Band 
Zweyter Theil
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27 ^ » - »

diefüsse, und sitzte das heilige abendmahl miter zweyerbey gestaltein. Als er nun am rüst-tage aufdcr schäveistadte zwischen r übel«thäterv von den Jüden gecreutziqet worden/ so kam des abends,da er bereits verschieden, Joseph von Anmathia und nahm seinenleichnamSaufPilati Vergünstigung von dem creutz, und legte ihnin ein neues grab. Bey seinem tobe aber ereigneten sich viel wun»derwercke, indem die feist» zersprangen, die sonne sich verfinsterte,und der Vorhang im tempel zerrisse. Am dritten tage nach seinemtode stund er wiederum aus dem grabe auf, und nach dem er sichzu vielen malen seinen jünger» und andern lebendigen gezeiget, sofuhr er am gasten tage nach seiner auferstehung am öldcrge in ge«genwart seiner jünger aus eigener krasst gen Himmel, und letzte sichdaselbst zur rechten seines himmlischen Vaters.

I. i tu/i. eccl. c. 7»ckronol. cke cocnL Lkritb, exkrema.

(ckv. cle Aenerlloßla Lbntii r. , operum c. 1.

cke nakali^eku Lttnlii irem ele marke lest, Lbr>tb> l. ;. /p/EckcE«ssinoriginib. cccles /iLei«r»,.memoirer pour tervir s I'stiK. eccl. /t-,«-cle AenealsAia lle prselepi Lbrildi, in llubiir

evang. cstlserr. stur une rnecksille ci'stlerocle ^mipar. //».,»

ckemontdrsr. evsnZ. ttb/tss, clilsterr. cle mirsc. ^estu. sssr^rk» coclex»pocr) pb. dl. Deitsrn. *

'Jesus Christus / ist ein gewisser Ritterorden in Portugal !;siehe Christus-orden.

Jesus Christus / ist der name eines gewissen Ritter-ordens,fv zuAoignon au. ,;ro von dem Pabsl Johanne xxu gesnfftetworoen seyn soll, welchen der Pabst Pamus verneucrte. Allem,weil blelemgen, so Johannis XXll leben beschrieben, anfuhren,daß er den orden der Ritter Christi mPortugall bestätiget, niemalsaber, daß er einigen gestifflei, so schemer es wohl einerley zu seyn.Die Ritter dieses ordcns lrugen ein gantz golden creutz, so rothausgeleget in ein ander creutz emgeschlosieu, und gleichergestaltmit gold unterleget ward. Das Ritter.zelchen des vorgedachlenPoclugiesilchen vrdenS war dem schmeltzwercke nach, so daran zufinden, von diesem unterschieden. virs IoliLnni5 XXll.

luri^rucl. keroiCL. c?r>/>-tt KRier-

«rclen.

Jesus und Maria-orden, war zu deS Pabsts Pauli V reitenm Rom bekannt. Wiewohl man nicht eigcnttich weiß, wer ihngestifftet, so ist doch am glaublichsten, daß solches vv» erstgedach-tem Pabst geschehe», oder doch projcctircc worben. Wenigst hatman die gesetze eines solchen ordens, und vermög deren sollen dieRitter bey solennttäle» ei» weisses kleid tragen, und ein jeder ver-bunden seyn, ein pserd und einen bewaffneten mann wider diestreissereycn der feinde des kirchcn-staats zu unterhalten. Ihr or»dens-zeichen war ein Himmel blaues creutz, in dessen mitte die na»wen Jesus und Maria einander gegen über stunden. Der Groß«Meister muste zu Rom aus ; Rittern, welche der Padst dieser digni»tät würdig schätzte, und dem capikel zu dem ende vorschl»g,erwchletwerben. Auch die welche aus gnade» ohne ahlegung ihres adcls aufdie probe m den orden begehrten ausgenommen zu werben, sotten ei»liecommiMclel-ie, wenigst von zwey hundert lhaler einkünfften, sliff«ten, welche sie zwar lebenslang selbst gemessen mochten, aber so,daß selbige »ach deren lobe dem orden hcimfielc. cslal.

orcl. egu. n. s8- (/»«/!<»,,,«/ bat. c>rcl. rel.

Jethran / ist ein gewisses gebürge ,n dem steinigten Arabien.Es negelzwllchcn Faram nord-und Eilan südwärts, hat 6 weilenin der lange, lind erstrecket sich in der forme euies rke-ln biß andas östliche nftr des rothen meeres, so daß wenn der sud-windstarck wehet, er dessen krasst so sehr wieder zurück treibet, daßkein schiff in der unten gelegenen mecr-krümme stille liegen kan,und ihrer sehr viel daselbst zerscheitert worden.

/eines.

