Band 
Zweyter Theil
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9O4 iec red

beuchen scheinet. >e> >8. 7«che. i, 19. 2 -äE. s. 7 ö^»le/.

"sechs,iias oder Jehsjachtm / ein König in Juda. Die bü.cheroer Könige nebst Iercmln geben ihmd!e,en lctzternnamemdererste aber wirb ibm von dem Evaiigelisten Makkhao beygeleget. ErwarJoaänms söhn , weicherm, andern iahrc seiner rcgiernnq dieKönigliche gemalt mit ibm theilcte. Er fieng aber an alleine zuregieren im ,4; ;stcn jähre der weit. Mein das jähr daraufkamNe-bucadnezar, nahm ihn und seine muttcr nebst seinen wetbern, käm»merlingen , und andern grossen Herrn des Reichs, gefangen, undsühn te ste nach Babylon, woselbst sie in der qefangenschafft biß an.;47r blieben, da Evilmerodach, nachdem er seinem vatcr ge-folgt, den gefangenen König von Juda unter die vornehmstenFürsten seines Hofes sttzetc. 2 -Vcx. c. 24. 2 c. ;6.

4 v. ,2.

Decker/ einfluß in dcmStifftLttttich, welcher in Brabant,a» den grantzcn der Grafschafft Namur, bey emem kleinen ort,Latin genannt, entspringt, hernach bey Boret,wvrn und Tongernvorbey länffl, zuletzt aber bey Masirich m die Maaß fallt.

Iecsirn/ war einer von den 4 söhnen, welche Abraham von derKemra hatte. Erzeugeteben Seba, von welchem ein theil derAraber, und Dedan, von welchen, die Dcdanäcr abstammen.

2s 2; 85 49.

'Fcdburgh/ siehe ^edburgh.

^eddo, ist die haupt.siadt m Japan , und des Kavsers resi-dentz. Sie lieget an dem ufer des silijseü Tonkaco oder Toukou, na»he bey einem grossen meer bustn, der wegen des vielen jandcsnichtliess ist, wcßwegen auch keine andere, a>S gantz kleine schiffe da»selbst hinkommen können. Es giebt allda viel fische. Die Häuserdieser statt sind von leim getrauet, und nnt hvltz gedeckt den regenabzuhalten. Es giebt auch allda viele pallasie vornehmer Herren,die lehr prächtig ausgeführet sind. Unter den thorcn ist Das grosseoder sogenannte Karger-thor, weil der Kayscr dadurch zu feinenpailästen gehet, scheus würdig, welche, gleich wie auch der andernKönige », Japan ihre, meistcnthcils aufden höchsten örtcrn derstadt zu finden sind. Aufder einen leite dieses erhobenen Platzes ste-het ein lusk-lburm, so der Kaysers-ihurm genannt wird, und un.ten an dem berge ist ein sehr prächtiger lcinvcl, welcher vor so hei-lig gehalten wird , daß niemand, als der Kayscr, nebst denen vondem Königlichen stamme und den, ärckwonre oder dem oberstenPriester hinein achcn darff. Der straffe» in der stadt sind sehr viel,unter welchen die meisten 180 clle» lang sind; eine aber darunterist bey nahe eine Tcuklche weile lang. Sie haben daselbst beydesWider feuersmolh und diebe eine sehr gute anstalt, sintemal auf jeg-licher straffe ein oder mehr Magazinen sind, wohin sie gleich ihre be»stcn fachen schaffen , wenn etwa fciicr auskömmt, und zu ende jeg-licher straffe sind gewisse wach-pfortcn, wo alle nachte wache ge-halten wird, um zu verhindern, baß ma» bey entstandener fcucrS-brimst nicht aus einer straffe m die andere lausten und die diebe nichtentwischen können. Der Kayscrlichc paUasi zu Jcdbo ist mit;wällen und ; graben umgeben. ES sind viel prächtige znnmcr dar-innen , unter welchen das erste 2 geschoß hoch, und von den anderndurch eine reiche göldenc gardme unterschieden ist. Zwischen demersten gemach »iib dem ersten walle ist die lcid-wachc, welche aus;o<n mann bestehet, die einander täglich ablösen. Das vorder-theil von des Kayscrs zimmcr bestehet in einem grosse» Pavillon,so aufder feile 2 andere von gleicher arl hat. Sie sind alle dreyeneun geschoß hoch, und gehen oben gantz spitzig zu wie Pyramiden,aufdercn spitze 2 grosse mecr-fchwemc mit placen goldstücken bc»deckt zu sehen sind. Das audlentz-gemach, welches auf vergolde«ten Pfeilern stehet, ist gleich gegen dem Pavillon über, so diesemprächtigen qedändc an statt einer ti-onre oder eines vorderlheils die-net. Der bodcn ist von lauter goldstücken, worauf allerley ßgurcnund landschafften zu sehen sind. Dasi'ldsl sitzet der Kayscr aus einemthrone, meinem von gold und edelgesiemen gläntzenden kleide,wenn er frcnihdrn Abgesandten andicntz erlbeilct, oder von den Kö-nigen und Fürste» seines Reichs die Huldigung cmmmmt. Dergarten, so zu diesem pallast gehöret, ist sehr groß, imb voll schönerbäume und blumcn. Der tempc! des abgotlg Amida ist einer derprächtigsicn u, der gantzcn stadt Jcddo. Der darinnen befindlichegötzc aber köinmt mit der Pracht des orteS nicht übereil,. Diesesungeheur stcbct auf einem altarc, und ist mit silberstücken bedeckt,die eines halben daumens dicke sind. Unter demselben, und bey«des vorne und hinten stehen göldcne kelchc, daS bild aber an sichselbst sitzet auf einem Pferde mit 7kövffen, deren jeglicher 1000keculs bedeutet. Im übrigen hat diese slatne einen menschlichenleib, und hundc-köpffe. DcS Pferdes fuß ist über und über mit per-len , gold und diamanten besetzet, lind die auf dem vorder» tbeiledes allars gemahlte chartere« zeigen die bedeiituiig aller an denqötzen befindlichen vmge. Der t'. Fresus crzehlet, daß des Kay-fers Cubl gcmahlin in ihrem pallaste einen lempel gehabt, worin,nen ste ebenfalls diesen golt Amida in der gestalt eines jungen men-schen, mit einer kröne aufden, Haupte, und mit güldenen strahlenumgeben, angebetet habe. Es w,rd gesagt, daß a». ,üzß durcheinen allgemeinen brand vor mehr als 48 Millionen goldes schadendaselbst geschehen. Besiehe der Holländer gcsanbfchaffl nach Japan .

