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ruaieicki iebr abergläubischer mensch war. Weil sie sich aber nichtne?!n,.ien konten, ob die Mordthat vermittelst eines mstohlen.fchtts»sssoderdolchSqschehn folte, indem Jaurcgni sich enichuldigte,Laß er mmÄ gewehr loßgezundet, so übte .hnAnna»
stro 10 lange im schienen/ biß er vcrmeynre, daß er stin vorhabenins mcrck zu richten tüchtig wäre. Jauregui sahe aljo leine gelegen»heil ab/ und weil in Antwerpen dazumal allerhand sreuven. bczeu»gunacn wegen des anwesenden Hertzogs von Alen^on, weichen dieNiederländer auf emralhen des Printzen von Oramen zum Hertzogvon Brndant und Grase» von Flandern ernennet hallen / vorge»nommen wurden, begab sich der Meuchelmörder den >8 mertz an.i-8r in den palast des Printzen, welcher dazumal mit leinen söhnenund etlichen vornehmen tafel hielt. Als nach gehaltener tafel derPrintz nebst seinen gälten durch das vocgcmach in sein zumner sichbegeben wolle, und diesen im verbcygehen ungefähr die tapelcn«igle, aufweichen Spanische ,vitalen zu sehen waren, verletzteJauregui, welcher heimlich nachgeschlichen war, dem Printzcn ei»m» pistohleii.schuß, daß die kugel unter dem rechte» ohr zu deinrechten backen wieder heraus gieng. Die anivesenden Herren ver»setzte» dem Mörder so fort einige gefährliche stlche, und die Hellebar»Vierer gaben ihm vollends den rest, der Printz aber, welcher,einerwunde anfänglich nicht wahrgenommen, schrie, man solle den tba»tcr nicht lödlen: er verziehe ihm feinen tod, wandte sich hierauf ge»aen etliche vornehme bediente des Hertzogs von Aleiwon, und sag»re: Jhro Hoheit verlieren einen getreue» diener. Man vlsittrte >ofort oc» mördcr, und fand bey ihm außer einigen in Spanischerspräche geschriebenen bliesen, einen blossen dolch, den er aber, weilihm das unter währenden loßzünbe» gesprungene röhr den bäumenabgeschlagen, nicht gebrauchen können. Unter den briefschasstenfunden sich allerhand gebete, wormncn er unlerschicdenen Marien»bildern und Heiligen gewisse gcschencke versprach, dafern sie »hmin seinem unternehmen behülsslich seyn würden, insonderheit fandman eine Nachricht, >» welcher er vorgab, daß er diese that aufKöniglichen befehl verrichtet, und versprach, er wolle dememgen,so ihn wohl halten würden, innerhalb 8 lagen Königliche pardonverschaffen. Diese Nachrichten hinterbrachte der von 8. Aldegvn»dc so fort dem räch und volck zu Antwerpen , welches wegen gefallenVerdachts wider die Frantzosen, als wann sie die Urheber des mcu»chelmordcs wären, sicyichon zu einem aufstand fertigmachte. Weilman auch erfahren, daß der Jauregul von des Annastro Handels»bedienten geivefen, und dieser etliche tage vor begangener that sich.nach Brügge gewandt hatte, versicherte sich der Rath dessen hauß»genossen, und unter denen Antonio äe Vencro und eines Jacob»ner-Mönchs, Anton Timmermanns von Dünkcrquen gevürilg:beyde bekannten, daß sie mit Annastro an dieser that theil halten,und zwar der letztere, es hätte ihm Iauregm selbigen tages vorhersein vorhaben in der beichte entdecket, und gefragt, ob er solchesmit gutem gewissen lhun könrc, worauferihm zur antwort gege»den, daß im fall er nicht mit gelde hierzu erkaufst wäre, sonderndiese that bloß zu Gottes ehren und nutzen der Cathollschc» religionunternehme, »ym solche wohl vergönnet sey, und habe er ihn »ach«gevends vicscrwegen absolvirct. Sie wurden htcraufden r8 mcrtzgedachten jahres gchcncket, und nachgehcndö so wohl als des meu«chelmörders cörper gevierlheilcl. ttec. n >. 4. Lecuell äe
t'»tlsr1in<ir commir enla perkonne clu t?rince ck'Orange par sscanJauregui Lkpagnol. an. i z8r-4.
'Jaworow, ein ort in der Polnischen landschafft Roth-Rcussen,welcher sonderlich wegen eines warme» baades berühmt ist, jv indein nächst barbey gelegene» borffe Sclovia cntsprmgt, und widerViel unheilbare kranckhcilcn vor dlenlich gehalten wird. Suckus Lroein lAectlcur, bat emen absonderlichen tractal davon geschrieben.Der König Joh. Svbiesky pflegte sich ossr an diesem viel zu diver»liren.