Jethro oder Raguel/ Mofis schwibgcr-vater, war ein Prie»ster,» der wüsten Mib,a». Arlabanns »ennel ihn bey dem Euse»tsto einen König in Arabiemweil uemlich ohnc zwcifcl in diesem lau»be die Königliche würde m»t dein priesterlhum vereinbaret gewesen.Nachdem Mo>eö auö Egvplen geflohen,heyralhele er in Midian an.r?o;Zephora, deS Jethro lochter, weiche mit ihm 40 jähr lebte.Als nachgchends diejer Jethro von den wundern gehöre!, welcheGott durch seinen schwieger-sohn gewürckel, da er die kinder Israelaus ihrer dicnstdarkcil unter dem Könige Pharao crlösete, besuchteer ihn in der wüsten um das iahr r;4s, und gab ihm den rath, daßer das volck »»gewisse zünfftt eintheilen, und darüber Obersten,Haupllcute und andere unter-Officicrer setzen möchte, um die gc»rechtigkeik zu handhaben, und un kriege zu dienen. c. 4.1 z.

clemoniiksc. cvseiA. üb. conirs Iuclsc 05 . //»L»

fc>». Comment. ».clcLp. in 6sI»iL5. in Lxvclum. ss«/.

ück/,LnnLle;.

Jett von Münyenberg / eine Adelichc familie am Rheine.Humbracht führet zuerst Iettam von Müntzenberg a» , die a».i z;o an Friedrich Hornerk vonHornbcrg verheyrathel worden. Umdas jähr ,499 hatte dl. von Muntzcndcrg eine von Eppelshenii zurehe, deren urenckcl, Johann Christoph, starb an. 1609. Dessenälterer soh» gleiches namens war jahrs vorher» zum wüsten Broelermordet worden, der jüngere aber, Johann Carl, Fürstlicher Hes-sischer Cammer-Juncker, wurde ein groß.vater Johannis Ottoms,der an ,6-7 als Würtzburgischer Hauptmann vor Philippsvurg ge»blieben. Dessen söhn, Johann George Harimann, Chur -CölmscherCammer-Herr, Lrlaumeister und General-Adjutant, hat sich an.170, mit einer von Padberg vermählet, den Freyherrlichen Wa.

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rsAee erhalten , und seinen stamm sortaexflavkek ..vorgedachlen Johann Ottens brudcrs sühn, ist «« ch°kharinS,cher weise todt gewvrffen worden. ""ü^li-

! vom fsbeln,

Jetze / ein flnß m dem Luneburgisthen, der seinen msvnm inder Den Marck hal bey dem klosier Dambeck bey SallMdes,»«».gehends durch das Luchamsche und Danncbergische bey HiW»,n die Elbe gehet. ropo^. LeunAc. p.,s. °

"teven/ ein kleiner flnfi in Holstein, ohnweit Rendsburg , Mjn die Eyder. 8ck!«w,§ unä ttolk. k.c.

