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ges und den bergen, welche dieses Königreich von Lahor scheiden.Calsm ist gleichfals eine gute stadt in dieser landschafftoelcr. Inä. orienr. ^
Iambis, eine Indianische stadt und Königreich/ aufberin»sul Sumarra , ist wegen der Handlung berühmt.
Ismbttchus, ein Babylonier, lebte in den, andern lecuio umter Antoninl kbilosoph, regierung, und beschrieb die Historie vonRhodts und Simontdä liebes»hanbeln. Er rühmte sich der zaube»rey.
Iamdlichus / ein Platonischer klülolopkus, in dem 4kecuMweicherm Cdaleide, einer stadt in Syrien , gebohren, undPorphy'rii schüler war. Sie waren beyderseits vortreffliche kkülolopkü.wle»wohl man sie der magie beschuldigen wolle. Iamblichus florirteunter der söhne Constantini b 4 a§ni, und unter Julian, des abtrün»nigen regierung, welcher letztere drey driefe an ihn schrieb,die nochvorhanden sind. Er hat unterschiedliche wercke versertiget, als dasleben Pythagora und Alypii, nebst einigen orscionibu-, worinnener die leute zu dem Kuäio plüiosopkico ermähnet,rc. Ludolphus Ku»sterus hat an. 1707 von ihm virsirckMsZor« mit gelehrten anmer»ckunqen heraus gegeben. Eunapius hat sein leben beschrieben.Manfindet auch noch von einem andern Iamblicho Nachricht, der vonApamea aus Syrien gebürtig gewesen seyn, und sich unter ber re«gterung Valentis vergifftet haben soll. coä. 94.
kick. cles Lmpereurz Lec.
"James / (Thomas) ein berühmter Englischer ämiguariur und^beologuz, ist in dem l6 Lc. aufder insul Wiaht gebohren, undan. 159; 80cm- Lollegü nov> zu Oxfurt worden, daselbst er auchden Lmäum delsMerii, und hernach an. 1614 den VEorst inIdeolog, A angenommen. Er ward der erste kibliorkecsriui Loäle-MNU-! , und hernach 8ubäecsnus zu Wells. Sein gröstes vergnü»gen bestund in lesung aller msnuicripkorum, wie er bann hierin»sehr glücklich war, und gar genau die falschen suekores und vrt vondenen warhafften wußte zu unterscheiden. AIs er ein Mitglied derconvocatwn zu zelten Paroli i gewesen, that er den verschlag, essollen alle lvl8. der altvättern, die so wohl in privat als öffentlichenbibliothecken befindlich, genau durchsucht werden, um die verfallschungen der Papistischen editionen an das heitere tagliechtzu briu»gen. Er starb im aug. an. 1629, seines alters ;8 jähr. Von ihmhat man : Lclogs Oxomo - Lsncsbrig, oder Larslo^. lVlsnuscripc.Lellum kapsle: Loncoräsnri« 88. kscrurn. Inäex lillror. proüi-bizor. 8pec>r»en corruprelsrum koncillc. ^ msnuäaÄion rc, Oivi-nir/ u. a. M. kkiv-F univ. Oxon. 8upplem. ro ). Lollier Oiüion. *
Iamestown/ so genannt von dem Könige in Engelland, Ja»robo t, ist die vornehmste stadt in Vlrginien, an dein flusse Pow»hatan gelegen, nicht weit von dessen einfall in die nvrd.see. Siewurde von den Engelländern um das jähr 1607 erbauet-
Iamestown , eine stadt in der Inländischen Grafschafft Le«Lrim in der Provintz Connaught , also genannt von Jacvbo I- wellcher sie erbauen lassen. Sie liegt an dem gusse Shannon, und istmit guten mauren umgeben. Allen, zu des Königs Caroli I zeitensind deren gebäude in den damaligen kriegs.troubien mchrentheilsruiniret worden«
Iamets / lat. 6emmacmn, eine kleine stadt in Lothringen beyden Luxenburgischen gräntzen, an einem kleinen flusse zwischenMontmedi/Damvilliers/Stenai und Longulc gelegen, und der crvnFranckreich gehörig. L.eilebekck>reik>ur>g van l.orliriogen,
Juni na/ siehe Lueg.
