Cs wahrere; tagelang; den ersten und letzten grenz es gantz krau-ng zu,I)a lle oes Hyacinthi tod beweinten. Sie speiseten ohnekrän-tze / a„en kern bwv, sondern mirzugemüse, jungen nach Asche keinirev/ nahmen auch sonst nichts vor, was man bey dergleichen festenuin. opfern pflegte. Den andern tag aber gierig es desto lustiger zu,da sage man überall schauspieie, die knaben spielten auf cytharn,man ritt aus schonen Pferden auf dem schauplatz herum, dasfrauenzimmer ließ steh in wohl geputzten fenjften auf das cNsstruir,tragen, man opferte viel, und bat auch so gar das hauß-gestnde und
rer. OrLL. 6.
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chische Me Li, wehe/ auf der blume stunde. Die Lacedämonierpflegten ihm zu ehren ern gewiß nacht- fest, ttv-.cwrl>ir zenanr/, u
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ttrdOlün) «hü?»«»i-d-nm od«-m-u»
von wLyramln Carlen, war»
von germgem yerkommen, gelangte aber durch seine qcredrsmn^lLzu den höchsten regiments-stellen.''Nachdem A zu Amwchmsst
.^ ybreas/ ein berühmter Redner von Mnlasain Marien .
. waren 6 töchtern desErichthei, welcher geringem herkommen, .
dem Könige von Athen , Pandioni, Mccc6irte. Sie bekamen ihrenzunamen von einem ösrffe Hyacinthus genannt, allws sie sich, ih-rem vatenaude zum besten, opffern liessen. Denn das or^culumhatte ausgesaget, daß, wenn der König Erichtheus eine von seinentöchtern ovfterte, würden die Athenienser Eumolphum, den Kömg
halte
in der stadt fast so viel zu jagen, als EulhydeWus,welcher der mach-riML.war.Weii aber vieler gar tyranisch regierie,redete ibn
. ..... ...- ..,............ ^ ^ ^ . gar tyranisch regime,redete ihnHydre-
m Tyracien, überwinden- Darzu waren sie gleich alle mit einander as emjren dergestalt an: Du bist ein nothwendig übel unserer
.. - - - -- stsdt/mdem wtr mit dir nicht wohl leben/aber auch nicht
ohne dich. Als damals Labienus , der Caßti parthey hielte, sichzu LenParthern geschlagen,welche sich des kleinen Asiens bemächti-get hatten,und sich der Parther General nennte, sagte Hybreasüberlaut: und ich wolle/daß man mich derCarierGeneralnennte;Allem weil er sich nicht sattsam mLimcnieen konte,gieug erar nach Mnlasa wieder riirü,^. „16
willig, und wolle keine der andern dißfaüs weichen, dahero liessenob hch alle ü für ihr Vaterland aufopffern Sie werden deswegenneosk ihrem vater unter die zahl der gottheiten gesetzet, und in de-sonderm verstände die jungsrauen genennet,wei! sie als jungsrau-en starven. Ihre eigentliche namen waren: Protogenia,Pandora,Prooris, Creusa, Orithya und Cbthoma. Einige sagen, daß nureine oder zwey von ihnen geopffert worden.
