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Constanlinusl diejenige verdammt, welche den heiligen bildern dieL der wehe ihnen L-eignete ehrerb.emng vcrw g rttn. ^unmilteibarcr Nachfolger , Gregor us " - dat st^mrl, daß mandeni aedächtniß des unwissenden volcks durch bilder zu yuiffe rom wen müsse Um eben diefelblge zeit bat der Orientalische Kayser,Leolv" ober Isauricus, befohlen, die bilder aus den kirchenlM.wea zu nehmen und zu verbrennen. Dessen iucceckor, Constanti»nus V- oder Copronymus, hat in dem t-onccko, welches an. 754u Constantinopel gehalten worden, seines vorfahren meynung be».räfftiaen lassen; wobey man die bildcr vor gotzen erklärt, weildie göttliche natur Christi nicht gemahlt, seine menschliche aber,gleichwie au» der Heiligen ihre, indem sie erhöhet worden, kcl»ncsweqes mit'sarben vorgestellt werben konte. Der nächstfolgendeKayser Leo IV , oder Chazarus , bekräfftigte das vorhergehende,und wolle seiner gemahlin Irene nicht mehr beywohnen, als er sieeiner andern meynung gefunden. Nachdem er aber an.780 gestor.den, und Liefe Irene über ihren minderiahrige» «ohn, Constantl«num VI. die vorimindsichafft bekommen, ließ sie, aufanregen desPatriarchen Paust, ein Concilium nach Constantinopel ausschrei»den, und solches nachmals nach Nlcäa verlegen, allwo an. 788 derschliiß gemacht ward: die bilder wären nicht nur in ansehung deshistorischen qebrauchs zu dulden, sondern auch aus göttlichem be«fehl der kirchen nöthig, ja zu vencriren, zu grüssen, zu kullen, zuverehren und anzubeten, auch mit aufsteckung von Wachslichtern,mit räuchwcrck und auf andere art zu bedienen. Eben dicsi Kav»serin Irene ließ gedachtem ihrem söhne, Consiantino VI, weiterdißsalö in die väterliche fußstapfen trat, die äugen ausstechen, auchdene gleich daraufgar umbringe,wie sie nicht minder ihres gemahls4 brndern gethan, doch eben i» viel aus Herrschsucht, als eiser fürdie bilder, welcher letztere jener m diesem weid fast rasenden paßwnzum vorwand und hebuffdienen muste. Der Occidcnkalische Kav«ser Carolus Kl. setzte diejcm ihrem beginnen an. 794 das Franck»surtifehe (Concilium entgegen, worinncn der historische gebrauchder bilder gut gesprochen, deren anbetung aber verdaun, und daserwehntc Nicänische Concilium, als em pkeiPlo-hnottur, verwarf«fcn ward. Nach Irenens absterben ficng der Orienlalifche KayserNicepborus l-ogoMcres gleich wieder an, sich denen bildern nichtaUzugünstig zu erzeigen, und sonderlich die denen zuwider waren,gelinde zu halten. Und als Michael dieses Nachfolger, sich wiederauf die andere feite gelencket, zeigte Leo V oder Armcnius, welcherauf jenen folgte, nur um so viel mehr eiser, die bilder zu verfolgen,und an. 8;o wolle gar der Kayser Theopbilus deswegen haben, daßman mich andre dinge nicht mahlen solle. Um dieselbe zeit wardauf einem isnotto zuParis geschloffen, daß man die bilder wederaus einer närrischen hoffark oder sonderlichkeit abschaffe», »och aufeine abergläubische art anbeten, sondern dem gedächtniß zum bestenbehalten solle. Indessen hat des Occibentalischen Kay fers Ludovi«ci I Hvfprediger, Claudius, Bischoff von Turin , alle in dieser seinerbiöceS befindliche bilder und gemählbe hinweg thun lassen. Nach»dem der abgedachte Kayser, Theophilus, an. 84r rml tode abge»gangen, führte dessen hinterlassene gemahlin, Thcodora, als >h«rcs minderjährigen sohns, Michaelis III- Vormündern,, den bilder»dienst wiederum ein, welchen zwar Bardanes abermal abschaffte,Bassins l aber, auf einem zu Constantinopel gehaltenen Loncillo,an. 8S; und 871 auf das neue bestätigte. Von solcher zeit an, sinddie bilder so wol in der Griechischen als in der Lateinischen kirche ingebrauch geblieben, doch nicht ohne Widerspruch unterschiedenerlehrer, auch nicht allenthalben und bey alle» ausgleiche art; indemsich immer leute gefunden, welche indicsim stück weiter, als andc»re, gegangen. Sonderlich ist merckwürdig, daß wie sehr auch dieGriechen denen büdern seit der hier gcmeldtcn zeit ergeben gewesen,sie dannoch vor denen geschnitzten aus einer soliden Materie gemach,ten, und gleichsam auf sich selbst bestehenden bildern einen grossenabscheu bezeugen, und sich dicsesfalS lediglich mit gemahlten bil«dern beheiffen; in dcr j wicwvl nicht gar wol gegründeten cinbil»düng, als ob die gefahr durch die bilder in abgöltcrey zu verfallen,bey dieser letzteren art weniger zu befürchten. Und ist diescsfalsfast lächerlich was K/Ir. Addison noch neulich,! gemeldet: Ein Grie«chischcr Priester, der nach Venedig kommen, um gemahlte bilderfür seine kirchen einzukauffen, hätte keine stücke von Titians seinenannehmen wollen, weil nemlich wegen der künstlichen schatticrungdie bilder nicht änderst aus dem gcmahlde hervor zu kommen schie»nen, als ob sie ansgehauen wären. Seitdem Luthcri und Calvinilehre in Teutschland und anderswo aufkommen, haben diejenige,so des erstem bekänntniß folgen, den gebrauch der bilder, soferndenftlbigen nicht der geringste culms religioku; erwiesen wird, bey«behalten. Hingegen des Calvini glaubenü» genosten haben selbige fastdurchgehends m ihren kirchen gäntzlich abgeschaffet. K«r.r7.
