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desKaystsValentimani rechter Eudbxia vebmähket, Wer sichüber aufdem thron feste gesetzt / erzeigte er sich gegen die rechtgläu-bigen sehr grau,am, gestalt er auf anreihen der Manischen Bi-schoffen erne grosse menge von geistlichen verjagte, und bey nahe400000 Personen hinrichten ließ. Unter diesen musten auch sein drü-ber Theodoncus und dessen kinder, desgleichen der Patriarch derAnaner nebst allen, aus die er einigen verdacht gemorsten, seinerGrausamkeit herhalten» Endlich ward er an» 48 z von würmern ge-fressen, dre aus allen theilen seines leides heraus kamen, wie VictorUkicenKs berichtet. Gregvrius 1*uronsniis schreibet von ihm, daßer rasend worden, und seine eigene Hände gefressen habe. Jstdvrussetzet hinzu, daß das eingeweyde aus seinem leibe heraus gehangen,Und er alst» em solches ende genommen habe, wie Anus, dessen ntser durch so viel blutvergiessen fortpflantzen und bevestigen wolle.
Utc. 6e perlec. Vsiilj. t. r c. z llikor. t/r-
Äungarn/das Königreich, (sihe Ungarn .)
junger / (Albertus ) ein Ootor juris und Ideologi« in demiö teculo. Er war von gebürt ein Teutscher, des nachfolgendenWolffgangi, eines gelehrten /uriken söhn, krokeilor zu Ingolstadt ,auch Vice-Cantzier selbiger 2c,6cmi-, und canonicu-von Passau .Er hat sich nicht allein durch seine gelehrsamkcit,sondern auch durchden eyffer, weichen er vor die Catholische religion bezeuget, sehr be-kandt gemacht, weshalber er zum öfftern die feder wieder die Mocc-llsmen ergriffen, auch eine orLtwn gehalten, unter dem titul : 6«
bomoloßis üve canlcnlu L-urlterl cuin pliilotopbiL Lpicuri,
6c lcript. lec. ,6.
Sunger/ ( Wolffgang ) gebürtig von Wasserburg in Bayern ,war im 16 lecuio Uroketlor juris zu Ingolstadt , Cantzler zu Freysin-gen, und CaMmer-gerichts-Ewor zu Speyer . Er hat für die Kay-fereFridrich den rothbart undLudwig denBa^er eine avoiugis ge-schrieben, die er aber aufguter freunde einrathen zurück gehalten;no»i über Cuspinianr Stares verfertiget; den LsrMoiom-rumLologniauln super ^urli. lisbirs 6. vtegüus pro p-crc Wieder druckenlassen, und aus dem Spanischen und Italiänischen excirawrium
Lulicorum 6e ollicio Änlich ur ArsriLM principis conleguitur <8r con-
Server, übersetzet» Man setzet stillen tod in das jähr I;; z.
^ungevbach/ ist ein bach zu Wangen in dem omon Zürich ,welcher bey einer langwierigen erfahrung dieses merckwürdige ansich hat, daß er nur in theuren zeiten fliestet, daher auch der ihm ge-gebene name Hungerbach her zu leiten» srL-Lcb«., Natur-geW
r. k.lz. *
Hungerford / ist eine stadt ist KentbUrg-Hundred itt der süd-westlichen gegend von Barkshire. Sie stösset an Wiltshire , undliget aufder jud-östlichen feite des flusses Kennet, ist auch sonderlichwegen ihren vortreflichen forellen und krebst» bekannt.
Hungquang / Kaystr in Sina» Als der Sinesische KaystLZuNghin sich an. 1644 selbst erhencket, und der austührer Haupt Li-cungzus flüchtig werden müssen, wolle zwar der Ehiuesifche HerrÜsanguei, daß die Tartarn aus Sina sich wieder in ihr Reich bege-ben sollen; sie nahmen aber die gelegenheit in acht, liessen mehrfrische völcker aus ihren landen kommen, und erklärten den ü jäh-rigen Tunchi zu einem König, welches die Sinestr in grosse Ver-wirrung setzte, bis sie den muth fasseten, und Hungquang, des ver-storbenen Z'ungbins schwester söhn,welcher damals aus berProvintzHonan, allwo er wider des Licungzi anhang gestritten, zuNankinganlangete, mit grossem Pracht kröneten. Dieser schickte einen Ab-gesandten an die Tartarn, und erbot sich mit ihnen frieden zu schlies-sen, auch die Nordischen lande seines Reichs, die sie bereits einge-nommen hatten, abzutreten,welche aber solches zu thun sich weiger-ten , und das reich gantz zu haben verlangten. Inzwischen kam einjüngling nach Nanking, und gab sich vor des Tunchings ältestensöhn aus, welchen aber Hungquang in ein gesangniß werffen ließ,worüber dessen anhänger einen tumuic erregten. Diesen mwuicmachten sich die Tartarn zu nutze, und setzten mit schiffen über denalso genannten Saffran -fluß, der zwar an der andern feite mit Si-nestrn sattsam besetzet war, aber von ihnen verlasen wurde. Hier-auf giengen die Tartarn aufdie Provintz Nanking loß, erobertennach einiger gegenwehr die stadt Yangcheu mit stürm,und bekamendurch Vermittlung eines verräthers, Threns, im junio an. 164?den Hungquang aufder flucht gefangen, welcher dem TatarischenKönige Tungchi nach Pequing zugeschicket worden,und daselbst aufdessen beseht vor der stadt-mauer an einer bogen-sähne anfgehencketworden, worauf Tungchi das Königreich Sina völlig an die Tar-tarn brachte. äe kcllo 8>nico.
