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gemacht hatte, aber von dem Könige in Spanien Philippo H .vcrdnmgen worden war., Nachdem """^^ dortugieien endlichdes Spanischen jochcs müde waren , und die revolcc vorhalten,warssen sie ihre äugen aufdiesen Johanncm, Hertzog von Bra»qanza, welcher aber als ein stiller nnö ruhe liebender Herr, an»fängiich keine rechte lust darzu hatte. Well ihm aber d,e Spamer,die sich nichts gutes von ihm vermuthete, auf allerley weife nach demleben aestellet, so redete ihn senic gemahlm Louga, des Hectzogsvon Medina Stdonia in Spamen tochter, mit diesen Worten an :Mcm tilld, du siehest, daß die Spanier dir einmal den tob zuge»dacht haben. Wann du Hertzog von Braganza bleibest, bist duverlohren; und wann du die crone annimmst, auch. Also ist esbesser, du sterbest wie ein König, als wie ein Hcrtzvg. s) Hieraufließ er sich endlich durch das zureden feiner ambitleu,en gemahlm,und seines Agenten zu Lisbonn, Pmlv Rlbeyro, bewegen, die ange»bollenc crone anzunehmen, und als die revolre glücklich ausfchlug,ward er an. »640 oen i dec.ziilii König erkläret. Jedoch waren eini«ge Grossen noch auf Span,Der sene. Dannenhero auch kurtz nachdem amritt ftiner reglernng sich eine confpiratlvn ansponn, wvr»mit der Ertz'Blschvss zu Braga , und der Hertzog von Cammhanebst dem Marggraftil von Villareal impticiret waren, die aber,nachdem dre confpiralion enldeckt wurde, alle das lebe» lassen inu.stc». Weil nun der neue König Johannes l V mit Spanien einenschwere» krieg vor sich hatte, Portugall aber in gar lchlechten undarme» zustande war, so machte er mir Lranckreich und Engellandalliantzeii, die ihm auch einige hülffe zusandten, wodurch er mstand gesetzt wurde, daß die Spanier , welche eben damals iuEa»lalomeu, Italien und den Niederlanden ihre Hände voll zu thun hat«le», wider Portugall inchlö ausrichten konteu , sondern vielmehrverfchiebenen activnen den kürtzer» zogen, wiewol es nie zu einerHaupt,chlachl kam. Mit den Holländern, welche unter währen»der verenngung der cron Portngall mit Spanien , die Portugiest»sche conqueten in Ost-uno West-Jndien angegriffen hatten, mach»te er gleich zu ansang einen stillstand auf 10 fahr. Und zwar so warddieser friede m Europa gar wohl beobachtet. Aber m beyden In»dien wollte jedes theil über baS andere zu klagen haben. Sonderlichaber siifflctcii die Portugiesen in dem wichtigen stuck von Brasilien ,welches die HoUänbisch'Ostnibischc compsxme allbereil nnler sichgebracht halle, eine gäntzliche revolre an, und »amen dieje rebellendem gemachte» vertrag zuwider von neuem unter ihre bvllmä»ß,gleit, wodurch sie bann die Holländer fast aus dem gantzen lau»de verjagten, und an. -6x4 den haupt.vrt Recif eroberten. Hm.gegen verlohren sie um so viel mehr >n Ost'Jndlen, allwo die Hol»lander sich bey diesem anlaß, von den Plätzen auf der nuül Zcylon,Malacca , denen küsten von Malabar, Coromandcl, von Eochin,Earanor, Cranganor rc. Meister machten, biß endlich a». iüüider friede erfolgte. Mit dem Padst hatte der König auch grossenstreit. Darm derselbe bull es mit Spanjen, wolle ib» vor keinenKömg erkennen, und nicht emnial die von ihm uoimmrte Bischof»st bestätigen. Well nun die Urchen m Portugall hierdurch ohnePrälaten waren, rieche man dem König, er stille sich von den,Päbliachrn gehorsam entziehen, und er hatte auch anfänglich gu»te lust darzu. AIs aber das inqujsilions.gericht greulich darwiberfulmnnrte, ließ cr jich davon ablchrccken, und nnlerwarff sich derPäbstlichcn vcrocdnnng mit grosser gedult. Er war überhaupt einHerr von keiner restlulwn noch lavsserkeit, liebte die ruhe, jagd,Nilisie und tantzen über alles; daher auch der krieg wider Spaine»st schläffrig fortgesetzet worden. Solisten war er freundlich gegenjedcrman, hielt »eh sehr schlecht und mäßig m kleidung und kost;wie er denn aitch vssl zu sagen pflegte: daß einem Rönicke ge»bühtte, leutselig zu seyn / daß alle klcider den leib bedeck»ten/ und alte speisen eine nahrungv kraffl hatten. End»lich starb er zu Li„abon an emer verstopstnng des urmö den L nov.an. iü;ü. Von seiner gemahlt» Linse, Johann Emanucl Perczvon Guzmann, Hertzog« von Medina Sidviua tochter, halle ereinen,ohn, Thevbvsium, welcher mng verstarb; und zwar auscliLgrln, weil ihn der vatcr aus mißtrauen und nc>d nicht wolle incsmpLgne lassen. Alphvnsum V l und Pclrum, welche ihm bey»de gefolgct. Helium Lullt»». ste sti-
vis regn. L»kk>I. Le Lorrug. pro ,ure
ksnniL. Lonste ste d.rlce)rs hilloriz ste 1'oriuL»!
