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zeuget, Jacob Ludwigen, Wxanderu, der den i-nov. an. ,714 zuRom gestorben, und Constantinnm Uladislaum, und eine witzigetochtec, Theresiam Cunigundam, so an den Churfürsten vonBayern vermählet worden. Er starb den 17 jun. an. 1696 zuWarschau , und das folgende jähr wurde der Churfürst FriedrichAugust von Sachsen an dessen statt ekwehlel. l-es snecäoW äeVo-io§ne.
Johannes!, dforkur, König in Portugal ! und Algarbien,ein vater des Vaterlandes zugename,, Perri des arausamen umächter söhn von Theresia Laurentia, einer vornehmen AdestchenDarne, w von einigen mit unrecht vor eme Jüdm gehalten wird.(3) Er war Großmeister des vrdcns von Avis, und wurde an.
1 ;8; nach seines bruders Ferdinandi tode von den Portugiesen zumKönige gemacht, weil des Ferdinand» rechtmäßige brüder von Jo,hanne I in Casttlien gefangen gehalten, und die einige lochler Ar»biiiandl, namens Beatm < crne gemahlin Johalims I von Lastnlien / von den Reichs. «ständen ans haß wider die CastiUancr vorunächl erkläret ward. Geincldter Johannes von Casttlien ergriffzwar die Waffen, und die hinterlagene Wittwe Ferdinand!, na.mens Eleonora , war ihin auch anfänglich behülstich, baß dergrö.sie theil von Portugal! unter des Castlllauers gemalt kam. AllemJohannes Nochm hatte die liebe des volcks auf seiner seile, die erdurch erstechung des Grafen vo» Andeiro, der Eleonorä duhler,an sich gezogen. Hernach als Johannes l von Casttlien Lisbon be.lagerte, kam die pest unter seine armee; und endlich, als er an.i;8; wieder ankam, ward er bey dem flecken Aliubarotta aufsHaupt geschlagen, und muste Johamus von Casttlien söhn Henri,cusan. 1411 meinem solennen frieden endlich Johannem dlotknmvor einen König m Pormgall erkennen, fb) An. 141s erobertedieser Johannes l die Africanische festung Ceuta ; (c) und an.i4iyward durch den flnß seines Prmtzen Henrlct dle in,iil Madera ent.decket, und hierdurch der gründ zu der nachgehends erfolgten ent.decklMg von OssJndien gelegt, (ä) Es ist auch zu mercken, daßJohannes l die »rsrn üifpsmcLm abgeschafft und «rsm ^KriKia-N3M in Portugall eingeführet; ferner, daß er das corpus juris ,ndie Portugiesische spräche übersetzen lassen, und die Königliche re.stdentz, welche bis dato zu Coimbra war, nach Lisdonn verlegthat. (e) Nachdem ihm der Pabst Urdanus V l den eyb erlassen,mit welchem er sich an. i;87 zu einem geistlichen leben verbunden,vermählte er sich imt Philippa, JohanniS von Gaunt, Hertzogsvon Lcmcaster, und seiner ersten gemahlin Bianca rochier, des.Königs in Engcland Heurici l V schwester. Er hatte von seidigerunterschiedene kmder, worunter Eduard sein Nachfolger war; Pe«trus war Hertzog von Coimbra ; Henricus Großmeister des ordensJesu Christl, welcher den mathematischen künstcn und insonderheitden schiffarthen ergeben war, auch um deswillen sich nicht verhcy.rathete, und zu Sagres m Algarbien an der see wohnte, um seinenspeculsnonen besser abwarten zu können; Johann , Großmeisterdes ordens 8. Jacob und Vonnetable von Portugall; Ferdinand,Großmeister des ordens von Avis, der in einem unglückliche» zugwider die Mauren gefangen ward, nnd in solcher gefangcnschafftsterben muste, davon unter dem König Eduard gemeldet wirdzundAlvhonsus, ein natürlicher söhn, von dem die Hcrtzoge von Bra«gauza abstamme». Er starb endlich den 14 aug. an. 14;;. (3)
äe versLeZ. Vortug. genes!, 9. irül. 7 »,/,^/'. tternnia ssu-ssr. ksbuls i Lr r. (b) I 18 c. A , ic> fegg. Le 1.19 c. 8-
ä" kilior. kni lernp. libr. z. 9. 14; legg. (c) ää.
». Le in cont. kseon. sä ä. snn. fä^) sä sn.
14,8 u. 21. 0/-',,,-, äe gettis Lrnsn. I. 1 (e) ä. l.
