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sicher eines baue«/ aber von so unmäßiger groye, daß man sie gantz!i»o gar nicht brauchen konce. Nachdem also der König JacobuSicuie schätz, kammcr erschöpffet halte, führte er dem alten gebrauchder sogenannten Wardship wieder ein , welcher darinnen bestund,baß die Könige die mitzung von der minderjährigen Ander gülerneinzogen, bis selbige erzogen worden. Ob nun wohl dtejcs demlande sehr beschwerlich war, so war doch der unterlbanen liede ge.gen diesen König so groß, baß sie dadurch sich nicht zum aufstandebewegen liessen. Er resolvirte sich hierauf zu einer rege m das ge»lobte land, um dadurch seine» gedanckcn nach für die fünde zu bris-sen , daß er wider seinen vater die Waffen geführet, wurde aberdurch den krieg daran gehinderl.Dmn nachdem berKaystr, die Ve»netianer nnd die Lchweitzer in eme HZue, wider Franckreich geiret«lei!, ,o schlug sich auch der König von Engciland zu ihnen, undsuchte seine prälensio» aufdie Normandie wieder hervor; der Kö'nig JacobuS aber wotte sich rmr keiner parlhey recht einlassen, war dieFraftnaber doch mehr zu der Frantzösifchen mcstmrct; ichickle dahero der gcl, die Graftn Lcnv^ de,mmck?n"o!' Schlei, , 1 ».Konigui Anna in Franckreich seine flotte zum geichencke, und die >.— ^ „e,lmcken, Hepburnaderbfich
Schottische clerissy, welche mit Frantzösijchem gelde bestochen wor»den, Hemühete sich ihn gantz und gar von der Eugcllänbischcn Par-they abzuziehen. Zu solchem ende wurde Forman», Bsschoff vonMnrray, in Engeilaiid gcschickct, eine zwietracht anzurichten, in.dem er ein gewisses sehr hoch sich delaussendeS vermächtmß for-dern loste, so der Printz Arihurus stincr schwester, ber Königmin Schottland , zugedacht. Allein Henricus Vlll speisete ihn mitgute» wone» ab, und wurde also sein vorhaben zu wasser. Mitt-lerweile verzog JacobuS, Graf von Arran , welcher als Admiralvon obbeineldler flotte für Fra»ctreich dahin abgcichickl worden,
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ter mann sey , so dann ihn vor der gefahr warneie, in welche ersich begeben würde, und all» seinen abschied nahm, jedoch zumpfände ferner neue gegen den König nnd das Vaterland, seine soh.ne und Vasallen hinter sich lieh. Der übrige Adel, als er sahe, bnßer dem semde an mannschaffl sehr ungleich war, erhielt endlich vondein Könige so viel, bah er feine armer vvrtheiihaffüg posiirte. I«aber die Engelländer solches mcrctten, richteten sie ihren marschso em, aiS wenn sie in Schottland einzufallen gejvnnen waren, ,o-gen also den Kömg Jacvbum von seinem pvsten hinweg, nnd fließenauf ihn zu Flvdenhstl. Die EngeUänder zertheilten sich m r ar-mem , deren jede den Schottländern fast gleich war. Ein cvrpovon diesen cvmmandtrte der Admiral Thomas Howard , EdwardHoward und Marmaduc cemsschle. das andere aber derMnnal,Graf von Surrey , Edward Stanley und Lord Dacres. Der Ah.rüg Jacohns führre das Haupt-corpo von den Schvltländern m,
imt flciß solange, bißdieFrantzvsen ihre schiffe wieder abgctackctthnlicu, da kam er erst zu Brest an, da bann das obgemelblc groll-schiff ebenfalls abgekackell und daselbst gelassen wurde. Jnzwnchcnwurde Robert Catt, der Ober. imsseäror von den milllerii grantzeum Schottland , von de» Engestäliben, bey einer gräntz-verlamm-lnng ermordet, welches baun nebst der >ache, die sich mit AndreaVarwn, einem derühmtell Schollländucheii See-Capltam zuge-trage», der gleichfalls gelobtet und sem schiff von Howard, demEnglischen Admirale, zur friedens-zeit weggenommen worden,eine vollkommene ruptur veranlaßte, sv, dag der Graf von Humem Engcllanb einfiel, und von bannen eine reiche beule zurück brach-te, aber auch zugleich eine grosse anzabl von seinen lculen durch li-stige austclluug einiger ichnap-hähne verlohr. Aa Molle aber derFrantzösische Abgcsirnble, beredete nebst der Elerisey ben KömgJacodnm dahin, daß er Engclland