,8.hyacinthus/ ein berühmter Dominicaner aus Pol«, oderbttbnehr Schlesien. Er war an. n8; zu Kanth , einem städllein inSchlesien,; meileu von Breßlau (und mchlvon Steinau aus Po-len , wie Lecmd. Alberti vermeinet)aus dem alten Hause der Grafenvon Odrovas gebobren, aus welchem viel vornehme lente im Kö-nigreich Polen entsprossen. Sein alM- vater war Saioius vonOdrovas, welcher die Tartar» zum öftrem geschlagen, und Polen davon befreyet hat. Sein groß varer führete gleichen namen, wel-cher sich auch wider andere feinde der kröne gar wohl brauche» las-sen. Weil selbiger die Graschafft Konske erhielte, wurde er nach-mals Salvius von Konske genennet. Er hinterließ r Ander, unterweichen der älteste Eustachius dieses Hyacinthi vater war,der jün-gere aber, Ivo genannt, wurde Bischoff zu Cracau . Hyacinthus,nachdem er seine ikulllr hststlbst, wie auch zu Prag und Bononien,wob! geführer hatte, wandte sich zu seinem vetter, dem Bischoffzu Cracau, welcher ihm ein csr>onic->c in seiner Haupt-kirche gab,undrhlfan. 1217 mit sich nach Rom führete, woselbst er Oommicum,stmter des Prediger-ordens, fand. Hyacinthus ergriff in seinem ?4jähr die rcwiuAo.i, stlbigen orden'anzunehmen, und that durchPabstliche ckllpenUcion seine p'oLLon innert 6 Monaten, damit erdesto eher wieder in Polen zurück kehren möchte. Er nahm seinenweg durch Karndten, das Stifft Saltzburg, Steyermarck, Oester-reich , Mähren und Schlesien , ließ auch überall viel eiffer von sichspüren. Als er zu Cracau wieder anlangete, wurde er nicht änderstangesehen, als wurde er von dem Padst geschicket. Sein vetter,derBischoff, gab ihm ein hauß ein, worein er die kwvMo- aufnehmenkonte, auch die Arche der heiligen Dreyeinigkeit nebst einem platz,woraufer ein kiosterbauen ließ. Nachdem dieser convcm gestifftetwar, wandte sich Hyacinthus nach Norden, um daselbst den Hey-den das evangelium zu predigen. Er gierig durch Massovien unddas Königliche Preussen, von dar durch Pommern in Schweden ,Dänemarck, Norwegen und Schottland,und stjfftete anverjchieve-mn orten viel klösier seines ordens. Nach diesem that er eine reisenach Constantinvpel, und von darin Moskau , brachte auch vielHeyden zu dem Christlichen glauben. Dieser glückliche svrtaanggab ihm gelegenheit, ein prächtiges conv-nr seines ordens inKiowzu stissten, allein die Tartarn eroberten diese stadt mit stürm. Alsselbige aber einziehen wollen, nahm Hyacinthus dienebst einem Marien-büde, welches von alabaster war, und ergriffnebst seinen ordens-brüderndie flucht nachdem stadt-thore, sonachPolen zugehet. Da er nun daselbst kein schiff fand, um damit überden Dnieper zu jetzen, soll er über solchen fluß aufdem waffer ge-gangen seyn, nicht anders als auf der erden ; seine ordcns-bruDeraber sollen auf dem meß-gewand gefahren seyn, welches sie ohneemtzige gefayr an das uftr gebracht. Hyacinthus setzte jeine reisebis nach Cracau fort, allwo er 2jähr blieb. Nachmals gieng er mdie Tartarcv, und bekehrte viel daselbst ; ja er gieng so gar bis mIndien . AIs er wieder zurücke kam, starb er zu Cracau,den iü aug.an. 12; 7. Er wird wegen seinen grossen wundernttMLumLnirgW ge-nannt. Es haben auch viel Könige von Polen seine c3nu»,ll»r,onverlanget, bis endlich Pabst Clemens VIII an. i?y4 sein gedacht-niß aus den 16 aug. zu ftyren verordnet. Sein bruder war der hei-lige Ceslaus,gleichfalls ein Dominicaner zu Breßlau.
/chnzles ci-6. vomin. 6ü vir. clar. or6. k-LMc. s L»A^r-
«»> r. z. 11. 27 §. II. 6c Lilck. crullit. io-
6ign. c. 6.
Hyacinthus / ein sohu Amyclei, Fürst zu Amyclä in Pelopon-ncso, wurde zugleich von Apollo und Zephyrus gelieber. Die -we-tt» geben vor,daß, als einsten Apollo sich mit ihme m werffung deslliiki, ( so eine flache runde scheide, welche man grad in die höhewerffen muste) zur iust übte, habe Zephyrusausneyddcn6,lcu>»des Hyacinthi nüt solcher heffligkeit zurück aufdesten Haupt getrie-ben, daß er alsobald davon gestorben. W-e sich nun Apollo sehrdarüber bCtl.'ÄLt, Äst habe die ihn wiederum zu trösten/ dasblut deS jungen Priimen in eine blume seines namens verwandelt,welche eine purpur-farbe hat. Sie wollen auch, daß zum angeden-cken der von Apollo über solchen tod geführten wehklag, die Grie-
nach Rhodisgmd von dar nach Mylasa wieder zurück, als Labienusdas kleinere Anen verlassen halte. s^--. Ho». vo>z§c 6' n^i,e.
ein fest, welches man zu Argisbey eingang des monats »---ms-, der Telesillä zu ehren feyerte/alswelche, da der Lacedämonier König Cleomenes die stadt belagerthatte, das frauemvolck c»mmr„6>rte, und dieselbe tapffer llefenss-r-te. Die weider zogen alsdenn manns-Ander, die männer aberweiber-kleider an, und man vpfferte der Veneri oder l-u»«.