'Johannes u > der grosse zubenamt, folgte seinem Vater Al«phonso V an. 148 r. Eve er Kömg wurde, war er an, 1471 mitbey der erobemng der städke Arzila und Tanger , und an. 1476 ließer seine tapfferkeit in der schlackn bey Toro wider die Castilianersehen. Als er zur regierung kam, setzte er sich vor, die grosse ge.walt des Adels in dem Reiche, sonderlich aber des hau,es Braqan.za , zu unterdrücken, tracttrte dahero alle Edelleute hart, und alsunter allen der Hertzog von Braganza am ersten rebellirte, ließ erihn entbchchten, relegirte seine anverwandten < und zog alle ihreguter em. Hernach als seines vaters bruders söhn, JohannesHertzog von Vsseo, wider ihn conspirirte, erstach er ihn inil eignerHand. !» Als er nach diesem friede hatte, schickte er schiffe auS,um neue länder zu enidecken, war auch so glücklich, daß PetrusDia; bis an das Ospc> tton« 8'pei kam. Weil er nun viel von ei«nein Priester Johannes hatte reden hören, daß solcher ein Christ«sicher König in Indien seyn solle, suchte er mit ihm communica.tion zu haben, und schickte etliche Juden, die der Arabilchen spra»che kundig waren, zu land durch Africam bis an den 8inum?erli-cum, welche die beschaffenheit der länder, und wie weit Indien entfernet, so damals alles unbekannt war, entdeckten. Hierdurchbekam Johannes ll Inst bis nach OssJndicn schmezu schicken, undrüstete zudem ende würcklich eine flotte aus, wurde aber durch dentod verhindert, ein mehrers zu thun. (b) In Guinea bauete erdas casrell äe Mina, und die festung Azaaior in der Barbarey er«gab sich ihm aus schrecken. Zu eben dieser zeit kam der berühmteColumbus auch an den Portugiesischen hos, und erbot sich neueländer gegen Westen zu finden, wurde aber abgewiesen. Als nunnun hernach America durch denselben entdeckt wurde, verdroß cödie Portugiesen, welche dem König riechen, er sötte Columbum,da er wieder zurück gekommen war, umbringen lassen. Johan-nes aber that es nicht. Hingegen fieng er einen streit mit Castiiienan, und behauptete, daß ihm vermöge der Päbstlichen bullen al.leine zukäme, nach America zu schiffen. Hierauf wurden von
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beyden theilen commilLr» geschickt, die fache gütlich abzuthun;die auch an. 1492 zu Tordestllas zusammen kamen, und den 7 mn.sich dergestalt verglichen, baß die welt-kugel in zwey theile vermtt«lehr einer m qedancken durch die beyden polc.8 gezogenen linie, we«ch- aufdem xgusrore hundert Meilen von den Azorischcn und b««poverdstchen insuln gegen Westen fallen sötte, zu theilen, und daswestliche theil zu Castiiien, das östliche aber zu Portugall zu rechnensey. Dieser ausspruch ward auch von dcm Pabsi"^
ä-Ln. !4Y', bestätiget, tzc) Aber diese würckliche qräntzschewunaist niemals vorgenommen worden, sondern unter dem Koniae arss.hanne lll ein neuer streik entstanden. Sonst ist zu mercken, daSJohannes i l die Juden, so aus Castiiien verjagt worden, alle inftin land aufgenommen, bey welcher gelegenhett über zwantzia tausend Jüdische Haushaltungen sich in Portugall nidcrqelaffen diebann auch ein grosses reichthum mitgebracht, welches bernacdun.ter der nachfolgenden regierung Emanmlis, da man den aröstentheü dieses volcks zwange, wenigst zum schein die Christliche Nett.gion anzunehmen, mcistentheils darinnen verblieben ist Er starbden 29 oct. an. 149;. Er hatte2 söhne, einen rechtmäßigen, Al»phonsum, der sich mit Ferdinand, llstbolici rochter Jsadella an1490 vermählt hatte, aber einige monatc nach dem beylaqer vondem Pferde stürtzte und todt blieb; und einen unächten , Gevrqium,dem er gerne zu der snccesston geholffen hatte; er tonte es abernicht dahin bringen, sondern muste das Reich feinem nächsten an«verwandten Emanueli lassen. Sein leben haben beschrieben Vas»conccUns; Gnrstas äe Resenbe; CbrlstovaläeFerreira; und erstvor kurtzem Johannes TeUesius, Marggraf von Alegrcte; dessenwerck in dem Haag au. 17,1 nachgedruckt worden, stehe Vifes.
(3) TeA-F«- in VIM )0ÜLNM5 ll 9. 40. i;o. 9. 270 leoa.
lütt. äe I'c>,r. r. I 9. 492 legg. (b) Te/fe/L, 9.fegg. ,! lletcrizik. Olittp. äs rebv8 LmsNueliS
I. 1 ttilkc»-. Inclic. I. 1. (c) p. i); fegg. 242
legg. vie käbirüctte bulle lieber be^ ftrsr-ro unci sä an.