retk»ur»sto. kiitori» stelle guerre sti Lvrtogallo. lVke-
molre5 ste Lremonc st'Ablsncourr. revolukion; ste Lorru-
x»>. Ittemr, Lurop. rom . 6, 7. lck»ubüüne »st hh.
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Johannes / ein Portugiesischer Printz. Sein vatcr war Pe»trus der strenge, König von Portugall, und seine mittler die bc»rühmte Agnes ste Castro. Sein ältester brudcr Fcrdmandus be»stieg an, 1)67 den väterlichen thron, und heyralhete nachgchends,mit grossem Mißvergnügen feiner Unterthanen, Eleonoram TcllczsteMeneseS, milderen schwester, Maria, Johannes vermähltwar. Da diese Königin keine männliche erden aufbringen kunteund daher vermuthete, daß Johannes nach ihres gemahis tobeKönig werben dürffcc, mißgönnest sie ihrer schwester die ehre, nachihr auf den Königlichen thron zu kommen, brachte dannenheroJohanni einen falschen verdacht wider dieselbe bey, und so wohldadurch, als durch die Hoffnung, so sie ihm zu einer Vermäh-lung mit ihrer tochter Beatrix machte, verleitete sie ihn, basiergedachte seine gemahlm ermordete. Allen, wegen dieser that mu-sst er flüchtig werden, da er denn an den Castilianssche» Hof sichbegab, und mit Constanlia, des Königs Hennen 1 natürlichertochter, sich zum andern male vcrhcvratyelc. Dieses Henrici! Isöhn und Nachfolger Johannes I vermählte sich mit der cintzigentochter, Bcatnx, welche Elconora dem letzten Könige Fcrcinan.
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do von Portugall gebühren hatte. Da nun dieser «mit rode abgieng, suchte Johannes l ihm m Pvrtu.w ircn, und damit ihm der Printz Johannes nicht ^lced,.fallen möchte, ließ er ihn auf daS schloß zu TÄeLsaesan^"'^Die Portugiesen widersetzten sich unter dem GrosimM^ Acn.Johanne Nolho, den Casiilianifchen Waffen, und Kstandartcn, in weichender Printz Johannes in keikm eyvorgestellt ward. Allein obgleich die Castilianer den kürk^n^" ^so blieb doch Johannes einmal wie das andere gefangn . ^n,gedachter Großmeister erlangte endlich die Porti,Ä«,.
