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welcher letztem ee 4 Mntzen hinterließ, Johann Geökgvm i l ,der lyur m der Chur folgte; Augnstum, vcnstiffker der Weissensel«fischen, Chnstmnum den sttffler der Merseburgischen, und Mau«Mlum den stlffter der Zeitzischen linie > deren jedem er gewisse landeillseinem lande angewiesen hatte. vorn leurlcüeil
Lrre^e. Llmr-8äcttttlöttL attrowa. Lclmirsnlls
LLxon. c!e rebu; Luec. AckEr» snn. 8sxon.
. I^^bi'i'ks Georgius II, Churfürst von Sachsen. Er warobigen Johann Georgen des I ältester Printz, gedohren den ;r majian. iüi;, und folgte demvater in verChnr, wie auch in den mei»sten übrigen landen. An. 1657 verwaltete er das Reichs, vicariw.wahlete hieraufnebst andern Churfürsten, Leopoldum zum Kayser,und wurde auf seiner ruckrcise zu Weimar unter dem namen despreißwurdigen zum ober. Haupte der fruchtbringenden gesell,chafternennet. Er wohnete an. 1664 dem Reichstage zu Regenspurgpersönlich bey, wurde an. 1659 von dem Könige Carolo 11 von En.gestand zum Ritter des hosenbandes gemachet. An. 1671 verglicher sich mit Hertzog Julius Frantzen von Sachsen-Lauenvurg berge«stall, daß besagter Hertzog beyde Chur.schwerdter, jedoch mit un«ter sich gekehrten spitzen zu führen befugt seyn solle, wobey sie auchwegen der Laußnitz und Lauenburgtschen lande eineerb-verbrüde«rung zusammen aufrichteten. An. 1673 hielt er mit seinen brüdcrneine solenne zusamuienkunfft zu Dreßven, welche unter allerhandbitter, spielen mit sehr grossen freuden.bezeugungen vollbracht wurde.Er bekam das letzte jähr einen unheilbaren schaden im gesichte, undstarb den 22 aug. an. 1682 aufdem schlösse Friedenstein zu Freyberg,wohin er sich wegen der in Sachsen graßirenden pest samt der Hof.statt begeben. Sein eintziger Chur.Printz von Magdalena Sidyl«la, Marggraf Christians zu Brandenburg tochter, war JohannGeorge ul - und folgte ihm in der regierung. prosoxogrsptt.Lledt. kecular« 8Lctt1isctie rutsminsnieunikr.
sun.8axc>n.
'Johannes Georgius III, Churfürst von Sachsen . Er warden 20 jul, an. 1647 gcvohrcn, wurde von jugend auf zu allerhandritterlichen Übungen angehalten; und weil er in der jägerey abson«derltch zugenommen, wurde er an. 1661 von dem Kayser zumReichs-Jägermeister erkläret. An-1672 machte ihn sein vater zumLandvoigt in derOber-Laußnitz, ließ auch das schloß Bautzen zueiner residentz anlegen. An. 1S74 gieng er mit einem corpo von6000 Sachsen an den Rhein-strom, wohnete dem treffen bey Sintz«heim bey, und ward mit genauer noth aus der feinde Händen erret»tet. An. lüZo trat er die regierung an, halffan. isg; die stadtWien entsetzen < that an. 1684 eine reise nach Venedig , und über.ließ ber Nepublic zooo mann, welche auch in Morea gute dienstegethan. An. 1L86 trat er mit in die Augspurgische alliantz, undließ von seinen völckern 5000 mann nach Ungarn gehen, welche zureroberung der vestung Ofen nicht wenig beytrüge». Als hieraufan. l688 der krieg mit Fpanckreich angieng, that er zuförderst einereise in Holland , führete gleich nach vollbrachter reife in begleitungbeWr Printzen seine armee selber zu selbe, und trug an. 1689 zureroberung von Mayntz nicht wenig bey. An.iäyl wurde ihm dasvder.commsnclo über die gäntze Reichs.armee aufgetragen, wel«ches er auch übernahm; er erkranckte aber in währender campagne»und starb den ,2 sept. an. 1691. Als man den cörper eiNbalsamir«te, fand man das Hertz gantz verwelcket, und keinen tropffen blutdarinnen, da doch alles andere noch frisch war, welches zu aller-hand gedancken anlaß gab. Er hinterließ von seiner geinahlin An«na Sophia, Königs Friederici >U in Dänemarck tochter, 2 Prin»tzen, Johannem Georgium l V und Frtedericum Augustum, die ihmdeyde nach einander gefolget. Lurop. hittoricu». s»o.
8axon.
