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Fckred/Mahalaels söhn, wurdet. M.r6r. gebohren, da sei«Baicc S; jähr alt war- Er zeugte den in der schrtfft so berühmtenEnoch Ivl. 62;, welches das 162 jähr seines alters war/ und starban. »422, nachdem er 962 jähr alt worden. Lc
Faretta/ lat. Derizz, einer der grösten flüsse in Sicilien, wel-cher nn vLl 6, Demvna zwischen dem berge Madonia und dem Aet-na entjpringt, und; weilen sudwestwärls von Cakanea in die siefallt.
Farmslinskt / eine adeliche familie in Polen , welche von ei»nrm Croaten , namens Chodko, der dem König Uladislao Jage!»ioni kriegs-dienste gethan, und in einer schlacht geblieben, ihrenUrsprung hat. Derselbe nahm von dem bey dem stadtgen und fluffeSmotrycz,gelegenen gute Jarmolinze,so er an sich gebracht,den na«mcn an, und hinterließ Olcchum oder Alcxandrum,einen berühm»ten General,welcher sein stamm.gut Jarmolinze an. 14;; zu einerstabt gcmacht/uud von dem Könige dasTeutsche recht barinne erhal»ten DiesesOlecht söhne,Dachmus undFöbvrius fiengen 2 absonber»liche linien anssener die zu Jarmo!inze,und dieser die zu Sutkowice.Nachdem aber die erstere abgegangen , hat die andere das stamm»hauß Jarmolinze geerdet, selbiges befestiget, und den »amen Jar»molinskr beständig fortgepsiantzet. Alan findet viel berühmte Ge»uerals auS diesem geschlechte bey dem orb. Lol. row. 2.
Farnac, ein geringer flecken in der Provintz Angoumois , führtden litul einer Grafschafft, und liegt an dem fluffe Charente, zwi»schen Chateanneufund Cognac-Er ist wegen der schlacht zu mercke»,in welcher Heuricus, Hertzog von Anjou, nachgehends König inFranckreich/als damahliger General der Cathoiischen, an. 1569 dieProtestanten unter dem commandv des Printzen von CondL schlug,welcher letztere von Montesquivu, einem Capitain unter des Her»tzogs armee, als er sich anderen schon gefangen gegeben hatte, mitschlechter ehre gelobtet wurde, ohngeachtet er 100002 pfund zu sei»ner rantzion anbot. Es gehöret der ort den Herren von dem HauseChabot, worunter Guido Heinrich von Chabot,Marquis vonJar»nac, Königlicher General-Lieutenant bey dem gouv-ernemem vonSaintvngc und Angoumois war. commenr. äs ttam re-
l!Z. /ker/Zs.Z irin. LsII. *
Faromir/ eine stadt in Böhmen , in dem Königgratzer-crayse,an der Elbe und dem fluß Uran, welche von dem Hertzoge Jaromi»ro erbauet worden, und heut zu tag eine von der Königinnen leib»geding. städten ist. In dem Hußiten kriege ward ste von demZischka gewonnen, und wider den gemachten accord übel gewar»tet. Der Kayser Carolus I V hat allhier ei» regulier.kloster gesliff»tet. Ilölim. ckron. eziir. rer. Loli.
Faromirus, Hertzog in Böhmen , ein söhn Bvleslai II, wardvon semem bruderBoleslao III castrirec, von dem Kayser HenricoII aber an. 1 105 an desselben und des verstorbenen Wladeboji stellezum Hertzog gemacht; und endlich von dem andern druder Udal-rico von der regierung verdrungen. Er starb um das jähr 1040.(siehe auch Bolesläus lll und Udalricus.) ?. »sr.
c. 8p. ;zo. epic. l, r c.iq. p. 1^7. lVlilcell. äsc. 1,
i. 7 ksÄ. 1 c. 17 p. 64.
Faropol, Hertzog von Kiow, einer Poblnischen stabt in derUkraine . Er beredete boßhafftiger weise die Reußischen Fürsten,wider den König in Pohlen, Boleslaum lll - um das jähr»126 zuconspiriren. Bemeldte Fürsten schickten unter dem schein derfreundschaffl Abgesandten an diesenKömg, welcher dann unverhofft,da er sich nichts böses vermuthete, von seinen feinden angefallenwurde. Der Woywode von Cracau, welcher den meisten theil derPolnischen cavallcrie commandirte, machte sich gleich aus demstaube, so bald er etwas von dieser Überrumpelung vernommen;worauf Bolesläus ihm ein hasen'fcll, einen rocken mit flachs und ei-nen strick schickte. Nachdem nun der Woywode also beschimpftetwar, hieng er sich an einen glocken»strick, nach welcher zeit derCastellan von Cracau die stelle des Woywode», beydes was diewürde und authorität betrifft, beständig vertreten hat. in
vilLLoIeL>Li.
