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ir?o in Bieinont eine laxe aufdiewaarcn, so von dar ui Savoyen verführt ivurdcn, zu legen. Dieses verdroß den Grafen von «2a«7 °ven, Äinademü VI . welcher der grüne zugenannl wurde- nichtivcnia, daß er auch deßwegen ssornmiilu, >05 in Premonl jchicke,vonwelcheuKcobusemeu hinrichten l.eß. Dieses machte den Grafenvollends erbittert, daß cr wider Iacovum zu selbe zog, ihn Wangen bekam, und leine besten platze eroberte, w, daß ,dreier unglucrlicheHerr, um feine freyheit wieder zu erlangen, des uberwmders begeh»ren thun muste, wvraufer den 17 may au. r;6s dieses zeitliche ge»segnete. hssk. clc t.Lvove.
Iacobus von Savoyen, Hertzog von Nemours und Genevois,^iLrouiz von 8. Sorlin rc. öouverneur von Dauphlna, Lwmiois, .Forests, Beaujolois und Auvergne. Er war des Hertzogs Philip»pi von Savoye» Nemours söhn, von Charlotte von Orleans geboh»ren den >2 oct. an i;; I, in der Abtei) Vanlnisant l» Champagne-Er verlohr seinen Vater, da er ein kind von r >ahren war. Seineuiutstr erzog ihn mit grosser sorgfalt, nnd führte ihn an. i;;6 mitsich nach Annccy in Savoyen , zu der zeit, als Komg HrancnciiS irein Hertzoqe Carole von Savoyen den krieg angekündigt halte, er»hielt also durch ihre klugheit und vor,ichtigkeil de„en guter. Ergieng lm i? fahr seines alcers an den Frantzolllchen Hof, ließ ,emelapffeckeit bey verschiedene» delagcrunge» und ichlachlen sehen,folgte König Henrico dem ll m Lothringen , und kam nachmahlsm Piemont. An. is?i warfcrstch in Metz , befand sich das >ahrdarausiil der schlackt bey Dourla»s,nnd nachmahls an., ;;4 in derbey Reim. An. 155; gieng er in Pieinonl, nni der bclagerinig Ul»pian beyzuwohnen, und stritte in einem besondern gcfcchte leibvierte gegen den Margqrafe» von Pcjcara und «eine geführten. Erselbst kam gegen be» Maragrasse» zu rennen, jedoch also , daß stebeyderseits ihrelantzcn, ohne einander schaben zuthun, zerbrachen-Er diente hieraus unter dein Heryogc von Gusse in Italien , wurdenachgehends General über die cavallerie, wohnte an. 1562 der ero»dcriinq von Bourqcs bey, wurde in Dauphins geschickt, allwo erVienne einnahm , nnd den Baron von Adrets jchlug. welchen crnachdeiii wieder aufdes Kömgs leite zog. Er befand sich au. 1 ?66bey der versanimlnng der Alande zn,Monlins, und trug an..1567 beyder gefährlichen glicht des Königs von Mconznach Pa»nü, auf welcher er den vorzug commündirtc, viel zu erbaltung derKöniglichen Person bey. Noch m eben diesem jähre befand er sichin der schlackt bey 8. Denis, diente hernach eunge zeit unter desHertzogs von Anjon armce, unb commandirtc an. izöy ein eigencor,>o. den snccurs zu verwehren, welcher den Hugenotten ausDeutschland zugeführt ward, den er aber nicht hindern kuntc, wor»aufer sich wegen der gicht -die ihn grausam plagte, von Hofe weg be»gab, und, ausser, daß er au. 1574 auf eine kui tze zeit wieder am ho»fe gemessn, sein leben vollend zu Auecy chidrachte, allwo er sich, weilsslii gantzer leib durch die kranckhcit verderbt war, die zeit mit al»Icrhand curicusen wissensshafftcn, sonderlich der natur-kündigung,Mahlerey , blldkauermnd bauckunst vertrieb, und an. i;8e dem;jun. verstarb. Er halte vormahls an Franciscam von Rohan dieehe versprochen, begehrte aber solche nicht zu halten, und, wiewohldas Navarrische kauß sehr darauf drang, ward eS doch, weil ste re»formirt war, unter Carol: IX regieruug dabui vermittelt, daß crdeii proceß gegen sie gewann und von seinem versprechen loß ward,darauf er sich mit Annen von Este, Francssci des Hertzogs von G»i»se wilbe, vermählte, von welcher er 2 löhne Carolum und Henri,cum hinterließ. Er war ein tapffercr, kluger, großmüthiger, hößl»cher und gelehrter Herr, immassen er verschiedene sprachen rede-te , und sowohl iu gebundener als liugcbundencr rede mit grosserfertigtest zu schreiben wüste. In seinen umgcn und gesunden iah»ren war er einer der schönsten Herren,einer zeit und in ritterlichenÜbungen ungemem geschickt gewesen, hatte aber auch ziemlich un.ordentlich gelebt, und sich sonderlich in der liebe dergestalt über,nomme», daß cr gantzc 20 ,ahr durch die gicht davor bl'isscn müs.seil. ssranc. r. (E.'/iE,, hilf.
cle ^svoyc.
