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. Tyginus/ ein AtheniensischerpKüofopkM, welcher Telophoroin dem Römischen Bißthum Lcc-Mrte. Er war derjenige/ welcherdie weyhung der kirchen und den gebrauch der vaihen bey der tauffeinführte. Der Bischoff zu Smyrnch Polytarpus, wurde von ihm«rllimret» rie luCcept. inkLnr. ex ds^riimo.
^i^Zinus / ein berühmter QrLMmscicuz. des Kaysers Augusirfteygelassener, und des Ovidii sehr guter freund/ war/ wie einigewollen, aus Spanien/ ober/ wie andere sagen/ von Alexandrien ge-bürtig. Er hat verschiedenes geschrieben, worunter sein üb» Lsbu-Isriun und xoetieon -ttronom-cum. Ein anderer dieses namens hakIi!-rum ßiowmicuii, iive <le limikidu, conttitusnllis, auch sonderlichein bAch a- cLttkLmetstmn« - worüber Schelms sehr gelehrt com-Mnurt hat, geschrieben.kÄLr-irr- vm. i.Lr. *
^PIas/rn-o<lsmLnriz söhn. Die fabel meldet, daß er von den ge-lehrtenNymphen eines gewissen brunens,woselbst er vorHerculem,dessen Lvorit er war, Wasser holen wolle,entführet worden.Als nunHercules mit den Argonauten in die insul Colchis gezogen, soll erin Mysten eine zeitlang still gelegen, und aufHylam gewarket,ihnsuch in dem wald gerussen haben,welches ein sehr starckes ecko vonstch gegeben. Lrgcrn. I.
wctsrp.
eine gewisse art von kbilolopdiz bey den alten In-dianern. Sie wurden von den Griechen also benennet, weil sie stch,damit sie ihren gedancken desto besser nachhängen möchten, vonder geseüschafft aller menschen entzogen, und in dicken Wäldern auf-zuhalten pflegten. cis teSis pkiloHmk.
war der Hochzeit-Gott bey den Römern, wel-cher als ein jüngling vorgebildet ward , der einen krantz von aller-hand blumen und Majoran auf dem kopff, in der rechten Hand einefackel, und in der lincken einen schleyer oder kvpff-becke hatte. Werer sey, oder wo es herkomme, daß man seiner bey Hochzeiten ge-druckt, davon sind vielerlei) Meinungen, davon wirnur die beydenwahrscheinlichsten anführen wollen. Einige sagen, es hätte einer,namens Hymenäus, die jungfrauen zu Athen im krieg von derfchändung bestehet, daher sie seiner gedachten: andere aber haltendavor, sey ai-ieKo /tzoücs so viel als s/zs^s^, eicker-
!ey sinnes seyn/ sich wohl vertragen. Manruffte alss beyHochzeiten aus: rivmLNLL. lle sccism. 14°
tvrir. lleor. 4 p. lzr. l. 92Z-
Hymeneus/ ein keyer, so von 8. Paulo in den bann gethanworden» Er gab vor, daß die aufferstehung der todten allbereit ge-schehen sey. I.
.Hymettus/ ein berg in der Griechischen Provintz Achaja. Erist eine meile von Athen entfernet, und hat 7 bis 8 weilen im um-fang, die spitze oben wird weder bewohnet noch gebauet; wenn manaber gegen norden von oben herab steiget, findet man auf der feiteein kloster voll Lsioyers oder Griechischer Mönche, so Lyrmm. undvon den Türcken cosv-cbi genennet werden, und zwar dieses wegeneines schaf-kopffes, so daselbst an einem brunnen zu sehen ist. D.askloster allda ist wider gewohnheit des lattdes mit herrlichen gebun-den versehen. Es wird daselbst viel Honig gemacht, welches manzu CöNstantinopel sehr hoch hält, weil es nicht scharssist, Noch durstverursachet,wie andererHoniq.Solche gute rühret her von dem vieslen thymian und andern daselbst wachsenden süssen kräutern,Dieseskloster gibt dem Woywoden nur einen zeguin. Als Athen von Ma-homet ll an. 14z; eingenommen wurde, überreichte ihm der Abtdieses klosters die schlüssel im namen der stadt. Zu desseu vergel-tuug Mahsmet sein kloster von allen auflagen besteyete. Wie danngedachter zequinsso abgegeben werden muß, nur ein zeichen der umterthänigkeit ist. Ausser diesem sind noch § andere Griechische klö-ster auf diesem berg, aus welchen man vorzeiten macmor- steinebrach, so von den Atheniensern sehr hoch gehalten wurden, welcheauch glaubten, daß einige gold - ädern darinnen wären, weil sie ge-hört , daß einige grosse «messen daselbst etliche kleine gold-körnlein
Verwahrten. Ho» voysZs cktmlie.
