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tnJtasien glücklich an; allhier besähe er«'"> d-evornehurstenstad-
Lelen gelehrten män.ttEbckandttEMich kam erwiedernachOr-ford, und promovirte an. 168; IN voÄorcm rb-olo«,-.-, woraus erdenn, nach entdeckter -o-'ss'/»«»" gegen benKomgamtEwider die s^verlrriar, so die Königliche gewalt zernichten walten,an Caroli II hofnach Landen gieng, da er sich in allen fachen ge-
schicklich aufzuführen wüste. . Kurtz darauf ward er zum LpKoM
über das coUeßium 88.7nnitLr>5 nach Dublm vociret. Hier neu eralfobald das alte testament, gleichwie zuvor das neue, in Jrrlan«bischer spraach übersetzen ; Zu welchem werck der weit - berühmteBoyle,seinen lands-leulen zu gut,müh und kästen gern darauf wen»bete. An. 1692 wurde er aus Engelland,woym er sich nebst andernl'llcoloßis wegen den kriegs-rroublen in Inland, an»1688 rcririreihatte, zu einer reichen pr^b-n-le auf dem land, und kurtz darauszum Rappotifchen Bißthum in Jrrland wiederum voc.xel; dochals er hierzu kaum war orUlmret worden, siel er unversehens m einekranckheit, und starb an. 1692. Der lcichnam ward in die cavelledes abgedachten c»n-8" > dem er eine zeillang vorgestanden, begra-ben, und von der wittwe ein schönes exir-pMum von marmor aust-gerichket. virs Ijunringroni.
Huntlv - Nabb/ ein ort an der küste der Engelländijchen Pro-vintz Vvrckshire, der viel rauhe felsen und stein-klippen hat, unterwelchen einige von unterschiedlicher grosse zu finden, die gantz ni-gel.-rund sind, und wie grosse stück-kugeln ausleben; wenn man lei-dige zubricht, findet man steinerne schlangen darinnen, die wie emfaden zusammeu gewickelt sind, und keine köpffe haben.
Krlr. p. 721.
^unguaim/ eine Provintz in China , so fast in der mitte derandernProvuitzen ligt.Der fluß Kiang unterscheidet sie m das nörd-liche und südliche theil. Die Chmeser nennen ,ie > daüist,
das fisch- und reiß- land,weil viel fische und reiß darinnen zu finden.Sonst wird sie auch der Chinesische koru-bvden genennet, gestaltman unter den khinescrn sprüchwortö-weiß zu sagen pfleget,daß dieProvintz Klangst China mit einem guten frühstück versehen, Hun-quang aber es gantz unterhalten könne. Es gibt darinnen 1 8 grossestädte nebst i°8 kleinern, ausser den vestungen, flecken und dörstcrn.Die grossen städte sind Nuchang, Hanyang, Sianyang, Tegan,Hoancheu, Kincheu, Jochen, Changza.
LllML.
^urault/ (Philipp) Graf von Chiverny und Limours, Cantz-ler von Franckreich. Er war aus einer altenRitterlichen fannlie mBretagne , ein söhn Radulphi HnranIt,Herrn von Cbiverny,der vorNeapoliS an. 1527 starb,und also erst nach dessen lod gedohren,pein-lich den 2; mertz an. izrg.Er legte sich aufs Nullwen, »ndwardan.
