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. ndee "ksriev / ( Grafen von ) in England. Diesen
arosilvateraberwar vice-Graf Granden,n Irrlanv,em
halb-brudcr des berühmten Georg» Villiers, Hertzogsvori Bück
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Nilter und Stalllneister von der Koiiigm Maria H- An. 1691empfienq er die würde eines t'alrs von Engeland, m>l dem üul"»nes vice-Grasen Villiers von Darlsord, und eines Barons vonHoo. An. 1697 den 24 lept. ward er zum Grafen von ^cr,ev ernen-net. In eben demselben jähre ward er einer von den Ober-Richterndes Königreichs Instand, lind einer von den Englischen P.enipo-tcnriarien bey den Ryßwickischeu friebciis-tractaicn. Bald darauferhielt er den cüar«üer enies ausserordentlichen EAmballaueur; andie General »Staaten, und eine stelle in dem Königlichen geheim»den Rath. An. 169!! fuccedlrte er dem Grafen von Porliand mder qualität eines ausserordentlichcn ^mbLtiallou» an dem gran.tzvsischen Hose, und als er von dannen zurück kam, folgte er demHertzvgc von Slireivsbiiry in der würde eines von den oberstenStaais.Seccetarien. A». >700 ward er, nebst dem Grafen vonPortland, zu schliessimg der tractale», welche die lheilung derSpanischen nwiiarchie dclraffeu, alsUlemporenuanur ernennet,wie auch zum Lord-Cämmerer des Königlichen havles. Über die»ses hatte er,in währender regierling des KönigsWilhelmi ll», zwey»mahl tue ehre, einer von den Oder-Richter» des Königreichs Enge »land zu seyn. Mit Barbara, einer tochter Wilhelm' Chimns, ge»Heime» Cämmerecs bey dem Könige Carolo 1 l- zeugte er i) A»l"helmum, von dem gleich unten; rJHcnricum;;) Mariam, ver»heyratdet an Tbomam Thynne von O>d»Wi»dfor. Der alieüe >oh»,Wilhclmns, hcyrathete die cuitzige tochter Frideria Herne, einesLsguire von London , namens Judith, welche ihm WilheliNiiN! undBarbaram gebohren. /, p.; üelp.
ec> Lnslud tiitior)- ^>. ;üi. vol. z.
siehe villiers.
Jervenland/ ein bistrict in der Liesiändischen Provintz Estland zwiichcn dem Fmnländlfchen und Liciländischen mcer- buien, darin»neu Willkiistein, Ober-Pghle», Fclin, La>s Karckus und Tarvastgelegen, l-Se-/,,-«/.
Jerusalem, die haupt.stadt des heiligen landcs, so von denTürcke» Elkodl, Cuzumobarech oder Codsbacich, die heilige stabtgcnennel wird. Sie hat noch unterschiedliche andere namen, alsdie stadt David, die stadt des friedens, rc. Es lag diese stadt mit»tags'wäris in dem stalnme Juda, imlleriiachtwärtS aber in demstamme Benjamin, daher selbige bald zu diesem bald zu jenem gc»rechnet wird. Sie war auf einigen Hügeln gelegen, auf deren hoch»sten, so mau die obere statt ncimcie, David die bürg Sion erbaue»te, wovon der äusserste theil, Milo genannt, von David acbauet,und deshalben die stadt David hieß. Der andere Hügel wurde Acragencnnel, und das war das alte Jerusalem , dahero selbiges vonZion öffters unterschieden wird. Der dritte Hügel ward Moriahgenennct, woraufder tempcl erbauet, welcher nicht grösser war,als daß selbiger darauf stehen kome. Nach der zeit wurde selbigererweitert, »nd viel herrliche gcbäude mehr dabey aufgeführet. Derviertle Hügel hicß Bezetha, welches die Griechen . die
neue stadt »eiinetcn, welche der König Agnppaü mit einer maucrzu umgeben, anfieng, doch aus furcht vor dein Kayser Elaudio un-terließ. Gleichwohl führten die Jüden selbige fort. Gegen überlag die bürg Antonia, worzu der Hohepriester Hyrcaiius den gründlegte, als welcher ohnsern dem tempel, einen thurm bauen ließ,wörinnen er meistens wohnte,und den piiesterlichcn ornat verwahr»te. Der König Herodes aber ließ diesen lhurn zu befchützung destempels, weit mehr befestigen, und nachdem Römische» Auto»nio, dem er sonderlich zugethan war, benennen. Es war die gan-tze stadt sehr feste, und mit einer dreyfachen mauren umgebe», inderen äussersten 90 lhürme waren, die 200 schritte weit von einau»der