Iacobus von Savoyen, Grafvon Romont, Baron von Baue,war des Hertzogs von savoyen Ludovici iinigster söhn, von Annavon Cvvcrn. Sein valer gab ihm sein leib.gedmge zu O.uicrs, den26 febr. an. 1460. Er war behertzt und tapsser,aber dardcy zornig,nnd ein feind des friedens. Carolum ^uclacein.ocn letzten Hertzogvvn Burgund , liebte er überaus hefftig, und diente ihm wider Ludo»vicum IX, König in Frauckreich. Er wurde an. 147 z i» dem srie»den eingeschlossen, genoß aber sslbigen nicht lange, und zwar wegenfolgender begebenheit: Ein Schwätzer führte durch das land Vaureinen mit schafssellen beladenen wagen , und wurde daselbst übeltractirt, welches er der Endgcnosscnschafft klagte. Darauf begehr»ten die Schwcitzer latisfackion, welche ihnen aber der Grafvon Ro.mvut nicht geben wolle und dahero ergriffen ste beyderseits dieManen. Der Hertzog von Burgund schlug steh zu seiner parthey,wurde aber in den 2 berühmte» treffen bey Grandson und Moratan. 1476 geschlagen, und indem dritten vor Nancy vcrlobre cr gardas leben. Nach dieses Hertzogs todc hielt steh Iacobus von Sa»veyen an den Hertzog Maximilian»,» von Oesterreich und nach.mchlige» Kahler, welcher ihn zum Ritter des güldenen vlicsses,und hernach zu einem der vornehmsten Rärde bey ssinen, söhnePhilippe machte. Diesem leistete Iacobus bey der helagcrung vvn
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Terouane, und an. 1479 in der Wacht bey GmieMbumste. An. -48- würbe er .int,n den fraeden eingcsEund starb den ;c> jan.an. .486 1» der Pssardie in demT,-Ham. inem.2.
Iacobus von Bourbon!. Graf von Marche und Ponch, 7 ,
Herr von Montalgu, Eonbe - Carenci und (.omieE von ^reich. Er war Hertzog Ludwigs von Bourbvn dritter svlmMaria von Hemiegau. Er begleitete den Hertzog Iohanncm v,nNormandie, jo nachmahts Komg wurde, in Bretagne , und bc 2sich an. i ;4ü in der jchiacht be» Creci, wo er auch verwundet umde, und nahm hierauf Komg Carolum ll von Navarra in am»Er erhielt an. i;s4»ach beS Carol, von Spamen lobe die steile !„es conneisbis von Frauckreich, üderüeß aber selbige KualtewVI. Grafen von Brienne und Hertzvqe vvn Athen wieder brwurde i» der schlacht bey Pomcrs gefangen, befand sich nag,Bretignischcn sriedenv-lractacen in ber schlacht bey Brianais, vbnfern Lvon, allwo cr euilge wunden empsteng, woran er de» c Mau. i;ür verstarb, und wurde sei» leichuam in der Iacobmer-kiche daselbst begraben. Er vermahlte sich an. 1;;; urst Johaumnvon 8. Paul, Hugoms von Challillou, genannt von 8. Paulchmnvon Leuse, Eonbe und Carency. rc. ältesten tochler und erdin, «welcher er Petrum gezcugct, der nebst seinem vater in der schla«.bey Brignais umkam; Iohannem, Grafen ste >L Marche; Ig.covum, von welchem die Herren von Preaur herstamme», vondem hernach ; und Iohannam,Ludwigs, Vicomie von Beaunm!in Manie gemahlm.i^'^^ssu- l.? Kist.^nu!.
