Band 
Zweyter Theil
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-Paddus verwaltete das Hohcpriestcrliche amt ohngefchr ic> >ahr,woraufOnias der erste dieses namens ihm folgte. snmi.

4. 21 . ciiron. cle L. O. l. 8 c-45-

'Jade/ ein kleiner stuß in der Grafschafft Oldenburg, weichn:z biß 4 Teutsche meüen von seinem Ursprünge, bey einem borst,gleichfals Jade genannt, einen ziemlich grossen Meerbusen formt«ret- Derselbe gehet in die Nordsee hinein, und hat zur rechten er»ve landschafft, welche davon das Butjadiger« oder Bnbjadinger»land hcist.

"Jadera/siehe Zara.

. soll, nach Joseph! bericht, der Name des zu Jerobeam gesandten Propheten seyn, welcher sich von einem falschen Prophe»teu betrügen ließ, und dahero von einem löwen umgebracht wurde,t. 8 . c.

^ael/ Hebers des Keniters weid, welche iin jähr der weit 2740dem Sissera, der von des Jabin armee General war, einen nagelin den schlaf hinein schlug, nachdem selbiger von den Jsraeliten ei»ne Niederlage erlitten, und darauf zu ihrer Hütte seine zufluchl ge»lwmme,> hatte, um e,n wenig darinnen zu ruhen. ^c. 4. siehe Sissera.

^ägenreuter/ eine alte Adeliche familie in Oesterreich , so nun»mehreren Frcyhcrrlicheu oharsÄer erlanget hak. Deren ordenl»liehe stamm« reihe sänget Bucelinus an. mc> mit Johanne an.Von dessen nachkomme» fforirle Siegmuud aufPernau an-1460,und ward ein groß-vater Hanß Liegmmid Jägcnreutcrö von Per«nau zu Wcrna und Pcuerbach im lande ob der Enß, von dessen soh«nen ist WolffEbrenreich an. iüi;als KaystriicherObristerwerstor»bc»z Wolff Hector und Wolss Christoph haben ihren stamm fort»gepsiantzet. Des letzten iüugcrer söhn, Hans, Adam, Freyherr zuPcrnau Püllmg, rc. starb an. 1686 im 80 sichre seines alterü zu Re»genspurg, und hinterließ eine» söhn Christoph Adam. ak-

nen-ratel ckiekez Aotcblccsirr.

sHägermeister-aint/ des heil. Röm. Reichs. Zu vieler cliarxegebe» sieh so wohl die Hergoge von Würtcmbcrg als auch die Chur »surften von Saelsten an. 'Jene wegen der Grasschafft Aurach, vonwelcher doch nicht erwiesen, daß es dcs Reichs Jagerincistcr- amt,als vielmehr der Schwäbischen Hertzoge gcivcscn. Wie sich dennfindet < daß diese dergleichen ämler an ihrem dose gehabt, und batHcrtzog Conradin von Schwaben Graf Eberharden I von Wär«lemberg mit dem Marschall. amt in Schwaben belehnet, (siedewürtcmderg und Aurach.) Die Churfürsten von Sachsen abergründen ihr recht darauf, daß Kayscr Carl der >V Churfürst Rudol»phen zu Sachsen an. izzc> dieses amt zu verwalten gegeben. «^0soll auch gedachter Kanser Car! I V solches Obcr-Jägcrmcister.amtDen Landgrafen zu Thüringe» und Marckgrasen zu Meisseu Bai»thasarn/Ludwigen und Wilhelmengebrndcri, an. i;;c>zu Bubißinden nächsten dicnstag nach ValenS.tag verliehen haben. Daher»auch MarggrafFriedrich der strenge solches crb»aml an. izzüzuMetz bey solennem Rcichs.tagc samt dem Grafen von Schwach»bürg in gcgenwart dcs KayserS verrichtet,und ein groß wild schwem,wie auch einen Hirsch erleget. Welches priviiossum auch an. 1661am 28 aug. von dein Kayjer Churssirst Johann Georg dem andernwieder erneuert worden. ?. 1. p. 2;?. Jve./cr