Mit «einer ersten gemahlm, Maria TcUez ste Menesse ^emcn söhn, Ferdinand,»», gezeuget, welcher von einer ^in Gallicien sich den beynamcn ste Eza gab , und von vielen Ä ?4 r kinber bekam, worunter sich eme tochter bemud.,'!^^"tzogm von Villabermosa warv. Von seiner andernstantia, hinterließ Johannes r tochter, nemlich Beairicemfiu vonValencia liiCast!lien,uiidMariam,eine gemabiin dÄr r'Pedro Nunno. Auch halte er z natürliche k.nder, w ch- ZLwohl versorgt wurden. ^ epig ^
Lorrugues. p. ; c. s. 00, n. rVLr-««., bitt. ste l. sz
Johannes/ mit dem zunamen kalloluz. war ausdercn»»manoie gebürtig, ließ sich aber nach AlexandriNI ali'n»/ .folgten, lobe zu einem Könige in Schottland ausrüsten '§. 7 .,dcShalben mit Roberto Brusio viel Händel, welcher eben so na,«recht zu der crone hatte, als er; »nassen ihrer beyde» grvßnm e mschwesteren, und zugleich des verstorbenen Königs Aleraudtauten, und also mit dessen vater Mxandro U geschwislme ünk»»gewe,en waren. Jedvchweil dieser Johanes von der älteren schwel,»Margarelha herstammele, hat scii, recht unstreitig, wie es'eM„1 der that geschehen, vortrcffen ,ollen. Dann weil die Schollenden streit nicht ausmachen tonten, wurden sie endlich dad»eins, baß Konig Eduard! in Engelland den ausspruch ihmDieser that vor Johanziein den ansspruch, jedoch mit dembedlo!ge, daß er ihm huldigen solle, welches auch Johannes nach derSchottland,,chen icridenlen bericht, aus Herrschsucht soll eim.gangen habe» ; da im gcgenthcil die Englische scribenicn behaup.ten, es wäre d,s ein uralles recht der Englischen Kvmgen aeivesen,und halttn solches die Schottländischen Stände durchachcudSund namentlich die sämtliche Candidastn des Königreichs, »cchehe Koiug Eduard den richterlichen sprach über die slmlmlucccffwn aus sich genommen, also erkannt- Jedoch wie dem e>I»tem, als Johannes auf dem throne saß, wolle er an nichts gcbini.den seyn, vaherv gieng ihm Ebuardus zu leibe, und nöldigic ihn,baß er sich an. 129k ergeben, und in London arrest halten mch.Er kam endlich durch Padstliche interceßion loß, renuncirlemsSchottland , und starb an. 1 ;o; als ein pckv»ru 5 . leck«,.
Johannes Corvinuo, siehe HunniadeS.
'Johannes von Zapotia, cm söhn Slephani WvywMin l^icvrnburgen, war wegen seiner lapffcrkett sehr berühmt. Erwürbe be» n »ov. an. 1; 26, nach Ludwig dcs jüngerii, der ttsPtohatz blitb, lobe, von ciNMi, Ungarischen Stäiidcn M Ä«Nige gccrönet. Weil nun der Ertz'Hertzog FcrLinandns von Öc»sierrcich, welcher mtt Anna, des bcuieldlen Kömgs Mmschwester, vermahlet war, von einer ankeren parthcy UiignrijWStande gleichfalls gecrönct wurde, und Johannes iFerdniMtsnicht gewachsen, auch von ihm bey Tockay geschlagen war, sobegab er sich unter des Türckischcn Kaysers Solymamn schütz Die»sc ruckten nicht allein in Ungarn , ,ondccn belagerten auch an. ijr?W>cn, musten aber wieder davor abziehen. Endlich erfolge a»seme» langwierigen krieg, so zwischen beyden geführel wurde, ist»dc, dergestalt, daß Johannes König bleiben, Ferdmandus Mnach besten rode gantz kliigarn allein haben, und so Johannes mit>oh» hmlcrüe»e, selbiger das Fürstenkhum Eicdcnburgcu HM'nicn ,olle. Johannes starb endlich den 21 >ul. an. izgo, u,id b»>»terlicß von seiner gemahlin Jsadella, Königs Sigislinindi UnM
tochter,ciiicn lvbiiJohaiinemSiqlsmulidiim.Esdcmühetench Mhernach dieKömgüche wülwe, des vorgcdachteftiedeiisgchlnjjcsWgeachtet, ihrem Printz zur Ungarischen Crone zu verbellen, er nm eaber mit Siebenbürgen verlieb nehmen- ( siehe Johannes vlglSMUNdUS, Fürst in Siebenbürgen .)/,'. sppencl. ooal»i-^tult. I. 9. I. «9. (.'er.»»- euris I. 2;.
Lhurfklrstcn und Ertz-Bischöffe zu MaM:
Johannes!, war ein Grase von 8. Paul aus dem Mxemburg, und wurde an. - ;?> envehlcl,
,ahr Bllchoff zu Straßburg gemessn. Er war Dr b,, ^wurde bahero nur spollSwei,e B>lchvtt Hammel g lunnet
soll er sich auf gut essen und tr.ncken wob « ' ^
Die Mayntzer waren ihm ,chr gebagig , .wid awnU ' u7 ; 7; dureb g-fft aus dem weg-, wiewohl ewige Musfolger Adotpho von Nassau ichuw geben.
TU tvls,) ncr. ^ .
Johannes U. war ein söhn Adolvhi,
Jdueu, und Wtsbadcn, und ein öruder iciws ^ ^
Adolpht 1 . D>ecanonic,zuMavlitzhattenGotttt d, b
ftn von Leinmgcn, an. r;9; crwchiclz blkstr JMNi S 0 ^