Faroslaus, Großfürst in Rußland , war ein söhn WolodomiriI. Sein vatcr halte ihm in der theilung gn. 1005 die Provintz Ros»sow,seinem iünqern brüdern aber das Hertzogthum Kiow zngeschla»gen. Allein er war damit nicht zu frieden, nahm deßwegen Kiowmit list ein, und erbeutete darinnen alle väterliche schätze. Hieraufkam es zu einem kriege, in welchem Jaroslaus mit seinen bunds»genossen, den Pieczyngis, in die flucht geschlagen ward. Nachge»hends siegele er zwar über seinen bruder Suenlopulcum, Hertzog zuTwere, ward aber hingegen 2 mal von den Polen geschlagen, wel»che Sueliwpiilcus zu hülste geruffen balle. Diesem ohngeachtekKrachte er endlich die Fürsten in Rußland unter den fuß, und wardan. »ois Herr über das gantze land, woraufer an. »c>;8 den Polen grossen schaden zufügte. Seine Unternehmungen, so er wider dieGriechen zu wasser an. 1240 vorhatte, wurden durch einen hefftigenschiffbruch, welchen er erlitte,zwar unterbrochen; als aber dieselbenseine grantzen verunruhigten, erhielt er zu lande unterschiedlicheschlachten. Er starb an. »052 in dem 76 jähre seines alters, undhinterließ; söhne, welche Rußland unter sich getheilet. DZ-zxAlkitt. Uol. 1.2,;. Zen. »ab.
Faroslaw/ von einigen Jerislow genannt, eine stadt undProvintz in Moscau , unter dem tttul eines Hertzogthnms. DieProvintz ist ziemlich groß, und liegt gegen die landschafft Rostow zu.Die stadt liegt an der Wolga , ist groß,und mit palisaden beietzt.Dteandern städte in der Provintz Jaroslaw, sind Romanova, Ri»diena, rc. Es waren hierselbst vormahls einige besondere Fürsten,Speiche hernach der Groß»Zürst von Moscau , Johann Bastlowitz ,
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^ ^D.ibrigen vertrieb > nach welcher zeit der älteste DrinkGrvß.Aurstcii vvn dieser Provintz tilulirt worden, wie deim aucb dw
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>« ÄäAwlarv, eine Polnische stadt in dem district von Premislomm Reussen, am fluffe Sän gelegen. Es ist ewe ante festm awegen emch grossen jähr »marckts berühmt,so daselbst jährlich den > -
Farrtgius/ (Petrus ) ein berühmter Prediger unter densmten. Er war von Tülle aus Limvsin gebürtig, und kam be» denJest-ikenin gutes ansehen. Allein weil er von seinem orbenmcdso wichtige ehrenstellen erhielt, als er gern gesehen, entschloß er sichdie Protestantische religwn anzunehiucn. Er entdeckte dieses sei.»vorhaben dem Vmcent, so Prediger zu Rochelle war, allwo er auchan. 1647 am neuen jahrs.rage die Catiwlische reiigion abschwurEr gieng von dar nach Leyden, predigte daselbst vor einer sehr arottsen menge, führte die Ursachen seiner rcligiv»s,ändenma an, undsuchte jedermann zu bereden, baß er mit den Cathoiischen nicht diegeringste gemeinschafft hatte, weshalben er auch von den General»Staaten eine jährliche pension erhielt. Allein die Jesuiten warensehr übel auf,hn zu sprechen, und brachten es dahin, daß er vonden gerichten zu Rochelle zum stränge, und hernach zum feuer ver.dämmt wurde. Dieses alles erbitterte den Jarrige nur desto Mehr,und, weil er ein hitziger kopff war, suchte er nur gelegenheit, sichrächen. Er that selbiges durch ein buch, welches den tittil führet:les lettuws rn>8 kur l'eckLlimr, wormnen er die Jesuiten so hefftiadurchziehet, als ihnen sonst nie wiedersahren. Er antwortete auchins besondere dem l^srer Beaufes, welcher ihn L psi-r üimeariffenMan soll aber bey dem allem als ein kennzeicken eines sehr Mim'»men gcmuths ansitzen,was er/elbstc» von sich gestehet, um seine