Johannes Georgius >V , Churfürst von Sachsen, JohannGeorg des IN ältester Printz den 18 oct. an. iüS8 gcbohren. Erwurde in allen Fürsten anständigen qualitäten erzogen, that auchan. 168; eine reise durch die vornehmsten Reiche von Europa . An.1691 trat er die regierung an, und vermähletc sich an. 1692 zuLeipzig mit Eleonöra Erdmutb Louise, Printzeßin von Eisenach,Marggraf Johann Friedrichs von Anspach wictwe. An. 169;erhielt er den orven des hosen-bandcs, und gieng bald daraufwiderdie Frantzosen persönlich zu felde. Er wolle das andere jähr der«gleichen thun, wurde aber mit einem hitzigen fieber befallen,woran erden >8 oct. an. 1694verstarb, und weil er keine erben hm»terließ, folgte ihm sein bruder, Friedrich August. Lurop. tiitton-
cus. snn. 8sxon.
Johannes Friedericus, der mittlere / Hertzog von Sach«ftn, war Churfürst Johann Friedrichs von Sachsen ältester söhn,gebohren den 8 jan. an. i^ry. Er wurde nebst feinen brüdern sowohl erzogen, daß er nicht allein Lateinisch peroriren < sondern auchdie Hebräische bidel verstehen kunte. Er halff hieraufin währenderseines vaters gefangenschafft mit seinen brüdern,den gründ zu deracademie Jena legen, und an. i;?4die erbwerdrüderung mit Hcn»neberg errichten. Nach seines vaters an. 15 c 7 erfolgten, hintritt,führete er die regierung 8 jähr allein, hatte anfangs feinen sitz zuWeimar , verlegte aber selbigen aufWilhelm von Gruittbachs an«geben an. 1^64 nach Gotha . Well er sich nun durch feines Cantz«lers Christian Brück bösen rath verleiten lassen , mid Grumbachsso eifferig annahm, wurde er selbst darüber in die acht erkläret, inder stadt Gotha belagert, nach deren eroberung gefangen in einerschwachen kutsche nach Wien gebühret, und zu Neustadt gefangengehalten. Es wurde zwar an. is 8 s seineerlevigung beschlossen,well ihm aber der Kayser Rudolphus i > so harte condttionen barbcyvorlegen ließ, wolle er selbige nicht annehmen. An. 1.9°; lteß ihitder Kayser wegen besorgender Türcken.gefahr nach Steyer bringen,
. Eoh 9^5
I-!-), verstarb ^ jähriger gesängnißden 9 maji an-
selbst^arabr» ^'"^-bichnarn warb nach Coburq gebracht, und da»lwvs von^/st>.. erste geinahlin war Agnes, Landgraf Phi»
' Eere Elisabeth, eine Pfaltzgräsi»
Seine starb auch Euch vor ihm,
s die lbm auch eine lose Vettel zu, als ,vä°
Anna von Eleve, des Königs Henne, villllavier ^ ihm zu vermählen suchte, so aber
Printzen waren Johann Casimir ,welcher zu ^.vburg, und Johann Ernst I ll , der zu Eifenach residtrte.
8 Loch. 87 «^«. comm.tntt. Lock. 8sxon.
^Hertzog von Sachsen zu Weimar «Er war Churfürst ^ohann Friedrichs anderer Printz, gebohren zuTorgau den - r marm an. i s;o Ju seiner jugend that er den Kö°"iiM m sranckreich Henrico N, wie auch nachgehenbs Carola!Xvortreffliche kcieas.dlenste, und bekam deswegen von dem erste»die stadt und Herrschafft Cdatillon in Burgund und von dem an«der» noch dazu ;8°oo srancken jährlichen besold, welche dienste eraber an. i säg völlig qnitttrte. Er überließ anfänglich seinem alte»sten bruder, Johann Friedrichen, die regierung allein, doch theil,ten sie an. i;66 mit einander, und bekam er die Weimarische lan«des-porlion. Nachdem aber Johann Friedrich sich in die Grum»bachiichen Handei mischte, und in die acht erklärt wurde, sprachihm der Kayser dessen lande zu, und halff er auch die stadt Gotha erobern. Jedoch trat er an. i § 72 seines gefangenen bruders söhne»das Furstenthum Gotha und Essenach ab. Dem Churfürsten Au«gusto von Sachsen überließ er wegen aufgewendeter kosten zum Go»thaischen kriege die ämter Sachsenbuvg,Ärnshaug, Weida und Zie»genruck, welche die 4 assecurirten ämter genennetstverden. An. 1schickteer seine MeoioAor zum Altcnburqifchsn colloguio, in wel»chem er selbst die Präsidenten« stelle verträte. Er wohnte an. 1 <70dem Reichstage zu Speycr bey, stellte auch in bemselbigen jähreeine general-kirchen-visitation an. Er starb den 2 matt. an. >,7;,und zwar nicht ohne Vermuthung von gisst, welches er 2 javr zu»vor an einem hohen orte empfangen haben solle. Von feiner ge»mahlin Dorothea Susanna, Churfürst Friederici U I zu Pfaltztochter, hatte er s Printzen, Friedrich Wilhelmen, von welchemdre Alienburgische linie forigepstantzt worden, und Johannem, deedie Weimarische iinie erhalten. lle Kill. Lorksns.
bild. 6ork. LNN. 8sxon. 7s»,r«/-« 8sxon. numisin.
