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-m.Iang und s breit. Josephus berichtet, daß man daselbst denlchonsten dalsam gestinden, woher auch die stadl den »amen Jerichobekommen, weicher so viel heist als ein guter geruch. Heut zu tagesiehet man keme bäume mehr daselbst, die balsam geben, sondernnoch etliche wenige palm.bäume. Sonst giebt es alda einige wil-de bäume, und unter andern eine art von psiaumen, woraus ein ge-wisses ol oder balsam gezogen wird, so allerley wunden zu bestenMist- In den kleinenwäldern aufbemeldterebene giebts einigekleine wiloe bäume, welche eine frucht tragen, die runden äpffclngleich siehet, und eine gelbe färbe hat, worinnen an statt der kernekleine iiiißgm zu finden, die so rund, wie die erbst», und sthr wohlgelchmack sind. Andere hingegm tragen rothe äpffcl, die so schönaussehen, als wann sie mit vergöldeten zinnober gemahlt wären,a-der inwendig nichts als ein garstig stinckendes Wasser haben, lindwenn sie trocken werden, so bleibet nichts als die blosse schale daranübrig. Es ist sehr wahrscheinlich,daß die scribenten diese äpffel mey-nen, wenn sie von einigen gcbencken , die an dem Ufer des todtenMeeres wachsen, und von aussen sehr schön anzusehen, inwendig a.der voller schickender asche seyn sollen. Es wird auch von der rosevon Jericho gemeldet, daß sie sich nur in der Christ-nacht von ein-ander thue, so aber nichts ist, indem solches geschiehet, so offl mansie in das waffer setzet- Es ist dieser srt von vielen wunderwercken,si> der Herr Christus daselbst verrichtet, bekannt, indem er einenblinden sehend gemacht, auch sich in des Zachät Hause daselbst auf-gehalten. Gegen die nördliche seile der stadl Jericho zu, liegt derberg Quarantaine , welcher diesen nennen daher bekommen, weilauf demselben Christus 4s tage gefastet haben soll. Er ist über alleMassen hoch und uneben, so, baß man sehr schwer zu derjenigen ho-le kommen kan, worein sich unser Hevland soll begeben haben. He-lena, des Kaystrs Constamim kvl. mutter, hat eine capelle daraufbauen lassen, nebst einem altare, worauf zu zelten messe gelesen wur-de. Man siehet hieselbst bilder der Engel und vieler Heiligen mitsehr lebendigen färben. Nicht weit von bannen ist eine grolee, diemit allerhand figuren, als der Verkündigung Mariä, der heiligenEngel und Apostel ausgemahlet ist, und sehr alte Griechischeduchsiabcn in sich hat, die etwas vergangen sind, jedoch so, daßman die färbe davon noch wohl sehen kan. Einige geben vor, daßdieses der ort gewesen, wohin die heiligen Engel Christo nach seinerfasten und nach dem wider die teuflische verflichungen erhaltenensiege speise zugebracht. Jedoch behaupten andere mit mehr Wahr-scheinlichkeit,daß es die wüste des Jordans gewesen, darinnen Jesus40 tage gefastet; weil nemlich der Evangelist Marcus berichtet,daß er daselbst bey den wilden lkieren gewesen, welche aber zu die-sem berge nicht wohl kommen können,weil selbiger gantz und gar un-fruchtbar sey. Ohngefthr 4 oder ;oa schritt von diesem berge warder brunnen Elisa zu sehen, welcher diesen namen daher bekommen,weil besagter Prophet dessen wasser, so zuvor bitter war, süsse ge-macht- Der daraus kommende strohm läufst bey Jericho vorbey,zertheilet steh so dann m verschiedene kleine ströhme,welche das landwässern, und ergiest sich endlich in den Jordan. Zur zeit der creutz.fahrte» ist dieser ort sehr berühmt gewesen, heutzutage aber ist esnur ein von etlichen Arabern bewohntes borff /-/. 4-t. 6. > /K«. iü.
i, tkeafi-. rerrrc stmäse, äe la rerre
saime. nor. c>rk>. ane.