Aypätä/ diehauyt'stabtinLhessaliett/fo beyden allen berühmtwar/nicht weit von dem berge Aem/ so in der aUenHistorie berühmtist/ weil die Aetolier ihre zuiaimnkünffle daselbst hielten,6vpatia/ von Alepanbrien/ des rküosi'bcomz lochtet / hattein der uiiiiowpkie also zugcnoiüen/ daß sie an wissenschafftalleich>-lo/opl.o- ihrer zeit übertraf. Der BischoffSynesius nennetesie seineMeisterin in der miiot'oMc/ und bezeugte ihro grossen reipe«. Auchwarihre lebens»art sehr wohl eingerichtet; dessen vhngeachtet mustesie eines erbärmlichen todes sterben; dann als sie mttOreste/ demLouverncui- von Alexandria / des dortigen Patriarchen Cvrtlll fetn-dc/in guter Vertraulichkeit stuhnde/nnd die unter diesem ober.hanptstehende geringere Geistliche auf diese gute vE -m argwohn faß-ten/ als verhetzte sie Oreflem noch mehr wider Cyrtllum/ griffensie bey ersehener gelegenhett zu einer so verzweifelten mache / daß siedieselbe nach vielen dreien Mißhandlungen endlich miß raserey mttsteinen oder scherben-stückem zu tod schmissen/ ja so gar den entstehten cörper in stücke zerrissen. CMillus hatte hieven wenrg ehr/wanttsolches durch seine oröre geschehen wäre; es wird aber ein gewisserPetrus / leser der kirchen / für den haupt-ursächer dieses tvds gehal-ten. Sie soll schön gewesen styn/unv bey Mdoro/emcM AioA-ozwar in der ehe/ doch jederzeit als eine mngftau/ gelebt haben. Ihrrod fallt ohngefehr in an. 4';. Sie hat einen commc-,r»-um über
Oiopk-arum ' Ornonew ^ttroliomicum und in LotucL ^pollonii ge-schrieben. cp. ir>, 80, 114. §oc». inil. ecci. I. ^ c. 5. Ärce//,. I.lchc. >6. §«r4^. pr^I. in Lucl. lle pllil- üc icient. MLivcm.
ttitkor. muiiücum pliiioio^iiLrum. *
6vvatius/Kaysers Anastasii vettcr/ ein berühmter General/hatte/so laus sein vetter lebte/grvssen theil an der regicrung. Nach
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de^zEm kaum e^ ^'kden th ron zu setzen / und wur.
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sprung ihrer gotier/ und die reise / so Avollo in selbwVllnvAan haben soll / beschrieben. Phcrenieus meldet / da^ sic von^den^^u- hergestamet/ und,ich mit Saturns nach deren niederla"ge dahtn begeben hätten. Die Römer suchenden Ursprung des na-mens ihres berges i^ann, den ; und wie Kell!