vie.le erzehlungen von allerhand ärgerlichen Händeln, welche unter de-nen Jesuiten seiner Provintz sotten vorgegangen siyn, zu beglaubi-gen : Daß er dergleichen dinge jeweilen ld bald er ste gehöret, m»sammt denen vor»und zunahmen deren so es betraff, auch aller ü»brigen umstanden der örteren, zelten, und dergleichen aufs fleißia»ste aufgezeichnet; obschon er im übrigen damahl eben keine sonder,liche Muthmaßung haben konte, baß er hernach so hesstig mit die-sen seinen drüdcrn zerfallen wurde. Die, welche solchermaßen imfrieden an den krieg gedencken.und sich daraus so ernstlich rüsten undbewaffnen,sind in der that nie gute freunde, und immer falsche boß-hasste leute. Ob man nun wohl hieraus hätte schließen sollen,Jar-rige würde beständig bleiben, so bemühete sich doch der Jesuit Don»thelier, welcher in der ttme eines ^mbsiLäsul-z in dem Haag war,selbigen wieder aufdcr Cathoiischen feite zu ziehen, welches auch an-1652 erfolgte, indem Jarrige sich von Leyden weg und nach Ant-werpen wendete, allwo er sich wieder zu der Calholischen lehre begab,und solches durch eine öffentliche schlifft bekannt machte , worin-nen er zeigte, wie er bloß aus unbesonnener Hitze und rach'begierdszu der Protestanten seile getreten wäre. Einige wolle», die Iesui»ten hätten ihn nachbeme eiiigemaiiret; allein ob mau gleich nach-mahls nichts mehr von ihm gehöret, so mag es jedoch auch gesche-hen seyn, daß er von sich selbst«, gern verborgen geblieben; wie erdann nach der vorhercrzehlien anfführung, in der that nicht viel ur-sach gehabt hat, sich ftmers unter ehrlichen leuten sehen zu lassen.Seine meisten umstände kau man aus seiner mractation sehen, üi-ttoire äs l'eäit cle lÜLmer. *
Narrow / eine Engelländische stabt in dem Blßthum Dur-ham, auf der südlichen feite des flusses Tine, ohngefehr ; Mei-len von der gegend, da er in die see fällt, welcher ort sonderlichdeßwegen zu mercke», weil er des berübmten schul. lehrersBe»dä geburts-stadt gewesen. Liirannis. äettr. Lri-
tLNN.
Jarsey, siehe Jersey.
, 'Jasenitz/ eine kleine stadt an dem einfluß der Oder,in dem Ste.tinischen district, in Vor-Pommeru, war vor diesem ein berühmteskloster.
ein fluß in Sicilien im Vsl äi Noto , welcher sichzwischen den städten Noto und Syracusa in das Ionische mecrergeust.
'Jasides, ein volck, siehe Curdes.
I^aßmund, eine von den ältesten und ansehnlichsten Adeli'chektfamilien in Pommern , barauß unterschiedene Land.Voigte in demFürstenthum Rügen entsprossen. Heinrich Jaßmunb war an.Ot? Hertzogs Bogislai V in Pommern bloranuz. Caspar hat ge-gen ausgang des »6 ttculi als Land-Voigt in Rügen floriret. Umdas jähr »6;o hat Balthasar als Pommerischer Land-Rath geledet.An 1716 floririe einer dieses geschiechts als Fürstlicher Mecklenbur-gischer Ober»Hofmeister. I. ü.
'Iaßmütide/Jasmouth/em vorgebürge aufder insul Rügen,allwo dens unbpaug. »7»; eine scharffeaction zwischen der Däh-Nischen und Schwedischen flotte vorgicng, darinnen aufDähnischerfeite der V-ce-Zchmirsl Juei, auf Schwedßcher aber die beydenZkämirslz Henck und Lille tob blieben. Die Dädneii bebauvtetendie see, und die Schweben retirirten sich in den Hafen Carlscron.
"Fassn / Aesonis, des Königs in Thessalien söhn. Er wurdenach seines Vaters tobe unter Pcliä vormundschafft gethan, wel-cher den Chiron zu seinem lehrmeister machte, und darauf, um sei-ner loß zu werden, ihn nach Colchis schickte, «in von bannen dasgdidene vlicß zu hohlen- Denn es war dem Peliä durch das ors-II theil. T x r x v cnlurrr