149; äerglcicben in äesklerrn coä. für. gent, äiplom.unä
in msgnc» Komsno c. i p. 466. *
Johannes!!!, folgte an. If2i stillem Vater Cmanuei. DerKömg David m Abyßinien ließ ihm durch seine Abgesandten zu dercrvnc glück wünschen, und ihn dabey ersuchen, daß er die mit lcincmvater gemachte bündniß nebst der porigen freundschafft continmrettmöchte. In Ost «Indien fieng das glück der Portugiesen, welchesunter seinem vorfahren aufden höchsten grad gestiegen, unter ihmein wenig an zu stutzen, theils weil die Portugiest» mehr auf ihrincereile und reichthum, als die tapfferkeit sich beflissen, theils weildie Indianer ihnen allgemach die kriegs-künste ablernten. In«sonderheit fieng der König zu Cambaya mit dem TürckischenSultan an, mit gemalt sich wider die Portugiesen zu rüsten; be»lagerten auch die festung D>» zu zweyen malen, aber jederzeit ver»gebens. s) Jedoch fügten sie den Porkuaicsen in commercien-fachenumerfchieollchen schaden zu. Wegen der Moluckifchcn insuln be«kam Johannes l N mit dem Kavser Carolo V einen streu, Veneschon iiiilcr dem König Emanuel der berühmte Fecbinantus Ma»gellainis veranlasset hatte. Dann die Spanier sagten, diese in«sul» gehörten zu West-Jndir», weil ste durch die von Magellanogefundene und benennte straß dahin gelangen tonten, da hingegendie Portugiesen solche noch zu Ost'Jnbien rechneten. Endlich aberweil Carolus V gcldcs benöthiget war, perkauffte er krafft einestraclats äs an. 1529 allen seinen anspruch an diese instiln der CronPortugall vor; zoooo dacatcn; wiewohl die Spanische scribentensagen, daß dieselbe vor dieses geld nicht verkaufst, sondern nur ver»pfändessworden. b) Sonst ist zu mercken, daß Johannes ill denJesulter-orden am allerersten unter allen Europäischen Potentatenin sein Reich genommen, und denselben zu Missionen in Africannd Indien gar nützlich gebrauchet; wie dann Franciscus ssave«rius den Portugiesen den weg nach China gebahnet, auch Japan entdeckt hak.c)Es führte auchJohannes M die Inquisition zu erst inPvrmgallem, und starb am schlage den n jun. an-1;;/- MitCatharina von Oesterreich, des Kaysers Caroli V schwester, zeug«te er; söhne, welche alle in ihrer Minderjährigkeit mit tode abgien»gen, desgleichen starb auch noch vor ihm a». i;;4 sein söhn Jo«hannes, Prmtz von Portugall, welcher aber noch vorhero mit Jo«Hanna, des Kaysers Caroli V rochter, einen söhn zeugte, mit »a«menSedastiaiyder erst nach seines vaters tode gebvhren wurde,unddem groß'valer in der regierung nachfolgte. Die Printzeßimienwaren Maria, des Königs in.Spanien Mlippi gemahlin, so dennJsabclla und Beatrix, welche jung verstorben. Sein leben habenbeschrieben Franciscus Andrada und Emanuel äs Sousa Coutin»ho, beyde in Portugiesischer spräche, stehe auch von ihm kJ/E-e/-
/,„» p .282 fs^. ; c. 16 k>. 291 leg. TViVti«»» in §enes-
iog. p. 1269. in bittor. Inäic. 1.8 p. 227 usgue sä tinem.
in bittons äe Inäis. 3) Da,»ick». » oppugnsüourbis Öienüz - Lc äs bello Lambsico secunäo. äesZIeicken
äs rebus L ttuliisnir in Inäis spuä Oium yettis , to bsväsin lkiss-snis illulkrsts enrbslcen linä. b) LonguiKs äs lsr
Islss däslucss p. 4; legg. bittor. Inäic. l. ic> 9.270 fegg.
nnä äis kortugielilcbe äeäuÄion. to ersssn. 17,; >in klssß'.vie-äer sutseleßc voräen, unter äem ticul norice Le iuttiücslloa äuncre äs Is colonie äu ^scrarnenc äs 8. Vincent, in 8- c)
9. zrü. 9. 291. /srrrcrk» in tbessurs rerurn lnäicsk»rom . i.
"(obanneslV- ausdem Hause Braganza, ein söhn Theodo«sti, Heetzogs von Braganza, nnd Anna; JohanniS FerdlnandtäeBelast», Vonuersble ,n Spanien , lochler; ein cnckel Jvhan«niS l- Hmsoas von Bragantza , welcher an. >s8o wegen ,cmcr ge«mähst» Calharma, Eduard, Hertzogs von Guunaraens wchter,und Könias Emanuels enckelm, auf d»e Cron Portugall pratensivn
gemacht