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5 >no 6 uin. Darauf bearbeitete er sich, dre Uneinigkeiten zwischenEtbelrrdo, Könige in Engelland, und R'chardo ^Hertzoge m Nor.maubie, bevrvleaen, und die Unordnungen, welche m der klrche zuRbeims wegen Arnoldi abssPungentstanden,abzuthnm Miller,weile hatte neb bemeldter Ereieentlus in dein eastelle von 8» Ilngelozu Rom veste gesetzt- Da dann der Kayfer aufder Römer bittklcheSersuchen binkam, ihn zu belagern, binnenPabst den 7 man an. 996 mit tobe abgicna. Platina berichtet,daß»wischen diesem Pabste und der clerisey ein stetiger haß, und er so lehrdem geitze ergeben gewesen, daß er alles zu sich gerissen, was er be»kommen können, um seine bluts. freunde zu bereichern. Fernersetzet er hinzu, daß zu seiner zeit ein erschrecklicher comel sich sehenlassen, woraufeinepesi,hungcrs>nolh und erdbeben erfolgetnvclchesman vor göttliche straf»gerichte wegen des geitzes und Hochmuthsdieses Pabsts gehalten, der beydes Gott und menschen verachtethabe. 5'«,/. I. l cle Zeit. LnZI. F-eoE.
Johannes XVl. ein Römer, war Roberti söhn, und wurdenach Johanne XV erwählet, wiewohl ihn Baronius gar nicht un«1 er die Pädste rechnet. Crescentius, welcher zu Rom in seiner ty.ranney noch immer fortfuhr, nöthigte ihn, baß er den Kayfer umhülffe ersuchen und von dar sich wegbegcben muste. Allein er wur.de bald wieder zurück beruffen, starb aber gleich »ach seiner wieder,kunffl den 1jun.an.9y6. Einige geben vor, daßihm Gregorius Vsucccdirel habe. ^r« Kilt. äe! 1 'rper
rom. l.
Johannes XVH, ein Gegen-Padst, hieß zuvor Philagalbus.Er war von Rossano aus Caladrien gebürtig, und Bisttioff zu Pia«cenza. Crescentius, welcher Rom in seiner gemalt und das castellvon 8 . Angelo mne hatte, brachte es dahin, daß er wider Grego.rimn V erwählet wurde. Dieser Bischofs , welcher verständig unddabey reich war, hatte viel freunde, und wurde von dem bcmeldlentyrannen beschützet. Allein nachdem der Kayfer Otto Man. 993Erescentium aus seiner bürg hinaus getrieben, nahm er auch Phi.lagathum gefangen, ließ ihm die äugen ausstechen, und seine hän«de und obren beschneiden. Ferner wird berichtet, daß die Römer,nachdem sie sich seiner bemächtiget, ihn unfeinen esel gesetzt, undalso um die stadt herum geführt haben. Der Cardinal, Petrus Da«miani, setzt hinzu, daß sir ihm den schwany in die Hand gegeben,und«r unterwegs ausrnffen müssen: daß solches alles derjenigen strafewäre, welche die Pädste von ihrem stuhle herab zu stürtzcn suchten.
6/«^ l. l bitt. c. 4. Leo I.r c. 23. L>^-
epek. 2 »ä Laiclol. ss«
Johannes XVIII , so genannt von denen, welche den Gegen.Pabst Iohannem XVII unter der Päbste zahl rechnen, wurde durchdes Grasen von Toscanello faction nach Sylvestri II lobe an. ioo;«rufden Päbstlichen stuhl erhoben, welchen er nur 9 monate besaß.Einige sagen,daß zu seiner zeit die wähl der Päbste dem volckc gäntz»lich genommen, und allein der Clerisey eingeräumet worden sey.Dieser Padst wurde Sico zubcnamet.
Johannes XIX , welchen Platina den XX nennet, weil erJohannen» und den Gegen.Pabst Philagathum oder IohannemXVII mit unter die Päbste zäblele. Er wurde nach dem obstchc».den den 20 „ov. an. 100, erwählet. Einige sagen, daß er ein Rö»mer gewesen, und mit dem zunamen Fasanus oder Fanasus geheis«sen hade. Petrus, ein Patriarch zu Antiochia , giebt in einembriefe an Michaelem Ccrularium für, daß dieser Padst die Grie.chische und Lateinische kirche miteinander vereiniget, und daß sie»hn zu Constantinopel in dem canone der messe mit genennet hätten.