Lbdreviskor Melvtt/ sSsvll tiNks solchen liyperborei kochtek / Mit»amen Phalanta oder Pallanta / dahin gekommen seyn'/ a s Romerbauet worden / und Latinum von dem Hereule empfangen / auchdarauf dem berg von ihr» die benennung gelassen haben. Pinda.rus treibet mtt chrer religron das gesvorte/ wenn er meldet/ baßsledemApMm hakte csel.zn opffern pflegen / welcher sich dann deslachtns nicht enthalten können / wenn er derselben obren so schönausgeputzt gesehen. Allein Solinus erzchlet recht ernstlich^ daß siedem Apollrm Del,» ,hre ersten fruchte durch keusche jungfrauenubersandt hätten. Die Grrechen schickten ihnen im geaemheil grossegeschencke / um selbige dem Apollini zu bringen. Clauvianus de-Mercket / daß dem Apollini sonderlich die greissen ge-
Dtedmet gewesen. Durch das Hyperbvrifchc meer wird insgemein
den die berge verstanden / so anietzo die Stolp-bergr missen / undm der nördlichen gegend von Moscau gegen dem ausfluß der Obszu lrgen. Durch das Hyperbolische volck aber werden die leute littdem mttternächtlichen Sarmmien verstanden/ wie auch diejeni-gen/so nahe an den see-kusten wohnen. LroL s/c., gs
conl. Koo. t. 9. stscl,
Hypertdes/ ein rednervon Athen / des Plmomsund Jsocra.irs üNc.pu!. hatte auch theil an regierung der statt. Er widersetztesich den beyden Kontgen/Bhilippo undAlepandro N- sehrstarck/M er ihre steigende macht seinem VMterland für peemäici-rlichhielte ? er war dabey so gewissenhafft / daß er zu erner zeit die schön-sten xromcneii des Harpalt ausschlugc / als es aufLaredämonloßgehen solte / ob schon er gegen selbige nicht weniger feindselig gesin»nek war. Nach AlexandnN. rod und der Atheniensern durch An»ttpmer bey Cranon erlittenen blutigen niederlag / als dieser o-ne.rm über alles meister wurde / und sich Hyperides von deme wegen
te/ flöhe er in die insul Aeginam zu dem altar»iepki,w/ wurde a»der daselbst von einem / namens Archias/weggerissen/ und nachCormthus zu Antiparro geschlept / welcher ihm so gleich an die fohter schlagen Ueß / um also so wohl die geheimnissen der statt Athen /als dre seitherige scharffste feinde der Macedonier/ söihme bewußtwaren / auszupressen; sein helvemrnuth wäre aber hiebe» so groß /daß er um nichts verrathen zu können/ sich selbst die zunge abbiß/worauf sich auch Antipaler mtt seinem tod bemigen muste. m
A <je 10 Orsr. *
, der sonnen vater / oder wie andere wollen/ diesonne selbst / also genannt / weil sie über der erde gehet / von demGriechischen über/und e-"--> ich gehe. Diodorus macht ihn zu84mim bruder / und sagt/ daß er zuerst den tauff der sonne/ desMondes und der andern sterne beobachtet/ und die stunden unter»schieden habe.
^yperius/ (Andreas Gerhardus) war zu Wem in Flandern den i6 mahnn. i;n gebohren. Sein vater/ein allvoc-t, liesse ihnan verschiedenen orten studieren / und befahl / da er sterben solte /thne nach Paris zu schicken; er gieng auch an. r;r8 nach gcschlos«senem frieden dahin / und bliebe daselbst biß an. i;z;/ da er nebenden l'iieologicis auch ir>e<Zicinjsche iscUoaes besuchte/ Und / weil ersonderliche tust zu reisen hatte/alle jähr die; ersten monache/dakeine ieÄion-5 gehalten wurdcn/zu einem excur? anwendete. Er sahenun also fast gantzFranckrcich/und einen schönen strich vonJtalien/bald darauf auch das Nidere und Obere Leurschland. Nachdem erendlich wieder nach Hause gekommen/hatten seine freunde ohne seinwissen ein -liploms von dem Pabst erhalten / in welchem ihm auseiner gewissen Abtey daselbst reiche einkünffie angewiesen wurden;als ihm aber ver Ertz-Dischoss CarondeletUs Hiebey einigen Verdrußerweckte / begab er sich auf die reise nach Britannien / da er Caro-lum xisnkiculli, einen Grafen / angetroffen / der ihm ein freyes m.pencüum vermacht/ welches er 4 jähr genossen. An. 154° besuchte ekauf eben desselben Unkosten/ die -csa-mio zu Cambridge/lngletchem Oxford / Londen und Antwerpen / kam darauf nach Straßburg /und blieb eine zeitlang zu Marpurg / allwo er endlich auf Gerhar-dt Novivmagi recommenllLrion an dessen stelle gesetzet wurde. Beyseinem amt dachte er immer auf ein Mittel die kirche zu -Armiren»Da er nun 2; jähr nnd etliche monat auf der -Am-s Marpurgaelebrek/ verfiel er in eine kranckheit / daran er nach etlichen Wochenden i febr. an. i;S4 starb. Seine Missten sind a- rsc.one aum,;
MLleLics; rtierorics; sriktiw-rics ; tNgleichkM gcommr-cs; cosmogrs-pliica - oprics; süronomics; pyyNcs; ferner N>- rgrionc ttuciii1?!,eo!o-mci; 6- forwsnllis eoncioriibus ; cisLkeliloZo; lle ijUOii<ÜsnL ieSioneLc msciirski'onc sscr-irlim tirersrum ; lle csrsLtiell; 6s publica-r- psupe-tes beoeLesitiL r Nv tttis!-- ecclsLsktsis; cle -snjuKi«, wmillrorum c«-