Band 
Zweyter Theil
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!bn"dasDar!a^^il?ci>!er absonderlichen »cl-lc-L mit unter die-?^n aussck,liesiüna von allen öffentlichen ehren-amternSÄL ^ A«n di-s-- ---m-dw ftme

kn^nMuna vor ihn, und machte lhn den 24 avril an. 168 l zumvi^Äafen Hyde von Kennelworth, wie auch Mn Baron vonMolton Basset, den 29 nov. an. ;682 zum Grafen von Rochester,und den A aug! an. 1684 zum Lord Präsidenten seines gehe.mdenHkatbs Der König Iacobus II gab ihm den 16 sehr. an. dasmn?ei'nesGroß-schatzmeisters/ und nicht lange hernach den Ritter-orden des hosenlxmdes. Als er aber sich angelegen seyn ließ, zu ver-hindern , daß nicht an statt seines bruders, des Grafen von Claren-don, derGrafvon Tyrconnel Lord-Lieutenant von Irrland werdenmöchte, auch sich weigerte, zu der Catholischen religion M treten,iiel er einiaer Massen in des letzt besagtenKomgs ungnade,und muste

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aen indessen weil ihm dagegen eine lahrliche pe»6on von 5000pfund sterlings angewiesen ward, so ließ er nachmals von ^acoboII sich nach Holland schicken , und that daielbn vor dessen "nc-elldso viel, als meinem vermögen war. An. i 6y i den l mart. nahmihn der König Wilhelmus III unter seine geheunde Rache auf, undden 12 dec. an-1700 erklärte ihn derstlbezumLor^Licutenomt vonIrrland- Mit Henrietta, der funfftcn tochter Richard» Boyk,Grafen von Burlington und Cork , zeugte er nur einen söhn, Hen-ricum, Lord Hvde, und 4 töchtern, nemlich (i) ^tnnam, vermahltan Jacobum Butler, Hertzog von Ormond; (2) Henrietram,vermählt an Jacobum, Grafen von Dalkeith, ältesten söhn Ha-cobi, Hcrtzogs von Monmoulb ; (;) Marlam, vermählt an §ran-ciscum, Lord Conivay; (4) Catharinam. Der lobn, Hcnr>cus,heyratbete Iohannam, eine tochterdes Ritters Wilhelm, Levi,01,Gower, welche ihm 5 töchtern gebohrcn 1) Henricttam ; 2) An-nam, welche an. 17--9 starbIohannam; 4)Calharmam und

Cbarlottam. 0/ 7, p -ü- , ;>6. 77^/7», iicip cc,

LuZIizli. llikocy p. rüy, 46». Liss. vvl.

^yde/ ( Eduard ) Cantzler von Engelland , und ein groß-vaterder 2 Englischen Königinnen Manä II und Ännä. Sein vaterHieß gleichfallsEduard, und worein Ritter, wohnhafft in Cheshire .In seiner jugend lluöirte er zu Londen in dem so genannten Klivielernte die rechtsgelehrsainkeic, und als er hernach einen abson-derlichen eyfer vor das Ereil- des Königs Caroli I sehen ließ,machte ihn derselbe nicht nur zum Cantzler von seinem LxcK-guer,sondern auch endlich zu einem seiner geheimen Räthen. Der KönigLarolus II schickte ihn in währendem seinem exllio . mit dem -Nr.Ecr seines -imd^M>ll-urs, in die Spanische Niederlande . Einigezeit hernach gab er ihm das amt eines Staats-s-E^,,, und letzt-lich erhub er ihn zu der Cantzler-würde. In allen diesen bedienun-gen erwieß er sich so verständig, so redlich und so unverdrossen, daßietztgedachter König, »ach seiner Wiedereinsetzung aufden Engli-schen thron, ihn in der würde eines Cantzlers von Engelland bestä-tigte , auch den ; nov. an. 1660 zum Baron Hyde von Hyndon inWiltshire , und den logpr- an. 1661 zum vicc-Grafe» CornburyinOrfordshire,ingleichen zum Grasen von Clarendon, machte. DieVermählung seiner tochter, Annä, an des Königs bruder,Jacobum,Hertzog vo»Vork, vermehrte sein ansehen gar sehr,und seine sonder-bare geschickltchkeit brachte zuwege, daß Carolus II eine geraumezeit seinen rathschlägen am meisten folgte. Allein dieser vorzug er-weckte bey vielengrossen einen neidwieder ihn,und bey einem amt,wie das seinige war (insonderheit bey der damahligen bcschaffen-heit des Englischen Hofes ) kunte es uninüglich seinen feinde» a»allerhand scheinbaren beschuldigungen wider ihn fehlen. Den 10jul. an. i66; übergab Georg Digby, Grafvon Bristol, dem ober-hause desParlaments sehr viel articuls wider stine pcrson.Es wur-den aber dieselbe, mit Zuziehung der Ober-Richter desKönigreichs,den 14 jul. vor unzulänglich zu anstellung eines peinlichen proc-lidrerkläret. Wiewohl er nun solcher gestalt in seinen vorigen würdenblieb, so hatten doch die vorbesagte vorwürffe bey vielen gar »ach-theilige iinpr-lston-s von «hm hinterlassen, und bey dem Königeselbst verringerte sich allgemach die vorige gcwogcnheit gegen ihn.Danncnhero, als man wegen den vielen unglücks-fällen,womit derEnglischestaat in den jähren iS66 und 1667 heimgesucht worden,vor rathsam hielt, einen oder den andern grossen dimill-r dem Un-willen des volcks gleichsam aufznopffercn, war sich desto weniger zuverwundern,daß seine feinde gelcqcnhcit fanden,mit grösser»,Nach-druck an seinem untergange zu arbeite». Zu solchen, ende wurdenden 6 nov. an. 1667 aufsneue viel articuls wieder ihn indem unter-hause des Parlaments eingegeben, und selbige 6 tage hernach indem „amen der Gemeinen von Engelland, dem ober.hause ordent-lich vorgetragen. Die Haupt-puncte solcher und der zu erst erwehn-ten anklage gierigen dahin ,) daß er den, Könige gerathen, sich inden stand zu jetzen, eine willkührliche gemalt zu -x-rciren; 2) daßer durch allerhand reden und Handlungen den König bey seinenUnterthanen m den verdacht zu bringen gesucht, als öd es derselbe»n seinem hertzen mit der Römischen kirche hielte; z) daß er sichftlbst in den crell.c eines sonderbaren Patrons der Englischen kirchezu ictzen getrachtet, und dennoch den Römischen Hof, wie auch dieGngliiche , in unterschiedenen begebcnheiten mehr flat-