rbeÄir. j,r«lens. I. 4. s. ,0. 6. Ik.,

sJäcterudorff/ lat. OsrnoviL, ein Fürstentbum in Obcr-Schlc»ficn aissden Mährische» und Böhmischen grantzcn, so vor das klein-ste in Schlesien gehalten wird. Es geboren dazu die 2 Weichbilderund stäbte Jägern! orff, und Ldb« oder Lübschütz, sinnt cllabe» sie«ckeu und adclichcn Rittcrsttzen. Die stadt Iackkriidorff ist dieHaupt «stadt, liegt am siiisse Ovva, 4 weile» von Ralibor, hat einschloß, worauf vorzeiten dieHertzogc rcsidirel, lind war chinalszieinlich bevestigt. Anfangs regirtcn über dieses Fürstenthnm zu-gleich die Hertzoge in Ober-.Schlesien zu Teichen, welche von Ula»dislao II hcrstammten. Hernach als eine theilung unter ihnen vor.gieng, so blieb Jägcrnborff bey dein Fürstenthnm Ralibor, und be.kam hieraus von dieser linie eigne Hertzoge, von welchen es durchhevrathuiig der Printzcßi» Barbara, Hcrtzogö Nicolai V tochler,an. ,47; an die Freyherren von Schellenberg gelangte. Als aberLiest an. i,ü erbloß abgiengcn, fiel es an die cron Böhmen als einverklagtes lebn, und wurde au.izr; George Marggrafvon Bran-denburg damit belehnet. Nachdem auch dessen söhn George Fric»brich ohne erben an.-üo; verstürbe, bekam es der ChurfürstJoa»chimusFridcricuS zu Brandenburg , der es seinem Printzen Jo.hann Georgen überliesse, welchen aber, weil er m der Böhmischen Unruhe des Churfürsten Fridcrici V zu Pfaltz vartbc» ergriffen, derKayser an. >ür, in die acht erklärte, lwb Jägcrnborff dem Für»stcn von Lichtcnstcni gab , welche es noch b,s; ckaro besitzen. DieprätcnsioN/stBrandendiirg daranfgcbabrchal es gegen den Schwic«busischeu kreiß im Glogauischen Fürstenchun, an. iü 8 s, diesen abernach der zeit vor eine summa geltes an den Kauser wieder abge.trclten. Lileiioorawi. c. 7 tz. 64. bicbles. cbron. 1o-

kogrLph. 8 ilcsi

'(Zägersburg, ein schönes lust.und jagd.schloß, nebst einenlvier« guten, in der Grafich äfft Catzenclcnbogen, 2 meilen vordem Landgrafen daselbst gehörig. Der Landgraf Ludvvicus V h-r es erbauet. ttöllön p. <2. l°s.

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Iägersburg / ein KöniglichSeeland.

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Dänisches schloß auf der ich

Iagersburg/ein altesjagd-chäuß in der Neumarck Branden,bürg, an einer ste und grossem wnlde.

^ilHgerspreiß / ein Königlich Dänisches lust.schioß, aufder in«

Aägiftorff/ siehe Iegenstorff.

Jsaen / lat. (Mmnii m, Lienns, Oninffix, eine grosse undne stadt in Andalusien, zwischen Ubeda und Alcala Real am 2 eFrio, an dem fuß eines berges, y oder 10 weilen von Gra 2Nahe dabey liegt cm schloß auf einem berge. Der Kön^FMdmand lkl von Callilien riß an. 124; diese stadt aus dccMaimHanden, und richtete daselbst ein Bißthum an, welches „nier d nErtz-Bischoffvon Toledo stehet. Es giebt daselbst schone klösterm»Archen, darinnen man unler andern das schweiß.tuch Christi-ei.get, welches er der Vervnicä mir seinem eingedruckten bilde Mhiiiterlassen haben. Allein es wird dergleichen schweißtuch bekauwter Massen noch an mehr anderen orten mit eben dem vorgeben vor.gezeiget, und die gelehrte beyder religionen, haben längst «je.sei,, daß Veromca ,elbst zur zeit Christi gar kein weibs-name <me>sen, sonderen erst hernach bey anlaß solcher vorgebenden adbildmades Heylands aufkommen, aus denen wörtercn ve,-L icon, d§«wahre bild / zusammen geschmolssn, und sodann allgemach vonungeschickte» leute» ziemlich einfältig und lächerlich zu dem »ameneines wcides, welchem der Herr Christus sei» eigentliches cormo-Käc sollte verehret haben, wäre gemachet worden. Vor diesemmag Jae» ein Königreich gewesen seyn, daher es die Könige mSvanien noch jetzv in ihrem litul führen. An. 1712 ist es durchem erdbeben sehr beschädiget worden,kultoris. bilkonL clel Keinc, cketzacn.

relscion ckel obisssclo clevren. ciclicerstel'

;<- 6 , *

^Zaser-el-Scadek/ der sechste Calif, Mahomets nackstlaerunter der freie der Persianer oder Schiais. Er verordnetes daßwenn einer von den Jüde», Christen oder Heydniicben götzendic-ncrn ein Mabometaner würde, derselbe alle gütce seiner sannste zurigen haben ivlte, dergcualt, daß er seinem vater ober imitiernicht mehr davon geden durffte, als was er aus gutem willen thu»wolle. Daher kam es, daß viel Armcnianer, Gcorgiaim midandere in Persien lebende Christe» »,» schnöben gewinjis Wille»,die Mahomclanische rcligion annahmen. vo^e st-

L-Me.

