so viel tage im jähre sind. Diejenigen, wc'che.fiis^nfabeln dss
wahrbett hervor suchen, lagen, kaßLeratte^a us uemand mi^r
e n eichen dessen aus , baß er beydes die alte welk vor und die neuenach der sündfluth gesehen- Sein schiff erklären sie von der arche,und seine behcrrschung des anfangs und cndes davon, daß er dasende der ersten und den ansang der andern welk gesehen, welche ergleichsiim eröffnet, dessen zeichen der ichluffel ist. czu«tt.
Kc>w. 24. Lsrura. i c. y. cle lkeologiit gennli.
ff,',-. sneiczu. K.om. //«rt. Demonttrsr. LvsnZ. annczu.
Kam. c. r. *
^anus zu Eberstädt / eine Adeliche familie, welche in Thu«rinmu in der Herrschafft Tonna florirt. Ihre richtige stamm««,,he wird mit Rudolph Heinrichen an. 1482 angefangen. Verleibeward ein ältcr.vater Heinrich Werners, von dessen söhnen folgen»der zumercken; 1) Henricus WilhelmuS, ein vater Balthalar Wil«Helms, welcher an. 1707 alsObrist-Wachmeister mit hmleriaffungr männlicher erben verstorben, r) Lubovicus, fürstlicher Alten»burgifcher Wittumbs-Rath und Hofmeister, der an. 169» zu Groß»Göttern mit tobe abgegangen, und ; söhne hmterlaijen : AugustAlbrechten, Commendanten in Ungarn , Adolph Wilhelmen,Kayferlichcn Obersten im Maylänbtfchen, und Lebrechc Gottfrie»den, Rußifchcn General-FelbniarfchaU-Lieutenant, welcher an.1718 mit lobe abgegangen. 6c>rK»Dfflom.
Iaocheu/ ist eine grosse stadt in der Chinesischen provintz Ki«angst, und der vornehmste ort in einer landschaffl gleiches namens,worunter ü andere nable gehören. Es ist selbige wegen des feinenporcellanS berühmt, so m der stadt Feustaiig aus einer gewissengallunq erde gemacht wird, welche man von der stadt Hoiecheu,so an den gräntzen der Provmtz Nanguin gelegen, herbringet, wo»selbst der Porcellan nicht gemacht werden kan, weil sich das wassernicht darzu schickt, g-ahe bey der stadt Man ist der dcrg Tehung,von welchen ein dach herab läufft, besten wasser allezeit einem regen»bogen ähnlich stehet. dma.
f^apan/ ein aus vielen instiln bestehendes fand im äusserstenMm, heget nord'vsswärts gegen Californien , oder ncu-Grana«da, von dem eS durch das meere abgefonderet ist, wiewohlen cim«qc sich einbilden, daß gegen selbiger feiten Asien mit America gäutz«ijch zusammenhange; abendwärts gegen die insul Corc und China ,initternachc-wärts gegen das land von Jedso, und mittag.wärtsgegen die Philippinischen insuln. Alle Japanische infuln zufani»men genommen, haben in ihrem umfange etwas über 6->c>, ihrerlänge 200, und ihrer breite nach an manchen orten ro, an andernaber,--, 60 und mehr Frantzösische metten. Das gantze land,so biß an- i;;o aus sa Königreichen bestanden, wirdjetzom; thei»le getheilet. Der erste, so in ansehung der andern gegen morgenlieget, undNffhon, oder daö eigentliche Japan genennct wird,begreiffet 5, Königreiche unter sich; der andere, welcher gegenChina lieget, und aus 9 Königreichen bestehet, hcissct Lmw; undder dritte, so sich zwischen vorigen beyden mitten innc befindet,und 4 Königreiche unter sich hat, Ticoco. Unter den Königrei«chen, welche in dem besonders so genannten Japan liegen, sind 5,dic bcs Kaysers cigcnthum, oder NomLmen hcisscn , deren beschervor den Ober-Herrn des gantzen landcs gehalten wird. Das landhat gesunde lustr und alte leuce, auch sommers-zeit sehr grosse Hitze,so aber durch die umliegenden meere und gewäffer temperiert wird.Die käste währet allhier weit länger als die Hitze, woran die vielenberge, die mit allerhand crtz, sonderlich gold und silbcr angefüllet,schuld sind, womit das land bedecket, welches aber dem ohngeach»tet sehr angenehm und so fruchtbar ist, daß eS jährlich 2 mäl lrä«get. Man findet allhier bey nahe alle bieicmgc» bäume, so manin Europa hat, überbiß einen palm-baum von besonderer art, unvausserordcnlliche grosse ccbern. Das land hat Überfluß an zahmenund wilden lhicrcn, und fische giebt es die menge. Kein weinwächst allhier, und die cttiwohncr verfertige» einen tranckvon reiß,wie die Europäer