relanon 60LN. izSz.

, ^efferics/ oder Jeffrcys/ (8ir George) von Bulstrode/Loro-Eantzler von Engelland. Er war anfangs kecoeller von derstadt London , und weiter in solchem amtekas mreretie des Köni-glichen Hofes dem gemeinen besten gar mercklich vorzoa, so wärees den 2s nvv. an. iü8o beynahe dahin gekommen, baß von dem

ief jcg ich

unterhanse des Parlaments in einer absonderlichen 5m«ausschliessung von allen öffentlichen bedienungen wäre aeiuM w«/den. An. ,ü8i z» ausgange des aprils machte ihn der Koni» k«.rolus N zn einem von den Obev-Richtern, und zu einen, s««Räthe zu Ludlow , vor die sogenannte liebes ok Vsie, o-»eben demselben ,ahr ward erOder-Richter zu Ehester unv den'?»»»erhielt er vor sich und seine leibes-erden die würde eines RawnngAn. ,ü82den 29 sept. succebirte er dem Ritter Edmund Sand rsin dem amt eines Lord>Oberrichters von der Königs-banck Aniü 84 , da er vermöge der zuletzt crwehnten.function die aewöhnMecircuimr hielt, brachte er es mit drohungen oder aufandere att da-hin, daß viel städte und corporLiioner ihre ckrmes oder privilcm-dem Könige auslicfferten. Nachdem Jacvbus II den Enaliscdmthron bestiegen, meiste er an. ,68; auf dessen dcfehl m den mv ».tzen herum ziehen, und über diejenige, so es mit dem Hertzvae mMonmouth gehalten,gerichtlich verfahrenzda er dann aufeinegMunglaubliche art sich strenge erwiest, und nach seiner zunMEsich dcrühnite, er hätte mehr leute durch den hencker hinrichten las.scn , als alle Richter in Engelland, seit Wilhelmi des ervdmrszeiten. ES ist auch dieses einiger Massen wahrscheinlich, weil»»-an den beyden ortenTaunton undWcllsrz? Personen aufsemen auz.spruch gekeucht und gcvierrheilt worden. Hicrbey ließ er zugleich eichunverantwortlichen geitz dlickcnzinmasseii er unter andern vv» einemeintzige» Edelmann 140s--pfiind steriiuqsgenommen, um ihmdasleben zu tristen. Gleich »ach dieser blutigen expedition machte ihnder König zum Lord-Eantzlar von Engelland, und an. iszs er.nennctc er ihn zum dcysitzer der wider die landes-gesetze ausgerichie«ten geistlichen comiffion.Jn diesen beyden ämtern beförderte er »achallem vermögen,lind zugleich mit einer unerträglichen unbescheiden-heil, die vo» Jacobo H zu Unterdrückung beydes der Resormirtenreliqion und der srcyhcit gemachte auschläge. Dannenhero, alsdie Englische nation solches joch von sich abzuschütteln suchte, undan. ,688 dcrPrintz von Oranien deßwegen der stadt London mitscmer armer sich näherte, war er einer von den ersten, welche sichnach der flucl-t umsahen. Allein da er sich nach gelegcnheil mi-that , nut einem sahrzcuge nach Holland oder nach Hamburg sichzu retirlren, ward er den ,2 dec. zu Wavping in einem kleinen Hau-se, als ein dooisman» gekleidet, crtapt, mit genauer noth dmHänden des auf das äusserste wider ihn erbitterten gemeinen vMentrissen , und gesanglich in den rovrr gebracht. Dasilbst zcZ ersich durch unmäßiges lrinckcn ein hitziges sicher zu, woran erdcii28 april an. ,489 mit rode adgieng, worauf man ihn indercapMdes rover, nicht weit von dem grabe deß Hcrtzogswvn Monmoulh,beerdigte. Den ü nov. dessclbigcn jahrs rcsolvirte das imterhaußdes Parlaments, daß mau nicht mir seine guter einziehen, svndemauch sem gedächlniß aller ehre unwürdig erklären solle, und den r;may des folgenden iahrs ward er in der Königlichen Lmnellle -ä-ausdrücklich ausgenommen. Man findet nicht, baß er von sei»»gcmahlin, welche Anna geheißen, einige kinder nach sich gelassen.