^affa/ lat. lopps- eine stadt im gelobten lande an dem Mi!!lellänbiichen meerc, 24 meilen von Jerusalem . Viel stnbeuleversichern, daß es eine von den ältesten städlen in der weil sey, ge,stall ste ihren »amen von Japhel, des Noa söhn, bekomme», welleher noch etliche jähr vor der lüiidsiulh dcn gründ darzu gelegcl ha»bcn soll. Sie hat einen sehr begucmc» Hasen, welcher am »ach.sie» bey Jerusalem lieget, woselbst die schisse, welche Haarn Siiig zu 'Tyro, Salomom zuschickte, ihr holtz und ihre malinMllnc ausluden. Allhicr trat auch der Prophet Jouas in das schiff,alS er nach Tarscn in Cilieien segeln wolle, und ihrer viel hallen da,vor, daß er auch mcht weil von hier durch dc» walisisch imedliMaus land gespien worden. Die cmwohucr diests oris, welche d,cfalsche» göller der Sidonicr andclelc», wnrdcii ron Petra zumChristenthum bekehret, welcher auch allhicr die Tabäa wiederniiilebendig machte, und das gcsichte von den lbicrc» halle. JudasMaccabälis zerstörte diesen out, wie auch hernach der Kaystr D>tilS. Nachdem die ungläubigen das heilige land erobert, r»M<teu sie alle sec-.häscn, um die Christen davon aiiszuschlieffcn.WiiiGottfried von Bouillon , der erste König von Jerusalem, svili«ficirte das castel zn Jaffa aufs neue, und legte eure bestMig dar«ei». Die Saracenen lhatcn unterschiedliche starckeansallcalifdie«te stadt, aber alles vergeblich, biß sie endlich Saladiniis an. 118Scmbckam und tcmolirte. Nachgchcnds ließ König RichardI mEugcUaud , und nach ihm Ludövieus lX König von Frauekrcich,an. > 252 beydes die statt und fcstliiig wiederum gantz neu aliftaiicu.Allem da er wieder zurück m Frauckrcich gekommen, ciMR ßran. > 2Ü8 der Cgvrr„che Sultan . Nach der zeit haben die Dir«ckeu sich deren bemächtiget, und lolche »1 den schlechten und elende»stand gebracht, wonnnen sie itzo ist. Was ihre geistliche regienuiganlanget, so halle ste vor zeilen einen Ertz.Bsschvss, sv imlcr dc»Palriarcbc» von Jerusalein gehörte. Dein weltlichen regniMnach stund sie uulcr gewissen Grafen, welcher lilul zugleich mil terstatt verlohreu gegangen. Anitzo dcstchcc dieser ori aus eiiugeiischlcchleu Häusern, und cincm klcuicii sorl mita thürmen, jo N»Oeme siemerne mauer zusaiiimcii gcfüget sind, und von einige» L»r>ckii, und Arabern vor be» Bassa von Gaza , in dessen gewan m >!l,bewachet werden. Die alten getaute sind bcrmasscn cingMMund ruiiilrel, daß man nicht mehr weiß, wo 8. Pclri capclle, n»gerbcrs Simconis oder der Tabaa hauß gestanden. DiessM»«'me, so nach Jerusalem reist», lande» mehreiithcils be» Jaffam.

c/,rbeLie. cerrL iänAa?. bittoria reZiu -

so>)w!Mni. vog aZe lle ls rerre ümue. noi. or .

ane.

^affaitapatam, ein den Holländern unterworM^ All

docy wohlbewohmes Königreich,' an der nördlichen kulle mtischen iustil Ceylon. Es erstrecket sich in die länge aus 6 , ui dk "-lc aber auf z Teutsche meilen, und wird'in 4 landsthasstew iiu > -Velllgamme, Tcnnamarachc, Wabdemarach und ^,Halle eingetheilet. Der gross stuf,, welcher sich durch r M ^-das mccr crgcust, macht es zu rincr haibuisiil. Dle hauchiac