Ievmin / ( Michael) ein Englischer l^eologm, gebvhren zuKnvwewn in Devon den i nov. - ->90, studirte zu Ovfurt in collegrocorx. Oiillt,, da er auch tocius und rnMtker schürn IÜI^ wor-den. Er rejsete mit der Printzeßin Elisabeth,welche an den Pfaltz-grasen verheyrathct worden, und deren Prediger er war,den Rhein hinauf und nahm zu Leiden den OoAor-grsllum in ItieoloM an.Hernach wurde er Carost I ordinari capcllan und K.eAc>r bey derArchen 8. Martin; davon er aber 1042 bey ansang des einheimi-schen kriegs von den Preßbyterianischen vertrieben, und eine zeit«lang in der fremde, hernach in einem dorff Kemflng im Privat»stand lebenmuste. Den 14aug. i6;y, als er von einem dorff, daer morgens geprebiget, ausben abend nach hauß reiten wölke, fieler vom pferb, und war tob, daraufcr 2 tage hernach in der kirchzu Kemsing begraben worden. Er soll ein ehrlicher und in heiligerschufst wohl erfahrner IbeoloZur gewesen seyn. Schrieb in Eng-lisch : l?Lrspbr3les in proverbia 8Llornon'iL. bol. lü;8. Oornmenr.in Ikcclelislkeln; toi. Oe virs Lc obiln ^oräani Lcc. ^ snüg. tiitk.«niv. oxon. *
Jermyn , (Heinrich) König Carl desI Schatzmeister undGroß-Slallmeister der Königin, welche Printzeßin erinFranck-reich begleitete, da ihr gemahl mit den Parlamentischen in kriegverwickelt war. Dieses und anderer getreuen bleuste wegen machteihn der König an. 164; zum Baron von 8. Ebmunbsbury. Er be-sorgte i; j«hr die verwaltung von ihren hauß - wesen, ward auchzu unterschiedenen Gesankschafften gebraucht, wovor ihn Carl Han. iüüo zum Grafen von 8. Alban,und an. 1671 zum Lord Cbam-bellan machte. Er starb an 168; unverheyrahtet.
Icroboam I. König in Jsrnel.Er war Nabats söhn, und wur-de von dem Könige oalomvn erzogen. Als selbiger aber vernom-men, daß er sein Königreich erden würde, weil,hm nemllch derProphet Ahia io stamme davon verheissen, indem er seinen Man-tel uns stücken zerschnitten, und ihm 10 davon gegeben, so stellteer ihm nach, und nöthigte dene in Egypten zu fliehen. NachdemSalomon gestorben, stellte sich Jcrodvam nebst andern vor dessensvhn Rehabeam, und bat ihn demüthigst, daß er doch etwas vonden schweren auflagen erlassen mochte, womit sie gepreßt wurden.Als er aber eine schlechte antwort von dem Könige erhalten, fielendie!« stamme ab, und erwehltyi den Jeroboam zum Könige, wo-durch dir Königreiche Juda und'Jsr.ael von einander gerissen wur.Wn. Nachdem nun Jeroboam König war, und sich bejahrte,
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von wm Zimmer hinauf nach Jerusalem gehen'solle,
??^Pad nach wieder abfallen, und stüi m
der'maM^^'^?^ würde, ließ er 2 goldene käl-
ausrittn?»^ ^ Bethet, das andere aber zu Darr
r^^"',uuv.brachleferneUnterthanen dahin, baß sie dabey ,h.hielten. Bald darauf schickte der />err einen
a m . welcher in Jerobeams g 7 ge»Eden besagten altaren wegjagte und sprach! daß ein iodn au^dem hauie Davld gebohren werden solle, mit namen ^ostas, wel»cher alle Priester des altars, so darauf opffertc 7 , ausrotten wür-dö/ und dieses um deßo mehr m beßatiaen- aab er ein 7)^6der altar denselbigen augenblick sich em wey st,astete 'Äst frewhett des Propheten verdroß den König dergestalt, daß erstine Handausstreckte, und einem von,emen dienern befahl, rhn z u are ffen.welche Hand aber alsobalb vevdvrrete. Darauf ersuchte ihn derKö-mg, baß er Gott vor ihn bitten mochte, um seinen arm wieder mheilen, dieses that der Prophet; allein der König besserte sieb docdnicht dadurch, so baß er in seiner gottlosigkeir starb, nachdem ^ohngesehr r i oder 22 jähr regiert hatte. 1. /<ö«. n, 12,1; LeLqo2. 9,10. ist». 8, amig. Lc
in snnal. verer. reiiam.
Jeroboam H, regirte anfänglich mit seinem vater Joas zu-gleich, und trat im zan jähre der Well die regierung alleinc an. Erwar ein tapfferer Fükst, und hatte rm kriege groß glück, schlug dieSyrer öffters, nahm ihnen alles wieder ab, was sie von seinemKönigreiche erobert, und brachte noch die stadt Damascuü und E-mata darzu, so, daß unter ihm das Königreich Jsi aei säst eben diegrantzen hatte, welche zu Salamonis zeilcn gewe,en. Jedoch har-te Gölt kein Wohlgefallen an ihm, weiter abgöttisch war, erfüll-te aber gleichwohl die verheissungen, welche er seinem groß-vatcrJoahas gethan hatte. Er starb in dem 41 jähre seiner regierung.2. 14. stb. 9 amig. i cstron.