gesetzt, nebst einem m seifen gehauenen graben, wie sie denn dieJüden zu des K'aystrs Claudii zciten »och mehr befestigen liegen.Der tempcl war mit eigenen mauren umgeben, und diente der stattju einer citadelle. Man hält insgemein davor, daß Melchiscbcchdiese statt erbauet, und sie Salem genennet habe, woraufsie die Je»bunter eingenommen, und ein torc darinnen ausgerichtet, so sie Je»dus genennet, aus welchen beyde» namen, Jcbus und Salem dasWort Jerusalem entsprungen seyn soll. Josiia eroberte den ork, undlödtcte zugleich den Kömg Adonizedeck nebst 4 andern Fürsten , sei-ne» bundsgenossen, die stch ihm widersetzten. Jchch deS Jostia lo.de nahmen die Jebusiler den orl wieder cm , kontcn ihn aber nichtlange behalten, weil ihn die Jsraeliten bald wieder eroberten, bißaufdie ober»stadt, welche David erstlich im 2986 -ahre der weit ein-nahm. Salvmo» ließ unterschiedene gebäude darinnen aufführcii,als den tempel auf vberineldlem bcrg, da vormahls Jsaac solle gc»opffert werden, den Königlichen palast, oder das so genannte häuftLibanon, das hauß der tochter Pharao und andere mehr. Nachdessen tode nahm Slsack, König in Egypten die stadt ein, und plün»dectc sie. Unter des Königs Amazla regicrung eroberte sie Joas,König von Israel; die Syrer zur zeit Manasse um das jähr derWelt ;rio, und der König zu Babel Neducadnezar unter Joachimsregierung an. ?4;L. Dieser Babylonische König ließ den Zedckiadarinnen, und letzte ihn zum Regenten. Allein da ihn hernach sei»bigcr zum zorn gereitzet, kam er wieder vor Jerusalem , machte allesdarinnen nieder, ließ auch des Königs palast nebst dem lemvcl undandern gedanden mehr in brand stecke,die mauren niederreissen, unddie gantze stadt ruiniren. Siebcnziq jähr hernach, nemlich im jährder well;;iü schickte Cyrus die gefangenen Jüden wieder zurück
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in Iudäam, welche so dann Jerusalem und den tempel
babels undEidra ansuhrung wiederum aufzubauen ansi? w- 'her daran verhindert wurden, biß endlich Nehemias angantze werckvollendete. ^.Ast.;6>y kmn AlexanderJeru,alem, welchem der Hohepriester Jaddus die stattwiderstand ergab. B. Ast. ^29 „ahm sie Ptolemäus Lagtmuthet ein, und führte viel Juden mit sich weg in Eavv'm »;8ü6 wurde die stadt von Antiocho Epiphane aberm^Mber,^geplündert, 8°°oo Juden erwürget, eben so viele zu Scian/nmacht, ,80° ceniner „lbers aus dem tempel genommeii . Ä«dem Jovi Olympio,eingeweichet, auch dasgesätz.buchveallein bald darauf nft ,ie ihm Judas Maceabäli«
Hände». Andere Könige m Syrien bcinüheten sich gleichsahge unter sich zu bringen, „e wurde aber von den Haßmonüern .5er.defendiret. Jedoch, als Aristodulus und Hyrcaüus .v ' ÄKönigreichs Juda miteinander stritten, kam Pvmpejus v 5 tEstadt, eroberte selbige ohne schwerdtschlag, weil sich ihmeHyrea«»gern unterwarff, den tempel aber nach drey monatlicher b ,am-,rung, da er denn den Arlstodulum, dessen Leute sich in dem kemrwider ihne gewehrct, nachdeme er ihren Herren schon vorder 5sanglich angehalten halle, mit ketten gebunden nach Rom «,und den Hyrcanum zum König enisttzie. Nach diesem erhielt ch,rodcs von den Römern diese stakt nebst dem Königreiche J»oL-weil sich aber Antiochus, Aristobuli söhn, m Jerusalem fesieaeMrückte er mit der Römer hülffe davor, eroberte selbige, und Lgrossen schaden darinnen. Jedoch er ersetzte solchen durch die v-äcb»tige aebaude, so er wieder ausführen ließ. An. 6; unter dem land.psteger Florus, ( welcher,c,n weib dem Kayser Nero überlasse» hat»te, mithin aufdesscn gnnu sich verlassende tyrannisch und geisiare.gierte,) empörten „ch die Juden, deswegen der Käyser Vespasia.»um mit 60000 mann ins Jüdische land schickte,woraufder Jude»elend angegangen an. 67. Das letzte Unglück,so dieser stadt beqea.net, geschahe an. -0, da Tilus des neuen Kcmsers Bestimm», sch»umdieOster.zeit, als