansänget.Dessen söhn Fndericus oder Fricke Hundpiß hinterließ Eitel » undJosten, die 2 linien aufrichteten; des letztem wurde die wcisseoder die von Ratzenried genennet, denn er kauffte an. 1480 dasschloß Ratzenried von Veit Sirgen,und schrieb sich anfangs Hund-piß von Ratzenried; nachgehends aber ließ er den namen Hundpißfahren, und fugte seinen meisten Hunden eine sonne, als das waapendes abgestorbenen geschlechts von Ratzenried bey.Von seiner Pola-rität lst ^odocus Ludwig von Ratzenried, Erb-Eämmercr des Biß-

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thums Costnitz an. 16! I gestorben, und hat seine linie mit Mäml!chen erben fortgesetzet. Die andere linie, so die schwächerer v-von Waltrams genennet wird, fieng gemeldter Eitel an- derMl,zeugete Fricken Hundpiß, und heyrathete AmaliamMÜleckWaltrams , die letzte ihres ge,chlcchts; dahero fügte er .ud»schwartzcn Hunden in seinem schilde einen Widder-kovssA^waapen derer von Waitrams- Von Vieler iinie war an.i-,n Wl-quard Jacob OireLo- per Schivabischen Reichs, Ritterschaft in

dem Hegöw. vom LcllwÄbisRe» Ksickz-Löch

kcmmsr.

HOXOR-Ibv.vondemTciltschen Wort hundert/aufLateinMOeniciiL, L--MUNL oder ecn.cn-irisrus, ist der nauie einer noch beatiges tagcs üblichen eintheilung der meisten EliglischenGrasschFten, von deren Ursprünge und dcschaffenhcit kürtzl-ch folqendes »mercken. Alfred, welcher nach geendeter K-prs.ckie, der erste siv-nig über gantz Engelland gewesen, »nd von 872 biß an. s°o regimfand, zu adhelffung vieler Unordnungen und absonderlich der hmund wirdcreingeriffrimi strassen-räubereycn für nöthig,sein aaatz-zReich in gewisse Grafschafftcn, eine jedwede von diesen in Wer.schiedene Mmcireck.ulid diese letzte wiederum in so genannteoder llsciiriLs abzutheilen, jo das; kein eintziger Unterthan war, wel-cher nicht zugleich ein Rist»» > ein NunörR sind eine Grafsthafft ge-habt, worunter er gehöret. Geringere fachen wurden von zehmda-zu verordneten männern in einem jedweden stein»», wichtigere vonhundert männern in einem jedweden t>u»örR,und die schwäche vonden Dcpntirren oder von dem Königlichen Stadthalter dergantzenGrafichafft ausgemacht. Ward einer angeklagt, so muste er in sei-nem wmllrest lind in seinem tiRmZ csulio» si-ilc» ; kunte er solchesnicht thun, so ward alsbald nach aller schärfst wider ihn verfahren-ergriff er vor gestellter --»cion die flucht, so verfiel sein rirlimg undsein Ku»st-est in eine gelb - straffe, welche dem Könige erlegt werkenmuste. Durch diese anstatt ward es allenthalben so sicher, daß mangold auf öffentlicher straffe ligen lassen, und es wieder zu finden ge.miß seyn kunte. Derjenige, welcher ber gantzen Graffchaffl vorge.setzet war (von einigen Cent-Graf genannt) bekam in Mischungdessen unterschiedene zu seiner nothdurfft und crgötzlichkeit. z- e.znder iagd, gereichende pr^-l^stn»» oder »Mute. In einigen Graf-schafften von Engelland, als in Porkshire, in Notlinghamshire, 11.s.w. wird die eintheilung durch sogenannte Wgpomstc« gemach;,welches wort so viel als waapen-berührung bedeutet, weil rein-lich der, so über einen solchen bezirck gesetzet ward, von allen e^wachsencn Personen desselben bey dem antritt seines amls, seinerüstmig lind absonderlich seinen speer berühren ließ, zum zei-chen , daß sie unter ihm den Königlichen Verordnungen nachlebenwollen. Im übrigen ist zu mercken, daß bisweilen ein »unLs^ odervv^ponrsice zwey, drey bis viermal grosser oder kleiner sey, als dasandre- -k^cnr, in gloststr. Lamst-N - Lrirsnistr.