tltt, als es einem Protestanten zugekommen; 4) daß erden schäd-lichen Verkaufs des jee-haffens Duynkirchen an den König vonFranckreich zu erst auf die bahn gebracht und befördern hclffcn:E, Vermittlung der heyratb zwischen dem König und der

"Arsche,, vicht die gehörige Vorsichtigkeit gebraucht,auch dabey hauptsächlich auf seines schwieger-sohns -'-»«sss- ge-

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gen sich bemühet; 7) daß er mit desKönigs feinden u^

liehe corrcssonllemxen gepflogen; 8) baß er in vielen andern stückmwider des Komgs und des Vaterlandes bestes gerathen und ^delt,u. s. w. Ungeachtet das ober-hauß;i,nlichwohlvvribn °net war,, so sahe er doch vorher, daß jeine feinde die ober-baÄhalten wurden, und beschloß demnach, sich bey zeiten änderst wohinzu rcririren. Er ließ aber ein schreiben an die sämtliche ksm nonEngelland zurück, wonnnen er mit grossem Nachdruck ausdiewi,der ihn vorgebrachte beschuldigungen antwortete. Doch den ,'dec. war dieses schreiben, aufdes Parlaments Verordnung, dureddes henckers Hand verbrannt, und den 18 dec. verglichen stch bcrdHäuser, wiewol nicht ohne viel wiedersprechen, wegen einert»»so nachgehends die Königliche bestätig»»« erhielt, vermöge deren eraller seiner ämler verlustig seyn, und auf seine gantze lebens zeit dasReich meiden solle. Indem dieses wieder ihn vörgieng, hatte ersich nach Frankreich gewendet, allwo er die stadt Mvntpelier mseinem aussenthalt erwählte, endlich aber zu Reuen in derNorma^die den 19 dec. an. 1674 daS zeitliche gesegnete. Von seiner nach-kommenschafft ist der vorhergehende articul zu sehen. JnwähMdem seinem Wohlstände hat er, aufbefehl des Königs CarvliII,die Historie der zuletzt vorher gegangenen rebcllion geschrieben, undnach seinem tobe ist eine geschieht seiner zeiten , und vornemlichseines Miiiilteni, herausgekommen, welche er in währendem sei-nem exilio zusammen getragen; So wohl das eine, als das andre,wird durchgehends sehr hoch geschätzt. K-ip wLnxini, tMmxp 269. p. 161. lie t-r/L.