/»«< in OrLcis teriscL.k^/oÄM 6c ttitis Or«e. z I. ;
Hyde / eine vornehme familie in Engelland, welche von langenzeiten her in der Provintz Cheöhire in gutem ansehen sich befunden.Derjenige, so dieselbe am meisten empor gebracht, ist Eduard Hy-de gewesen, welcher zu der würde eines Gras en von Clarendon undeines Cantzters von Engclland gestiegen. Seine merckwürdige i-rssind in einem absonderlichen ar'licul zusehen. Was seine Ander undnachkommenschafft anlanget, so hat er mit Francisca,einer tochrer,und zuletzt eintzigeu erbin des Baronets Thomä Ailesbury, weicherbey dem'Könige Carolo I die stelle eines Requ-lenmeisters bekleidethatte, 4 söhne und r töchtern gezeugt, nemlich(i)Henricum, seinenNachfolger in der würde eines Grafen von Clarendon,von welchemunden; (s) Laurentium, Grafen von Rochester, von dem gleich»falls unden; (P Eduardum, welcher in dem mittlern tempel zuLonben sich aufdie rechtsgelehrsamkejt legte, und unverheyrathetstarb; (4) Jacobum, welcher einsmals, da er den König Iaco-bum ll, damahligen Hertzog von Iork, nach Schottland begleitete,aufder see verunglückte; (;)Annam, mit welcher der ietztgedach-teHertzog von Hort sich vermählte, und4Printzen wie auch;Printzeßinnen zeugte, welche insgesamt in ihrer kindheit stürben ,ausgenommen Maria und Anna, deren die erste eine gemahlin desKönigs WilhelmiHI, die andere aber dessen Nachfolgerin aufdemEnglischen thron wurde; ihrer beyder mutler, die Hertzogi» vortWork, nachdem sie vorher sich zu der Catholischen religion beken-net,starb den ;i mertz an. 1671, in dem ?4jahr ihres alters, undbekam ihr begräbniß z tage hernach in Henrici VII capclle zuWestmünster. (6) Franciscam, welche einen Lissuire in Here»fordshire , namens Thomam Keigtley von Hartingsforddury,heyrathete.
Der älteste söhn Henricus erbte an. 1674, nach feines Vaterstode den titul eines Grafen von Clarendon, und empfieng von demKönige Jacobs II, gleich in dem ersten jähr seiner regierung, diewürde eines geheimen Sttgel-bcwahrers, ward auch bald hernachals Lord Lieutenant, oder vicc-König, nach Irrland geschickt. Al-lein weil er daselbst den absichtenderjenigen,welche den WachsthumderCatholischen religion wüntschtcn, sich allzu eysrig widersetzte, samuste er nicht nur bald wieder von daiuien zurück kommen,sondernauch die siege! von sich gebe.Er starb an. 1709, nachdem er zweymalvermählt gewesen (1) mit Theodosia, der dritten tochter Arthuri,Lords Cape!; (2) mit Flora, einer tochter und eintzigeu erbin desLiguire. Wilhelm Backhouses von Swallowfield, und einer Witt-we des Baronets, Wilhelm Backhouse. Mit der letzter« hatte erkein And, mit der erstem aber einen eintzigeu sohnEduardum, wel-cher ihm, nachdem er vorher Lord Cornbury geheißen, in der wurdeeines Grafen von Clarendon lucceMte- Es vermahlte sich derselbemit Catbariua, einer tochter Henrici, Lords Obrien, ältesten sohnsund erben Henrici,Grafen von Tbomond. Die Ander, so er mit ihrgezeugt, sind -) Eduard, Lord Clisto» und Cornbury: 2) Cathcm->na, welche nach ihrer matter tode, das absonderliche recht einerBaroneßin von Cliston erbte, und an. -?°8 in dem iS iahr yreSalters ledig starb; worauf solches recht auf oberwehnttn ihrenbruder fiel; z) Theodosia.
Laurentius Hyde, des Lord-Cantzlers Eduard, andrer söhn,stund in gar sonderbaren gnaden bey dem Komge Carolo II. An.166c war er einer von den vier ocpmirten des unter-hausts,welcheder Universität zu Orsord für die an dem KonigeCarolo I erwiesenetreue 5oic,i.i-c-r danckeu muste», bey welcher gelegenheit man ihnr,,m voÄorc suris erklärte. An. 1678 ward er nach Holland an denPrintzen von Oralsten gesendet, um demselben die fortsetzung deskriegs wider Franckrejch zu rathen. In eben demselben zahr ward
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