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abek ansanhörung I. Calvini predigten, die Reförmir»aver aus a ^ ,„ich Basel gezogen, da er 1581 ge-
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bedienet
ke Religion angenommen .... ..^ ^ .
stocken. Er desi-isse lieh »ach gelegten fundamenten in den schulen,und empfangenen ^c^clem. sonderlich auff die wohiredcn.hett und )uch-prude»tz, in welcher er auch in seinem Listen jährden aoLorst erlangte. Nach abgelegten reisen durch Teutschland,
Franckreich, Engclland, Italien , wurde er in seinem Voller»land an. rSi; zu der peokeülone Inckiiurlon. juckmisn. beruften.
An. 1618 wurde er alS Gesandter von der Universität zu dem Bi.schoffvon Basel Wilhelm Rhineck von Balderstein, geschickt. Erwar vieler Sprache»,als der Frantzösischen,Italiänische,Spanische .......___
EngIichenrc.kundig:auchderOrikNtali!chenmchtgantzunerfahreii. ster.eheund dem gedmncho desielchü »ond-rM
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wolle gelten wissen, ward er auf dem Reichstage zu R«.gekne woiie y ^ etlichen Commisianeu zu übergeben.
dK sich nicht zusammen verewigen kvmen, wuedeesWeü aber dme' ^ ^^olo^ aufgetragen, weiche wMi> Julius
'» Woff M Naumdiirg, M-chael Held.ng, Mul^Bi-V^n^idou, und 6uLs8Ln-u- von Ma«, und Johann A.
Churfürsten zu Brandenburg Hof-Pre-igenDichs-tz.gricola, des ^ re ligio>is.vrdtiung,w>e es m den Reichs,
ten u"t gesamte ) und versicherte» barbeyden Aay.
ablochen gn '^l ,n sich hielte, so der Calholisch-nre.
Ugivn zuwider wäre, ausgenommen d.e r puncle,
Ließ sich insonderheit das M pud!,cum angelegen seyn, und wußtesehr wohl mit hohen stands.personen umbzugehen. Daher er auchseine Profeßion 1625 frcymUig abgelegt, und sich mit sämtlicherfamilien nach Straßdurg begeben. Schon vorder war er bey i->jähren Mauritii Landgrafen ui Hessen Rath: und machtest!» Ludo»vicus XIII König in Franckreich zu seinem Kämmerling. An. i6;owurde er von dem Landgrafen in Hessen zu dem Reichstag nachRegcnspurg, und bald hernach von den Proleltierendm Churfur»sten und Fürsten, alS kleniporemisnus nach Leipzig gemiidt. Au.iä;i verrichtete er von stiren er meldten Königs viele gesandschaffte,als au die Churfürsten in Sachsen und Brandenburg. an den Ko»nig in Schweden Gustaven» Adolphum, a» den Hertzrg von Wur»temberg rc- biß er an. rüzr von Lndovico zu einem reststrenden Gc»sandten in Straßdurg aemachc, und unter die Mrmmstcnllr« dieses Königs gezehlt worden. Er wußte seine pe.'stn niit allergravität, würoe und magmstccntz wohl zu verstellen,,daher er osst,als er seine würde etwas hoch treiben wolle, m grozc ditstcultatengerathen. Er hat sich r mal verehiichel, erstlich mii Jacob CorelFrantzösischen Predigers zu Basel rochier, Elisaieih, hernach initDionvsia, Herrn >e Bc'v Balti, Königlichen Rau s, undPrast»deuten des Parlaments zu Metz , tochtec : von weichen beyden erunterschiedliche kmder gehabt. An. >644 im ma:r. ward er voneinem hitzigen lieber angegriffen, und nach etlichen wvchc» zuSlraßbnrg weggenommen; daselbst er auch in beglcitnng vielerhohen Herren zur erden bestallet worden. Lx /. sta-
selbst Kebalrenen leick-reäe; Xrckiv. scsci. IbNil. Lcc. *
fIntapherneo, war euicr von den 7 grossen Herren in Persien ,weiche zinamincn conspiririen, »m dc»!Usz,-um, welcher sich dercroneangemaffcl, von dem tbrone zu siürtzcn. Er verursachte sichsechsten und einem grosse» tbeii der semigen den tod, als er Mis vcr.druß, daß idne des Dar» bedienstdie doch dessen eine genügsameUrsache hallen, einsmals nicht wollen in deöKönigs geheimes znn.mer eintretlen lassen, selbige» nastn und obren abhieb, und nach«deine er ihnen noch dazu cmen zäum an den halß gelegt, also ihremHerren dem König zuschickte. Er meynte dessen befugt zu seyn,weil die obgemcldte sieben Perser, ehe sie noch einen aus ihrem mit»tel zum König erwehlct, sich also verglichen hatten, baß der würck»liche König keinem aus ihrer zahl den zugana nie weigeren solle,ausgcnomincn in cinmi einigen ausgedruckten fall; gedachte abernicht, daß Darms zu selbiger stunde eben in bemsclbige» fall sich bc»finden tonte. Dieser solle nun sich darüber heffrig entrüstet, unddie that kurtz um für den anebrnch einer wider ibne gemachtenheimlichen anspinnung gehalten haben; daher er Jntaphcrnem samtallen