Johannes XX, Gregorii, des Grafen von Toscanello söhn,«ndVenedictr VIIIbruder. Ehe er noch Pabst wurde, machteman ihn zum Römischen bürger. Er erlangte die Päbstlichc wür»de durch sein reichthum und seines Vaters ansehen, crönte Conra«dum 11. und starb den r nov. an. ic>rPlatma meldet, daß erzwar niemals die heiligen ocden empfangen, iedoch ein gutes lebengeführt habe. 6/4^ lib. 4. Lesf)ss,e»/ss. L>6MEz esslli.6,roco«<»^.
Johannes XXI , zuvor Johannes Petrus genannt, war Car.dinal von Arcscati. Er war von Lissabon aus Portugal ! gebürtig,ein Mcchcrii von profeßion, und war sein Vater gleichfalls ein artzt.Er war anfänglich -li-cbiclisconur, darauf Ertz'Bsschoff zu Braga in Pvrtugall, und an. 1279 machte ihn Gregorius X zum Cardl»nal. Endlich wurde er nach Adriani V lode den 20 sepk. an. 1276auf den Päbstlichen stuhl gesetzt. Er schickte an den GriechischenKayfer, Michael Paläologum, einige Abgesandten, und ließ ihndurch selbige dessen, was aufdem Lonciiio zu Lyon unter GrcgorioX beschlossen worden, erinnern. Er hielt lehr viel aufdie astrono.mie, und bildete sich aus dem gestirne em langes leben em, wurdeaber darinnen betrogen, indem er den 19 oder 21 may an. 1277 mViterbo verstarb, und zwar den 6 tag darauf, nachdem er aus ei.nein zmuner, so er nahe bey seinem pallaste bauen lassen, gefallenund verwundet worden. Er hat einige schriffccn hinterlassen, alslurmyulLs loZica;, lkesLurum pauperum; Lcc. LV«,>a.r. ^o»L.r-liili.cker r»pe 5 . /«ooäi bibl. LvNlik. Linien
«sie fceipr. mecl.
Johannes XXII , sticcedirte Clementi V an. r;i6. Er warausber stavt Cahors gebürtig, eines armen schusters söhn, und hießmit seinem rechten namcnJacobus Ossa.Erwarzwar klein von per.so», aber von gutem verstände, dahero napm er in den Wissenschaff.
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welche er so wol mFranssr»-^».^ , Er war anfänglich bey dem ^
fchoffPelro von Aries, welcher Königs Caroli ll vonler war. Als selbiger verstorben, machte ihn Caroli Lbn evtus selbst zum Cantzler. Nach diesem wurde er Bssclwff!,an. izio Ertz-Bifchoffzn Aviglion, daraufCardinal undE 2zu Porto. Als Clemens V verstorben war, blieb der «Ä ^stuhl, so damals zu Avignon war, 2 fahr und drüber ledm ^Cardinäle hatten sich zwar zu Carpentras versammlet, komen.kin der wähl eines neuen Pabsts nicht einig werden. Mu,« ^damaliger Graf zu Pvitiers und hernach König
lange,
reich, gieng aufbefehl seines bruders Ludovici X nach j-vmzu versuchen, ob er es nicht dahin bringen könte, daß derstuhl wieder besetzt würde. Darzu bediente er sich be» den»älen aller ersiimlichen mitte! undlsst, sogar, daß er sich.Ä,'das conclLve. so in der Jacobiner kloster war, einschloß, und Äeher wieder heraus zu lassen dräuete, als biß sie einen Pabst er 2hätten. Dieses jagte ihnen ein schrecken ein, und da ste ^tagen noch nicht eins werden konlen, steileren sie es mit eii'bL,bewillig,ina in des Cardinais und Bsschoffs von Porto Jacob, cknesa oder Uffe willkühr, einen zu ernennen, wen er wolle, wcw,,dann sich selbst erwählte, undausrieff: M bin pabst' so den-oder 8 sept. an. i;iü mit allgemeine» vergnügen derqantzenm.sammlung geschahe. Er wurde hierauf in der 8. Ioba,in,s,kilcbezu Lvon gekrönet, zog nach Avignon , und regierte daselbst, Mdem er zuvor den Carbinalen eydlich zugesagt, daß er niemals nachRom kommen wolle. Dieser Padst canonisirte Ludovicum,ftnen Bsschoffz» Toulouse, Tb-main, Bsschoff von Herford , undThomam von Aquino. Er bestätigte den erden der so genammChrist-Ritter in Pvrtugall, deren Pflicht war mir den Saracenenin Africa und den Mauren in Granada krieg z« führen, und resor«mitte den so genannten orde» von Grandmont, desgleichen ver>wandelte