das bier, doch trincken sie meistens thee, den sich«nieder, er sey so vornehm als er wolle, selbst kochet, und auchnach essens nichts als sehr warmes getränckc. Ihr lrinck'gcschirre,so nur von erde, holtz oder eilen gemacht ist, hallen sie in grossen,werth. Ihre Mahlzeiten und gastcreyen sind sehr kostbar und präch«tig. Sie haben weder lischtuch, Messer noch löffcl, an deren stelleaber zwey kleine steckgm, mit denen sie die speisen geschickt in mundzu bringen wisse», und durchgehend!) so viel abscheu vor rind.undschöpfen, als die Europäer vor hundmnb pferde-fleisch. Diewohn.gebäude sind meistens von holtz und lhon, wegen der vielsäl»tige» erdbeben, auch die reisen aus Indien nach Japan , der vielenseeräuber und eines starckcn Windes halber, sehr gefährlich. Die ein.wohner habe starcke wohlgesetzte leiber,und so bald die kmdcr zur weitgcbodren, werden sie mit kaltem wasser abgewaschen, und von ju.gend aufgewöhnet, alle ungemächlichkeiten mit unglaublicher gc»dull auszustchc». Die haare der jungen Icute sind gäntzlich, derbürger und bauren aber biß auf den halben kopf beschorcn. DieEdelleulhe und Standes-personcn lassen hinten nur eine kleine lockestehen, und wer dieselben empfindlich beleidigen will, darff solchenur anrühren- Sie haben insgemein nicht mehr als ein weil), ver«stoßen aber dieselben geringer Ursachen wegen; die weibcr hingegenbörsten iich nicht >o schlechterdings von ihren männern scheide», siemnstcn sich denn m den dienst und schütz eines mächtigern Herrnbegeben. Standcs.persobuen können ihre frauen nicht vcrstoisen,wohl aber mehr denn eine haben, und die weibcr, so den geringstenschein enies ehebruchs von sich geben, werden harr gestrafft. Ihrerleider und fast durchgchends von leide Je vornehmer eine fransst, je mehr pfleget sie rocke und deren manchmahl biß zwantzig an»
zuhaben, die aber sehr dünne sind. Ihre art die kranckbesi,»zu curiren ist der Europäischen gantz zmvieder. Sie lassenzur aber, geben auch ihren Patienten nichts als gesaltzem.und harte speisen, und ihren krancken die freyheit, ihrem awe >folgen. Ihre ärtzte urtheilen die kranckheilen aus dem miß LJapaner sind ungemein ehrgeitzig unb über den geringsten sMimAsehr empfindlich , dabey aber höflich und aufrichtig, meisten 2von gutem verstände, und tieffer einsieht, auch feinde derjenigendie andern übel nachreden. Alle großsprecher halten sie vor «amnhingegen aber dasjenige sehr genau, was sie versprechen, bo,erschrocken nnd hertzhafft sie sind , so sehr nehmen sie sich in acl,jemanden zu beleidigen, thun auch nichts, was wieder nstand ist, erweisen einander allen reffest, sind feinde des aeidesdiebstahls, qelb.spielens und überhaupt alles betrugs, geben a,,ckwieder was man ihnen zu viel giebt. Stanbes«personen lesen Munter ihren haußgenossen einen vernünfftigen und tugendhaffmmenschen aus,der ihnen täglich ihre begangene fehler vorhalten m„vArmuth achten sie vor Nichts fchimpsslichcs, weil sowohl HM alsniedrige barem verfallen können- Ihre gedult und großmuth inwi.derwärtigkeiten ist unglaublich, sie beklagen sich auch über nM,können das angethane unrecht mit einer gelassenen mine verbeissen,und sind vollkommene meistcr über ihren zorn. Sie ziehen ihre km»der mit der grösten gelindigkeir ohne drohungen und schlage, Mdennoch erweisen die kinder ihren eitern ungemeinen reffcff, weiljenen bekannt ist, daß diese gewalt haben, sie zu todten. Die väterschicken ihre kmder vor dem siedenden jähre nicht in die schule, in»dem sie solche nicht eher vor fähig darzu halten. Wenn kinder sich.tigkeiten untereinander haben, so muß eines voo gleichem alter die«selben entscheiden , wodurch sie ihren verstand zu schärffen, undihnen die liebe zur gerechligkcit einzudrücken suchen. Standes-per»fönen pflegen ihren Andern, wenn sie ro, ober 2; iahc all sind, ih,re landschafften und guter abzuwetten, sich zur ruhe zu begeben,undihnen mit rath und that an die Hand zu gehen. Wen» die Japanerjemanden grüssen, so