wegen obbeineldler Ursachen ei-nen krieg zu wasser und zu lande ankündigte, wojerne nicht Henri»cuo VlH die wider Franckreich und de» Hertzog von Geldernin Händen habende waffcn niederlegen würde. AIS Henrlcuü sichdarzu nicht verstehen wolle, brachte der Kömg JacobuS eine armerzusammen; allem, da er in der Arche zu Lmliglhquo in der vc,perwar, kam ein alter vcnerabler,mann mit einem dauer-tlelbe, undum den leib mit einem leinen gürlel dcgürtet, mitten durch daö ge-dränge des vvlckö zu ihm, und warnete ihn, baß er von seinem vor-haben abstehen, und sich der gcmemschaffl und des ralhS der we>.her cntschlagen möchte, oder iviist würde er nnd seine anhänger keinglück haben. Nachdem er dieses geredet, verschwand er, und wü-ste niemand wie und wohin, wie solches Buchananuö, welcherdiese gcschlchte von David Lmdsey gehöret, der selbst dabey zuge-gen gewejen, berichtet. Allein der Kömg letzte dessen ungeachtetInnen marsch weiter fort, ob er schon, wie andere melden, zu Jcd-dorvugh noch eme Warnung durch nn gefpensie bekommen, welchesin das gemach getrclien, wormnen er nul feinen Edelleute» ge-schmausn. Nachdem er in EngeUand gekommen, eroberte er dieschlösser Norhain, Werck, Etcl Ford, rc. mit stürm, und vcr»herrte die dabey gelegene laubsthasit. Allem nachdem er sich mdes Herrn von Ford grmahlm verliebet, die er gefangen bekommen,wurde er gantz uachläßlg m feinen geschäfften, lö baß seine armeeaus Mangel des provianlü nach und nach bestrickte, b»S letztlichnicht mehr als noch etliche wenige Edelleute nebst ihre» freundenund Unterthanen m dem lager übrig blichen, welche aber gleich-falls dlsgustirt waren.Dcr gröffeste theil nnhe lhin, daß er stme zeitnicht 10 vergebens zubrmgcn, sonder» vielmehr Bcrwick allaqni-rcn möchte, allem er hatte Am beliebe» darzu Unterdessen jorder-lcn sie dieEngellälidcr zu cmcr fehlachk aus,darüber hielte» sie triegs»rath, unb wurde von dem großen theile gcralhen, daß der Kömgwieder nach haust ziehen, »»b mit einer so geringen macht keineichlacht wagen möchte, dabey vorgebend, taß er Franckreich zugefallen alldercil genug gethan hätte. Wem der Frmitzöfssche Abge-sandle und die bestochene Hof-leute drangen imt ihrem widrigen ra-the durch , daß der Kömg stehen blieb. AIS die EngeUänder aufden desiinuiilen lag sich nicht eingestellet, ersuchte der Schotlländi»ehe Adel den Kömg abermals wiber nach haust zu marsch,rcn,weiler ,es amtz» mit ehre» thun könte, und sühne ihm zugleich zu ge.mulhe, baß die Engelländer mit liess verzögerten, weil sie wohlwüsten, daß stme armee endlich auseinander gehen würde, stün-be ihm aber dieser rath nicht an, so möchte er sich doch nur einerbenachbarten brücke bemächtigen, die er gar leicht mit seinen grossscn canonen bedecken, und al>o den Engelländcrn den paß über denfluß Till abschneidenköme. Anfalles ö,e,eS antwortete er: daß ernul de» Engelländer» fechten wolle, wenn sie auch gleich 100000mann starck wären. Dieses verdroß den Adel ziemlich; jedoch de-w.uhelc sich DuglaS, Graf von Augns, nochmaiS ihn zu crgrelffuiiqdes obgedachle» raths zu bereden, aber alles vergebens, gestaltlhne der Koulg m gwffcm zorne nach haust gehen hieß, »voferne ersieh surchlele. Dieses preßte dem alten Grafen einige thränen her»aus, welcher cenlich dem Kvmge zu gcmnthe führte, daß st», vo-rige» verhalten gnugsam der well offendahrct, baß er kem verzag»