Iamnia oder Jabnia/ ein stechafen;o Meilen von Jerusa»lem, und ohngefehr 6 südwerts von Joppe. Die einwohner diesesvrts, welche Syrer waren, hatten emstenS vor,die Jüden zu ermor.den, gleichwie die zu Joppe gethan hatten. Allein Judas Mac»cabaus überfiel sie bey der nacht, verbrannte alle ihre schiffe in demHafen, so daß man die flamme davon zu Jerusalem sehen kunte,und kam also ihrer verrätherey zuvor. Der König von Juda Ustasrmmrte die mauren dieses vrts; und Judas Maccabäus schlug da»bey eine Arabische armce. r e- 2 26.1 4,
iv> i2 Ackscc. n. nvl. orb. sne. >ib.
csp. i;.
Janconia, ein Osi'Jndianisch Königreich auf der halb.inüstjenseit des Ganges, indem Königreiche Pegu. Gegen osten fiös.stt es an den fluß Mecoa , und gegen abend an den fluß Menan.
äelcr. knä. orienrsl.
Jancowrtz/Ianckau oder Iancoweitschy/ein marckfleckennevst einem schloß in dem Czaslauerckreyß in Böhmen , bey wellchem an. ,64; den 24 febr-bcr Schwedische General Torstensohneinen vollkommenen sieg wider die von den Generalen, Hatzfeld undGötz, commandirte Kaystrliche armee defochtcn. /'«/«.»^.äe rek>.Luec.
Janeiro / kdio äe Ganairo/ oder Ganabara Ianvariuo/ist em Americanischer fluß in Brasilien , welcher von der südlichengegend dieses laudes sich in die see ergeuff. Es führet diesen namenauch eine gewisse Provintz, deren stäbte sind 8. Sebastian, welchermen guten Hafen wie auch ein schloß und einen Bischofs hat,Anqrackelor Reyes, Esls äs Pledro, rc. V,e gehöret den Portugiesen,Mb wurde an. i^i zu erst von einem Frantzösischen Protestantenentdecket, welchen aber die Portugiesen au. i;;8 daraus verjagten.In dieserProvintz sind zu ausgangs des 17 kecul- unterschiedene golv-reiche bergwercke entdeckt worden. Der fluß Janeiro wird bey sei.nem einflusse in das kvlsr äsl blorä von den beyden tocrs 8. Jeanund 8. Croix verwahret, und pflegen die Portugiesischen flotten biß»weiien von daraus nach Hause zu gehen. An. 17,0 thaten die Fran»
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tzvsen auf den Mm von dieser Provintz unter kvkr. ls Clerc eine lau»düng mit 700 mann, sie wurden aber von den Portugiesischen soübet empfangen, daß sie fast alle theils todt, theils gefangen blieben,und die 6 kriegs-schiffe imverrichteter fache wieder nach der mstilMartemcs zurück kehren müssen. Das jähr darauf aber gellmg eSihnen besser, Massen sie sich im sept. unter Mr. äu 6ue chvouln derstabt,8. Sebastian, und hernach des castells ohne einigen widerstandbemächtigten, sich 2 monate in dem lande aufhielten, und nach»dem sie mit Verbrennung vieler Portugiesischen kauffarthcy.schiffcnund andern ftindsellgkeiten, grossen schaden gethan, mit einer an»sehnlichen beute zurück kehrten. 128 cbeii. /.ser äe.
tcr. novi orbis.
Janrway - (James) ein Englischer Mwtter von der Pres.byterianischen Arche, gebohren von einem Prediger in Herford 8l»re ; studirte zu Orford in LKritt LKurcK ; lebte nach verlassungdieser Universität eine zeit lang im privat.stand; hielte aber, wannes die zeiten gelitten , unfern von London Versammlungen, da erofft ein grosses suäuonum hatte. In seiner letztem kranckheit ließ erzwar eine grosse fromkeit sehen, fürchtete sich aber, er möchte ausbegierd dem pudlico zu dienen, in seinen pnvsr-pflichten etwas ver»absaumet haben. Starb den 16 mark. an. 1674. Seine Misstensind : lckesven upon Lsrrk. F. biis oi bis Krockier I. ksrievsv. Tketsincs kncoursgsinenc co äiligence. s Tolre korLkulären. k-egsc/ro bi« krienäs Lec. 2 *
ß^dliLDl.H'8, ein berg der stadt Rom , aufder andern feite derTyber, woraufJanus, der König in Italien , vorzeiten angebetetwurde, und des Römischen Königs Numä grab war. Hierselbstschlug Porsenna , der Konig von Hetrurien, das lager auf, als erRom belagerte. Dieser berg hat einen schönen prolpeü gegen diestadt Rom und in die umliegende landschafft, weilen er höher alsdie andere Hügel dieser gegend ist. 8. Petrus soll aus demseibigmden Märtyrer»tod erlitten haben. Anjetzo wird er klomorio oderder goldene berg wegen seiner färbe genennet.Jn denen alten zeitenwäre dieser berg wohl mit gebäuden und Häusern angefüllet, auchmit einer mauer umgeben, aber doch eigentlich nicht zur stadt Rom gerechnet, oder, wie die Römer zu reden pflegten, in das pom«-rkum eingeschlossen. Die lufft davon ist schon vor altem für gar un»gesund gehalten worden, und wird der ort eben aus der Ursacheheut zu rag wenig bewohnet; nur baß viele klöster und gärten dar»auf angelegt sind. Lk-r,. i.,. /v;». >,b. 26. Lc>-
rns. K.0MS. ^
Janinal, eine Adliche familie in Graubündten, welche vonJohanne Janinal zu Plürs, der zu ausgangs des I; leculi geiebet^hergeführel wird. Autonius war an. i66o Kayserlicher Rath, undOber-Berghauptmann durch Ungarn und Böhmen . Sem bruder?Johannes Baptist«, hat das geschlecht fvrkgepflantzet.L«ee/.ttemm<.