Parlaments-Rath, und an. lz62Kcgu-cen-Meister, von wel-cher zeit an er sich am hofbekandt machte, und sich an den Cardinalvon Lothringen hieng, der ihn bey Catharina von kiclllcis recom.menllirte,durch die er an. 1566 zumCantzler des damaligenHertzogsvon Orleans , Hcnrici, gemacht ward. Als dieser Printz König inPolen worden war, ließ er ihn mit voller macht, seine angelegen-heilen und geheimnisse wahrzunehmen, zurück; da er aber wiedernach Franckreich kam, machte er denselöen zum Cantzler seiner Rit-ter-orden, an. 1578 zum Siegelbewahrer, undan. iz8rzumQouvcrneur von Orleans,Blvis , Lodlin und Cbarlrcs, ob es gleichsonst was ungewöhnliches ist, daß lente, die vom krieg nicht herge-kommen seyn, gouvcrncmcns bekommen. An. i z8; aber ward ergar zum Cantzler von Franckreich erhoben. Ob nun wohl der Kö-nig anfänglich ein grosses vertrauen zu diesem xli-Mei- trug, so än-derte stch doch solches, als dieLigistischen unruhen auszudrechenbegunten. Denn, weil der König den Cantzler für einen anhängervon demGuisischen hanß hielt,gad er ihm an. 1^88 seinen abschied,und Chiverny begab sich auf eines seiner land-güter, allwo er in derstille lebte, und keine paclhey erwählte. Nachdem aber Heinrich I Vzur Crone gekommen war, bericff er den Cantzler, wegen den vielenUnordnungen, die im Königlichen Rath eingerisscn, an. 1590 wie-der nach Hof, da dann Chiverny auch alfobald alles von neuem inguten stand setzte, und theilsPurch sein beyspiel, theils durch seinzureden, die meisten alten Räthe wieder herbey brachte. Er hattehernach viel theil an der eroberung von Chartres , an der übergabvon Paris , und einrichtung des regiments nach deren erfolg, wieauch andern wichtigen dingen,die bis an. 1599 nnterHeinrichs IVregierung vorgiengen.Denn in diesem jähr starb er auf einem seinerland-güt'er, dahin er zum zeit - vertreib gerecht war, und zwar auseigner schuld, weil er einen bruch, den er lang gehabt, und der sichdamals, als feine gutsch aufcincm gepflügten ackcr- selb im spatzie-rensabren alfo hart umgewendet wurde, baß sich sein leib zu sehr er-schütterte, auf einmal befftlg verschlimmert, verhalten, bis er nichtmehr zu heilen war. Er hinterließ ; söhne, Hcnricum, Grafen vonCbivcrnv, in dessen kindern dieses hauß ausgegangen; Philippum,Bischoffvon Chartres, der an. >620 verstorben ; und Ludovicuin,der keine erbe» nachgelassen. Er ist ein mann von gründlichem ver.stand, grossem siech, »nd sonderbarer treu in semen Verrichtungen,neuen gesalzen und gefährlichen änderungen sehr zuwider, sonst ge-gen iederman freundlich und leutselig gewesen. Im übrigen mcrcktman an ihm, daß er nicht den gröstcn muth gehabt, weil er selbst inleinen m-mo.rcs von sich gestehet,daß er es immer mit drn ksvarirenund sonderlich mit denen gehalten, die zu seiner zeit in Franckreichsäst allen wichtigen begebenheiten drn ausschlag gaben. Insonder-heit ist er sehr an der schönen Gabrielle cl'Etrees aehanqen, zumalda er ungeacht seines alters mit einer ihrer nahen verwandlinnm,
hur hus
der -le Sourdis, in liebe lag. Aus seinen angezogenres blickt viel Hochmuth hervor, und melden auch sonst die aMck'schreibet von ihm, daß er sich auf seine Verrichtungen nicht««!sondern auch auf seinen Grafenstand und auf seine Muvcrn -2Viel zu gut gethan. N-XEr.
ttt. *
^urault cle l'Hospital, (sihe MichaelHurau!t/<ic l'L°.
fpital. ^
^urepoix/ eiiUändlein in i-i-cke krsnce, so fast gM «dwsüdlichen feite der Seine ligt, wo die orter Melun, Cvrbeil, 1, -?»
Alals rc. sind. Bisweilen wird die landschafft umManteherumdarunter begriffen. -s» cl«m Moire u»
repvix. *
HVR.H8 > sind gewisse so genannte 7 7 grosse steine in der En-gelländischen Provintz Cornwall , da einer soweit von dem andernist, als der andere. Sie sind vermuthlich entweder zu sieges-Mmoder gräntz-steinen aufgerichtet worden. Wiewol die gemeine sWdabin gehet, daß es in einen solchen stein verwandelte menschen nw
ren, welche an einem ,onntage das in Cornwall übliche spiel,
Engclländisch i-lurung genannt, getrieben.
Igürnle/ Hörnte/ ein berg im Zürich -gebieth oberhalb Fischgpthal gelegen. Nicht weit darvon hat die Roß ihren Ursprung.
IIOIxOX8.einNord-Americanisches volck iiiCauadavderNeu«Franckreich, welches anfänglich sehr wild war, nunmehro aber derFrantzosen freund worden ist. Sie begraben ihre todten cerperHaussen - weise, und pflegen sich nicht nach ihren vätern zu nennen.Darneben sind sie überaus sehr zum diebstahl geneigt, so gar,daß ßrnur den füssen eben so gut als mtt den Händen stehlen können. Ihreweider tragen einige Hals-geschmeide und arm-bänder, ihre Wensind der andern cmwohner in Canada gleich, r«« M.
orb. /e L-r/e , L«,«.
ep-c.