1.1. c. r;> Z f. I. 8. 6e rc§no Iral.
t. in Kitt. in bild. 6aU. in snnsl.
. in i R.eg. c.7. L.«. in comp. bitt. univ.
«<e. cle imagin. bitt. imagin. bitt. im»§. re-
ttir. ctitcourie upon ike Oletulneks otHeclsl;. *
Ictinus / ein berühmter baumeistcr, lebte in der 84stcn O-lz mp. und hielt sich aufdem schlösse zu Athen auf. Er bauele dentempel der Minerva, genannt Parthenon , oder den tempel derJungfrauen, desgleichen auch den tempel Apollims, des Heisters,nahe bey dem berge Cotylius in Arcadien in der halb.insul Pelo.ponucstis. Dieses gebäube war von lauter steinen gcwölbet, undkimtc vor eine der gröstcn raritäten des ailerthums paßiren.
iib. z arcscl. l'«„ «-r,. 1.7.
Ida / der erste König in Bernicien, so hernach nebst Deckndas Königreich Northumberland machte. Dieser König ließ Oetaund Ebissa seinen eigenen und seines brndcrs söhn, holen, »m ihnensitze und resibentzen in der nördlichen gegcnd zu suchen. Er bekrieg«
ida
te die Picken und Schotten unter ihren Köniaen I-Mum die südliche gegenden «n sicherheit zu sitzen! und be«dieses so glücklich, daß sie, und ihre nachkomnM dieLlL' °
gend bey nahe -8° fahr lang friedlich besessen, und dieKent vor ihre Ober.Herrn erkannt, als welcheausd räliestm 2waren, biß endlich der Kön.g Ida ums jahr 7 ° 7 den M 2Monarchen annahm, gleichwie Ella einige,ahre hernach sich n!Konlg von Deira nannte, welche 2 Königreiche in der v rwssü sOswy zusammen kamen, und so dann das Königreich Nhumberiand genennet wurden. Ida war zu der regierung sih g Zindem kriege unerschrocken, und us sriedens.zeikeiimäeaind.sam. Er regierte ohngefchr 12 jähr.
Ida / ist ein gebürge. in der Asiatischen landschafft Trogs. A
w. ro ielbiges vor das höchste in selbiger gegend gehalten, woraus
man auch die quellen von - flussen findet. An dem fuß des geb«war die stadl Troja erbauet. Es ist dieser derg auch aus der TrI.Nischen fabel bekannt, Massen Paris ausseidigem den unter den aV.tinnen entstandenen streit wegen des göldeneii apffels soll enM smhaben. Die Heydnifche gottin Cybele ist von diesem gebürge od,auch von dem in Creta , weil man sie an beyden orten mifeineb.sondere art verehret, Klarer Ist«--» genennt worden, 2-,.