"Jay/ ( Nicolaus le) Freyherr von Tilly, Groß»Siegelbc.wahrer m Franckreich, und oberster Präsident des Parlaments zuPariß. Er war aus einer alten und vornehmen samMe entsproßscn. Bey dem Tillct findet man den Johann le Jav, welcher an.i;44 Präsident bey dem inquisitions. Rathe von Pariß war. Erheyrathete des Johanms von Dormans, so Cardinal, BuchoffvonBeauvais, und Cantzler in Franckmch war, nahe muhine, oderwie andere wollen, dessen fchwcster. Er zeugte mit selbiger Pelrumle Jav, so Königlicher 8ecretLr>ur,nnd an. r;8o l'rsvoc Sex mir-ctzsnz zu Pariß war, welches der nanie der ersten Magistraten oderPräsidenten «stelle indem staöt-Rath alda lst. Nicolaus >c Jaywar Königlicher 8ecrerarmr und Rentmcister zuFrancisci l zem»,welcher ihn ersähe, daß er nebst dem Lonnekable von Moillmo»renci und andern Herren, Kayser Carln den V an den gräntzen desKönigreichs empfangen, und selbigen wieder biß in Flandern bc»gleiten solle. Johann >e Jay war auch an. i; sr Königticher 8e-crerrcka,. und hatte von GuiUcmcltc Hottmann Nicolanm >c Jay,Herr» von Beauvilliers, welcher Königlicher 8ecre,srius. undnachmahls Rath und Rechnungs-beamter war. Dieser heyratheteMagdalenen Gron, Frau äe >r mKton rouge, und der HcrrschasstDUy, und halte mit ihr nebst andern kindcrn diesen Ntcolauin leJay, Ludwigen, so Ritter von Malta war, und Jacodum leJav/Staats-Ralb. Dieser Nicolaus war an., ü°o Rath bey denenquetm ein Palais, nachmahls Königlicher 1 'rocursioi- bey dengeeichten, und letztlich an. iüio Königlicher Richter in bürgcrli»chen fachen. Er besanfftigte durch seine kingheit daö volck zu Pa»riß, welches nach Konig Heinrichs des grossen kod einigen lumulterregen wolle. An., 6,; wurde er Präsident bey der grossen ge»richts.kammer, welche stelle er 17 jähr bediente. Weil er bey demPrintzcn von Conde wohl stunde, und selbiger mit andern malcon»lentcn eine cvnföderativn aufgerichtet, wurde er an. 161; aufKöni»glichen befehl arrestlret, und auf das schloß zu Ambosse gebracht,
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konte auch, vhngeachtet aller protestation des Parlaments, «iMeher loßkommen , als biß mit dem Printzen von Conde stjed,schlössen war. Da nun selbiger an. ,6iü von dem Könige arrM.rct war, salvirte er sich nebst dem Hertzoge von Maine, aussurckt
eines neuen qefangnlsses, und kam erst an. ,617, nachdem,,?,schalls von Ancre fall, wieder zurück, und in sein amt. UMLudwig berXtll ernennte ihn an. lözo nach des Herrn vvnEdam.pigny lobe zum ersten Präsidenten, und zum Groß-Siegelverwai.rer der Königlichen orden. Er starb aber an. 1640,elog. cle; prem. l?relicl. ciu Lsrlem äe l?ariz. '
'Iayck/ ein grosser fluß in Sibcrien. ,Er wendet erstlich stj„mllauff gegen das ciß-meer, von dar gegen subm zwischen den Nag«,schen Lattarn und dem Königreiche Tunien, desgleichen zwischender Zavolbensilchen und Calmuckischen Horde, und fällt endlichin die Caspische see. Das land wird gcnennet Pascatir oder Si»berien. Das volck darinnen redet noch biß aufbissen ragdie Hm.garische spräche, gestalt allhicr der sitz der Hunnen war. ^
cleleZarione p. zz.
Iaycza/ Giösa/ Jaytza oder Gmtza/ eine kleine befestig,ke llavl an dem fluß Plena m Boßnien an de» Croatischen gräntzenhat ein festes auf einem sehr hohen seifen gelegenes schloß,Sie wurdean. 146; durch de» König in Ungarn be» Türcken entrisse», welcheselbige »och eben dayelbige fahr, aber vergeblich, wieder zu erobernsuchten.Jevoch ist dieser ort nachgehends unter Solymgnno 11 gg.i z-7 in ihre Hände gerathen, und zum sitze eines Gängigst oderLouverneun gemacht worden.