er unterschiedliche Abteyen in Bißthümerssundmachieeinige Bischöfliche wie auch vittDvmckirchcn in La»guedoc,Guie,>.ne, Poitou und Svanien zu Ertz'Bißlhümern, worunter Toulouse war» In dem Ertz-Bißthum Bourges richtete er die BObimier8.Flour, Vabres, Castres und Tülle auf, und in dem von Pm,deaux, Condom, Srarlat, Lufon und Maillezais. Dle PrvvmTarraqona unterschied er in 2 theile, und machte Saragossa zu c>.nem Ertz'Bischöstichen sitze. Er gab dir Llememinaf, so nWanders als einige von seinem vorfahren Elemente V, der >b» MCardinal ettvählet, gemachte Verordnungen waren, heraus, wieauch die so genannten Lx-rav^ßaniei. Zu dessen zeitcn wurdevoneinigen Ludovicus, Hertzog in Bayern , und von ander»Fnderi.cus, Ertz.Hertzog von Oesterreich , znm Kayfer erwählet; allemttrPabst war Ludwigen zuwitcr, und bestätigte Friedericum, ia athat an. 1 za; Ludovicum gar in den bann. Dieses bewog selbigenan. i)27 einen zug nach Rom zuthun, allwo er sich von den Carbi«nälcn krönen ließ, den Pabst nach Rom cilirle, und da er nicht er«schien, von der Padst.würde absetzte, auch an dessen stelle PetruinRanuccium von Corbcria, einen Franciscaner.Mönch,unlerdun»amen Nicolai V zum Padsie crwchllc. Ob nun wohl selbigen M»chael cle Cefena, der General dieses ordens, nebst seiner Cleristb,beydes durch predigten und schrifflcn tapffcr vertheidigte, so giengdiese parthey doch bald zugrunde, und Corderia, nachdem er sichgefangen nehmen lassen, wurde an. izzo nach Avignon gefnbrkl,woselbst er mit einem stricke um den halß den Pabst um gnade bat,und 2 ober z jähr hernach m dem gefängnisse starb. An. 1 ;-r gaher ein eäiöd heraus, wormnen er alle diejenigen vor ketzer erklärte,welche behaupteten, daß Christus und seine jünger nichts eigcuisgehabt, und verbot allen streit darüber. Er staluirle aiich, daßdas anschauen Gottes der fettigen fetten und die quaal der verdauntcn vor dem grossen gerichts-tage nicht vollkommen wären, welchemcyiilina er aber auf des Königs Philwpi Valeln in FranckmchVeranlassung, verließ. Darneben beschützte er die Gucll'htn widerden Kayscr Ludovicum, zwischen dessen und des Pabsts lrWMunterschiedene treffen gehalten wurden. Nach diesem trat der PMmit dem Könige von Böhmcn i» ein bündniß, wodurchzMcaihm und verschiedenen andern Italiäuischc» Fürsten ein krieg er«regt wurde, in welchem die Pävstiichcn lrouppen gleich zu derzeit,da JohannesXXli starb, eine grosse Niederlage erlitten. Mnhat verschiedene schrifften von ihm, als da sind: epckol«; iswa-nea ; ralsLiktakio <gusettiokii5> num snirn,« sLNÄorum von iwrnwcOei vilione snre fullicium exrremum? Iibellus äe cooremlu muvoi;
sr! rnerallorum rrsnimurslori».
»Lrnr,^. D'
LeFFer«, hülfoi-. ?Lp. 8cc.
Johannes XXIU, vorhin Ballbasar Cossa genannt, warzu Niapolr gedohrcn, und hatte zu Bononien studirt, woMi »auch voäor der rechten wurde. AIs er nun nach Rom MiNMtc, fragten ihn seine freunde, wo er hm gedächte ? er an >mim.daß er nach Rom gehen und Pabst werden weite. Der Ml> 0
nifacius machte ihn bald zu ftinem Cämmercrchcruach zum
scono zu Bononien, zum ?roronc>kLno und au. 1401 zum varc 'schickte ihn auch als Legaten nach Bologna - An- ,4'° den 17 > 0nach Alcxandri V tobe wurde er von tcn Pisauilchen Earrnzum Pabst erwählet, jedoch mit dieser bedmgung , oall'tt"des kirchcN'fridcnS willen Gregorius XII und Beiied>cluihren anspruch aufdie Päpstliche wurde fahren lass» wm" 'dergleichen thun solle, wiewol er sich besser zu cmcm Ma nzu einem Pabste schickte, und er seine wabl nnl gcwall ov c ^der» erzwungen halte. Andere hingegen jagen , oaf, a e> ^Königs von Napol,, Ludovici von Än>ou recvnimci.dano ' r
gelanget sey, Das zu Pisa an-1409 gehaltene Vvociin-m orr^^