^b^evern, eine besondere Herrschafft, so ehemals den GrMvvnDldendurg, nunmehro aber den Fursien vvnAnhali-ZM,«.siedet. Es gräntzel selbige gegen abend und mittag an O„.land Gegen morgen aber sind die grantzen der Jade-fluß u»td>eGrasschafft Oldenburg. Mitternachlwarls ist es von der ste um.flössen. Die grosse erstrecket sich auf; meNen in die länge,«, ,s>viel die breite, und bestehet selbige aus; kleinen länbgen, Rustrm.aen, Ostringen und Wangerland . Darzu gehöret die siM ^vesiuna Jever, tngleichcn die Voigtcyen Hohenkirchen,Minstu,gs.dorff, Riistringen, <L:iUen!labl, Tetlenö und Watwarten, ausserden schlossern Knorrimhauscn, Lopvelt, Marienhauscn,M>ddchRickeihausen, Sckiagen, Tidenseld, Vijchhausen, u. a. m. Veral.ten reiten waren die einwohner gaiitz trey, nur daß sie einem schsi.erwählten Landrichter oder Voigt gehorsam geleistet. Als abend-re Hinge mannschassl nachgehends viel mulbwillen verübte,wusle ßchEdo Wimeke, aus dem acschlcchte Papinga, bey seinen iandsleu-ten den Rusirmger-ßriesen, so beliebt zu machen, daß sie ihn als c>.neu streitbaren mann an. in; zu ihrem Hauptmann und RkMei,erwählten; bey dessen nachkommen die regierung dieier Hmscbchüber roo jähr geblieben. Edo Wimeke der jüngere binleriiesi mseiner qemahlin Hedwig oder Hcilwig,einer Gräfin von Oldenburg ,einen lob», namens Christoph, welcher ausser ehe verstorben, undrwev töchter, Annam und Mariam, davon die letztere «Um als rr-bin überblieb, sich aber nicht verheyralhetc, Diese, weil sie von denGrasen von Ost-Fncßland viel ungcmach ausstehe,, muste, mig chrväterliches erb-land Jeveru, so insgeiamr -lloclir! güicr waicu,Kavser Carl dem V > alS Hcrtzvge m Brabant und Grafen reuRolland, zu lebn auf. Daher es auf dem Reichs-tage zu AugWrgan le48dem Burgundischen kreiß incorvorirl wurde. DusteM.ria setzte durch cmau. i?7; aufgcrichtclcs lestamcnl, sovoudemkomerneur der Spanischen Niederiande des,altiget wurde, Graferobannscn XVl von Oldenburg zum erbe» ein; der auchd-uiii, ,uBrüssel belehnt wurde, und den Proceß, so der Grafvon Osl-Zrchland vor dem Brabanter lcheu. Hof deßwegen führte, gcwanw Waber GrafJohaimsens löhn, Anlho» Günther, an. , 6 ü- ohne ehe.liche leibcsserben abgieng, vermachle er diese Hemebaffi Kimschwester söhn, dein Fürsten Johann, von Zerbst . Nun HM derkönia von Däncmarck gern selbige Herrschafft gehabt, occuMauch an. ls?; bev gclcgenhett deS damaligcn Relchs.kr,cqcs ticiel.be .vorgebend, daß er als Graf von Oldenburg recht daran,'baue.Morr» noch kam, daß Franckreich an. - 68 r dieseHcrrschOalsem Burqundlsch lehn, welches ibm, als Hcrtzoge von Burgack,beimacsallen, dem König von Dänemarck zum lecompM der Mtdm geschlossenen alliantz geschencket; danncnhcro selbiger die M;chc beamlen daraus vertrieb. Es beschwerte sich zwar das bauzAnhalt sowohl als der Burguudische Gesandte hierwidcr aus demReschs-laae; allein weil Frauckrcjch damals mächtig war, und sichDänemarcks annahm, kunte man nichts ausrichten. Endlichw»r-de es den 16 ,ul. an. 168Y zu Coppenbagcu dergestalt vergliche,!!dashaußAnhalt^Zerbst, 'olte allen guleru^tiecsindtt'Grakschchten Oldenburg und Delmcnhorsr, auch ^tad-l>i>d Bulbia iii,ic .and, darauf es aus GrafAnlhon Guittbers lcstament als -Hvst,--und fickescommisr-gürerii ein recht prälentirte, ausser dcramvait-schaffl auf Kntphauscn, absagcn , und darüber i°°ooo «bl. mer-halb z fahren bezahlen; hlnaegcn wolle der Kon-g von L Miu ckallen semcn ansprüchcn auf Jener» rennncire». Von solcher j Ian ist diese Herrschafft bey dem Hanse Anhalt-Derb» bcslandsg g »

bliebe». Olcienb». cbiron. /"cke/ !>. t . b>-

Iwr. pr-nc. Xnbslr. p. roi. Lurop. kcrolc! ?. 1 p. s gr.

Iczid I > der; Califf oder Mabomels nachsolger. Er rcgierlenach leincs Vaters Moavia tode an. 68r, folgte aber demselbigcu inder tapsserkcit nicht nach. Sein gantzes vergnügen suchte er ui Ver-fertigung von allerley licbcs.vcrstn. Im andern jal rc siucr rcWruiig erwählten die Araber Cufa de» Hussein,deS Ali sobn zum lia-liff. Dieses veraulassele, daß Jezid eine grosse.irmcc zlisailiiiicnbrachte,und das commsnclo davon seinem bruder Ilbdala gab, >vel-cher den Hussein vcrrätherischcr ivcist hinrichten ließ, als er auidecebene Carabula um Cufa herum euic schlackst liestrii wolle. Dar-aus verfolgte Jezid das gantze gestblechlc des Ali-und laß eine» grss-sen theil von dem Arabischen Adel hinrichten, wodurch er stch bcpallem volcke verhaßt machte. Um diese zeit wiegelte Muctar, cimraus dem gcschlechte Ali, gantz Pcrstcn aus, ließ sich ciuen C>Enennen, und gab vor, daß Jezid sich besser zu einem Poeten alsKönige schickte; dahcro wäbrcte seine regierung nur; jabr. SMs»hn Maala aber, welcher ihm darmuc» solgctc, regicrle nur s uis-Natc. ^tncL I. r.

Jezid H , der n Califf oder nachsolgcrMahomets, kam nochOmar ll zur regierung, dessen ältester bruder rr war. Er nmcezwar nach Eolyman Hnsseins tobe erwählet, weil er sich aber einesaufstandes von der armee befahrcte, welche de» Omar habe» nm-te, so überließ er diesem seinem längsten bruder diecrvne, und snc-ccblite ihm nachgrhciidS. Er fieng an. frz an zu regieren, Mwurde gleich aniaugs gcnölhlgek, eine aemce wider einen n»u^