mit dem Lothialttschen Adel in der restrve. Die Gordons schlügenbald der Engelländer stucken flügel, worauf Lenvxund Argyledurchjener glücklichen si-cceA angeftischcl , ihre glieber zertrennest«, undin grosse Unordnung gerielhen, welches dann nicht allein ihren,sondern auch fast der gantzen armee Untergang verursachst,wiewohl des Königs corpc, und Hepburiis brasste noch immer fortlapffcr fochlcn. Der streit währte biß in die nacht, da beyde ar-mem endlich auseinander giengen, und niemand wüste, wer densieg erhalte» hatte, so, daß der Lord H»me und feine leute, sv nvchgantz dahinten blieben, bey guter weile »nd bequemlichkeil die beu-le auflasen. Allein, da des andern morgens der EnqeliändischeLord Dacres mit einer parthcy ausgeschickt wurde, von dem sein.de kundschafft einzuziehen, und die Schoitländische arstlleric von al.ler mannschaffl verlassen antraff,machte er alsoforl mit grossen freu.den den sieg kund, daß er nemstch auf Engclländischcr seilen wäre.WaS den König Jacvbum betrifft, io melden die Engelländer,daß er m dem treffen geblieben sey. Allein die Scholständer, undsonderlich einer von innen dienern, von welchen es Buchanannserfahren, geben vor, daß er nach Ler flucht die Twede paffnel,und aufbes Lords Hume oräre gelobtet worden, welcher auch As-halben vor recht gestellcc, aber in crmangelung zulänglichen de-wclstü adsolvirt wurde. Das gemeine vvlck flallirle sich dann!, daßer »ach Jerusalem gezogen sey, um feine gelübde zu vollbringen,und zu stwer zelt schön wieder kommen würde. Die ScholMdcrvcrlohren zooo mann. Die zahl der gebliebenen Engelländer warjenen zwar gleich, bestund aber mcssleitthciis m gemeinen scha-len. Hingegen kam eine grosse menge von dem ScholtländiMiiAdel um, unter welchen Älexantcr ElPhinsion, der an gestalt, fia-lur und klcidung dem Könige sehr ähnlich war, und m der schlachkblieb, dessen cörpcr hernach gesunden und vor des Komgs seinenausgegeben ward. stritt,Loch,,«»,
»»»«» kstd. Lcvr.
niaÄacmu^mg in Schottland , war des vorigen O.
Erfolgte seinem vater an. isr, m sehr zarter swStaute nach des verstorbenen Königsdas^r^im, " iur Regcnlin vecordlietm. Es!var die,esaaben sich die Scholle» weiblicherheicichaffrunter,
wm Ü!. ^ weniger hcdeuckeii, solches zu ichi,
len, iömovi d>e darzu tüchtig waren, grosieii Mangel bol-
Aussigen innerlichen uiiciu,gleite», alSarOviele umgekommen waren. Mr^"ech ticles Mittel desio leichter ftiede mitED.^ 'v^.^uch aus die vorlchnffl dcr Regeiilin an ihren>uEngcland erfolgte. Es verfiel aberdas^ lchadliche lvalluugcii. Demi als die König»,DsiglaS vermählte, und dessen haust durch ttt>Englischeu bevliaub alle geivalt an sich zu ziehenreichte» l,ch >hme andere, darunter Alexander Hunstttr^ hicngcn sich heimlich an Franckreich, dr»».
^ Lass die Kömgin vermöge deS tcstaiiients, wegen an-
keryryralhuiig ,ncht mehr Regentui fern töiM,ch. dgzjJohamiStuarlen, Hertzog von Wanten,«»
^rrcn aus Königlichem gcblütc/die regieruug von deuStanden M-gerragen ward- Es hielt sich tcrlclbc m Fcaiickrciw aus allMcrwar erzogen worden, und wüste von bannen abgeholt werden, da-ycr ce> bann gcjchahc,daß der Frantzösische bot immer mchrgcieM.
sich,,, die Schoitiicheu fachen zu mengen. Mmos-icu denn dcr Kouig FnmcistuS den neuen i >« öko duldanfangsmt,^E uud vvlck auShaiss. Derselbe kam erst >m inn. an- »»/Millenveile aber wusle in Schottland memaub, wer koch oderkiiccey, und war deßwegen alles voller gewallchaligkeilei! raui'eiiS Ndmoroench Als er d«S rcgiiiieul mm aiiaetrctteu, fand er sich M'tvigl, bloß m,t sccmddcl, äugen zu stheu, und mit stcmddenchwiztlvoceu, weil er weder der spräche noch der Reichs- gcfichäM k»MAus den ralh derer, welchen er sich vertraute, solle den m.ncymstcn von den verschiedenen Partheyen in dem Königreiche >Mden kopffcn gegriffen werden, deowegcn die vmvillbelcmit Ihrem gcmahl nach Eugelaud flöhe. Sie wolle An ningkiiÄ-nig liiituchmcn. Allem der Vice-K.e mcrcklc den Handel,nndc»Wvemeldeu ihrer aussieht, und verordnete drey edle Schoten, die HOwechselü.lvcist st,»er erziehung annehmen sollen. Er zog an,
Franckreich, nachdem er etliche Regenten E die Mklemer adivescuhcir bestellet. Es war aber diese eulsernnng des A-^Ui Königen l>, Franckreich und Engeland adM'
o«, gestalt den» auch um dieselbe zeit die verwittivte KaniM Mk
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ihrem damahligen anderen gemahi wieder »ach SchdillO»- -