r. 1'lieLrr.lkurop. t.iz.

l,elp ro LnglirbUtkor)-.

^egenstorff, ein schloß, torff und berrschafft ; stund WBern an der Landstrasse zwischen Bern und Eololhurn gelegen,gehörte vorzeiten e»,em adelichcn baust, so daher den nanu» ge-sührel. Aus deine lebten Hug an.,,8,;Enno an. irzo; Heinrichan. 1277. Nachdem käme diese berrschafft an die edlen vo» Er»lach, welche selbige länger als 180 jähr besessen, ferner an ttredlen von Dicßbach, und von diesen durch hcyrath an die edlen MBonsicttcn; so dann durch crbfchafft an die edlen von WailcMyl,von denen sie endlich durch kauff an. ,720 an den ictzlmallgc» vr»sitzer Friedrich von Erlach gelanget, welcher auch seitdem da»schloß stattlich reparirci, lassen. *

^ehu / war der ,ode König in Israel, Josaphats W, »ndNimsi enckel. Er wurde durch einen schülcr ocs Propheten ssW-aufGottes dcfthl zum König gcsaldct, um das hauß Ahabs auszu-rotten , welches er auch that. Denn er erschoß Joram mt «inPfeile, tödcctc Jcsabcl, und darauf erwürgctcn die grossen zu^a-Marien selbst 70 kinder des Ababs, damit sie dielen neuen Mignicht zu ihrem feinde haben möchten. Nachgchcnds sicllcke er M,un, die Baals-Pfaffen, so bcn Jesabcl in grossen gnaden siuiidc» ,desto leichter auszurollen, als wolle er diesen Baal weit mehr ehrm,als Jcsabcl gethan hätte. Daher ermähnte er alle priesterdickSMtzen,daß sie sich zu einem grossen opffer vcrsamlen sollen. Nage »unalle mit einander in dein tcmpcl waren, ließ er sie durch M Mten niedermachen, und das götzcn.dild des Baals in ßnmN Mkchen, welche» eyfcr Gott selbst lobclc. Allein Ich» Dr >Mgc darinnen fort, sondern ließ die kälbcr zu Dan undBmMcMünd wurde dahcro von Gott durch Hasacl, den Komg m Lvric 'gestrafft, welcher tu sein land einfiel und daffclbige verwM'Erstarb ^.^.,178, nachdem er r8 jähr regieret halte, rt-

9. L 22, !. 6 LNl. - I '

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Iehu/ ein Prophet des Herrn , Hananuöbn^ Ec vcrkiiM.te dem Bacsa, Könige von Israel, altes ungluck,betraf, zuvor. Einige halten davor, daßihn habe tödlcn lassen, und zwar in, anfange j>

; lozlcn jähre der weit. Andere hingegen vcnicmcn eil ,ein Prophetc dieses namcns des Josaphats thaten beM iWiederum sind noch andere, welche vorgeben, baß ihrer zses namcns gewesen. ,,

Jelphe oder Jußpha/ einevorstadtvEMabawdek^^.,

stadl in Pcrficn, ,0 von den Arnieniamichen Ehrme" .

wird, welche von dem Pcrsianijchen Komse veci k » ^