dessen blnrs.freunden, als ob die «amtlich an der eingebildetenrnsaminmschivöriiiig theil hätten, gesanglich annehmen, und balddarauf zum tod verdammen ließ. Sei» weid kam alle tage vor desDarii pallast, und bat um gnade. Nachdem sich nun der Königdurch ihre thränen zum mitleiden bewege» lassen, gab er ihr diefteyheit, jemanden aus der gantzen gesellschaffl zu erwählen. Dar»auf erwählte sie ihren brnder, und bat, daß der König selbigemLas leben schenckeii möchte. Darüber verwunderte sich der König,und fragte nach der urstrche. Hieraus gab sie zur antwort: daß siestn fall der noth einen andern mann und andere söhne, aber keinenandern brnder bekommen tönte. Diese antwort gefiel dem Königedermaften, daß er ihr nicht allein ihren brnder, sondern auch ihrenältesten söhn ioßgab, Jnlaphcrncs aber »ebst den übrigen wurdenhingerichtet. tib. ; c. i,zLc uz. *
^iteramna/oderInteramnium/ ward vor altcrs die indem Hcrtzvgthum Spolew liegende stavt Teringenenncl, und zwardeswegen, weil sie auf der einen feite imt dem floß Nar, aufdcrandern aber mit einem aus diesem fluß geleiteten tieften graben um»gebe» ist.
IX1'L8.cL8808.L8, hiessen in den mittlern zciten die Vic-riioder HclrnlnistrLtore;, welche bcv einem vacancen Bißlhum fo lau»ae die regicrung übernahmen, biß wieder einer gewehlet war. D«
2, 98-
'Intevcidona / oder Intercidonus, eine von den z hcydni»sehen gottheiten , welche als beichützer der schwängern »veibsr ange»puffen wurden, stehe Deverra. ^"n^prnlk. in)ch. p. rr;.
IM'LL.VIL'LVIA, war in den mittlern zelten, wenn der Pabstoder auch ein Bischofs ein gantzes land oder stadt in den bann that,so daß aller gvttesbienst verboten war. Denn es durffte kein Geist»lieber eine messe lesen, nicht predigen; der schmuck und Crucifix wurden vom altar weggenommen , niemand durffte covuliret,oder mit Christlichen Ceremonien begraben werden rc. /)«11.
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wurde ein gewisses kormulsr einiger glaubensmr»tienl genennet, welches nach Lulheri tobe Carolas V an. 1548 denProtestanten aufdringen wolle. Es wurde ihm dieser namc des»wegen gegeben, weil es nur auf eine zeitlang, bis nemlich einallgemeines Concilium die damals streitige reiigions'Puncte würdeentschieden haben, gelten solle. AIs nemlich der Kayser denSnzglcalbischen Hund zertrennet, und nun die religions.irrungen
Dieses prvject schickte der Kayser dem Pabste zu, u,n bGi,batlvn zu erhalten, womit ihm aber dieser nicht willfahren wolle,indem er sich besorgte, der Kaysir n-ochte sich zu einem hau« derkirche in Teutschland anfznwerffen lnchen, da er sich bemühet«.Ilgions.sachen zu entscheiden. Hierauf ließ Carolas V emize re.dens>artcn darinnen mildern, und piiblkirte so dann das svP.nannte imestm den is may an. l548aufdcm Reichs>tgge jl, Aug.spurg. Mein dieser Vorschlag gefiel weder dem Pabße noch stnProtestanten, als welche hausteiiwcise darwider schrieben. DirPabst halte zwar vor einige Prälaten zu dem Kayser zu stiuM,und dieses mlerlm corrigircn zu,lasten; allein einige Cardinak Mzu Bologna versammlest Bstchoffe wiedemethcn es ihm. Jmmit.tclst prvlesiirtcn die Lmherischen Prediger darwider, zumal an stnfenigcn orten , wo die Obrigkeit das ,menm angenommen HE,welches in vielen Reichsstädten aus furcht vor des Knistere dröhnn,gen geschahe, asto, daß in Schwaden imd an dem Rhein-sin«400 Prediger deshalb«! abgcdanckt wurden, woraus nach,11Mdie instremiststchen und Adiaphvrisüschen evnirvvcrsien eutstuOm,mdem einige davor hielten, man könne >n etliche» mmebdiiWdas inrerlne wohl annehmen, welches aber andere nicht msiasimwoltcu. Desgleichen wolle es auch der gefangene WiMl mSachsen nicht annehmen. Es »niederlegte gleichfalls Mer! sie.nalis, BisttEvon Anranches, und em berühmter Dieolvxuttkrfacullär zu Paris das inienM in seinem buche, welches ersmi-lo.rum titulirte.Anderer seil« aber verfuhr auch Carolus V nni ben ör.lern, so cssiiicht annehmen wolle», sehr sircnge; wie crdann diebcndcii städst Magdeburg mid Eostnitz, weil sie sich ihm stßMivldcrscplcn, aller ihrer rechte beraubte, wie es ihme dann an! duIcsilcrciüo wohl gerathen ist,daß sie sich endlich an dashauß Ocker,reich als einen hat ergeben müssen, und von selbiger zeit an an.noch unter Ocstcrrcichischcr boihmäßigkcil stehet. Kai.