^urtado/ (Thoinas^ ein oiencus r-gulsriz aus demMinm-tcn-orden. Er war von Toledo aus Spanien gebürtig, lehm z„Rom,zu Alcala und Salamanca , und starb 1659. Er hat geschrie-ben, -eto!ur,i>iiu,i> lUll-rtlum litzrur 6; lle conZrur tuiicnrzriMe «-LicliLli. ; rclolmivnum morsllucri lle lrcrL tibrozn.
loluiioiicr cle unico mrrczrio, welchen letzterii rrsstLc er widttdÄThcophili Raynaudi krLätrr lle rio pci pelicm schrieb, welcherihn« aber durch einen vorlreflichen crErc antwortete.
bibl. trtich. clc icripc. tec. 17.
z^urtadovon Mendoza, (sihe Mendoza.)
^rusai oder Ehusai / war einer von Davids getreuesten die-nern, und lebte a». zc>c>;. Als er von deS Absaloms auffuhr Nach-richt erhalten, kam er mit zerrissenen kleidern zum Könige David,und hatte erde auf sein Haupt gesrreuct. David jagte hierauf: daßer ihm einen grossen dienst thu» würde, wenn er zu seinem söhn Asalom hmgienge,und sich stellte, als ob er seine parthey hielte, unterdiesem vorwande aber ihn ausforschete, und des Ahüophels dosenanschlägcn sich widersetzte.Diesem gehorchte Cbusai alfobald, glcngnach Jerusalem , Milnmrte sich bey Absirlom, hielt ihn, wie er beor-dert war, zurück, daß er seinem vater nicht nachiagetc, und Als-dann dem Könige alles zu wissen, was vorgieng. - §<"»- c. lg-H?.
I. 9 anr. c. 8.9,10. IV-xo/eü. zn. VI. zso; o.; <Sc6.
!vl. 5009.
^usan/(He»ricus)ci,i Teutscher Rechts-gelchrter, war an.izz; zuEysenach gcbohrcn.Als er ein wenig schreiben und lestnge-lcrnet,wurde er nachBergen in Norwegen zu der Handlung gethan;Allein weil daselbst diejenigen, so sich zu der Handlung begeben, na-cknch in die scc gelassen,und weü ste wieder heraus gezogen,bis aufsblut geschlagen werden,so gar,daß mancher darüber sterben muß, s-wurde auch dieses wasscr-spicl, wie sie es nennen,an ihm vollbracht.Als er aber das blutige hembde seiner mutier nach baust schickte,wurde er wieder zurück berußen und den studien gewicdmet. Nach«dem er zuWitlenberg an.izz; Mclanchlhonem gehöret,wendeteecsich von dar nach Ingolstabt. Hierauf gieng er nach Bourges inFranckreich, und ferner nach Padua , woselbst er mit einem WkNfiedcr befallen wurde; bey seiner rückkehr hielt er sich eine Mauzzu Speyer auf, und trieb daselbst die Er wurde hierauf anden Mecklenburgischen Hof bcruffen, da er sich denn bald zu SM-rin, bald zu Wrsmar aushielt, auch verschiedene GesandMlMnach Franckreich, vornemlrch nach Engclland und an dem Kayla-lichen Hof ablegte. Letzljch wurde er bey dem Hertzog Johanne.»'bcrto von Mecklenburg Cantzler. Weil er aber allzusehr mit ge-schäfften überladen >vurde, danckte er daselbst ab, und wurdecus und^ont'ulcnc zli Lüneburg , allwo erden 9bec. i;87 starb. ^
(dslcnllLslum pLr^ccuum. llclic. vic-
^uß/ ( Johannes) war aus cinemdorfc,Hussenitz genannt,
geringen eltern den i jul. an. gebohren. Nachdem erkunU^.ncncr auf schulen gelegt, studirte er anfänglich zuer aber keine lcbens-mitlel hatte, nahm ihn ein umffiior zuf^muio an, und wird vorgegeben, daß, als er einsten die hlstom vS. Laurentio gelesen, er einen versuch thun wolle», ob er mMche marter ausstehen könte,und eine glüendc kohle an jeinm ic -ghalten, da es ihm aber gar empfindlich gewesen, lolwe weGivfen,nnd seine schwachhcit beweinet habe- Er legte sich ant« s ,auf die pliliosopkic, erlernte auch die Hebräische spräche, udie p-cres fleißig. Hieraufwurde er an. rsyl L-cc^ur-^an. ^und an. 1400 Prediger bey der kirche BetblehemN ^Er machte sich hierbey durch seine beredMkeck und