Hunibaldus / ein Fränckischer smor. welcher zu Clodoväides «rossen zeiten lebte. Er schrieb eine Fränckische Historie, darzuer verschiedenes auS der vruiöen schrifften gesammlet. Allein, dieje-nige Historie, so wir heut zu tag unter seinem namen haben, ist un-streitig suppowret, und mit den lästerlichsten Fabeln erfüllet. 1 "-rtiemiur hat ihne sehr imlrirt- oriz. krgnc. I. ; c. ;
6e bikoricis l.Lrmis i.r c.rr. 8r»-»v. 6,5ert. 6s6oLi,s impok. H.6. ^
>Hunnäus / ( Augusttnüs ) Ononicus von 8. Peter zu Lösen,verstund diM--c>ic-8>c und die sprachen wohhworinncn er auch mitgrossem rühm lehrete. Man brauchte ihn, die bibel zu c»rr,g>ren,und der PabstGregorius XM schrieb an ihn, daß er die p-rr-s mit
MLNutcrlpris cont'erlkLN Möüütö , UM sklölHL höuö sccui'Ltek vkUs
cken zu lassen. Er würde auch solches übernommen haben, woferner nicht um eben selbige zeit im sept. an. 15 77 verstorben wäre. Er
xublicirte lummsm ; Lxiomsm ecclcliL 6« 1»crLmei>cis «c.
^ 4 ^«« biküpkl,. SslK. äs stripr. üc. -S.
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ES werd von deren ankunffr verschicdenilchgeschrieben. Die Hunnen selbst fuhren ihre ^cneLiogic von Noa
mer E M vor, daß der Gothische König Fili-
^ als er m Pan lonien gekommen , etliche Alrunen und zaüber.
r dieselben hätten sich in die wäiderrekirirxt, und daselbst mit den Saums vermischet, woraus diele NIM.sschgebohren worden. Weil aber Iornandes einGvthe,undalso der Hunnen feind gewesen, so ist auch selbigem hierrnnen wenigglauben zu zustellen. Andere wollen die Hunnen von den Gothenherleiten, oder von den Sarmatiern, Am sichersten ist es, baß manselbige von den Scythen herführet, indem sie anfänglich hinter demschwachen meer gewöhnet, wo heutiges tages die gräntze zwischenAsien und Europa ,st. Sie zogen sich nach und nach mehr an densee Maotis und an den fluß Don ; weil sie aber sahen, daß diesesland viel besser war, als ihre wildnrsse, die sie sonstcn bewohnet,kamen ge in dem 4 lecuio bey vielen 100000 unter 6 Hauptleutenüber den fluß Don - umzogen den Mäotischen see, und schlugen sicherstlich durch die Alanen, und hernach durch die Bothen. Daihnennun das land immer besser gefiel, rückten sie zu des Kaystrs Valcn-tiniani zeiten immer weiter, biß sie an die Theiß kamen. Herma»naricus, der damahlige Gothische König, widersetzte sich ihnenzwar, wurde aber durch verrätherey ermordet, und die Gothen ge-nöthigt zu entweichen. Nach diesem bekamen sie auch tust zudem lande jenseit der Donau . Ihnen widersetzte sich der RömischeLandvval Macrinus, doch weil die Hunnen weder schiffe nochbrücken über die Donau hatten, war er ihrrnthalben ausser sorge»Indessen schwummen die Hunnen vhnfern Ofen bey nächtlicherweile aufblasen über die Donau , überfielen die Römer im schlaff,und erschlugen deren etliche tausend. Als sich aber selbige ermann»teil, wurden die Hunnen gezwungen, wieder über die Donau zuschwimmen. ES kam hierauf an den Oesterreichischen gräntze»abermals zu einer Wacht, in welcher die Römer aus das Haupt ge-schlagen wurden, und den Hunnen Pannonien lassen muste». Die-se erwählten hierauf an. 401 Attilam zu ihrem König, von dem anseinem orte. Er hinterließ r söhne, Adalricum und Cyabcun,welchemit einander krieg führten,in welchem Adalricusin einer Wacht,die um das jähr 458 gehalten wurde, erschlagen ward. Ob nunwohlChabadas selb erhalten, wollen ihm doch die fremden völcker,zumal die Teutschen, nicht p^r,reu, ia der berühmte Römische