lib. 20. //EM" I>b.;. >;.^/>-^stist,conc. Tnüenr.I>b.
bist. conc. Inüenr. rom. r lib. 4
still, sturster. stlii, äu sturster.
c< 4.
^nterlachcn,, Interlappen/ lat. Imerlscug, war ebeMein reiches klsstcr 8. Mgustim ordcns, an.n;o von Sägers Hreii zu Obcrhofcii und Ried Misstet, zusanir einem Nnniimkili.stcr, im Berncrischen Oberland zwischen dem Brlciitzcr>undThu.»cr.sec, daher es auch den namcn Inrerlneui führet, gleich,niees den »amen Iiilerlappe», gunli uner lupicier von denen Mv ho.Heu stotzichlcn ftlsen, üi deren mitte es auch,.obwole>i m einem D>„cn weilen that gelegen, herbekommen. Kayser Lolbariusil.Conradns II, imd.CarpIiiä IV, baden selbiges besreyeiimd bcM.Die kastvoglcy sühirle anfangs Vmholdus V, Heryog vsnZcm».gen, crbaner der stadt Bern , und nach ihme Walihcr von M.dischwcil der erste Echuliheiß zn Brr», biß sie endlich an. «1-andie stadt Bern gelanget, als deren es dervwcgen zinßdar nme.Dieses klostcr bchcrrschcle das gantzc lhal Grindelwald , crkaHeaiicki die hcrrschaffl Rmggenbcrg. An. 1449 wäre» die vrdcnS.Icntbc daselbst»! c>» so ärgerliches leben gerathen, daß eö>wpvckcrscstola viriomm gcnemict wurde. Sonderlich aber glt'iige esdchden Nonne», als welche 40 an der zahl, samt einer PnomiMtcr dcs Probsts inspcclion stunden, so Hunde durcheinander, daß dasklostcr durch ihre Verwahrlosung in kurtzer zeit r mal abgedniml.Durch solche Unordnung ward d,e stadt Bern vcraulas.set ihren damaligen stadtschrciber, OoL. Thürmg Frickcr nachRom zu senden, um dastldji eine resormation dieses klssices zu de«gehrcn,a>s welche denie auch würcklich imlgcgcbc», und inichwerls,ödwohlcn nicht ohne grossen widerstand des dasigcn Prvdsics undder convcntualcn vollzogen Worte». Dus Fraiicii'closier aber wardan. 148Ü aus gleicher nrsach aufgchaden, und zur neuen W nachBern verlegt. Zur zeit der reforinalion empörten sich diese vrdeiMleuce wieder die nadc Bern , und wollen die meß allda wiedminieingeführt wstien, wurden auch hicrimicn von vielen OberlMi«scheu gemeinden, und denen Unterwaldncni iinlcrsiützci; Mde»neu Bcrnerischcn truppeii aber, so wider sie ausgezogen, baldm«wiederum zu paaren getrtcdcn. Endlich übcrgadc» an. >sr»Probst und convent allda daS klostcr an die statt Bern , da M'gen ein jeder derielbcn niit cmciii jährlichen unterhalt »metBward. Damit wurde dieses klostcr sccniar isirl, und in eine Hand'vogtcy verwandelt, welche die bende herrschaffleii Grindelivalö nNd
Riiickeiibecg begreiffct Das klostcr ist mimehro von dem MdUM
bewohnet, und wird bajelbst eine grosse anzahl armer Iculc vmP'gcl: Es hat auch noch aus heutige» lag jemen Schaffner zu AM
der des klosters. bmiß chewohnet. Bey dcmc ist auch mcrttM
big der schöne und zahlreiche fisch-oder alböcks-fang,nniimchro fast gäntzlich in adgang gekommen, ffü örme M d,rauhe Wasser des fluhes die Caiider genannt, in den ^Mergre rZiehet. *
I dM8.lt.L6E, VI. Tcntschland hat zwar versi-hicdcne >"l-oregnL, aber niemals ein so langwieriges, als in dmi n blM,babt. Nach Henriel 11 und Alberti todeb) ß °Reich einige Wochen leer, m dem gedachten jahrhindert HM ^
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