Hyde/ (Thomas) ein hochgelehrter, und sonderlich in denMorgenländischen sprachen treflich erfahrener Engelländer, wardzu Billingsley »,,Shropshirean. iü;6 von Ralph, einem Predigergcbohren. Schon in seiner jugend thäte er so grosse proZr-Nn, daßman etwas ungemelnes von ihm verholte; wcßlwcgen erauch beyVerfertigung der Englischen Po-Zioicorum von Walton zu hülffge-zogen wurde, wie er sich dann in cm-ewon des Arabischen, Syri-schen , Persischen ö-c. gebrauchen liesse, und dcn pcn:LicucKuw i-cr-licum so wohl in Persische ciiLsZÄcrcs übersetzt, als auch mit eimLateinischen Übersetzung begäbet. Er verstünde aber nicht nur He-bräisch, Arabisch ü-c. sondern auch das allePersische undMedische,uiid konle dergleichen schriften lesen, die ausser ihme niemand inEuropa konnte-^ Das Chinesische hat er von einem gebohrnenChineser, Schin Focung, ( welchen die Jesuiten mit steh ausChina gebracht, da er etwa, ;o jähr hatte, und in der ChincstschenMerkur sonderlich wohl geübt, auch der Lateinischen sprach Nichtuuerfabrenwäre,) crlchrnet. Erwürbe in dascolleZiumk-zi.

zu Oxford als ein mit-glied rccipi-rt, und an. ,66zr>I,orUccgsj,iz der Bodlejanischen biblioilicc. Er promovlrte nichtnur zu erst in kUgiidrum . sondern auch hernach in v°ü°.rcm 1'licologiL , und wurde in gedachtem Oxford prolsssai der He-bräischen, und hernach auch der Arabischen sprach; wcirers an.1678 ä-cwllisconus zu Gloccster und an. ,697 cznomcurzuOktdrd.Seine heraus gegebene schrifften sind : OrsioZu! nivüo-K.

jrnce in toi.; VTitznlL longir. öc Iztiiull. llellrruw bxLrum ex obldivL-tioncUlujzi, Lcißlli ex perr. in l.sc. vcriL Üc commeiitLr. jlluflrZtLMg;-ebrLliLm kcn ?crirol Orcliok i,LolLw,oder Lormou^pbiZMilLateill-

übersetzuiig und anmerekungen, in 4; i>ZÜLkus lu-li- on-w-li.

um in 8 ; st>ito-iL jiüligion. vcrerum pertsrum ; p^ittolL ss mcnium

L 9on<len,tzur ?inenliun>, bey E-Berhartst <le pontlerikm öc mens.äic.Er starb an. ,70; in einem hoben alter, und hat nicht alles, waser von Morgenländischen i-srstäten zu publicieren vorhalte, dergelehrten well commumcicren kosten; und von diese» ungedrualciisehr conllclcr^blen wercken,könnte eine grosse lllle gemacht werden.

eine schlang in dem morast Lerna in PeloponW.Sie wird von dcnPoclen init zo Häuptern vorgestellet,von welchen,so eines abgehauen worden, viel andere an dessen stelle wicdcrnnihervor gekommen. Doch sagen sie, daß Hercules, als er stWzntödlen geschickt worden, sie endlich umgebracht, indem er, so bald ereine» kopff abgehauen, gleich feuer daran gemacht, und dadnecyverhindert hat, daß keine neuen nachgewachsen. Die 4llwn°m>ha-ben ein gestir» daraus gemacht.02,,,/. lw. 9 mcrsm. ü-F-m-ltw».

IDt OfhIOIILss, von u-dw^LguL, und^>rnichts anders als eine waffer-orgcl,dergleichen bey den alten Mbius erfunden, hat. Sie bestund aus vielen pfciffe», die im wMstunden, doch jede in gewisser lliilaux, „nd wenn das wafler erMwurde, gab sie einen schönen klang von sich;A»cin diese wWlMist nach der zeit verlohren gangen. ll- rcb. llcpcra. r,r>/c

HH)K0kIR.I8'I?I.'I'L>sihc^c!U^ii undH^OKOklssOKIsswon ück^, -gu-, und-->, k-w.zu Athen ei» fest, darinnen man die betrauerte, die im smBluvio umkommen. Zu Aegina hielt man ein fest gleiches nnmdem äpoiiin, zu ehren im mvnat Oclplunio, wobeyallcrhM wstreite angestellet wurden. 74/0/-^.

Ä^drusa / oder iMos, eine Gricchische insul unter V»

tianischer botmäßigkeit, welche einen brunnen liat,v>p.^nannt, dessen wasser sich nicht mit dem wein vernnjchen >!>!!'

. oder gesundheit /eineheydnischegötti'','«

vor des Aesculapii tochter, von einigen aber vor deßen 0.ausgegeben worden. Ihre brüder werden Machaon und rrius, ihreschwcstcr aber Iason von dcmGriechijchcn wori»-- >heilett/genennct- o-xz-. >» li>mn. x-nM. w)lb.

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