Le ä,k-Ns-'i«, snnal. üicr, V. 1.
Jersey oder Iarsey/ lat. L«Hres. eine insul auf dem Bri-tannischen meere, jö; wellen westwärts von den Frantzösischenküsten und;o mellen südwärts von Engelaut) abgelegen ist. Siegehörte vor zelten nebst Garusey unrer das Hcrtzoglhum Norman-die, allein seit Robert,, des Hertzogs von Normanbie, und Wil-liam/ des Conqueranten, ältesten jöhns tobe, sind beyde biß aufdiesen tag zu der Engelländischen Grasschafft Hampshire gerech-net worden. Ihre form ist einiger Massen oval, gesrall sie vonSvuthwovn-pool biß ander, berg Orgnil-castle 10 meilen lang, undvon Dubon-Potut biß an Plimouth - Bay ü breit ist, in wel-chem bezircke kirchspiele und 2 castelle sind, nemlich Monwr-gual und Elisabeth. Das land darinnen ist anmukhig, und dererddoden fruchtbar, gestalt es gut getreide und graß hat. Diebenachbarten seeu geben zur sommers-zeik einen grossen Überfluß anfischen, sonderlich meer-ayle und krebse, welche unter allen, ,0 manan den Englischen küsten findet, die fettesten und großen sind. DieAnwohner beydes von diezer und der andern insul Garnsty, sind demUrsprünge nach Normärmer und Britanmer, reden corrupl Frau-tzösisch, und treiben einen grossen strumpff-hanbel, wie denn ihrewolle sehr fein und weiß ist. Die meisten von ihren schafen ha-ben 4 Hörner. Es hielt diese insul bey den damahligen unruhenKö-nigs Caroli H parthey am längsten,und ergab sich nicht eher,als bißCäroluS II nach der Macht bey Worcester m Franckreich sich bege-ben hatte. In ansehung dessen schickte dieser Herr nach jeiner Wie-dereinsetzung den Anwohnern an, iüL; ein weiß silberstück, welchesvon ihren vornehmsten Personen getragen werden solle.
Lrit. p. 77;.
Jersey/ (Neu-) ein stück von Neu-Mion in America, jö inOst'UNd West-Jersey eingetheilt wird. Das erste liegt zwischendem ;9 und 41 grad lmirullims kepremr. und gräntzet südwärts anden Oceanurn, vst-wärts aber an den guß Hudson. Dieses land hateine überaus feine läge, so wohl wegen der gemäßigten Infft alsfruchtbaren bobens. Desgleichen hat es einen schiffreichen fluß,und Ane bekannte Bay, Sandhock genennet, und ist reich an wall-fischen, stockfischen und grossen mackerellen. Insonderheit hat derfluß Hudson viel störe und andere fische mit schuppen. Man hat all-hier noch viele grosse eichen und andere bäume als castanien, cedern,eschen und tannen. Das land bringt viel Engelländisch getraybe,wie auch Indianisch körn, flachs, Hauff und dergleichen hervor. Somangelts ihm auch weder an allerley art von vögeln, noch an obst.Die waaren des landes sind Pferde, Ander schweine, körn, dritterund käse, welches alles nach BardadoS, Jamaica und andern da-bey gelegenen insuln, wie auch nach Porlugall, Spanien und denCanarien-insuln verführet wird. Ihr wallfisch-öl und ßoß.fcdern,desgleichen ihre blber, und äffen werden nach Engelanb geschickt.Der einheimischen einwohner sind gegen die colonie zu rechnen sehrwenig, und daher sind.sie den auüiander», so daselbst angebauet ha-ben, mehr dienlich als schädlich, so baß diese sich gar nrcht für ihnenzu fürchten haben. Die süb- und westliche gegenden liegen an dersie und am fiusse Delaware , führen den namen West-Jersey, undhabenjalle bequemlichkeiten des andern theils. Die Engeiänber, wel-che sich allhicr wohnhafft niederlassen, kauffcn das land von deneinheimischen einwohnern , wodurch sie sich ihrer liebe und freund-schafft versichern. Das land liegt insgemein hoch und gesund, undhat keine Verdrießlichkeiten von den so genannten Muskero fliegen.Man hat allhier pech, thär und hartz, wie auch ein gewiß groß thierMoose genannt, aus dessen leder vortreffliche toller gemacht wer-den. Die vornehmsten städte darinnen sind Shrewsdury, Mid-dle-town, Bürgin, Newarck, Elisaveths.town, Wood-bridge undPiscataway .
U theil. Nvvvv» Jersey-