Iacobus von Bourbon, 1 1 Graf äs iu Marche undCas,kch,c.Er war des Iohamus söhn von Calharinavon Vendome, und desJacob, 1 enckel. Er begleitete a». 1; yü Iohannem von Burgund,Hertzog von Revers in Hungarn, wurde aber in der schlM beyNicopolis gefangen. Im folgenden jähre, nachdem er sich nuigroffcin gelbe raiitzionicel, kam er zurücke in Franckreich, und erhieltdie stelle eines ober-EämmererS. Er nahn» hieraufdieMtheudesHauses Burgund wider die von Orlcans an, belagerst Pustel i„Beansse, allwo er aber gefangen genommen wurde, und nicht cher,als nach dem an. 1412 geschlossenen frieden wieder loß kam. tzcvermählte sich au. 1406 um Äealnr von Navarra , Lurch IIIzüngstcr rochier, von Eleonore, von Eastilieiyund hinterließ von selbi-ger eine mitzige tochler Eleonoraui von Bourbon, Bernhards vmArmagnae, Grasen von Parblac,gemahlu>. Nach deren tobe ver.chlichle er sich an 141z zum ander» mahle nist Johanna II , Aiilgiii vo» Neapolls und Sicilien, Gräsin vv» Provence,rc . Ladis.lai, genauiil des großmüthigen und stcghafften schwester. ErnMhierauf de» lltui eines Kömgs an, wurde aber von gcdachicr seinergeinahliii gar übel gehalten , dergestalt, baß sie ihn gar in das ge»fäugmß werffen ließ. Wanncnhero er sich aus Verdruß wieder zu-rücke in Frauckreich begab , den Fraiiciscaucr.ordcn zu VssaMannahm, und darinnen den 24 sspi. an. 14)8 verstarb. ösi-o-zW».
Iacobus von Bourbon, Herr von Argies, Preaur rc Obmschcncke i» Frauckreich, Iacobi, Grafen cle lr Marche, dritter söhn.Er wohnest an. i ;?7 der ecoderung von Ardrcs bey, uud folgte an-i;8r Könlg Earolo dem Vl in Flandern . Nach diesem befand crsich bcy den rillcr-spiclen. welche an. izüWey heimführn»., dermgln Iiadclla gehalten wurden Der König gab ihm hierauf diestelle eines Okersschencken, cr starb aber an. 1417. Von seiner ge.mahlin Margarethe,, Frauen von Prcaux, haue cr Ludwigen mBourbo», welcher a». 14,5 i» der schleicht bey Acuicourt innkam;Petnim, der das gelchlechte fortsetzte; Jaeodum, von dem so fort,Carolum , ^>cssch.econe.m von Sens"; Iohalinem, welcherillNgverstarb; und Marien», jo ihrer drüber crdm war.
kitk. gonsal.
Iacobus von Bourbon, Baron von Thu«, rc. Er «Jacob,, Herrn von Argies söhn,und wurde anfänglich zu dcm geili»iichen stände gewiedmet, erhielt auch einige geistliche beueficieu, m«dem cr Schatzmeister der heiligen capelle von Pariß, Dechant m8. Marti» ;» Tours, und /ssc'histmsonus von Srus wurdc.^ Erverließ aber hicrausan. 14,7 den geistliche» stand, imd vermMcsich mit Johanna von Momaivu, Iohanms Hcml von Marcoul'sts, GroßaieistcrS von Frauckreich tochler. Nach deren au. Iroerfolgten, lobe wurde er en, Eölestuier, in dem klostcr Ainbrrh lv >»dem walde von Orleans gelegen. Au. 1422 begab er sich m 'M,veuce, um die klöster ssuv g ordcns zu vuiriren. E»ugc zeit d»r»auf wurde cr em Frauciibauer; jedoch als er bald darauf W
Italien, woselbst er steh ziim aiideru mahl vermählet hatte,
rück gckchrcl, warde er umgebracht. sseW- uuum M-
NLskus PI O iiustlc> pollik nsgligsve stivinq conlil.
^crcobus, Graf von Murray in Schottland . Er wurde Iiis.gemei» der Issicw vou 8. Andrews genaiiM- weil er die Pnorcy lel.biger kirche ,n Schottland haue. Er war der Königin Mona«Schottland uatürllcher druder, und erbtest an. i;ü7voineloW.r MGrafsshafft Murray. Der König Iacobus V machte ihn amaiiß'steh a». 15 ;c> zum Vice Kü.und schickte ihn an die grantzen, ummdem Grafen von Northumbcrland zu lrackiren; alteiiy wm jie,»mst einander üdercm kommen kimstü, lief alles fruchurf ^Er wurde hieraufnebst andern in Frauckreich gelchicss, umwWeiner gemahliu vordem König zu tractireu; allein wen >ie m»i>jatlfam insiruirec waren, wolle es auch nicht vonÄlach des Kömgs Iacobi V tobe blieb Mureay m g"tc>'EMAIs aber die Königin Maria sich niit dem Grass» 1
zum drstlenmahl vermählest, verlangte sie zwar von il)l!i, caj, er !
ihre ssite trete», und diese Vermählung billigen solle; "Ur>ndarzu nicht zu bringen war,machte er nebst andern cmeuiunirmwider den Äothwch brachte es auch endlich dahin, baß I"'