Ge-neral , Dietrich von Verona , gieng ihm dergestalt zu leibe, daß eeendlich Hungarn verlassen, und sich nach Griechenland Kitrenmuste, Daselbst soll sich dieser Chaba gcmtze 1 z jähr aufgehaltenhaben. Nach diesem ist er mit so tratürltchen drüdern und i zooaLberbliebenen Hunnen um das jähr 471 wieder htm in Scythien gezogen, allwo er seinen groß-vater Bendegaz noch soll am lebengefunden haben. Es blieben aber von den Hünnen viel zurück,masistn sich ;c>ov darvon in Siebenbürgen niedergelassen, welche sichNicht mehr die Hunnen, sondern 8icuios, das ist so viel, als die üder-bltebene/nennten, daher ihre nachkommen noch jetzo die Zeckledaenennt werden. Attilä 2 andere söhne, Ernacus und Durichus,suchten zwar das Hunnische Reich in Ungarn wieder auszurichten,wurden aber von den Ost-Gothen verjaget. Als die Longvbardesim 6 lecuio ittJtalien zogen,kamen die Avareyeme Hunnische Ei-, wieder in Ungarn , wurden aber unter Cachano III abermalsaus Pannonien vertrieben. Diese rufsten ihre IandSleute,die Hun-nen , aus Scythien zu hülste, welche mit grossem schwärm in Sie-benbürgen und nachmals in Hungern gekommen, und nachdem siedie damaligen einwohner, die Slaven , überwunden, vereinigten siesich mit den Avaren, und neunten sich Hunnavaren/ woraus dieUngarerentstanden, (siheUngarn.) Wiewohl dieses gewißlichnicht die wahre Meinung von dem Ursprung der Ungarn ist, unddiese vielmehr ein besonderes Scythisches volck gewesen, so lassetman doch so wohl was hier gemelbt wird, als das folgende biß zuende des articüls stehen, so wie es vön dessen auto-e gefetzt worden,damit der leser desselben gedanckeN der ördnung nach vernehmenmöge. Die andere und gewissere Meinung aber von der Ungarn Ursprung behält man sich vor anzuführen Und zu bewähren, wannman zum at- Ungarn wird kommen seyn - wohin auch solchereigentlich gehöret- Zu des Kaystrs Arnölphi zeiten thaten dieHun-nen unterschiedene Unfälle in das Teutsche Reich NndFranckrtch.Mit dem Kaystr Ludwig machten sie einen bunb wider die re-bellische Mähren , welches land sie auch eroberten; als aber derKaystr selbiges rekiwiret haben wolle, beschuldigten sie ihn einesfriedens-bruchs, fielen mit einer starcken a.rmee in Bayern undOesterreich, und hausten überall sehr übel. Der Kaystr Ludwiggieng ihnen hieraufentgegen, und griffsie in Bayer» an der Donau an, die Wacht währte ; tage, in welcher die Hunnen immergleichsam flüchtig waren i ihre flucht aber brachte thuen den siegzuwege, indem sie die Teutschen in einen Hinterhalt lockten, und da-rinnen fast alle niederhieben. Der Kaystr konte sich mit genauernoth nach Passan isiviren. W schickte ihnen zwarHertzvgDm-char-den mit den Sachsen, Francken, Schwaben, Bayern und Oester-rcichern entgegen, sie wurden aber bey Eisenach geWagen , undblieb sein gantzcü Heer. Der Hertzög Gebhärdus aus Frauckmmuste ebenfalls an den Voigtlandischen gräntzen dem feinde dasselb räumen. Der Kaystr selbst wagte noch einen zuq wider sie,wurde aber von ihnen überwunden, und muste ihnen einen jährli-chen rribur versprechen, da sie die Teutsche lande verliessen. Unterdem Kaystr Conrado I thaten die Hunnen an. 9-4 abermahl einengrausamen einfall in Bayern und Oesterreich, wurden aber vonden Teutschen mit grossem Verlust zurück getrieben ; nicht ändersteraienq es ihnen, als sie 2 jähr hernach von dem Bayrischen Her-tzoae Arnolpbo sich in Teutschland locken liessen. Bey dem ? ein-
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