Ida, ist ein gebürge auf der insul Candien oder Creta . Zj,alte» geben vor,daß die Waldungen von diesem gebürge 7; jährder Deucalionischen Überschwemmung durch ein jener vvm hinumwären verzehrt morde; bey welcher qelegenheic dic DactAso Wzgebürges eunvohner gewesen, das eisen zu schmeltzen erfunden, odervielmehr aus solchem zufall zu erst ersehen und geleruet hätte», k/--
ttrom.I. 1. 77 e//.vr, oklerv, >.,. *
Idacius/ ein Spanier; gebürtig von LamegoinderProimGallicicn, lebte um das fahr 44s zu des KaysirsVasinlimani 11zeilcn, und war Bischoff, nicht von Lamego , wie einige wolle», sm.dern von Chaves. Als an. 461 die Suevi in Gallicicn übel haust,ten, wurde er von leidigen gefangen genommen, aber „ach verkniffdreyer monaie wieder bcsreyet. Er starb endlich bey hohem alter
an. 468. Er bat eine chronic geschrieben, welche er von dcmMy.
ser Theodosio anhebet,^und biß an. 467 cvmmuiret, welche »Mandern auch Jacodns Sirnionvus cdirel hat. Nicht weniger Hai erIstkoL ktonsulsse5 geschrieben. cle vir. illulck. c. 9. 0'^eZe,.
car. e 7 ^-ve Kitt. Imer. p, 1^.
Idacius Llarus / wird vor einen BischoffzifVich in Calalo.nie,, qedailen. Trilhemins hat ihne unrecht mit dem vorhergehe»,den vermischet. Er lebte um das jähr ;8z, und war den PriMa.nisten sehr entgegen, wider welche er auch ein scharffes ellitt mdein Kayser Grackano zu wege brachte. Er hat wider selbige c>»apologericum geschrieben, ferner librum conirL Venmunlliim,ilir-conum-zi-isnum, welches buch jedoch vielmehr von einem ander»gleiches namens scheinet geschrieben zu seyn, weilen die alte» iu er.wehnung der schussle Idacü Clan ihme solches nicht beylege»; auchin dessen vorred gedacht wird, daß es zu Neapel verfertiget morde»,ivohm obiger Ciarus nicht scheinet hinkommen zu seyn. Opulcal,
contra krereker. //rrrs,in Vrikcill. gtever«, üb. 2 kill.
Iscr. cle vir. üluttr. c. 2. c!e kcrizic. ecci. k./
ste Kitt. t.sr. Kitt. liirer. p. 162. *
Idülus / ein bcrg in Covern, wovon die göttin Venus dcN Mnameii Idalia bckomincii. i ckkneill.
Idanha^ velha, oder die alte brygenaunt, ist eine von denestädlcn der Portugiesischen landschafft Beira, an den gränhcn derSpanischen Provmtz Ertremadura, an dem kleinen stiisseMMgelegen. Vor ailers hieß sie Jgcditania, und war in großem an»sehen, hak auch die ehre gehabt, des berühmten Königs Wamdagrburts.ort zu seyn. Der König Sanchv! > nachdein er jie denMohren abgenommen, hak sie den Tempelherren geschämt.cnckei Sancho II brachte sie aus den rliincii, worimiett uciich mlder erodernng befand, wiederum empor, und in dem >s iecuiohatsie dcr Köiuq Johannes lil mit dem stadt-rechtdegimdigt. M»rechnet, daß etwa« üoo familien von bürgern sich dafelbst befinden.Nicht weit davon liegt ein kleiner ort, Idanha a nova genau»!.Der König Phiiippus H von Spanien , nachdem er sich der IMvon Porcugatt bemächtiget,machte den von Pctro so Alca-M ll»'runiro znm Grafen cle la Ibanha. An. 1704 ward Jdaiihn -von dem Spanischen General von Joseph cle Salazar cmgciM'men, bald darauf aber von den Portugiesin wieder erobert, ckau»da la mens, ist ein anderer ort l» Porttigall, welchen Komg Mlivp II zu einer Grasschafft erhoben hat. -es7
epir. clele; Kitt. Vormgues p. c. z, 9, 19. I'- 4 r.
Kitt. 6c Lss>. I. 6. c. i r. llelic. 6e VoriuALi. p. 7Z Z.
Ivathyrsuo ein König der Europäischen Sc>sthen.iYM
des Saulii löhn, regierte nach seinem vater, und Calvida,vettcr, oder wie einige siegen, gleich nach Tbomyri. Lr ham eüberaus schöne tochtcr, welche Darius Hystaims loh'Vin Pcrsten, zur ehe begehrete. Jdathyrsns aber verjagte lie wwelches Darinm dermassen verdroß, daß er ihm e^e« weg a n»"digte , und eine armec von 700000 mann wider ihn ms M1te. Damit aber dieses krieges.hccr eine aus dScythien haben möchte, so ließ Darius zwey große bruem > ,eine über den Lokz-Korum "Vkiacicum, und die ^'rerc .Donau , und bestellele dieIonier dazu, daß HV.selb gebsoicc». Wo der erzehlling dcS Suidä zu rrancn, ,0 giu'gsusDario entgegen, besserte ihm eine l^
Heer 90000 mann, und,agte ihn m die flucht. mc ' ^Hcrotori/ der auch eben »m selbige zeit gelebt, ist mck glaiiH