Johannes CasiMirus / war Hertzog Johann Friedrichs desMittlern von Golha dritter söhn, den 12 jun. an. 1,64 aufbeutschlösse Grimmensiem zu Gotha gebohren. Er zog an. 1578 auf dieacademie Leipzig , wurde auch unter Churfürst Augustt Vorsorgedergestalt erzogen, daß er schon im 11 jähre seines ailers Lateini»che verfe geschrieben. Als sein varer wegen der GrumbachischekHändel gefangen in Oeuerrelch geführel wurde, trat er an. i;84noch bey dessen lebzciken die regierung an, bekam Covurg zu seinevresidentz, und überließ seinem bruder Eisenacb. Er hat sich vor»nemlich durch das K/rnnsttum Lsiimirianum.ivelches er zu Codurgdenrftpt. an. >»c-i angeleget» und mit vielen intraden versehen,berühmt gemacht, wie er denn auch die bürg bey Coburg aufdemberge bevesiiget, und mehr gebäude aufgeführet. Er wohnete amic94 dem Reichs tage zu Regenspurg bey, war an. ,6io bey deEwegen derHertzogthümec Jülich, Eleve und Berg zu Cölln ange-stellten Handlung, und auf eurer andern deshalder zu Iüterbockangestellten zufammenkunsst, wie er denn auch bey dem convenkder Mitten zu Rotenburg war. An. 1612 wohnete er des KaysersMatthiä crönung zu Franckfurt amMayn bev, an. 1627 der ver»Neuerung der erb-verbrüberung zu Naumburg , »nd an. iü;i deeProtestanten convent zu Leipzig , muste aber in dem iäbrigc»kriege vieles ausstehen. Seine erste gemahlin Anna, war Churfürst Augusti von Sachsen tochter, von welcher er sich aber wegen be»schuldigker untreue den 27 nov. an. iryz scheiden ließ. Er vermäh«lete sich hierauf zum andern mal mit Margaretba aus dem HauseBraunschweig , zeugele aber mit selbiger keine erben, sondern starbunter währender predigt, die dem König Gustave Adolphs vo»Schweben zum andencken zu Coburg gehalten wurde, den >ü jul«an. i6z;, und hierauf fielen die lande an seinen bruder HertzogJohann Ernsten von Eisenach. arm. 8»x.
Johannes Ernestus lV. Hertzog von Sachsen, Weimar !»scher linie. Er war Hertzog Johannis von Sachsen Weimar äl»tester söhn von Dorothea Maria , Fürst Joachim Ernstens von An»halt tochter, den 21 febr. an- 1594 gebohren. Er begab sich an«1608 aufdie academie zu Jena , und wurde den io aug. seidige»jabres zum K-eAare tzHsgmticemittiino erwählet- Er wobnete an«iüi2 des Kaysers Matthiä wähl.und krönungs.tage zu Francksurtam Mayn bey, da er denn in dem ring-renncn den besten genunskVarvon getragen. In dem folgenden jähre reisite er über Lothrin-gen in Franckreich, Engettanb und die Niederlande , wurde auchüberall sehr wohl aufgenommen. Nach seiner rücttunfft trat er derrro oct. an. 161, die regierung Wcimanscher lande an,wurdeauchSmdthaltek der baley Thüringen . An. 1620 trat er in Konig Fne.drichs von Böhmen kriegs.bestallling, gieng aber nach der schlachkbey Prag in Niederländische dienste, und wurde «11.1622 von dmSpaniern gefangen, doch bald wieder losgelassen. Er begab sichhierauf wieder in feine residentz Weimar , wurde aber an. iSr?heVdem König Christians I V von Danemarck General. Feld - Mar-schall, auch selbigen jabres von den Kavstrlichen M einer reucon«rre bey Nienbnrg an der Weser in die achtel geschossen. Er conjun»Mte sich hieraus mit Graf Ernsten von Mansfelö, und meynttedem Kayser in Hüngarn eine diversion zuguachen» sepatttte sichaber bald wieder, zog sich zurück nach Schlesien , »ahm Jagern-dvm > nb OppelN ritt- und schlug ewigeKayMHe volcker deyMhei!» Eereees Troß