Amdsrück/ Ist. ttunnorum »Lödu8, ist eine Teutsche landschafstam Nhcine. Sie wird von den Hunnen also heneimet, weil dieseörtcr, so zwischen dem Rhcinc, der Mosel , der Nahe »nddcr Saarligen,der Hunnen rück oder crtt-ii gewesen; oder weil etliche allhicrzurück geblieben, die entweder Alliier ihr König, als er sich nach dererlittenen grossen niederlag bey Cbalons durch diese gegend zurückzöge, allhier gelassen, oder vorhero der Kayser Tratimius hieberge.setzt, diese damals rauhe und bergigste gegend zu bewohnen. Dahernachmals auch diese gegend owmL §LuromLium, weil die Huuiienaus Sarmaticn gekommen, oder p^gm «».worum. das Humien,göw genennet worven.Wie denn auch noch etliche örtcr darren ke»namen führen, als das schloß Hunottsicin, das schloß und stadt isa»stelhun, die dörffer Hunttbeim und HllNdtshailsi'ii, der Hu»brmin rc. Auch haben etliche dörffer alle jähr ihre ziistmlinelikiiMgehalten, welche sie das Hlmds-gedingegeneniiek. Es sindrvcrnch-me wäldcr darinnen, der Jcderwald und Saue; das vornehiMWasser ist die Slmmcr, davoii das Hertzogthum Simmcrn denmcn hat.Es gehört diestrHiindsrück theils den beyden ChMiirjMlvon Pfaltz und Trier,theils dem Landgrafen von Hessen , lind lhcusdem Marggrafen von Baden und den Rhcingrafe». Coblentz umBachcrach sind die bekandtcsten Plätze darinnen.

-äuton. x-lotditsn. P2g. 14. copogr. pLizcin. *

^undwyl/ ist eine pfarr-kirche und starcke gemeinde in demland Appcnzell der äussern Roden zwischen Herisali und AppenMgelegen, welche von denen i r Roden des lgndcs r ausmachet <Malso auch doppelte Räthe hat.

^unenderch/cinc alteAdelichc familie imElsaß, deren Mo«AHerrschafft an der Graffchaffl Lützrlstein gelegen, und em Bychchsich-Straßburgischcs lehn gewesen. An. 119° war Coiirabdiesem stamme Bisthoff von Slraßburg,und an. i züi lebk fW.Von den; Stiffte Straßdurg hat die familie das Marschallen-Mzn lehne getragen, welches BischoffJohann vo» Lichtender;;absterben JohanniS vonHuneubergsben Hcrtzcg in der Ellad-M»chronic i 5 p. -; 4 den letzten ftines stammens nennet) n»d>e H 'ren von Nchtenberg gegeben , von denen es die Grasen von pu«nau geerdet, die solchen tltcl noch gebrauchen ; Wiewohl Johanmder letzte ftines geschlechts nicht scnn kan; siillcinal nichUM;-«'i;7i bey Königshöfen in der Elsaßischen chvonicp. 279 einer,mens Werner, vorkoint, sondern auch an. i;yr Gotz mw U.Schultheiß von Hunenberg in der Vereinigung v- Georgcn-nbeym llsto clo psce pulli. 1.2 p. 2; 2 anzutreffen sey»,da doch-b-m;Johannes schon an. i;6; verstorben.

^uncricus oder ^onoricus/ ein Köiiig derAfrica. Er ducccä.rte an. 476 seinem vater Gemme», und woeyfriger Arianer. Nach erobening der stadt Rom hatte er M