eben eine grosse mcnaevolcks von allen ende»dahin gekommen war, sie belagerte, rmd nach ausgestandener äus-serster hungcrs.nolh an einem sonntage, war der4aug. des tempelssich bemächtigte. Dieser wurde in brand gesteckt, und diesolhale»bekamen von Tito erlaudniß, die stadt gleichfals zu verbrennemDasobere theil der stadt oder die bürg Zion hätte sich halten können, al.lein Gott überantwortete sie gleich,als in der heiligerer Hände,so,daßam 8 ftvt. an einem sabbaie Titus gantz Jerusalem in seinen Hän-de» hatte, so hernach gantz und gar in die asche gelegt wurde. Wäh-render delagcruiig wurden 10000 mann gelobtet, und -7000ge.fange». Jedoch blieb noch ein theil der maucr nebst den; lhürme»so Herodes erbauen lassen, Hippicns, Mariamne und Phaselus sie-he», damit es der Römischen besatzungzu einem aufentbalt diene»möchte. A. 1 ;r sieng der Kayser Adrianus an Jerusalem , ob»wohlc» nicht just aiiffdcm vlatz , da das alle gestanden, wieberauszubauen , und ncnnete eS Aells ospieollna. ließ überlaslhor ein schwcm in stein hauen. An dem orte, wo Christus auftt-siandcn , wurde dem Jovi eiu tempel erbauet; wo Cbristusge.creutzigct, siuudder Veneris säule. Darüber redcllirtcn die Ju-den mitcr dem Barcochab. Ob sie nun wol einen gewissen uiittr-irrdlschen orl hatten, wohin sie sich im fall der noth relinrc» kouu-ten, so halff ihnen doch dieses alles nichts, sonder» die Römerschlugen sie dermassen, daß Judäa fast gantz wüste wurde. Darausverbot ihnen AdrianuS nach Jerusalem zu gchen , ia Eustdius fehlnoch darzu , daß sie solchen ort auch nicht einmal von ferne, obervon einem erhabenen orte ansehen dürsten. Kayser Inlianus wolleChristo zu krutz den tcmprl wiedrr aufbauen lasse» ; allein da solleei» untcrirrdisches feucr ledesmal des nachts verzehret baden waskagS vorhero alifgcbanet worden, also daß Julianus von stimm vor-haben absieben müssen. Der Kayser Cvnsianlinns bcstlM Jernsa-rusalcm wiedrr mit cinwohuern, und baucte »cbsi seiner muller He-Irna verschiedene kirchcn daselbst an dem orte, wo Christus geboh-rt», begraben und gen Himmel gefahren. Unter des KavstrsHc'raclii regicrung an. 614 wurde Jerusalem von dem Könige in Per-sie», Chosroc l l cingenoinmen. Nachgehends au. ü;ü kam diesestadt nebst dem gantzen heiligen lande an die Saracenen, und mgantz falsch und alber, >vas mehrere scribciile» der msilercn jenen,welche sich allzu iciebt vo» dein falsche» Turpuio verführe» laW,meiden, daß EaroluslU. diese stadt zusamt dem gelobten lande einge-nommen , oder gar von dein damahligen Persischen König Aaron,als cm gcschcnck erhallen dadc. Das altem ist wahr, daß Vvudem Carolo AI. das heilige grab zu cigcn gesclicnckct mns lahr L°?>wiewohl auch dirsrr bcsil; nicht gar lang scheinet gedaurct zu haben.A». 1096 thaten einige Europäische Fürsten nach dem zu ClcmiMgehaltenen Loncillo , unter anführung Hertzog Gottfrieds vonBouillon, einen zug in das gelobte land, und eroberte» JcniMMan. 1099, woraufberübrtcr Hertzog von Bouillon Komgwurde. Nach ihm folgten unterschiedliche andere,von den Saracenen stets verunruhiget wurden. Unter reMNGuidonis von Lnsignan, welcher mit seiner gemahlin e:>vvlla^cronc bekommen, erhielt Saladmus, Königin EgyPü'iU"^.neu unterschiedliche siege wider die Christen,und crobcrlc enonmv2 oct. an. 1187 Jerusalem »cbst dem gantze» heiligen lanre, ,auf Tvro, Tripoli, Anlwchien und einige schlöftcr, wChristlichen Händen geblieben. Der Kayser Frickerich ttr >berte zwar an. 1229 das aanizc Köniqrcichwieder, nacnleMr >kehr adcr machten sich dicTürcken an. -244 wiederAn. 1288 nahm Alfir, Sultan m Egnvlcn, den CdckkcniM>Mweg, so, daß sie letztlich nichts mehr übrig behielte» , c»s - pck'Acrc, oder Prolemais, ivelchc» orr nachgehenes a».
Sultan , Mclcc Arafc, Alsirs Nachfolger, belagerte, und >M 4 ^gen, den 29 may mit stürmender halidäinbckam, da er ane e» ^