enlblösscn sie die füffe, indem sie ihre schuheein wenig vorwärts davon abschieben, wie man es manchmal mitden Pantoffeln zu thun pflegt. Bey annehmnng der Visiten stehen sienicht auf, sondern bleiben sitzen, und meinen dadurch den ankam«mcnden besondere ehre zu erzeigen. Die fchwärtzesien zahne sind beyihnen die schönsten, und die schwache färbe ein zeichen der sreude,die weesse hingegen ein mckckmahl des traurens. In den häusemtragen die manns. Personen mänlcl, beydem ausgeben aber legensie selbige ab, und ziehen weite Hosen an, die sie bey ihm zurück«kunffr wieder ausziehen. Mit den köpften gehe» sie allezeit und al«lenthalben bloß, die Standes«pcrsoncn aber lassen sommers-zeiteinen schirm über sich tragen. Und die vornehmen weibes-perss«nen bedecken ihre Häupter mit einem stück leimvand, in form einesschleyers. Ihre spräche ist sehr nachdrücklich und wort-reich, unddie worte sind nach bewandlniß der Personen eingerichtet. Einigegehören vor alte, und andere für mnge leutc, einige Vorstandes,andere vor geringe, einige vor manncs-andere vor weibes-perso«nen, ja die qnalität der person , so sich des Worts oder redens-artgebrauchet, kan ein schimpff-zu einem ehrcn«und ein ehmi-imkzu einer schnnpff«rede machen. Ein wort, das in dem munde ei«nes Fürst«» ein chremwort ist, wird auf der zunge eines burgers zueinem schimpff.worte, und wenn eine manns-perfon sich einer re«dens «art bedienet, die vor eine iveibs-person gehöret, so bedenktsie gantz was anders, als wenn sie von biefi-r ausgesprochen worden.Anderer worte und redens.arten gebrauchen sie sich bey dem reden,anderer bey dem schreiben, und anderer, wenn sie etwas drucknlassen, ja so gar zeit und ort, wenn und wo etwas geredet wird,auch die höhe und liesse des accents ändern die bedeutn»-, der worte.Bey dem schreibculbediencli sie sich eines doppelten alphabcts.- einesbestehet aus buchstaben, das andere aus figurcn, wie bey den W«ncstrn. Die kinder derer standes-pcrsvnc» gehen bey den Banzasin die schulen, welche sie lesen, schreiben und biß vicrzeheu arlenvon buchstaben machen lernen. Einer davon bediene» sie sich ge»gen einen König, verändern gegen einen Unterthanen und so fer-ner , nach bewandlniß des standcs. Zum schreiben gebrauchen siean statt der jeder eines ehernen oder silbernen pinstls, und ihre dm»te ist nichts flicsscndeS, sondern eine dicke und zwar entweder lchwar«tze, oder rothe materie von hohem werth. Ihr papier ist fcincrund gläter als das Europäische, aber nicht >ö weiß. Dieses be»schreiben sie nur auf einer feite; weil die andere blau und au einigenorte» mit silberner glaßraute überzogen ist. Ihre art zu Weidenist viercrley. Die erste und älteste, baß sie von der rechte» bandgegen die Nucke schreiben, die andere aber gehet von der Nucken zurrechten, und die dritte ist der allen Griechen ihrer gleich , welchedie erste zeile von der rechten zur linckcn anficiigeii, mid die amerevon der linckcn zur rechten machten, auch also wcchiels-wcpe »nschreiben sorifuhren. Die vierdlc bestehet dämme», daß sie »uo«lumnen von oben gerade herunter, nach der Chümer und mesi c»,Indianer art schreiben, und von der rechten feite anfangen. Mdie pferdc steigen sie von der rechten zur stucken Hand. Ihre wasimsind fäbel, dolche, düchscn und lange piqucn. Diese tragen Mvom zwölfften >ahrc an, und legen solche mcnnlls eher ab, ais o nsie sich des abends, und zwar in klcidcrn auf ihre binzen«reckc» Mruhe hcgcbcn, da sie dieselben an ihre schlassstalken hangen. GM»wie aber kein Reich in der weit ist, welches so grossen und iaMr»Veränderungen umerworffen, als Japan , also fallt es auchschwer, dlc regierungs.art desselben zu beschreiben. Wen»jahr.büchern der Japaner zu krauen, so haben sie vor ; ,
jähren nicht mehr als einen Alonarchen, oder Kahler ^chcr Dao, oder Dairi genennct wurde, und überherrscherc. Dieser hatte 2 grosse Herren, als staals-bedientc» 0»sich, die mau Endes ncnneie. Wie nun einer davon iahe, oa?