^rzyges/ein Europäisches volck in Sarmatien, welches U>nigBoieslaus der keusche in Polen an. 1264, und nach ihm Musa,i. ir8r fast gäntzlich ausgerottet. Viele von diesen leulen mim»ten sich >» Ungarn , nicht aber, wie andere wollen, in Siebendür.gen, und sind diejenigen, welche mau Jazyges Metanasles nennete.Sie wohnen noch anitzo in Ungarn z>vsschcn der Donau und derTheiß , oberhalb den Eumanern in dem Hcveftr Comitat, undwird dieselbe gegend, so nicht gar zu well von Pest anfängt,
LUM ressio nennet. ?oIoniL,
l'olon. p, 2;y. 67 ^^» noc. orl>, rnr. üb. r c. L.
^das/eii, Bischoffzu Edcffa, wohnte dem ztcn allgenickenOoncilio bey, war einer von den vornehmsten beschützen! des Ne,storii, und schrieb einen drief an Maris, einen Persianer, woriinimer Rabnlani,seinen vorfahren,schilt,daß er Theodorum,den Bischofvon Mopsuesta, verdammet, welchem er hingegen ein grosses lobbeyleget. Dieser briefbcgreifft die meisten lehr.sätze gedachter kctzcrin sich. Als er nachgehcnbs init der kirche wieder verlohnet worden,that er 4 Priester aus seiner diöces in baun, welche von seme,» ur-theil weiter appeUlrtcn.Darauf beschuldigte ihn seine übrige Clmsthunterschiedlicher lasier,welches vermachte,daß man seinetwegen ci>neu k^noflum zu Tyro und hernach zu Beryto hielte,woselbst aber dieanklage falsch erfunden, und er also «».448 absolviret wurde AlleinDioscöriis und fein anhang setzten ihn dciioch in dem folgenden jähreaufdem ssnollo zu Evhefo ab,warffcn ihn i» das gcfängniß,u»d ver»fuhren mit ihm sehr grausam.Das Ebaleedonische (soncllmm annul»lirte diese abfctzung, und brachte ih» wiederum in ftme» vorigenehren.stand. Sein briefan Ve» Maris gab »1 dem solgendc» jecn»kulo zu vieler unruhe anlaß. Gestalt Tbeodorus, der BsschossjilCäsiirea m Cappabocien, ein anhänger des Origenis, und der Ace»phalianifchen ketzcr, den Kayser Jnstinianum crmahncle, desThcodori von Mopsuesta, und des Tveodori von Cv> 0 schrisskni m»der den Eyrillnni, inglcichcn obgedachtcn bncftcs Bischosss Joazu verdamme» , und dadurch den kirchenssriede» befördern zn belf«fcn. Dieses bewerckstelltgte der Kayser aufdem zu ConstaninWelan- s;; gehaltenen Lonclllo.welches die sack>e der; capilul gcvcn>nec wurde, und eine spallung zwischen uncerschlediichcuBisclwH»liuS kirchen verursachte, so lange zeit währcte, ehe sie adgeschMwerbe» kimle. LN. 44Z. (.'onc,!. Lkaleell.
c. )4. noc, Loncil. chr,s.
llüi. cla dletdorirnlime p. 274.
?Iberg oder Jburg , eine kleine an dem fluß Collbeck i» Wst»pba-,» gelegene ,iabl, nebst einem schlösse, woraufWileknidusresidirel baben soll. Bischoss Benno zu Oßnabrück erwchlle es znfeiner cessdentz, nnv legte allbicr an. 1068 eine BcnediclinerMc»an ; worauf stme Nachfolger daselbst ibrcn sitz gehabt, biß EniejinsAugilsliis gegen ansgang des 17 tecul, selbigen ugch Oßnabrückm»leget //»cL,. L. 8. p. r.
'Iberg, IM Lhnrlhal, siehe ^bcrg-
Aderig/ soll nach dem vorgeben einiger Spanischen stribeomieine aast gemessn seyn, welche Jderus, einer von den ersten»»«'kömmlingen Noä, an deiilciiPeii ort qcbaiick, wo heutiges V»Tortosa m Ealalonicu sicher. Es ist aber lauter fabelwerck.*
'Iberia/ ein iiame, fo von Strabonc und PIinlo SMleiige'gebe» wird, und zwar entweder wegen eines gewissen Komas, mnamcn Jber, oder wegen des flnsscs Jbcrus, so anitzo Ebro gem»'nct wirb-
^beria, ein land in Asien , so eigentlich Georgia odcr GüW»ist. liehe Georgia -
TZbrahim/ ein Türckischcr Kayser, des an- '^'7 ErdimAchmcts lüiigstcc söhn, war an. 16,2, oder!vie andre «om16,4 gedobrcn, und soll anfänglich den nahmen a >haben. Als lein ältester bruder Osman Kavler wurde, mtz >.ge» verwahrlich ballen, doch wurde er a». -622 unter oco 2 ^pha regierung loß gelassen. Sein bruder Amuralb d,624 aufdas neue in gefängliche hasst »cbmem hatte
äs.
würge» lassen, wofern chn nicht seine inutter errettet. Nach "lsa