ßET'VLLL, waren bey den Römern die knechte, welche diethüre hüteten, und sich mehrentheilS nebst einem Hunde in dem aeriaaufhielten. Manche waren an eine kette gelegt, andere aber gren»gen frey herum , nachdem man ihnen etwas gutes oder böses zu»trauere. Ihre Verrichtung war, daß sie auf die aus.und eingehen»den acht gaben, und, die nicht hinein sotten / abweisen »nisten ringleichen das ftuer, so in dem mrio den k.sribu§ angezündet ward,auf einem kleinen altar stets zu unterhalten. Etliche hatten auchIsnirrices. welches mchrentheils alte Weiber waren.äe jsnull ver. c. 16. äs operir lerv. psg. i;;. üb»
926.927. , ,
Janitscharen , sind des Türckischen Kaysers soldaten zu fuß-Der name kömmt her von ßegni, welches neu heißet, und Ickeri,ein soldak < woraus )egimclleri gemacht worden, so ein neuer solldate heißet, und von uns Janitscharen ausgesprochen wird. Vor»zeiten bestund diese militz allein aus Christen-kindern, so von armeneitern an statt des csrsck oder tributs hingegeben wurden, welchender Groß'Sultan von allen Christen, die m seinen landen der ge»wissens'fteyheik geniessen wollen, forderte, oder es waren auchsolche, die man von den Christen gefangen weggeführet. Auitzoaber ist die gewohnheit des kinder.triduts abgeschaffet, ausgenvm»men in Mmgrellen und an andern orten gegen dem schwachenMeere zu, wo man den csrsck nicht an gelbe bezahlen kan. Dieanzabl dieser Janitscharen ist einmal grösser als das andere, nach»dem die Türcken geschlagen werden oder nicht. Vor diesem warsie biß auf;;ooo mann bestimmet; vor etlichen jähren aber ist siebey nahe 100000 starck gewesen. Allein jetzo ist diese anzahl sehrverringert, wenn wir auch gleich alle diejenigen darzu rechnen, wellehe dergleichen stellen von dem kisjs und 8eräe,5 > oder von demJanitschareN'Aga, damit sie von andern leuten gefürchtet werden,oder frey von tridut seyn mögen, oder um anderer Ursachen willenerkauffen. Ihr sold ist des tages von 2 biß 12 aspers, ausser demäoHm-m, welcher ihnen jährlich an dem ersten tage ihres rsmsr-m,oder fasten-zeit gegeben wird. Der besondere lervice, oder was dieJanitscharen noch ausser, ordentlicher weise bekommen, vermehretihren sold um etliche wenige aspers. Nebst d;m haben sie die ver»ficherung, daß ihnen ihrer jdld unverrückt gegeben werden muß,wenn sie auch gleich lahm und zu fernern kriegS.dicnsten untüchtigwerden sollen,weil sie vmrscs und ^Isräur oder solche soldaten sind,deren sold auf ihr gantzes leben sich erstrecket. Zu Constantmopelsind sie verbunden in ihrem oäs oder gemeinen zimmer zu logiren.Es sind aber vor alle Janirscharen zu Constantmopel -üo derglei»chen zimmer, worinnen sie iogwen müssen, oder widrigen falls ernst»lich gestrafft werde». Diese zimmer haben bißweilen 2 biß zosmann m sich, nachdem es die zeit mll sich bringet. Au einer ge»wissen stunde müssen sie sich in ihre kämmen, begeben, worauf derOäsksici oder Louvernsur jedes zimmers, oder in dessen übwesen»!1 theil» Uuuuus heik